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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Schweizer Forscher haben eine Möglichkeit entdeckt, selbst aus zwanzig Metern Entfernung über elektromagnetische Impulse Tastatureingaben mitzuloggen. Auf einer Konferenz wurde das Verfahren vorgeführt. Auch haben sie ein Video anfertigt, welches demonstriert, dass man selbst durch eine Wand hindurch die Eingaben mitloggen kann.

    Die beiden Wissenschaftler gehören zum Security und Kryptografie Labor der Ecole Polytechnique Federale de Lausanne. Dabei haben sie eine Schwachstelle an Tastaturen entdeckt. Sie fanden insgesamt vier Möglichkeiten, wie man aus der Entfernung die Eingaben der Tastatur per Antenne mitloggen konnte. Über elektromagnetische Impulse, die in der Tastatur entstehen und über die Stromleitungen gesendet werden, ist es möglich, die Keycodes zu dechiffrieren. Sie sagen, dass viele der Tastaturen, die im Handel erhältlich sind, mit dieser Methode ausgeschnüffelt werden können, und sich daher nicht eignen, um sensitive Nachrichten zu versenden.

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  2. #2
    Demagogisch wertvoll! Avatar von am0kk
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Naja, bleibt jetzt die Frage, haben die irgendein sauteures Keyboard auf den Markt geworfen, dass sich schlecht verkauft? F**k was mach ich mit meinem Laptop?
    Wollen die zwei nur Panik verbreiten, wie üblich, oder soll das wirklich funktionieren? Kann das mal bitte jemand für mich testen? Ich muss wissen ob ich gefährdet bin.

    So long.
    -FTW-
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  3. #3
    nichtregistrierter Bürger Avatar von jimsy
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Zitat Zitat von am0kk
    Kann das mal bitte jemand für mich testen?
    Deren Apparatur hätten wohl einige Leute gern.

    Kann das Ding eigentlich die Eingaben von mehreren Tastaturen unterscheiden? Wenn mehr als 3 Leute im 'Empfangsgebiet' schreiben, ist der Buschstabensalat wohl nur schwer zuzuordnen.

    Naja, einige Firmen am Markt werden damit sicher ihr Geld verdienen. Voll abgeschirmte Tastatur, Störsender, ...

    mfg
    if (!brainProcessFinished)
    speechOutput = false;
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  4. #4
    Peter Lustig Avatar von !AntiDekoration
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Zitat Zitat von jimsy
    Deren Apparatur hätten wohl einige Leute gern.
    für jemanden sich mit der materie auskennt und ein bisschen seinen kopf einsetzt sollte es kein problem darstellen. ich stelle mir das mit der dechiffrierung bedeutlich schwieriger vor =)
    Zitat Zitat von jimsy
    Kann das Ding eigentlich die Eingaben von mehreren Tastaturen unterscheiden?
    guter ansatz für einen feldtest xD
    proud-member-of-the-proud-to-be-no-member-to-no-crew-crew

  5. #5
    Mitglied Avatar von derPingu
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    is natürlich Schwachfug, außer ich betreibe mein Rechner jeden Tag unter Laborbedingungen OHNE Netzteil

    Aber angebliche Forscher sind im Zugzwang, irgendwie müssen sie ihre Gelder rechtfertigen, also wird sich schnell ne Sentation ausgedacht die so nicht funktioniert.

    Im übrigen würde ich mich freuen wenn Gulli News mal wieder zu seinen alten Werten findet und nich jeden Unsinn irgendwo abschreibt, die Qualität is seit einiger Zeit den Bach runter.

  6. #6
    treu Avatar von darkloader
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Zitat Zitat von derPingu
    is natürlich Schwachfug, außer ich betreibe mein Rechner jeden Tag unter Laborbedingungen OHNE Netzteil
    Stimmt temporär, aber wie bereits erwähnt lässt sich diese Methode noch stark erweitern und verbessern respektive auf die Tastatureingaben sensibilisieren.
    Und der Empfangsbereich dürfte sich auch mti einigen Tricks vergrößern lassen, dementsprechend würde ich schon sagen, dass es sich dabei um eine Bedrohung handeln kann. die News finde ich
    teilweise auch etwas "schwach", diese Meldung ist aber meiner Meinung nach vollkommen zu Recht geschrieben worden.
    " Boar wie ich properitäre systeme hasse -.- meine Ja! doppelkekse passen nicht in meine Prinzenrolle Keksdose :/ "

  7. #7
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Ich frage mich wie weit es funktioniert?
    Wenn da jmd. sitzt, 10-Finger (oder unter gamern beliebte 2 Finger) schreibweise. Wie alle wissen dürften ist man, wenn man es kann sehr schnell auf dem Keyboard. Da ballert man gut mal 10 Zeichen in der Sekunde raus.
    Kann dieses .."Ding" die alle einfangen und zuordnen? In dem Video wird ja sehr langsam geschrieben!

  8. #8
    Pädagogisch wertvoll!
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Me

    Zitat Zitat von DerLangweiler
    Ich frage mich wie weit es funktioniert?
    Wenn da jmd. sitzt, 10-Finger (oder unter gamern beliebte 2 Finger) schreibweise. Wie alle wissen dürften ist man, wenn man es kann sehr schnell auf dem Keyboard. Da ballert man gut mal 10 Zeichen in der Sekunde raus.
    Kann dieses .."Ding" die alle einfangen und zuordnen? In dem Video wird ja sehr langsam geschrieben!
    Ich denke mal, dass man so zumindest 315 Tasten den 3 dazugehörigen Tastaturen zuordnen kann und bei Passwörtern, die wegen vielleicht enthaltenen Sonderzeichen langsamer geschrieben werden, kann man dann ein Eingaben gut auseinander halten.
    Mal schauen, wie das in der Praxis aussieht, ob man das passiv abschirmen kann (Aluhut *g*) oder ob man erst einen Störsender braucht.
    /\.....This is Hammer, the arch-nemesis of brick, the arch-nemesis of
    II====.'Bunny'. Cut'n' Paste it into your signature to destroy the brick,
    II.....squashing Bunny's plans for world domination.

  9. #9
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    jetzt wirds böse

  10. #10
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Me

    Zitat Zitat von Bewa
    Ich denke mal, dass man so zumindest 315 Tasten den 3 dazugehörigen Tastaturen zuordnen kann und bei Passwörtern, die wegen vielleicht enthaltenen Sonderzeichen langsamer geschrieben werden, kann man dann ein Eingaben gut auseinander halten.
    Mal schauen, wie das in der Praxis aussieht, ob man das passiv abschirmen kann (Aluhut *g*) oder ob man erst einen Störsender braucht.
    Also ich kann meine Passwörter (nein, weder Penis noch ficken noch 1234) nahezu genauso schnell tippen mittlerweile wie normale Wörter, ist halt alles eine Frage der Übung.
    Praxistest anyone? :P

  11. #11
    Randgruppenbeauftragter

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    Avatar von TBuktu
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Vista, XP

    Start/Ausführen OSK eingeben

    Gruss
    Tim
    Was stört es die Eiche......
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    Seid auf der Hut - Arbeit zieht immer Arbeit nach sich
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  12. #12
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Naja einerseits wirkt das ja wie eie echte gefahr
    anderer seits wieder nicht

    natürlich kann man die technik so erweitern das sie störstralung rausfiltert (sonst würde ein handy ja auch nur rauschen ^^)

    aber ich denke mal an firmen wo das angewendet werden könnte dort sitzen meist im umkreis von 10 metern 3-20 mitarbeiter die alle auf dem selben typ tastatur rum hämmern

    somit kommen faktum die selben signale gemixt an

    um die wieder unterscheiden zu können müste das teil 3 empfangs antennen haben um so mittels triangolation die richtung der signale zu ermitteln was wiederum das gerät exponentiel wachsen läst

    und wem fällt nicht der firmen externe auf der mit einem 3x1 meter großen koffer durch die firma läuft

    ^^

  13. #13
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Ich finde das jetzt ein wenig seltsam und irgendwie auch erschreckend. Soll das wirklich funktionieren? Falls ja, würde das ja ganz neue Möglichkeiten der Überwachung ermöglichen. Davor hab ich Angst.

    Und wegen der PW: Dann muss man halt schauen, dass man Trojanerfrei bleibt und dann irgendwo auf eine txt Datei die PW raufhauen und dann nur noch copy + paste. Dann kann dieses neue Dingens nur noch schauen, dass man strg + c und strg + v ausgeführt hat, mehr aber nicht.

    Aber wenn man einen Trojaner drauf hat, ist das natürlich fatal.

  14. #14
    gnsta
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Zitat Zitat von Destiny666
    Falls ja, würde das ja ganz neue Möglichkeiten der Überwachung ermöglichen. Davor hab ich Angst.
    Google mal nach Van Eck Phreaking, oder Tempest

    Du wirst sehen, dass diese Art der Spionage nicht ganz neu ist.

    Aber angebliche Forscher sind im Zugzwang, irgendwie müssen sie ihre Gelder rechtfertigen, also wird sich schnell ne Sentation ausgedacht die so nicht funktioniert.
    Dummfug

  15. #15
    mitglied Avatar von shirker
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    theoretisch moeglich
    nichts alltaegliches aber es ist moeglich...

  16. #16

    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Zitat Zitat von Destiny666
    Ich finde das jetzt ein wenig seltsam und irgendwie auch erschreckend. Soll das wirklich funktionieren? Falls ja, würde das ja ganz neue Möglichkeiten der Überwachung ermöglichen. Davor hab ich Angst
    Ich hab ne Passwort-Datenbank, welche alle meine Passwörter einhält und auf Wunsch automatisch in die entsprechenden Felder einträgt. Ich muss mir nur 1 Passwort merken und das kann ich über die Bildschirmtastatur, die im Programm inklusive ist, eingeben - mit der Maus - die Reihenfolge der Buchstaben ist zufällig..

    www.passwordsafe.de

    Also ich denke, das es vielleicht bei 1 Tastatur geht. Aber sicherlich nicht bei mehreren. Und die Frage die sich mir auch noch stellt: Gehts hier um schnurlose Tastaturen oder um Kabel gebundene?
    Greets Hollii (H75)

  17. #17
    Demagogisch wertvoll! Avatar von am0kk
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    Standard Re: Sniffing-Attacke: Schweizer Forscher erschnüffeln Tastatureingaben aus zwanzig Meter Entfernung

    Einen kleinen Einwurf hätte ich zu dem Thema noch.
    Wenn es wirklich möglich ist, die elektromagnetischen Impulse einer Tastatur (Keyboard) zu messen, und die entsprechende Zuweisung zu den gedrückten Tasten zu bestimmen, so wäre das doch auch für Kriminelle ein nettes Spielzeug mit dem sie dann in Zukunft vor den Supermärkten rumstehen und auf KEYPAD(!)-Eingaben von ahnungslosen Kunden warten.

    Und hier haben wir dann wieder ein perfektes Beispiel, wessen Ideen und Erfindungen tatsächlich das Übel in unsere Gesellschaft bringen...

    Aber ich denke dieses Risiko werden die Überwacher schon eingehen, wenn sie dadurch ein Paar Blogger verhaften können.
    "Pass auf: Ihr macht Jagd auf die Leute, auf die ihr angewiesen seid! Wir kochen eure Mahlzeiten, fahren eure Krankenwagen, stellen eure Anrufe durch, holen euren Müll ab. Wir bewachen euch, während ihr schlaft. Versucht nicht, uns zu verarschen."

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