Laut einer Umfrage des IT-Dienstleisters Logica in Großbritannien soll es in sechzig Prozent der Unternehmen zu Fällen von Datenmissbrauch gekommen sein. Jedoch würden lediglich die Hälfte der Betroffenen über die Vorgänge informiert werden. Auch sonst lässt die Umfrage wenig Raum für Zuversicht in Sachen Datensicherheit.

Die Befragung wurde in den letzten zwei Monaten von Logica durchgeführt, und das Ergebnis kann durchaus als besorgniserregend bezeichnet werden. Es sind nicht nur die sechzig Prozent der Befragten, die Fälle von Datenverlust oder Datenmissbrauch erfahren und nicht gemeldet haben. In der Tat ist es auch so, dass lediglich 57 Prozent der Befragten eine Ahnung davon haben, welchen negativen Einfluss solche Fälle auf ihr Unternehmen haben könnte. Nur 16 Prozent waren sich darüber im Klaren, dass Sammlungen von persönlichen Datensätzen "sensible Informationen" darstellen. Fast die Hälfte glaubte, dass Sicherheitsaspekte ausschließlich Aufgabe der IT-Abteilung sind.


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