Großbritannien: Konservative sprechen sich gegen Kinder-Datenbank aus
In Großbritannien wurden in den vergangenen Jahren immer neue Überwachungsmaßnahmen eingeführt. Mittlerweile hat man dort die höchste Überwachungskamera-Dichte der Welt. Außerdem ist die Ausstattung der gesamten Bevölkerung mit biometrischen Ausweisen geplant. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Datenbanken mit allen möglichen Informationen über die Briten angelegt, die auch stetig weiter ausgebaut und ergänzt werden. Auf letzteres soll nun aber zumindest teilweise verzichtet werden - dafür sprechen sich zumindest die derzeit in der Opposition befindlichen Konservativen ("Tories") aus.
Konkret geht es um eine Datenbank namens ContactPoint, in der jedes Kind in England und Wales verzeichnet sein soll. Gegen die Datenbank waren bereits mehrfach Bedenken geäußert worden - aus Gründen des Datenschutzes, aber auch weil die Datenbank die Kinder von Prominenten möglicherweise einem erhöhten Risiko aussetzt, beispielsweise einer Entführung zum Opfer zu fallen. Natürlich wecken auch die derzeit häufig auftretenden Datenverluste britischer Behörden nicht gerade Vertrauen in ein solches Projekt.
Re: Großbritannien: Konservative sprechen sich gegen Kinder-Datenbank aus
Fähnchen im Wind, wie jeder Politiker.
Man merkt halt das die Wähler Zweifel haben, da redet man in die andere Richtung und macht es trotzdem. Denn was sagte Konrad Adenauer nach seiner Wiederwahl:" Was interessiert mich, was ich vor der Wahl sagte"...
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