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14. 10. 2008, 17:33 #1
taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
Innenminister Dr. Wolfgang Schäuble hat sich in einem Interview mit der taz unter anderem zur breiten Kritik an der Vorratsdatenspeicherung und dem kommenden BKA-Gesetz geäußert. Auf Nachfrage ging er auch auf die bekannte "Schäublone" und den Slogan "Stasi 2.0" ein, mit dem die Datenschutzbewegung auf die Gefahren von Überwachung hinweist.
Manchmal ärgere ihn dieser Vergleich schon, erklärte Schäuble - insbesondere, wenn er von gebildeten Menschen komme.
"Die Gleichsetzung meiner Person mit der Stasi ist eine Beleidigung. Wer behauptet, es gäbe auch nur die entfernteste Ähnlichkeit zwischen der Realität in der DDR und in der Bundesrepublik, ist nicht nur geschichtsblind."
Seinen eigenen Moment der Geschichtsblindheit hatte Schäuble allerdings kurz darauf, als er zum wiederholten Mal Parallelen zwischen der Bürgerrechtsbewegung und dem NS-Regime zog:
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15. 10. 2008, 08:52 #21
Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
Er tut mir richtig leid der Arme.... Ich würd sagen einmal Mitleid für Schäubliiiiii OoooOooOOOooooo
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15. 10. 2008, 08:53 #22
Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
Der arme kleine Schäuble. Man kann schon zusehen, wie sich sein Geisteszustand von Tag zu Tag verschlechtert. Man sollte das Tier von seinem Leid erlösen und einfach einschläfern.
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15. 10. 2008, 08:54 #23
Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
haha der mann is so durch. hätte man ihn doch erschossen...
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15. 10. 2008, 11:09 #24
Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
Dieser Mann ist eine BELEIDIGUNG für das deutsche Volk!
Natürlich muss er sich schützend vor die Telekom stellen, er ist doch der Hauptabnehmer von deren Daten!
Der einzige Trost, der Mann ist jetzt 66 Jahre alt und vielleicht versagen ausser dem Hirn bei ihm demnächst noch andere Organe.
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15. 10. 2008, 11:21 #25Mitglied
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Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
aber hoffentlich versagen sie schnell....
Zitat von shirasaya
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15. 10. 2008, 11:22 #26
Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
Das mag ja sogar stimmen.
Zitat von gullinews
Er hat -streng genommen- mit diesem Satz nicht mal was Falsches gesagt.
Schliesslich hat er ja völlig offen gelassen, wessen Grundrechte er schützt und nicht gefährdet.....
MfG Andy
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15. 10. 2008, 11:57 #27
Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
Zitat von Rabbadabbdabb
Es gibt weitaus schlimmere Beispiele in der Geschichte der Menschheit. Hitler ist in diesem Bezug eigentlich ein eher "kleines" Licht... (Nur um mal an das römische Reich zu erinnern, Nero besonders...)
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15. 10. 2008, 13:26 #28Mitglied
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Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
Der Typ hat ein Rad ab, und das nicht erst seit er im Rollstuhl sitzt.
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15. 10. 2008, 18:26 #29Mitglied
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Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
Zitat von shirasaya
... jetzt aber mal locker bleiben, sicher ist Schäuble absolut für jede Überwachung die geht.
Ist aber kein Grund ihm irgendwelche Schicksalsschläge, Krankheiten oder sonst etwas zu gönnen!
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15. 10. 2008, 18:49 #30
Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
100 Prozent Zustimmung.
Zitat von Macinally
Zumal es ja nicht nur Schäuble allein ist, der seine Nase überall reinstecken (lassen) will, sondern ein ganzer Apparat, der dahinter steht und letztlich nichts anderes will.
Selbst wenn er irgendwann nicht mehr in dieser Position wäre, würde nicht plötzlich grenzenlose Freiheit einkehren, sondern es würde sich ruckzuck der Nächste finden, der ihn und seine Phantasien von der angeblichen Inneren Sicherheit (so war es bisher jedenfalls immer bei Bundesinnenministern) noch übertreffen würde.
Dass diese ganze Bande da ein sehr eigenartiges Verständnis von Bürgerrechten hat, steht allerdings ausser Zweifel. Denen geht gewaltig der Arsch, weil sie ganz genau wissen, dass ihre Politik mittelfristig bei immer weniger Bürgern auf Zustimmung stossen wird...
MfG Andy
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15. 10. 2008, 22:35 #31Mitglied
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Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
Schäuble ist rechtskonservativ und faschistoid! Nur so viel, die SPD ist aber nicht besser als die CDU. Die Grünen befinden sich zumindest schon in Hamburg im Lager der CDU`ler. Die FDP will ich gar nicht ansprechen. Getoppt werden diese bürgerlichen Vertreter nur noch von den Faschisten der NDP, DVU und Rep.
Und das heisst nicht, dass ihr die Linkspartei wählen sollt. Denn bei diesen handelt es sich um nichts weiter als die kommenden sozialdemokraten a la spd.
also herzlichen glückwunsch an alle in deutschland lebenden menschen!
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16. 10. 2008, 02:23 #32Mitglied
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Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
Wenn ich das schön lese, man könne den entsprechenden Stellen "vertrauen". Es arbeiten schließlich überall Menschen, und Menschen machen Fehler.
Dort hört man von Ämtern, dessen Angestellten nicht einmal die grundlegendsten Kenntnisse über die neu herausgegebenen Pässe und ihrer Technik haben, dann hört man von den "kleinen Versehen" der Telekom. Der Nachbar erhält durch Tele-Nummernähnlichkeit gern mal die eine oder andere private Krankenakte von der Krankenkasse durchgefaxt, während die Firma eines Bekannten verschiedenste Prüfungsergebnisse einer Bäckerinnung durchgefaxt bekommt. Nach Großbritannien guckt man lieber nicht, da gehts ja ein bisschen wilder zu.
Und wenn man dann skeptisch ist und es mit der Angst bekommt, wenn Dinge wie die Vorratsdatenspeicherung & Sonstiges durchgeboxt wird, dann soll dies schwachsinnig sein. Man könne den entsprechenden Stellen ja vertrauen. Da passiert nichts. Natürlich.
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16. 10. 2008, 07:11 #33RabbadabbdabbGast
Re: taz-Interview: Schäuble fühlt sich durch "Stasi 2.0" beleidigt
[...Denen geht gewaltig der Arsch, weil sie ganz genau wissen, dass ihre Politik mittelfristig bei immer weniger Bürgern auf Zustimmung stossen wird...]
Weswegen wohl der bewaffnete Einsatz der Bundeswehr der nächste Schritt sein wird, "unser Land auch gegen Feinde von innen zu sichern"....
"Das Volk" hat Angst vor seinen Politikern - und die Politiker dürften sich langsam darauf vorbereiten, "Angst vor ihrem Volk" haben zu müssen....
Hm


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