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15. 09. 2008, 11:40 #1
Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Das Label der US-amerikanischen Metal-Band Metallica hat ein Interview mit einer schwedischen Zeitung abgesagt, nachdem sich der Journalist geäußert hatte, das Album via BitTorrent heruntergeladen zu haben. Scheinbar ist man gegenüber Filesharern also doch nicht so wohlgesonnen, wie man dies erst jüngst darzustellen versuchte.
John Jeppson dürfte sichtlich irritiert gewesen sein, als er eine Absage für das geplante Interview erhielt.
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15. 09. 2008, 12:14 #2
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Der schwedische Reporter hat sich doch reichlich doof angestellt...
An und für sich hat er damit doch ein Geständnis abgegeben etwas illegales getan zu haben oder?
Trotzdem hätte man das Interview nicht absagen sollen.
Man hätte den Journalisten doch einfach konfrontieren können und erklären das das nicht so schlau war
Dumme aktion, trotzdem Hut ab für so viel Mut/Naivität
\Gears of War 2<>Metal Gear Solid: Guns of the Patriots/
Mfg<>afk
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15. 09. 2008, 12:36 #3
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
lol, so dumm, stur und lernresistent wie die sich anstellen verdienen sie ihren untergang wirklich. selbst schuld - kein mitleid.Filesharing von Musik ist illegal. Immer.Rotterdam Terror Corps - We are the Gabbers
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15. 09. 2008, 12:41 #4Mitglied
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Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Nur weil es ständig behauptet wird, wird es nicht wahrer.Filesharing von Musik ist illegal. Immer.
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15. 09. 2008, 12:47 #5
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Ohje, da weiß man gar nicht, wer sich blöder angestellt hat...
Es hätte doch so gesehen keine bessere öffentliche "Belehrung" für Fans und die - bösen, bööösen! - illegalen Sauger gegeben, als die Journalisten zu konfrontieren, da geb ich PS-SP recht.
Man könnts ja auch als Kompliment sehn, immerhin hat der Journalist damit doch Recherche betrieben... kann man auch nicht von jedem behaupten.
"People aren't chocolates. Do you know what they are, mostly? Bastards. Bastard-coated bastards with bastard filling;
but I don't find them half as annoying as I find naïve, bubble-headed optimists who walk around vomiting sunshine."
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15. 09. 2008, 13:33 #6Mitglied
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Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Meine persönlichen 2 Cent:
- Macht Metallica auf ihrer Webseite Werbung damit, dass sie die mesitverkaufte Band (nach den Beatles) ist. So what?
- Finde ich es problematisch, wenn eine Band/Musik einerseitz zu "illegalem Handeln" aufruft (zieht euch das Album), um dann die Leute abzustrafen, wie hier in dem Beispiel. Zum Glück lassen die die Paragraphenkeule in der Tasche. Das Bezieht sich ja nicht nur auf diese Band, sondern auch auf andere prominente Vertreter aus dem großen Biz.
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15. 09. 2008, 14:50 #7
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Achso. Hmm, ich ruf besser mal die Polizei an und lass mich einsperren, habe letztens CC lizensierte Musik über Bittorrent runtergeladen. Verdammt, hätte mir bloß einer gesagt das Filesharing von Musik immer illegal ist!!!Filesharing von Musik ist illegal. Immer.
Wenn die Plattenkonzerne doch bloß für jede Pauschalisierung nen Dollar spenden würden...(...) und dann auch noch auf die illegale Seite in seiner Kritik verweist(...)Und es sprach aus dem Chaos eine Stimme zu mir:
"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen."
Ich lächelte und war froh, - und es kam schlimmer...!
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15. 09. 2008, 14:53 #8.: GoD Mode :.
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Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
wenigstens sagt er noch "Filesharing von Musik", meistens is doch Filesharing selbst schon illegal...
Zitat von Construct
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15. 09. 2008, 14:54 #9Daniel002Gast
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Wer Metallica kennt, weiss das vorallem Lars Ulrich ein "großer" Kämpfer gegen runterladen von Alben ist. Bekommt er den Hals nicht voll? Ich habe mir das Album ja gekauft, aber er bleibt in meinen Augen eine kleine Zicke - ausserdem ist er nicht gerade der beste Drummer.
Desweiteren ist es ja nicht so das die Jungs von alleine auf all das kommen, die haben bestimmt ihre "Berater".
Ganz klar ein Schaden von der AlcoholicA-Zeit.
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15. 09. 2008, 15:03 #10
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Finde es schade das die Künstler es immernoch nicht einsehen wollen das ihre werke Allgemeingut sind!!!
Künstler wollen doch mit ihren werken ander menschen beeindrucken, beleeren, oder aufmuntern... da ist es doch schon doof für soetwas geld zu verlangen!? man sollte auch keine musik aus kommerziellem ansporn machen,
(so wie metallica das mitlerweile zu machen scheint)
Wenn man heute mit seiner Musik reich werden will muss man einfach eine gute live-band sein.
übrigens finde ich es sehr arrogant von metallica das interwiew abzusagen dadurch das sie sich von filesharing distanzieren drehen sie einer riesigen fangemeinde den rücken zu dabei wäre es doch eher in ihrem interesse gewesen auf das thema einzugehen und eventuelle altanativen zu promoten!!!
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15. 09. 2008, 16:37 #11
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Sicherlich machen sie die Musik auschließlich um damit Geld zu machen, ist ja nicht verboten und vorschreiben, sie sollen doch lieber Geld mit den Konzerten machen, kannst du ihnen auch nicht. Wie soetwas allerdings bei den Fans und der sonstigen Öffentlichkeit ankommt, müssen sie selber wissen....
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15. 09. 2008, 16:38 #12
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Schade, dass es inzwischen so weit kommt, dass Falschinformationen herausgegeben werden. Wenn ihr als Quelle torrentfreak.com angebt, dann seht ihr beim nochmaligen Lesen, dass nicht Metallica selbst, sondern ihr Label - Universal - das Interview abgesagt haben.
Und wer bestimmt das? Du? Musiker, besser gesagt Künstler generell, wollen mit ihren Werken ebenfalls Geld verdienen. Was würdest Du denn sagen, wenn Du für Deinen Job, den Du ausführst, kein Geld mehr bekommst?Finde es schade das die Künstler es immernoch nicht einsehen wollen das ihre werke Allgemeingut sind!!!
Wollen sie das wirklich? Klar macht es ihnen Spaß und oft stecken in ihren Liedern auch "Nachrichten" an die Menschen da draußen - Was bringen ihnen Anerkennung, Respekt oder gute Kritiken, wenn sie nichts verdienen? Von Irgendetwas muss der Künstler ja leben, wobei die Menge an Geld, die eine Band für ein Album/eine Single bekommt, wohl sehr lange dafür reichen wird.Künstler wollen doch mit ihren werken ander menschen beeindrucken, beleeren, oder aufmuntern... da ist es doch schon doof für soetwas geld zu verlangen!?Ans Nackensteak gehört nunmal Fettrand.
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15. 09. 2008, 16:40 #13Mitglied
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Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Weiß nicht, ich kann die Herren durchaus verstehen.
Wenn ein Reporter so großes Desinteresse an der Band zeigt, über die er einen Bericht schreibt, warum sollte man sich von ihm interviewen lassen?
Er schreibt eine Albumkritik auf Grundlage von Songauszügen. Der Rest wird ja eh genauso klingen... Da scheint also jemand wirklich gern die Platte hören zu wollen.
Wenn man dann doch bei speziell Metallica ne Anleitung zum illegalen Download ihrer Musik beilegt, ist das ne bodenlose Frechheit. Da hat dann nämlich wirklich jemand keine Ahnung von der Band (und von der mit ihr verbundenen Downloadkontroverse) oder man ignoriert dieses Wissen bewusst und zeigt damit Respektlosigkeit.
Die Folgerung ist also: Der Typ der uns interviewen will, hat keine Ahnung von uns oder er will uns ärgern. Warum also zum Interview gehen? Vollkommen nachvollziehbare Reaktion.
Das ganze wäre auch bei jeder anderen Band ne Frechheit. Man stelle sich vor, ein Musikmagazin würde nach ihren Reviews einfach die Downloadlinks anführen. Das gäb nen Spaß...) Das ganze ist numal nicht erlaubt und fügt Künstlern Schaden zu, die natürlich Geld verdienen dürfen für ihre Arbeit! (höhö, "Allgemeingut! höhö! Wenn ich son linkes Gewäsch nur schon höre!!!) Und wenn das ganze dann schon mehr oder weniger geduldet wird, ist es doch nicht ok, noch auch Werbung in der Öffentlichkeit dafür zu machen. Dann lieber Stillschweigend hinnehmen, bzw. nicht verteufeln und gut.Schwarz-Weiße Gitter: http://www.kingnothing.blog.de/
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15. 09. 2008, 20:52 #14
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
@Fryhstyxei
Schade das du den Artikel scheinbar gar nicht gelesen hast.Schade, dass es inzwischen so weit kommt, dass Falschinformationen herausgegeben werden. Wenn ihr als Quelle torrentfreak.com angebt, dann seht ihr beim nochmaligen Lesen, dass nicht Metallica selbst, sondern ihr Label - Universal - das Interview abgesagt haben.
Bei nochmaligem Lesen sieht du nämlich, dass der erste Satz genau das festhält: "Das Label der US-amerikanischen Metal-Band Metallica hat ein Interview mit einer schwedischen Zeitung abgesagt, [...]" 
Aber ich versteh schon, der Satz war auch sehr komplex.
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15. 09. 2008, 22:04 #15DasFragezeichendeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Schade.Das neue Metallica-Album "Death Magnetic" ist inzwischen auf Platz #1 in den englischen Charts.
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16. 09. 2008, 09:09 #16
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Natürlich möchte jeder für seine arbeit bezahlt werden!!!Und wer bestimmt das? Du? Musiker, besser gesagt Künstler generell, wollen mit ihren Werken ebenfalls Geld verdienen. Was würdest Du denn sagen, wenn Du für Deinen Job, den Du ausführst, kein Geld mehr bekommst?
(wobei man auch zwischen normaler entlohnung für arbeit und den astronomischen einnahmen einer Plattenfirma durch die Albumverkäufe differenzieren muss)
Ein Musiker bzw eine Plattenfirma muss doch sehen das die Musikkultur im Wandel ist und das man mit albumverkäufen nicht mehr reich werden kann.
Auserdem werden die richtigen Fans trotzdem die Alben kaufen.
bestes beispiel: Radiohead haben ihr leztes Album frei zum download angeboten; jeder konnte zuahle wass er wollte!!!
Einige leute haben bis zu 100€ gezahlt. Die einnahmen lagen nur knapp unter den der anderen alben.
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16. 09. 2008, 10:08 #17HeizkörperGast
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Richtig, und die 2 Millionen die sie damit verdienten floss DIREKT in ihre Kasse - also haben sie schlussendlich wohl gleich viel, wenn nicht sogar mehr, verdient.
Zitat von screon
Ich persönlich befürworte diese Variante des CD-Verkaufs und würde's begrüssen wenn auch andere Künstler auf diesen Zug aufspringen würden.
Was mir nicht in den Kopf geht, ist wenn millionenschwere Musiker (die eigentlich gar nicht mehr Musik machen müssten) an den paar Cent die sie pro verkaufte CD erhalten festhalten, obwohl der grösste Teil sowieso die Plattenlabels schlucken. Das grosse Geld wird ohnehin nur noch mit Konzerten und Merchandising gemacht.
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16. 09. 2008, 11:13 #18
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Hab ja nicht gemeind das Künstler nichts verdienen sollten,Was bringen ihnen Anerkennung, Respekt oder gute Kritiken, wenn sie nichts verdienen? Von Irgendetwas muss der Künstler ja leben, wobei die Menge an Geld, die eine Band für ein Album/eine Single bekommt, wohl sehr lange dafür reichen wird.
(die kriegen genug durch konzerte und werbeartikel)
Ich meine nur das Kunst etwas ist was nicht vor einem Kommeziellen Hintergrund geschaffen werden sollte!!!
Habe das gefühl das der Erlös des Albums wichtiger ist als die verbreitung ihrer Musik.
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16. 09. 2008, 11:17 #19
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Die ganzen Oldscholl-Bands und ihre profithungrigen Labels sind es einfach gewohnt mit einem CD Release mehrere Millionen zu machen.
Sowars halt mal in der guten alten Zeit in der ein Album 18 Mark kostete und sich die meisten Leutz das Album kauften.
Die Bosse der Labels und ihre Mitarbeiter, die Rechtsanwälte und ANti-Filesharingvereine wollen doch alle was von grossen Kuchen ab haben. Da kann man schon mal böse werden auf zwei schwedische Filsharingterror.... äh journalisten.
Bei Bands wie Metallica die so viel Knete besitzen verstehe ich nicht wieso sie den Vertrieb nicht selbst in die Hand nehmen oder eigen Labels gründen und vielleicht versuchen den Labelbossen zu zeigen das es auch anders funktioniert.
Oldshool einfach. Internet is böse und keiner kauft unsere Alben. Was ich seit Saint Anger durchaus verstehen kann.
Bevor man sich nochmal so ein "Meisterwerk" auf CD gepresst kauft schaut man dann doch lieber mal beim örtlichen Bittorrtentverteiler nach und schaut ob die Scheibe den Preis wert ist.
Und alles in allem glaube ich das besonders Metallica oder sein Majorlabel davor am meisten Angst hat.
Das hier triffts allerdings auch : http://board.gulli.com/thread/122758...-raubkopierer/"Ich werde ewig leben oder beim Versuch, dies zu erreichen, sterben".
Die UnheimlichhappyBand -- Detroit
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16. 09. 2008, 18:11 #20
Re: Metallica: Interview mit filesharendem Journalisten abgesagt
Mag richtig sein. Nur leider sehen die Plattenlabel das anders. Zumal ein angehender Sänger, der seine erste Platte auf den Markt bringt, sicher von großer Popularität und 'ner Menge Kohle schwärmt.
Zitat von screon
Ans Nackensteak gehört nunmal Fettrand.
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