Linux Foundation: Entwicklungsleistung von Linux in Geld umgerechnet
Die Linux Foundation hat am Beispiel von Fedora 9 berechnet, was heute die Entwicklung einer Linuxdistribution von Grund auf an Kosten verursachen würde. Amanda McPherson, Brian Proffitt und Ron Hale-Evans analysierten in ihrem Artikel die Softwarepakete von Fedora 9 und berechneten mithilfe eines "Constructive Cost Models" (COCOMO), was die Entwicklung bei heutigen kommerziellen Preisen kosten würde, wenn man bei Null anfangen müsste.
Dabei wählten die Autoren Fedora 9 aus, da diese Distribution auf Red Hat 7.1 basiert. Red Hat 7.1 wurde bereits von David A. Wheeler 2002 auf ähnliche Art untersucht. Somit kann man beide Studien besser miteinander vergleichen. Damit eine willkürliche Paketauswahl das Ergebnis nicht beeinflussen kann, wurden alle 5547 Quellcodepakete von Fedora 9 ausgewertet.
Re: Linux Foundation: Entwicklungsleistung von Linux in Geld umgerechnet
Ich halte es für sehr aussagelos, den Wert eines Programms anhand der Größe seines Quelltextes zu messen. Der Fehler ist bestimmt riesig. Vermutlich könnte eine Person, die Ahnung von Linux, Programmieren und Wirtschaft hat, eine bessere Zahl raten.
Re: Linux Foundation: Entwicklungsleistung von Linux in Geld umgerechnet
Geniale Arbeit was all die hunderdtausenden Leute leisten, die an diesen Projekten mitwirken!
Einen riesen Respekt sollte man vor ihnen haben, da sie nicht nur nebenbei arbeiten gehen um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, sondern auch noch einen Teil ihrer Freizeit für die Allgemeinheit opfern und das ist unbezahlbar!
Mich würde es echt interessieren wie viel alle Linux Distros insgesammt Wert wären, aber nicht so nachfolge Distros die auf einer Grund Distro aufsetzen.
Ich glaube dagegen würde vom Wert her M$ heftigst untergehen...
Re: Linux Foundation: Entwicklungsleistung von Linux in Geld umgerechnet
Ich erweise denjenigen meinen Respekt und Dankbarkeit die sowas in ihrer Freizeit machen und kein Geld dafür verlangen
So könnte es bei jedem Programm aussehen, wenn nicht so viele Menschen Geldgeil wären.
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