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30. 10. 2008, 15:56 #1
Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Die neuste Version von Ubuntu, welche den Codenamen "Intrepid Ibex" trägt, wurde heute veröffentlicht. Die größten Änderungen sind die neuen Mobilityfeatures: 3G Unterstützung sowie die Möglichkeit den eigenen Desktop auf eine andere Maschine oder Smartphone zu porten.
Bereits die Beta wusste Anwender und solche, die es werden wollen, von sich zu überzeugen. Besonders beliebt waren die vielen Mobilfunktionen, wie die 3G Unterstützung sowie das Angebot mit wenigen Mausklicks ein Linuxsystem für den USB-Stick zu erstellen.
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30. 10. 2008, 17:53 #2
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Etwas schade, dass OOo 3 noch nicht dazugepackt wurde, aber bis zum nächsten Release dauerts ja nur ein halbes Jahr.
Wer das nicht abwarten kann kann sichs ja trotzdem schon installieren.
Bei mir läufts bereits seit einigen Tagen aufm Notebook, und ich bin wirklich zufrieden damit.
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30. 10. 2008, 18:47 #3Mitglied
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Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Was bedeutet denn "3G Support"? Das wird im Text nur mit sich selbst erklärt aber wenn man den Begriff nicht kennt, weiss man nicht, was es ist.
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30. 10. 2008, 18:58 #4Mitglied
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Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Es heisst Intrepid, nicht Ibex
Zitat von gullinews

Es heisst ja auch "Hardy", "Feisty" usw., und nicht "Heron", "Fawn" usw.
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30. 10. 2008, 19:46 #5
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
UMTS
Zitat von csLestard
Wahrscheinlich ist damit eine vernünftige WAN Unterstützung implementiert worden.
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30. 10. 2008, 19:54 #6Mitglied
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Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Was war an der "alten" WAN-Unterstützung (whatever that means) denn unvernünftig?
Zitat von Raycluster
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30. 10. 2008, 19:57 #7
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Frag mich nicht, irgend einen Grund muss es schon haben dass sich alle so über 3G freuen. Das "vernünftige" sollte nicht implizieren es existierte in der Vergangenheit keine gute Implementierung, sondern diente nur als sprachliche Ausschmückung.
Hätte auch "a gscheide" schreiben können, aber mit Dialekt kommen die Preißn hier ned klar
(darüber hinaus gibt es keine schlimmere Vergewaltigung der deutschen Sprache in Schrift als das Niederschreiben von bayerischem Dialekt; außer als literarische Kunst)
Geändert von Raycluster (30. 10. 2008 um 20:00 Uhr)
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30. 10. 2008, 20:42 #8
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Was die News nicht erwähnen ist die Möglichkeit, das Home Verzeichnis zu verschlüsseln: https://wiki.ubuntu.com/EncryptedPrivateDirectory.
Auch dies sollte meiner Meinung anch erwähnt werden, ich selbst habe es noch nicht getestet, aber wenn ich auf Intrepid Ibex umsteige werde ich es mir wohl mal anscheuen
MfG
MbS
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30. 10. 2008, 21:15 #9Mitglied
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Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
ACK - das ist wirklich ne sinnige Geschichte.
Zitat von MbS
Allerdings wird nicht das komplette homeverzeichnis verschlüsselt, sondern es wird ein ~/Private Verzeichnis erstellt, das als mountpoint genommen wird, darein wird ~/.Private gemounted (das via ecryptfs verschlüsselt ist). Das "tolle" daran ist, dass das ohne jedwede Interaktion gleich bei der Anmeldung passiert, man braucht sein Passwort also nur einmal bei der Anmeldung einzugeben.
Das ist sogar einfacher als reingemountete TrueCrypt-Container und besonders für diejenigen interessant, die vor Vollverschlüsselung zurückschrecken.
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30. 10. 2008, 21:19 #10
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Meinst du wirklich, dass jemand, der vor Verschlüsselung zurück schreckt, nicht auch vor Linux zurück schrecken wird?Zitat von Toady
Das ist sogar einfacher als reingemountete TrueCrypt-Container und besonders für diejenigen interessant, die vor Vollverschlüsselung zurückschrecken.
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30. 10. 2008, 21:38 #11
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Nicht unbedingt. Das was mich am meisten von Verschlüsselungen abhält sind die ganzen Passwörter, das für das system, das für die Verschlüsselte Partition, das für die Scheinpartition (ich nenne es jetzt einfach mal so, nur, falls mich jetzt gleich einer korrigieren möchte). Wenn jetzt ein Teil mit dem normalen benutzerkonto verschlüsselt wird und ein zusätzliches passwort entfällt, ist dies schon ein Grund, dies auch zu nutzen, vorausgesetzt, man nutzt sowieso schon Ubuntu steigt nicht nur deswegen drauf um.
Zitat von Dorfdisko
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30. 10. 2008, 21:40 #12
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Du könntest dir für deine Beispiele das jeweils gleiche PW wählen?
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30. 10. 2008, 21:47 #13
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Könnte man, aber zumindest mein Windowspasswort würde ich nicht dafür nehmen wollen

Also wir können uns jetzt gerne weiter darüber streiten, was besser ist, aber ich würde sagen, beides hat vor und nachteile und beides ist für jeden einzelnen mehr oder weniger Sinnvoll
MfG
MbS
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30. 10. 2008, 21:55 #14Mitglied
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Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Wenn ich provokant antworten wollte würde ich sagen:
Zitat von Dorfdisko
"Vor Linux vielleicht, vor Ubuntu aber kaum"
Man kann über Ubuntu ja sagen was man will - aber es ist IMHO aktuell sehr viel einfacher, ein Ubuntusystem zu bedienen, als ein Windows-System.
Leg mal ne aktuelle Live-CD von Ubuntu ins Laufwerk und boote - bei 99% aller User wird die komplette Hardware direkt erkannt, es werden sogar die unfreien Treiber von Intel/nVidia/ATI usw. geladen - das mach mal bei Windows (XP konnte bis SP2 nichteinmal auf ne SATA-Platte installiert werden, ohne dass man vorher die Treiber laden musste, und selbst das ging nur über Floppy).
Bei aktuellen Notebooks ist die Hardwareerkennungsrate um ein vielfaches höher als bei Vista - da musst du quasi immer erst die nötigen Treiber suchen und installieren; besonders ärgerlich, wenn man nichteinmal ne Netzwerkverbindung hat, weil weder der Treiber für den Ethernet- noch für den WLAN-Chip mitgeliefert werden... Von Grafikkartentreibern brauchen wir erst gar nicht zu reden - all das installiert dir Ubuntu von selbst.
Verschiedene WLANs (also, verschiedene Zugangsparameter an verschiedenen Standorten) sind mit dem NetworkManager kinderleicht - unter Windows musst du meist alles jedes mal aufs neue eingeben. Grafische Gimicks und Spielereien schauen unter Linux nicht nur rein objektiv sehr viel besser aus, sie sind auch wesentlich weniger Leistungshungrig.
Wirkliche Probleme mit Linux bzw. Ubuntu haben meiner Beobachtung nach eigentlich nur diejenigen, die mit Windows gut umgehen können (bzw. meinen dies zu können - meist ist das nämlich gar nicht der Fall
) und dann versuchen, ihr "Windows-Wissen" dort einzusetzen.
Meine Eltern benutzen nun seit knapp 2 Jahren Ubuntu und kommen da prima mit zurecht.
Könnte ich dir dein gesamtes "Windows-Wissen" löschen, und dich einmal vor ein Ubuntu- und einmal vor ein Vista-System setzen, ich wette um nen Kasten Erdinger, du kämst mit Ubuntu schneller zurecht.
Das Hauptproblem bei den meist jüngeren "wannabee-Cracks" ist, dass die zu ungeduldig sind und überall rumklickern, statt einmal auch nur 30 Sekunden zu lesen. Der Hauptvorteil an Linuxsystem ist - sie sind hervorragend dokumentiert. Das bedeutet keinesfalls, dass du alles mögliche lesen *musst* - aber du kannst, wenn du willst, bishin zum Quellcode, dann weisst du nicht nur wie du etwas konfigurieren musst, du weisst sogar bis ins letzte Detail, wie es funktioniert (und kannst es ggf. sogar an deine Bedürfnisse anpassen).
Der riesige Unterschied zwischen Ubuntu und anderen Distributionen ist der, dass es meist "out-of-the-box" irgendwie funktioniert. Nicht immer direkt absolut perfekt, aber nach der Installation hast du in jedem Fall ne grafische Oberfläche, heute auch gleich die neuesten Grafikkartentreiber, also du kannst das Display gleich in der richtigen Auflösung betreiben, und Sound sowie alle möglichen Geräte tun ihren Dienst, bishin zum Touchpad/Trackball des Notebooks. Du hast also einen Grundstock und musst nicht ersteinmal stundenlang im Netz suchen, wie du den x-server konfigurieren musst, damit du überhaupt mal den Desktop siehst; das soetwas besonders für Anfänger eher abschreckend wirkt ist wohl klar. Genau das passiert bei Ubuntu aber nicht.
Ebenso bietet dir Ubuntu noch ne ganze Menge anderer nicht-freier Dinge an - du kannst ohne groß zu suchen zB mp3s abspielen oder divx/xvid-Filme schauen (beides sind unfreie Codecs, zumindest divx kann IIRC selbst Windows nicht ohne Installation von Fremdcodecs abspielen). Die meisten Distributionen installieren von selbst keine unfreie Software - wenn man weiß wies geht ist das auch kein Problem (kennst du ja sicher auch von Windows - Codecs installieren muss man da ja auch), Ubuntu macht das. Ebenso bekommst du auch Flash und Java wie von selbst zum laufen - all das geht wesentlich einfacher als unter Windows. Nicht dass es schwer wäre, weder auf Linux noch auf Windows - aber als Anfänger, der keine Ahnung hat, würdest du auch unter Windows erstmal vor die Wand laufen, wenn man dir sagt, du musst dir bei Adobe erst das Flash-Plugin runterladen; das nimmt dir Ubuntu ab, du musst nur noch der EULA zustimmen.
Genau diese Leute schrecken auch vor Verschlüsselung zurück - wenn die nun aber gesagt bekommen, das alles, was sie in den Ordner "Privat" in ihrem Homeverzeichnis schreiben, verschlüsselt ist und nur und ausschließlich sie es lesen können, dann ist das für diese Leute sehr viel einfacher, weil sie genau nix machen müssen, nichteinmal ein Kennwort merken. Sie brauchen nur ihr Kennwort bei der Anmeldung einzugeben, und schwupps können sie auf den Inhalt zugreifen. Ein Problem haben sie nur dann, wenn sie mal ihr Kennwort vertrödeln (wobei sie bei der Einrichtung auch den Schlüssel genannt bekommen).
Will sagen - um heute ein Ubuntu *nicht* installiert zu bekommen, muss man schon selten dämlich sein. Das war vor 2 Jahren auch schon der Fall, klar - bis zum Desktop kam man immer irgendwie (es sei denn, man hatte exotische Hardware).
Nur - damals konnte man nicht ohne Streß MP3s abspielen, keine divx- oder wmv-Filme schauen, Flash ging net, java auch nicht, der Bildschirm und die Schriften sahen irgendwie scheiße aus, 3D-Support für die Graka ging nicht usw.
All das ging zwar auch vor 2 Jahren schon - nur war das für (Linux-)Anfänger erstmal zu viel, die gaben dann meist nach ein paar Stunden frustriert auf. Diese Frustration erspart dir Ubuntu.
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30. 10. 2008, 22:25 #15
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Ich wollte keine Pro/Contra Linux oder gar Ubuntu Diskussion anzapfen, lasse deshalb auch einfach mal stehen, was du über Ubuntu sagst.
Aber wie du auch schon sagtest, viele gehen mit ihrem Windows Wissen an Ubuntu ran und haben dann eventuell Probleme.
Diejenigen, die in der Lage sind, diese zu lösen, die sind meist auch in der Lage, mit Verschlüsselungen um zu gehen.
Aber egal, das war ja auch nur ein Nebenaspekt.
Ich überlege mir auch, die neue Version zu testen, ich hatte nämlich mit der Hardy Heron meine Hardware Probs
(lustigerweise nicht nach der Erstinstallation, da lief alles super. Aber nach dem ersten Update funktionierte die Soundcarte nicht mehr richtig, selbst nach tagelangem ALSA-Gebastel hatte ich nur MickiMaus Stimmen).
Vielleicht klappt ja diesmal alles!
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31. 10. 2008, 02:32 #16Realist (Murphy rulez)
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Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Das ganze Soundsystem unter Linux ist eigentlich 'ne Katastrophe, siehe dazu hier:
Zitat von Dorfdisko
http://insanecoding.blogspot.com/200...-in-linux.html
Und alsa ist der Höhepunkt der Katastrophe, weil sich Linux damit von Unix, BSD usw. vollkommen abkoppelt. Auch die Soundqualität von Alsa ist nicht wirklich der Hammer.
Mein Tipp: Probier mal oss4 aus. Zumindest die Soundqualität ist bei mir merklich besser.
Ansonsten würde ich dem Ubuntu-Lobgesang mal widersprechen. Ich hatte vor 2 Jahren mal Ubuntu installiert. Alles ging irgendwie, aber nichts funktionierte so wie ich es eigentlich wollte. 2 Wochen hab ich an Ubuntu rumgebastelt, dann wurde das durch ein Gentoo ersetzt.
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31. 10. 2008, 13:24 #17Mitglied
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Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Kann ich denn diese neue Ubuntuversion nun wenigstens auf einer IDE-Platte, welche am JMicron-Controller hängt, betreiben ohne dazu im BIOS das SATA-RAID (Intel Matrix Storage) ausschalten zu müssen?
Wäre toll, denn mein Windows ist auf dem RAID-Verbund installiert und so wie es bei 8.04 lief bringt mir die Dualbootmöglichkeit mit GRUB dann nämlich exakt NÜSCHT!
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31. 10. 2008, 20:06 #18Mitglied
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Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Bei neuerer Hardware wird er da eher mehr denn weniger Schwierigkeiten haben, weil ALSA halt doch sehr viel schneller entwickelt wird (nicht, weil die OSS-Leute zu bräsig wären, sondern weil an ALSA geschätzt 100mal so viele Leute arbeiten
Zitat von musv
).
ALSA hat als Bestandteil des Kernels außerdem den Vorteil, dass die Treiber automatisch von den Kernelentwicklern mit angepasst werden.
Will sagen:
OSS sollte man wirklich nur dann nehmen, wenn man mit ALSA wirklich absolut nicht zurecht kommt.
Zuletzt kanns auch am verwendeten Soundserver liegen - dieser wurde bei Intrepix außerdem gewechselt (statt des ESD kommt nun PulseAudio per default zum Einsatz).
PulseAusio bietet beispielsweise die Möglichkeit, einzelne Soundquellen gezielt auf einzelnen Ausgabegeräten abspielen zu können; so ists zB möglich, auf den Boxen die Musik aus amarok zu hören, während auf dem Kopfhörer die 2. Audiospur eines Films, der gerade in mplayer abgespielt wird, ausgegeben wird, und auf dem Headset am USB-Anschluß kommt nur das rein und raus, was zur VoIP-Applikation gehen soll. Ob man das allerdings braucht muss der geneigte User selbst für sich entscheiden
PulseAusio erfordert dafür aber auch mehr Rechenleistung als ESD oder ALSA als Soundserver.
Dann gibts für den Profieinsatz noch jack - da musst du dich aber wirklich einarbeiten, und das lohnt wohl nur, wenn du professionell Musik bearbeiten willst
Das war auch nicht als Lobgesang gedacht - es sollte die Vorteile für Anfänger herausstellen.Ansonsten würde ich dem Ubuntu-Lobgesang mal widersprechen. Ich hatte vor 2 Jahren mal Ubuntu installiert. Alles ging irgendwie, aber nichts funktionierte so wie ich es eigentlich wollte.
Schau dir mal die aller meisten Probleme von Anfängern an - das ist die Darstellung (meist, weil die proprietären Grafikkartentreiber von Intel/nVidia/ATI nicht geladen/vorhanden sind), dann die Codecs (sie können keine mp3s/divx/wmv-Dateien öffnen), dann proprietäre WLAN-Treiber (AVM/Intel/Broadcom usw.), zuletzt "liebgewordene" proprietäre Software wie Flash oder Java.
Natürlich bekommst du all das bei ausnahmslos jeder Distribution hin - aber unter Ubuntu ists nunmal noch mit Abstand am einfachsten. Was meinst du wie oft User tagtäglich fragen, was sie nun mit dieser komischen .tar.gz-Datei von Adobe-Flash machen sollen, oder warum der Bildschirm so klein ist bzw. die Auflösung so gering. Wenn du denen was von "du musst die Konfiguration des X-Servers ändern, damit der das unfreie nVidia-Kernelmodul nutzt, ahja, und das musst du dir vorher noch kompilieren, Quellen findest du auf www.nvidia.com, vor der änderung aber drann denken das modul zu laden, am besten du blacklistest das freie nv-Modul und lässt dafür das Modul "nvidia" beim booten laden" erzählst ist das zwar richtig - aber die wenigsten werden es direkt verstehen
Gleiches gilt bei Codecs - die gehen in alter Windows-Manier auf die Suche, und finden dann meist die Quellen, die sie noch selbst übersetzen müssen. An der Stelle würden auch einige erfahrene Linuxer vor ne Wand laufen. Die haben noch keine Ahnung vom Paketmanagement und wissen nicht, dass ihnen soetwas meist als fertig vorkompilierte Pakete geliefert werden, die sie bequem über den Paketmanager installieren können, weil sie soetwas von Windows nicht gewohnt sind.
Da hilfts schon unheimlich, wenn ihnen das System sagt "Hey, du hast keine Codecs für mp3s - soll ich die eben runterladen und installieren?", und danach gehts.
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31. 10. 2008, 20:56 #19
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Für die, die immer schonmal Linux benutzen wollten, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.
Super Paket wie ich finde!
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03. 11. 2008, 23:22 #20
Re: Ubuntu: Ibex seit heute verfügbar
Ist auch irgendwie umständlich formuliert, gelle?Spoiler:
Zitat von Toady

Ohne zu weit ausholen zu wollen, aber daß ich ein Modul / einen Treiber erst laden muss, bevor ich ihn nutzen kann, ist ja logisch. Das mit dem Kompilieren kann so schwer kaum sein und ne CFG ändern … naja, ne.Hä? Also bei Windows muss ich nchts kompilieren, jedenfalls nicht bei Codecs, bevor ich die nutzen kann. Codecs gibts da auch schon fertig und seit einigen jahren ja zumeist eh schon als ganze Packs. Kann deiner Ausführung da nicht so ganz folgen.Spoiler:
Zitat von Toady
Und was die Treiberunterstützung out-of-the-box angeht, gibt es da z.B. BTS für XP. Damit kriegt man auch so die meiste HW zum Laufen. Exoten gibts natürlich überall.
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