Popkomm: Der Musikbranche geht es wie immer schlecht
Das Zeichen des Auftakts zur Popkomm dieses Jahr in Berlin ist: Die Branche klagt wie immer über Raubkopien, aber sie braucht auch dringend neue Innovationen im Musikmarkt. In Kombination mit der Selbstvermarktung von Musikern sollte man das Kind schon schaukeln können. Auf der andern Seite findet man viele Vertreter der Industrie, die sich nach wie vor lauthals über die Misere des Musikgeschäfts beschweren. Prominentester Vertreter Robin Gibb droht an, gegen die Liberalisierung der Musikverwertungsgesellschaften durch die EU "notfalls vor den Europäischen Gerichtshof zu ziehen".
Das Klagelied gegen die bösen Raubmordkopien der Musikbranche klingt dieses Jahr folgendermaßen: Etwa 38 Millionen legal heruntergeladene Songs stehen 312 Millionen illegalen Downloads gegenüber. Dazu würden noch weitere massenhafte Kopien im Freundes- und Familienkreis gehören, zu denen vor allem auch kopierte CDs zählen. Die Schlussfolgerung der Branche kann selbstverständlich nur sein: Die hiesigen Plattenfirmen hätten in den letzten Jahren fast 40 Prozent ihrer Umsätze verloren, die 2007 noch bei 1,65 Milliarden Euro lagen. Man gehe weiter von einem Umsatzrückgang aus.
Re: Popkomm: Der Musikbranche geht es wie immer schlecht
mir gehts auch manchmal schlecht (vor allem am nächsten morgen)
und kopiert werd ich auch häufig und reg ich mich auf.. neeee..
wat solls wenn die nix anderes zu tun haben als zu weinen laßt sie weinen..
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