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29. 09. 2008, 18:03 #1
Datenschutz: Wiener Wohnbaugenossenschaft verschickt obskure Fragebögen
Die Wiener Wohnbaugenossenschaft hat Fragebögen an die Bewohner ihrer Wohnanlagen geschickt. Dort werden sie zur Wohnqualität, Nachbarn und Ähnlichem befragt. Die Teilnahme ist zwar freiwillig, aber Probleme scheint es mit der Anonymität zu geben. Denn obwohl vorgegeben wird, dass die Befragung anonym sei, kann mittels eines Barcodes auf den Fragebögen ein eindeutiger Rückschluss auf den jeweiligen Mieter gezogen werden.
Festgestellt wurde das Problem letztendlich vom österreichischen Bürgerrechtsverein Quintessenz. Bei den 220.000 verschickten "anonymen" Fragebögen des Wiener Gemeindebaus ist die Kundennummer der Mieter eindeutig identifizierbar. Doch nicht, wie man meinen sollte, in offen ersichtlicher Form - sondern codiert als Barcode. Einen ersten auffälligen Hinweis hatte man erhalten, da die Befragten in dem Fragebogen mit persönlichem Namen angesprochen wurden.
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29. 09. 2008, 22:58 #2Mitglied
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Re: Datenschutz: Wiener Wohnbaugenossenschaft verschickt obskure Fragebögen
Wer sieht, dass sein Name direkt auf dem Fragebogen steht, darf nicht von Anonymität ausgehen.
Selbst schwärzen bringt nicht viel, außer man reibt so lang mit dem Stift auf der Stelle, bis das Papier durch ist.
Nun ja. Ein Nachnahme-Schreiben anzunehmen ist ja auch mehr als Leichtsinnig, wenn man nix bestellt hat.dass lediglich der Nachnahme der Befragten einem Fragebogen zugeordnet
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