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15. 10. 2008, 16:33 #1
Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Die Computerspiel-Branche entwickelt langsam äußert unsympathische Züge. So gibt es einige Entwickler und Publisher, denen der Handel von gebrauchten Spielen offenbar ein Dorn im Auge ist. Mit einmaligen "Freischaltcodes" versucht man nun, den Anreiz für den Second-Hand-Markt zu reduzieren.
Realisieren möchte man das mit einem Bonussystem für das Kaufen der original verpackten Ware. Bei Gears of War 2 zum Beispiel sollen Käufer des "Originalspiels" einen speziellen Code erhalten, mit dem sie bestimmte Multiplayer-Levels freischalten können. Dieser Code ist genau einmal gültig.
Falls man das Spiel also auf dem Gebrauchtwarenmarkt kaufen würde, so könnte man dieses "Bonusmaterial" nicht nutzen - trotz ehrlicher Kaufabsicht. Dadurch soll der Anreiz für erstmalig verkaufte Spiele erhöht werden, die sich noch in einer "Originalverpackung" befinden.
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15. 10. 2008, 19:39 #2
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Das Spiel ist auch gebraucht legal, denke ich mal, nur nicht neuDenn wer sich Spiele gebraucht kauft, verfügt in der Regel nicht über ausreichende Mittel, um sich das Original zu leisten.
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15. 10. 2008, 19:44 #3
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Super, was passiert bei einem Festplatten- oder Windowscrash?
Mal wieder ganz großes Tennis...
mfG,
ADI64
Durch das lAchen ... wurde der Thread gelöscht :(
Börsencrash 080808 - Ich war dabei!!!einself || Auch hier wird gebloggt =)
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15. 10. 2008, 19:52 #4Mitglied
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Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Sowas ist einfach unakzeptabel... am Besten solche Spiele Illegal downloaden und auf einen Patch der freaks warten ^^

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15. 10. 2008, 19:55 #5WandangGast
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
is doch net so neu "freischaltcodes" zu benutzen.
man kann hier vllt wieder nen neuen beantragen, weil iwas "kaputt" ist, bevor man das dann gebraucht vertickt
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15. 10. 2008, 19:57 #6Mitglied
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Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Erst am rumheulen und dann sowas.

Aber egal, am Ende sinds eh wieder die bösen Menschen, die sich Spiele illegal downloaden, da die Spielebranche ja perfekt ist.
Ich weiß gerade nicht, ob man über solch ein Verhalten lachen oder weinen soll.You either die a hero or you live long enough
to see yourself become the villain.
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15. 10. 2008, 20:11 #7
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
oh man, wie gierig...
als ob der junge gamer nicht arm genug wäre!
wie soll man das merkwürdige bild mit der katze verstehen?
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15. 10. 2008, 20:14 #8SandMan1987Gast
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
die ehrlichen unter uns sind mal wieder die gearschten! Ob das System funktioniert, entscheiden wir Spieler jedoch selbst, wenn wir konsequent solche Games ignorieren werden die Hersteller zurück rudern.....
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15. 10. 2008, 20:21 #9
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Das dachte ich auch. Bei Bioshock und bei Mass Effect wegen der Onlineaktivierung. Aber Hersteller machen was sie wollen. Spore und Mercenaries 2 verlangen auch eine Onlineaktivierung, obwohl diese auf extremen Protest gestossen ist.
Zitat von SandMan1987
Ich Vermute mal der hersteller will mehr Games verkaufen, indem er alte unbrauchbar macht. Der Kopierschutz schützt das Original vor der Kopie nicht. Ich denke das wissen Hersteller.
Aber ein bsp.:
Ihr habt Mass Effect (1) und habt keine Ahnung vom kopieren und cracken, alle drei aktivierungen sind aufgebraucht, wieder Aktivieren könnt ihr es nicht. Jetzt geht ihr in den Laden und seht den 2 eil von Mass Effect. In Erinnerung wie toll der erste Teil war kauft ihr ihn.
Ich denke so ticken die Hersteller.Für Fanatismus braucht es keinen Gott, wohl aber einen Teufel
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15. 10. 2008, 20:26 #10Gesperrt
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Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Wie genau soll denn das überhaupt funktionieren? Einen Freischaltcode kann man beim Gebrauchtverkauf mitliefern. Würde der nur bei einer ersten Installation funktionieren, wären Neuinstallation auch für Erstkäufer nicht möglich.
Schon für den Versuch eine maximale Anzahl an Installationen zu begrenzen, wurden bereits Hersteller angegangen. Man nehme Take 2 mit Bioshock (wurde daraufhin nachträglich abgemildert).
Selbst rechtlich dürfte das fragwürdig sein.
edit:Natürlich kann man es auch nach dem 3. Mal nochmal aktivieren. Halt nicht mehr online. Aber das ist ja bei WinXP z.B nicht anders.Ihr habt Mass Effect (1) und habt keine Ahnung vom kopieren und cracken, alle drei aktivierungen sind aufgebraucht, wieder Aktivieren könnt ihr es nicht.
Gegen eine Onlineaktivierung ist ebenfalls nichts zu sagen, solange beim Kauf klar ist, dass ein Internetanschluß (oder ein Telefonanschluß für eine telefonische Aktivierung) zwingend notwendig ist.
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15. 10. 2008, 20:34 #11Mitglied
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Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Account? Schon mal gehört?
Zitat von Chummer
Schau dir mal Steam an, dann weißt du wohin die Reise geht!
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15. 10. 2008, 20:35 #12
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Man kann nur jedem im Freundes und Bekanntenkreis davon abraten solche Produkte zu kaufen.
Der Gesetzgeber sollte darauf drängen das spiele mit Zwangsaktivierung und anderen Einschränkungen auch dem entsprechend mit einem Warnhinweis versehen werden. Bisher kauft der Kunde ja die Katze im Sack!
Mir persönlich kommt solch ein Dreck nicht ins Haus!
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15. 10. 2008, 20:36 #13
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Ich weiss. Aber gehen wir einmal davon aus das es nichtmehr geht. Weil EA das Produkt nicht profitabel ist, EA pleite usw.
Zitat von Chummer
EDIT:
@shirasaya
es steht auf der Verpackung. (Zumindest bei Spore, welches ich als original galactic edition neben mir liegen habe):
Zum spielen wird eine Internetverbindung benötigt.Für Fanatismus braucht es keinen Gott, wohl aber einen Teufel
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15. 10. 2008, 20:47 #14Gesperrt
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Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Und? Wo ist da das Problem? Auch HL2 lässt sich wiederverkaufen. Und Accountdaten lassen sich mitliefern.Account? Schon mal gehört?
Schau dir mal Steam an, dann weißt du wohin die Reise geht!
Dann muss imho ein letzter Patch herausgebracht werden, der die Aktivierung herausnimmt. Imho sind sonst Ansprüche gegen den HErsteller möglich.Aber gehen wir einmal davon aus das es nichtmehr geht. Weil EA das Produkt nicht profitabel ist, EA pleite usw.
Ich würde (vorsicht Laie) sogar von einem beim Kauf bestehenden Rechtsmangel sprechen.
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15. 10. 2008, 20:51 #15Mitglied
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Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Wie kommst du darauf? Ich habe mein XP seit 2001 schon wesentlich öfter als 3 mal online aktiviert.
Zitat von Chummer
Davon ab kann man es auch telefonisch aktivieren - und das KOSTENLOS! Man verliert also keinerlei Funktionen der Software. Deshalb ist es mit der Masche bei "Gears of War" garnicht zu vergleichen.
Ich kaufe und verkaufe recht häufig gebrauchte Spiele. Sollte das in Zukunft nicht mehr möglich sein, ohne das man Funktionen verliert, kaufe ich halt keine Spiele mehr. So einfach ist das.
Zu was sind die von Nutzen, wenn man kein Internet hat.
Zitat von Chummer
Ich will einfach spielen und nicht erst ewig mit irgendwelchen Accounts herumfuchteln. Das ist genau so eine Krätze wie die Rootkits von Sony.
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15. 10. 2008, 20:55 #16Gesperrt
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Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Versuch doch mal innerhalb von 1 Monaten dein OS 5x online zu aktivieren. Dass es dann anders geht ist genau das was ich sagte.Wie kommst du darauf? Ich habe mein XP seit 2001 schon wesentlich öfter als 3 mal online aktiviert.
Davon ab kann man es auch telefonisch aktivieren - und das KOSTENLOS! Man verliert also keinerlei Funktionen der Software. Deshalb ist es mit der Masche bei "Gears of War" garnicht zu vergleichen.
Wenn du kein Internet hast, brauchst du auch keinen Account!Zu was sind die von Nutzen, wenn man kein Internet hat.
Also was hat das mit dem Argument von user007 zu tun?
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15. 10. 2008, 20:55 #17
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Eben. Das ist das Problem. Wenn man einen wirklich nur einmal verwendbaren Code verkauft, ist es sinnlos, daraus einen Account gernerieren zu lassen, den man dann einfach mitverkaufen kann.
Zitat von Chummer
Also sieht es bei einem Festplattencrash o.ä., wie oben bereits erwähnt, duster aus.
Ich hoffe sehr, dass es bald diverse Patches geben wird, die die besagten Spiele dann um die verwehrten Funktionen nachrüsten.
Denn diese Verkaufspolitik muss sich KEIN (legaler) Gamer antun." Boar wie ich properitäre systeme hasse -.- meine Ja! doppelkekse passen nicht in meine Prinzenrolle Keksdose :/ "
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15. 10. 2008, 21:01 #18Gesperrt
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Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Da sehe ich ein rechtliches Problem. Wenn ich ein Auto kaufe und nach dem Ausschalten der Zündung springt es nicht mehr an, kann mir der Hersteller auch nicht erzählen das wäre richtig und man dürfte es nur einmal starten.Also sieht es bei einem Festplattencrash o.ä., wie oben bereits erwähnt, duster aus.
Die normale Verwendungsmöglichkeit muss gewährleistet sein.
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15. 10. 2008, 21:38 #19
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
Es ist für mich schon ein Unterschied ob ich ein Betriebssystem oder ein Spiel aktivieren muss.
Irgendwo hat alles seine Grenzen und hier wurde aus purer Geld-Gier diese Grenze überschritten. Limitierung der Installation ist doch das Allerletzte!
Ich bin kein Freund von Raubkopien, aber hier kann ich die Spieler verstehen. Millionen Jugendliche kratzen Jahr für Jahr ihr Taschengeld zusammen um ihre Rechner auf einem vernünftigen Stand zu halten und dann kommt sowas.
Ich werde schweren Herzens auf FarCry 2 verzichten weil es für mich eine Sache des Prinzips geworden ist. Das sind im Jahr einige Hundert Euros die ich in andere Dinge stecken kann. EA , UBI Soft und wie sie alle heissen, haben mich und viele meiner Freunde als Kunden endgültig verloren!
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15. 10. 2008, 21:46 #20
Re: Computerspiele: Einige Hersteller versuchen, den Gebrauchtmarkt zu unterwandern
hach, ist es nicht herrlich, dass die nachfrage das angebot bestimmt? besonders bei luxusartikeln wird sowas extrem schnell relevant, wie man am beispiel von spore gesehen hat. bei spielen ist es dabei doch eigentlich total simpel für ein unternehmen richtig geld zu verdienen. man muss nur qualität abliefern wie man am beispiel world of warcraft am deutlichsten erkennen kann. auch wenn viele schreien und meckern ist und bleibt world of warcraft unangefochtene spitze bei mmorpgs und das nicht ohne grund. ist es denn wirklich so schwer, qualitativ hochwertige spiele zu entwickeln? daher mein appell an die spielehersteller: wollt ihr schnelles geld, dann verkauft drogen, aber wollt ihr richtig geld verdienen, dann gebt euch mühe und schafft ein ordentliches produkt, dann wird sich der absatz von alleine regeln.
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