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26. 10. 2008, 23:05 #1
NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Das von der NASA betriebene Weltraumteleskop Hubble hatte in letzter Zeit immer wieder mit Problemen zu kämpfen. Jetzt muss die NASA erneut umfangreiche Reparaturen durchführen. Zusätzliche Hürde dabei: Die in dem Teleskop verbaute Computertechnik stammt, wie viele von der NASA verwendete Mikrochips, Speicherbausteine und ähnliche Komponenten, aus der Computer-Steinzeit.
Das Hubble-Teleskop nutzt nach Ausfällen einiger Komponenten derzeit Backup-Systeme und soll voraussichtlich im kommenden Februar von einer Shuttle-Crew generalüberholt werden. Einer der Computer, die momentan Probleme bereiten, nutzt einen 486er Prozessor, wie er 1989 auf den Markt kam und in den frühen 1990er Jahren beispielsweise in Bürorechnern und zu Hause genutzt wurde. Auf der Erde sind diese Computer fast komplett aus dem Einsatz verschwunden, aber Hubble, wie auch eine Menge anderer NASA-Technologie, ist auf diese Chips nach wie vor angewiesen.
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27. 10. 2008, 01:42 #2Mitglied
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Intressanter Artikel
Aber mit der 486ger Technik ist nicht verwunderlich Hubbel is ja schon nen bissel länger daoben 
Und wenn ich mich recht errinere is die ehemalige Raumstation MIR mit C64 Technik rumgekurvt , meine ich zumindest mal gelesen zu haben
MFG
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27. 10. 2008, 05:21 #3Mitglied
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Großartig neu darf die Technologie doch eh nicht sein. Da oben gibt es keinen Sauerstoff, die Wärme der Komponenten wird also einzig durch Abstrahlung abgegeben. Da oben würde wohl sogar der Intel Atom durchbrennen, weil die Wärme nicht abtransportiert werden kann

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27. 10. 2008, 06:51 #4Ente statt Hut!
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Die Radiatorkühlung funktioniert da oben wunderbar, man müsste den Kühlkreislauf also nur mit einem Prozessorseitigen Kühlblock ausstatten.
Man nennt ihn den Entenmann, weil er eine Ente auf dem Kopf mit sich herumträgt, deren Existenz er allerdings kategorisch verneint.
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27. 10. 2008, 07:02 #5Mitglied
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
@entenmann
Warum?
Hast du nen Wikilink zur erklärung?
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27. 10. 2008, 07:24 #6Gesperrt
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
lol finde das geil
ab jetzt sag ich mir immer wenn ich mir wieder mal denke meine kiste tuts nicht mehr. die nasa hat noch schlechteres zeug im all.... lol
l.g.
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27. 10. 2008, 07:41 #7
Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
da frag ich mich, was die heutzutage für maschinen in das all schießen.. immer noch solch antike technik?
.. ah, sie sparen sich so wohl den umstieg auf vista -.-
angeblich laufen alle bankcomputer auch auf solch alten geräten- zu alt, dass das jemand eindringen kann und so alt, dass wenn die festplatten sich einmal aufhören würden zu drehen, die nie mehr in gang gebracht werden könnten
grüze
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27. 10. 2008, 09:03 #8Mitglied
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Auf der ISS ließt man auf jeden Fall häufiger mal was von Linux in der Steuerung und Windows an den Laborplätzen. Allzu neu dürfte die Technik aber wirklich nicht sein - meines Wissens haben die neueren CPUs durch die hohe Dichte Probleme mit der Strahlung.
Zitat von Mantorok_VII
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27. 10. 2008, 10:03 #9Mitglied
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
was ihr auch beachten solltet ist der letzt esatz.
wozu einen dual quadcore xeon einsetzten wen es der prozi von 1989 auch tut? das ganz Teleskop ist so konzipiert das der Prozessor die anfallenden Berechnungen erledigen kann also ist ein Upgrade nur in neu Entwicklungen sinnvoll.
Das sollte man auf der Erde vielleicht auch mal beachten es gibt soviel Surf / Office pcs mit dualcore cpu. Diesen Job konnte bereits ein PC vor 10 Jahren erledigen und könnte das auch heute noch.
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27. 10. 2008, 10:54 #10Mitglied
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Kann es sein das in letzter Zeit "News" einfach nurnoch irgendwo kopiert und hier eingefügt werden?
Das in der Raumfahrt "alte" CPU´s verwendet werden hat simple und logische Gründe:
QuelleNicht jeder kommerziell erhältliche Mikroprozessor eignet sich auch für Raumfahrzeuge. Neben "Normalen" Leistungsdaten wie Befehlssatz, verfügbare I/O Ports, Geschwindigkeit, die auch auf der Erde wichtig sind, sind einige Faktoren für den Weltraumeinsatz sehr wichtig:
Strahlungstoleranz: Im Weltraum sind Computersysteme einem mehrfachen der für einen Menschen tödlichen Strahlung ausgesetzt. Die meisten Computer für den Weltraumeinsatz sind für eine Gesamtdosis von über 100 kRAD ausgelegt. Für einen Menschen sind schon etwa 1 kRAD tödlich. (Die tödliche Dosis hängt vor allem von der Art der Strahlung ab).
Lüfterloser Betrieb: Im Vakuum funktioniert weder die Kühlung mit einem Ventilator noch mit einem Kühlkörper, mangels Luft. Ohne Luft muss die Wärme alleine durch Strahlung abgegeben werden. Diese Wärmeabgabe ist sehr ineffektiv verglichen mit der Wärmeleitung oder Konvektion (angewandt bei Lüftern oder Kühlkörpern). Bei moderneren Prozessoren wurde daher meist die Taktfrequenz gegenüber kommerziellen Verwandten gesenkt, um eine Kühlung alleine durch Strahlung zu ermöglichen.
Toleranz gegenüber Temperatur und Spannungsschwankungen: Auch wenn Raumsonden normalerweise klimatisiert werden, kann es doch Probleme geben, so verlor die Raumsonde SOHO die Lagekontrolle und fror ein. Wenn nun die Bordelektronik nicht mehr angesprochen werden kann, so ist die Sonde verloren. Hier orientiert sich die Raumfahrt oft an den härteren Spezifikationen des Militärs. Früher gab es von fast allen Mikroprozessoren eine spezielle Version für das Militär. Nachdem dieser Markt heute nicht mehr die Bedeutung hat, die er früher hatte, gibt es heute weitaus weniger Prozessoren die für extreme Temperatur- und Spannungsschwankungen ausgelegt sind.
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27. 10. 2008, 11:38 #11Mitglied
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Ich will meine 2 Minuten Lebenszeit zurück, die ich mit dem Lesen dieses Mülls verwendet habe.
Die Aussage ist gleich Null. Es werden ein paar Fakten aufgezählt . Schonmal was von Einleitung, Hauptteil und Schluß gehört? Die Zeitform springt darüber hinaus auch noch hin und her, und dann soll man mir bitte mal erklären, warum es in einem Artikel über die Technik von Hubble auf einmal um Chandra geht, welches an einer vollkommen anderen Stelle im All positioniert ist, demnach komplett anderen klimatischen Bedingungen ausgesetzt ist, vollkommen andere Technik benutzt und demnach auch komplett andere CPUs verwendet.
Wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal nix sagen. Diese "News" ist von vorne bis hinten wertlos und schlecht geschrieben.
Entweder man investiert etwas Zeit oder man lässt es bleiben. Es bringt niemandem etwas, irgendwelche Dinge einfach nur so hinzukotzen.勝るを羨まざれ、劣るを卑しまざれ ist Japanisch und bedeutet:
"Wer dir überlegen, den beneide nicht, wer dir unterlegen, den verachte nicht"
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27. 10. 2008, 11:54 #12
Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Es ist doch unerheblich welche Prozessoren in Hubble verbaut sind...wichtig ist, das die verbaute Technik zuverlässig funktioniert und das tut, was von ihr erwartet wird...und das tut sie nun mal...Einer der Computer, die momentan Probleme bereiten, nutzt einen 486er ProzessorAllgemeine Erklärung der Menschenrechte/Artikel 19
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
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27. 10. 2008, 12:06 #13
Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
jaja der alte gute 486er...
Mein erster Pc hatte einen 386er verbaut... den hab ich mal vor nem halben Jahr wieder gefunden und zu meiner Verwunderung ist das teil sogar noch ordnungsgemäß hochgefahren und hat brav as 3.11er gebootet
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27. 10. 2008, 14:36 #14Mitglied
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
naja wenigstens halten die sich an >>never touch a running system<< ... sollte ich auch öffters machen xD
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27. 10. 2008, 14:37 #15
Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Älter heißt nicht schlechter
Zitat von setamagiga
Die Hardware erfüllt ihren Zweck und je unkomplizierter sie ist, desto weniger Fehlerquellen gibt es. 
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27. 10. 2008, 16:47 #16
Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
solange sie die anfallenden berechnungen problemlos durchführen können ist es doch egal was für ein prozessor es ist ....
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27. 10. 2008, 20:54 #17
Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Genau so isses. Warum soll man komplexes zeugs da rauf schiessen. Solangs läuft isses doch ok wenn man ma was altes verbaut. Solangs noch leute gibt die das warten können, find ichs ok. Aber wenns dann wirklich so alt wird, dasses unwartbar ist, dann isses nimmer gut
Zitat von Swiftrex

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27. 10. 2008, 21:52 #18
Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
und überhaupt müssen sie doch technik mit gröberer architektur verwenden da die nicht so anfällig ist gegen die strahlungen die den prozessoren schaden könnten.
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28. 10. 2008, 13:40 #19Mitglied
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Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
hier glänzen aber wieder Leute mit Fachwissen.
Wisst ihr wie kalt es da draußen ist? da ist eher das Problem, daß das System nicht einfrieren darf.
wo
kann ändern?
ich Signatur
meine
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28. 10. 2008, 14:26 #20EnofadooGast
Re: NASA: Hubble und seine veraltete Computertechnik
Das ist falsch! Auch falsch ist das neue Prozessoren wegen der Abwärme nicht verbaut werden!
Zitat von soricsoon
Man setzt im All bewußt alte Microchips ein, weil diese im Vergleich zu neuen Chips 1000x zuverlässiger und haltbarer sind.
So einfach ist das, Freunde der Sonne.Code:Steigende Packungsdichte -> steigende Komplexität -> steigende Fehleranfällgkeit -> steigende Ausfallrate.
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