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07. 11. 2008, 10:12 #1
Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Nicht aufzufallen war quasi unmöglich. Auf der diesjährigen Games Convention haben es die Jungs von redspotgames ordentlich krachen lassen. Mit Hardcore 8-Bit-Retromusik und einem Künstler, der mit Nintendo-Sounds und einem Kassettenrekorder für Aufsehen sorgte, war schnell klar, dass man mit den sonst üblichen Auftritten der großen Publisher wenig gemeinsam haben möchte. Auch sonst scheint man sich gerne abseits des Mainstreams zu bewegen. Der Münchener Independent Publisher hat sich für seinen Einstieg in den Markt ausgerechnet auf Spieletitel von Segas Dreamcast spezialisiert. Wir waren etwas verwundert, warum man auf eine vermeintlich tote Spielkonsole aus dem Jahr 1999 setzt. Der zweite Titel des Hauses ist vor wenigen Tagen vom Presswerk eingetroffen und wartet nun auf seine Abnehmer. Macht es wirklich Sinn ein Spiel von der koreanischen Handheld-Konsole GP2X umzusetzen, die hierzulande noch weniger Anhänger hat? Wir haben Max Scharl einfach selber über die Strategie seiner Firma befragt.
Ghandy: Hallo Max! Magst du dich unseren Lesern zu Beginn einfach mal vorstellen?
Max Scharl: Hallo Lars, erstmals vielen Dank für dein Interesse. Ich heiße Max Scharl, bin 25 Jahre jung und bin Gründungsmitglied und juristischer Geschäftsführer des Videospiele-Publishers redspotgames. Dort kümmere ich mich hauptsächlich um den Papierkram, Verträge, Budget, Produktion, Pressearbeit und Distribution. Und um einen guten Kontakt zu unseren Entwicklern.
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07. 11. 2008, 14:23 #2Chefredakteur
gulli:Redaktion
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Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Das Video rockt! Ich mag diesen 8bit RetroSound!
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07. 11. 2008, 14:35 #3
Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspot
Arrrg! was für eine Aussprache ist DAS denn?
Dies ist kein deutscher Satz, nur so viel mal dazu. Besser wäre es zu sagen:Macht es wirklich Sinn ein Spiel von der ...
*klugscheißmodus aus*Ist es wirklich sinnvoll ein Spiel ...
Was den Auftritt auf der GC angeht fand ich den Stand klasse nur zu dem Zeitpunkt als ich da war leider arg überfüllt. Konnte wenige alte Spiele ausprobieren.Mitglied bei Piratenpartei
Aktiv bei Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
Unterstützer von "Du bist Terrorist!"
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07. 11. 2008, 15:11 #4FionaOfAmberGast
Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Was hast du gegen macht es wirklich Sinn ?
Ich hätte gerne mal die ganze 8 Bit Musik. Gibt ja nicht zufällig irgendwo so Mp3 Downloads?
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07. 11. 2008, 15:24 #5
Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Ein cooles Interview. Hat mir gefallen. Daß der Mensch dann auch gleich ein wenig über seinen Hintergrund und andere Projekte oder Verstrickungen in Demoszene und Konsolenszene erzählt, fand ich interessant.
Ich bin gespannt, ob sie sich noch ein Weilchen halten können. Gerade bei diesem Spiel sehe ich bisher noch nicht wirklich die angedachten Absatzmärkte, auch wenn sie sowieso verhältnismäßig eher klein wären. Hier die Anime-Freaks teils mit einzubeziehen halte ich für gewagt. Auch das Spielprinzip ist ein verdammt schwer zu vermarktendes, auch wenn sich Tetris sicher millionenfach verkauft hat.
Für die Retrofans und die Konsolenfans mit den entsprechenden Geräten sicherlich interessant, ja. Die werden es auch kaufen aus meiner Einschätzung raus, aber insgesamt doch schon noch ein *zu* schweres Unterfangen. Ich hätte da ein etwas leichter zu verkaufendes Spielprinzip gewählt. Aber gut, mal sehen.
Der Sound ist äußerst streng, unterscheidet sich aber nicht sehr viel von heutigen Szenepartys mit Minimal, Gabber und ähnlichem Sound. Mir war es teilweise zu verdreht, aber insgesamt wäre sowas durchaus mal witzig für ne Party mit richtig abgedrehten Leuten. Dazu dann noch ordentlich... Ach, was ich noch sagen wollte: Die Storys bezüglich EA, der Kindergruppe und den restlichen Leuten auf der GC rund um diese Gruppe, waren auch sehr lustig.
Edit: @gruenquaker: "Macht es Sinn, daß" ist eine normale Redewendung, bzw ganz normales Deutsch. "Ist es sinnvoll, daß" hört sich vielleicht teils minimal g'schmeidiger an, aber beides schenkt sich nicht wirklich viel im Stil dieses Interviews, sprich, passt imo beides gut.
@FionaOfAmber: Retrosound, Chiptunes und so Sachen findest Du auf http://scene.org tonnenweise. Ansonsten mal mittels der Boardsuche schauen. Da wurden schon viele gute Seiten genannt.
Die beiden Gruppen, die dort aufgetreten sind, werden hier auf der redspotgames-Seite nochmal kurz beschrieben und es gibt dort zwei Links zu Hörproben auf MySpace, aber das wollte hier nicht so recht funktionieren.--
MfG, MSX
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07. 11. 2008, 17:47 #6Mitglied
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Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Interessante Ansichten und sicherlich auch ein extrem interessanter Nischenmarkt. Hoffentlich bleibt ihr uns noch ein wenig erhalten, denn Auftritte der Art von "Les Truc" sind nicht weniger als "ganz großes Kino".
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07. 11. 2008, 18:50 #7
Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Reine Vergewaltigung der Gerätschaften. Nicht mehr, nicht weniger. Die Krönung sind die 2 Vögel, welche die einstige Generation von Commodore und Atari regelrecht durch jedes erdenkliche Dreckloch ziehen, welches sie finden können.
Ein glattes FAIL - meine Meinung.
mfg Claymore
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07. 11. 2008, 19:04 #8
Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Warum sollte das in irgendeiner Weise schlecht sein? Ganz im Gegenteil. Ein toter Softwaremarkt tötet die Hardware. Solange sich was für ein Gerät tut, ist es doch nicht schlecht.
Das, was Du da als Vergleich herziehst, das passt auch nicht. Im von Dir angesprochenen Fall wurde eine Marke gekauft und die Hardware/Elektronik leicht bis deutlich modifiziert. Was das mit neuer Software für ein System zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.
Die paar Kleinschmieden, die auch heute noch für den MSX Software entwickeln, die halten einen Teil der Szene da zusammen und das Ding am Leben, ebenso wie die Fans und tatsächlich auch einfach nur Nutzer davon, ohne die es wiederum keine Software gäbe.--
MfG, MSX
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07. 11. 2008, 19:19 #9
Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Es ist auch das Video gemeint und nicht das Interview. Dass sich mit "Retrogames" nach wie vor durchaus Geld machen lässt, ist weder neu noch unbestritten. Ansonsten würden Vertriebe wie Reflexive, Gamehouse & Co. keinen Umsatz mehr fahren. Gerade diese Schmieden leben davon.
mfg Claymore
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07. 11. 2008, 19:30 #10
Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Ach, das Video. Sach datt doch, Jung. - Das Video ist... nunja, Vergewaltigung nicht, aber "besonders". ;-)
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MfG, MSX
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07. 11. 2008, 20:27 #11
Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Ich fand die Gruppe nett anzuschauen. Abgefahren aber nice.
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09. 11. 2008, 13:29 #12
Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Die Typen aus dem Video haben da ewig lang auf den Dingern rumgeholzt...
Am Anfang wars ja noch ganz interessant, aber später wars ziemlich nervig und nur unter exzessivem Drogeneinfluss zu ertragen
mfG,
ADI64
Durch das lAchen ... wurde der Thread gelöscht :(
Börsencrash 080808 - Ich war dabei!!!einself || Auch hier wird gebloggt =)
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12. 11. 2008, 11:27 #13Chefredakteur
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Re: Lässt sich mit Retrospielen Geld verdienen?: Interview mit Max Scharl von redspotgames
Nunja, sicher ist das nichts für die breite Masse - wenn man es nett ausdrücken will. Aber die beiden hatten Spaß dabei und die Messebesucher sicher auch. Vor allem war es ein gutes Kontrastprogramm zu vielen anderen Ständen von etablierten Publishern, die meist sehr LANGWEILIG ausfallen. (ein paar nett anzuschauende Damen am Tresen, ein paar Geräte zum Zocken und das war es auch)
Von daher fand ich die ganze Aktion echt prima.
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