Thema: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
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20. 10. 2008, 23:45 #1
Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Schweizer Forscher haben eine Möglichkeit entdeckt, selbst aus zwanzig Metern Entfernung über elektromagnetische Impulse Tastatureingaben mitzuloggen. Auf einer Konferenz wurde das Verfahren vorgeführt. Auch haben sie ein Video anfertigt, welches demonstriert, dass man selbst durch eine Wand hindurch die Eingaben mitloggen kann.
Die beiden Wissenschaftler gehören zum Security und Kryptografie Labor der Ecole Polytechnique Federale de Lausanne. Dabei haben sie eine Schwachstelle an Tastaturen entdeckt. Sie fanden insgesamt vier Möglichkeiten, wie man aus der Entfernung die Eingaben der Tastatur per Antenne mitloggen konnte. Über elektromagnetische Impulse, die in der Tastatur entstehen und über die Stromleitungen gesendet werden, ist es möglich, die Keycodes zu dechiffrieren. Sie sagen, dass viele der Tastaturen, die im Handel erhältlich sind, mit dieser Methode ausgeschnüffelt werden können, und sich daher nicht eignen, um sensitive Nachrichten zu versenden.
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21. 10. 2008, 06:58 #2
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Naja, bleibt jetzt die Frage, haben die irgendein sauteures Keyboard auf den Markt geworfen, dass sich schlecht verkauft?
F**k was mach ich mit meinem Laptop?
Wollen die zwei nur Panik verbreiten, wie üblich, oder soll das wirklich funktionieren? Kann das mal bitte jemand für mich testen? Ich muss wissen ob ich gefährdet bin.
So long.
-FTW-"Pass auf: Ihr macht Jagd auf die Leute, auf die ihr angewiesen seid! Wir kochen eure Mahlzeiten, fahren eure Krankenwagen, stellen eure Anrufe durch, holen euren Müll ab. Wir bewachen euch, während ihr schlaft. Versucht nicht, uns zu verarschen."
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21. 10. 2008, 07:17 #3
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Deren Apparatur hätten wohl einige Leute gern.
Zitat von am0kk
Kann das Ding eigentlich die Eingaben von mehreren Tastaturen unterscheiden? Wenn mehr als 3 Leute im 'Empfangsgebiet' schreiben, ist der Buschstabensalat wohl nur schwer zuzuordnen.
Naja, einige Firmen am Markt werden damit sicher ihr Geld verdienen. Voll abgeschirmte Tastatur, Störsender, ...
mfgif (!brainProcessFinished)
speechOutput = false;- - - - - - - - - - "Wer Sicherheit der Freiheit vorzieht ist zu Recht ein Sklave." - Aristoteles
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21. 10. 2008, 10:36 #4
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
für jemanden sich mit der materie auskennt und ein bisschen seinen kopf einsetzt sollte es kein problem darstellen. ich stelle mir das mit der dechiffrierung bedeutlich schwieriger vor =)
Zitat von jimsy
guter ansatz für einen feldtest xD
Zitat von jimsy
proud-member-of-the-proud-to-be-no-member-to-no-crew-crew
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21. 10. 2008, 12:12 #5
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
is natürlich Schwachfug, außer ich betreibe mein Rechner jeden Tag unter Laborbedingungen OHNE Netzteil
Aber angebliche Forscher sind im Zugzwang, irgendwie müssen sie ihre Gelder rechtfertigen, also wird sich schnell ne Sentation ausgedacht die so nicht funktioniert.
Im übrigen würde ich mich freuen wenn Gulli News mal wieder zu seinen alten Werten findet und nich jeden Unsinn irgendwo abschreibt, die Qualität is seit einiger Zeit den Bach runter.
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21. 10. 2008, 13:58 #6
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Stimmt temporär, aber wie bereits erwähnt lässt sich diese Methode noch stark erweitern und verbessern respektive auf die Tastatureingaben sensibilisieren.
Zitat von derPingu
Und der Empfangsbereich dürfte sich auch mti einigen Tricks vergrößern lassen, dementsprechend würde ich schon sagen, dass es sich dabei um eine Bedrohung handeln kann. die News finde ich
teilweise auch etwas "schwach", diese Meldung ist aber meiner Meinung nach vollkommen zu Recht geschrieben worden." Boar wie ich properitäre systeme hasse -.- meine Ja! doppelkekse passen nicht in meine Prinzenrolle Keksdose :/ "
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21. 10. 2008, 16:40 #7Mitglied
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Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Ich frage mich wie weit es funktioniert?
Wenn da jmd. sitzt, 10-Finger (oder unter gamern beliebte 2 Finger) schreibweise. Wie alle wissen dürften ist man, wenn man es kann sehr schnell auf dem Keyboard. Da ballert man gut mal 10 Zeichen in der Sekunde raus.
Kann dieses .."Ding" die alle einfangen und zuordnen? In dem Video wird ja sehr langsam geschrieben!
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21. 10. 2008, 17:27 #8Pädagogisch wertvoll!
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Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Me
Ich denke mal, dass man so zumindest 315 Tasten den 3 dazugehörigen Tastaturen zuordnen kann und bei Passwörtern, die wegen vielleicht enthaltenen Sonderzeichen langsamer geschrieben werden, kann man dann ein Eingaben gut auseinander halten.
Zitat von DerLangweiler
Mal schauen, wie das in der Praxis aussieht, ob man das passiv abschirmen kann (Aluhut *g*) oder ob man erst einen Störsender braucht./\.....This is Hammer, the arch-nemesis of brick, the arch-nemesis of
II====.'Bunny'. Cut'n' Paste it into your signature to destroy the brick,
II.....squashing Bunny's plans for world domination.
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21. 10. 2008, 19:49 #9Mitglied
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Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
jetzt wirds böse
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21. 10. 2008, 23:33 #10krasses Pferd
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Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Me
Also ich kann meine Passwörter (nein, weder Penis noch ficken noch 1234) nahezu genauso schnell tippen mittlerweile wie normale Wörter, ist halt alles eine Frage der Übung.
Zitat von Bewa
Praxistest anyone? :P
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21. 10. 2008, 23:39 #11
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Vista, XP
Start/Ausführen OSK eingeben
Gruss
TimWas stört es die Eiche......
Keine Verbote. Keine Regeln. Keine Rechte. Kein Paradies.
Seid auf der Hut - Arbeit zieht immer Arbeit nach sich
stick it in easy pull it out greasy - soon
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22. 10. 2008, 08:35 #12Mitglied
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Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Naja einerseits wirkt das ja wie eie echte gefahr
anderer seits wieder nicht
natürlich kann man die technik so erweitern das sie störstralung rausfiltert (sonst würde ein handy ja auch nur rauschen ^^)
aber ich denke mal an firmen wo das angewendet werden könnte dort sitzen meist im umkreis von 10 metern 3-20 mitarbeiter die alle auf dem selben typ tastatur rum hämmern
somit kommen faktum die selben signale gemixt an
um die wieder unterscheiden zu können müste das teil 3 empfangs antennen haben um so mittels triangolation die richtung der signale zu ermitteln was wiederum das gerät exponentiel wachsen läst
und wem fällt nicht der firmen externe auf der mit einem 3x1 meter großen koffer durch die firma läuft
^^
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22. 10. 2008, 12:42 #13
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Ich finde das jetzt ein wenig seltsam und irgendwie auch erschreckend. Soll das wirklich funktionieren? Falls ja, würde das ja ganz neue Möglichkeiten der Überwachung ermöglichen. Davor hab ich Angst.
Und wegen der PW: Dann muss man halt schauen, dass man Trojanerfrei bleibt und dann irgendwo auf eine txt Datei die PW raufhauen und dann nur noch copy + paste. Dann kann dieses neue Dingens nur noch schauen, dass man strg + c und strg + v ausgeführt hat, mehr aber nicht.
Aber wenn man einen Trojaner drauf hat, ist das natürlich fatal.
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22. 10. 2008, 15:33 #14gnstaGast
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Google mal nach Van Eck Phreaking, oder Tempest
Zitat von Destiny666
Du wirst sehen, dass diese Art der Spionage nicht ganz neu ist.
DummfugAber angebliche Forscher sind im Zugzwang, irgendwie müssen sie ihre Gelder rechtfertigen, also wird sich schnell ne Sentation ausgedacht die so nicht funktioniert.
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22. 10. 2008, 18:46 #15
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
theoretisch moeglich
nichts alltaegliches aber es ist moeglich...
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22. 10. 2008, 21:18 #16
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Ich hab ne Passwort-Datenbank, welche alle meine Passwörter einhält und auf Wunsch automatisch in die entsprechenden Felder einträgt. Ich muss mir nur 1 Passwort merken und das kann ich über die Bildschirmtastatur, die im Programm inklusive ist, eingeben - mit der Maus - die Reihenfolge der Buchstaben ist zufällig..
Zitat von Destiny666

www.passwordsafe.de
Also ich denke, das es vielleicht bei 1 Tastatur geht. Aber sicherlich nicht bei mehreren. Und die Frage die sich mir auch noch stellt: Gehts hier um schnurlose Tastaturen oder um Kabel gebundene?Greets Hollii (H75)
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23. 10. 2008, 20:33 #17
Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung
Einen kleinen Einwurf hätte ich zu dem Thema noch.
Wenn es wirklich möglich ist, die elektromagnetischen Impulse einer Tastatur (Keyboard) zu messen, und die entsprechende Zuweisung zu den gedrückten Tasten zu bestimmen, so wäre das doch auch für Kriminelle ein nettes Spielzeug mit dem sie dann in Zukunft vor den Supermärkten rumstehen und auf KEYPAD(!)-Eingaben von ahnungslosen Kunden warten.
Und hier haben wir dann wieder ein perfektes Beispiel, wessen Ideen und Erfindungen tatsächlich das Übel in unsere Gesellschaft bringen...
Aber ich denke dieses Risiko werden die Überwacher schon eingehen, wenn sie dadurch ein Paar Blogger verhaften können.
"Pass auf: Ihr macht Jagd auf die Leute, auf die ihr angewiesen seid! Wir kochen eure Mahlzeiten, fahren eure Krankenwagen, stellen eure Anrufe durch, holen euren Müll ab. Wir bewachen euch, während ihr schlaft. Versucht nicht, uns zu verarschen."
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