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11. 11. 2008, 23:43 #1
NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Über veraltete Computer im Weltraum berichtete Gulli bereits im Zusammenhang mit der Hubble-Reparaturmission. Dieses Thema ist offenbar auch in anderem Zusammenhang aktuell: Ein australischer Wissenschaftler plant, Daten aus der Glanzzeit des Apollo-Programms wiederherzustellen - von einem Bandlaufwerk aus den 1960er Jahren.
Das Problem, das diesen Versuch in Sachen Computerarchäologie nötig macht, ist (wie so oft) ein Verwaltungsirrtum. Wichtige Forschungsdaten der Apollo-Astronauten gingen durch einen Fehler bei der Archivierung verloren. Nun sollen diese in einem abenteuerlichen Verfahren wiederhergestellt werden.
weiterlesenGeändert von Ghandy (12. 11. 2008 um 19:30 Uhr)
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12. 11. 2008, 04:35 #2Mitglied
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Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Ich glaub jetzt wissen die auch warum so viele leute sagen das man archive regelmässig auf den neusten stand bringen solte
das ist nicht wie bei büchern die man wegsperrt und hundert jahre später einer reinguckt und sagt OH was haben wir den hier "*aufschlag* ah märchen geschichten"
bei unserem technik verschleiß muss man spätestens alle 10-20 jahre das medium wechsel sonst wirds nacher richtig teuer wie man sieht ^^
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12. 11. 2008, 04:53 #3
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
10 bis 20 Jahre, wo lebst du denn? Das kannst du alle 5 Jahre machen, zumal die neueren Medien garnicht so lange halten
Zitat von BluePeer

Schau mal in deinem Schrank nach ob du da noch eine CD-R von vor 3 oder 4 Jahren hast, die wird vermutlich nicht mal mehr abspielbar sein, da sich die Datenfläche auflöst.
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12. 11. 2008, 05:11 #4
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Ich mußte seit 1981 nur einmal auf ein neueres Medium zur Archivierung umsteigen:
1990 von Diskette auf Festplatte.
Seitdem: Festplatten, sonst nichts.
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12. 11. 2008, 05:39 #5
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Aber auch eine Festplatte hält nicht für immer, es ist eben ein Magnetspeicher, da würde ein starker Magnet schon reichen um alle Daten zu löschen.
Es gibt bis jetzt noch kein dauerhaftes Speichermedium, nichtmal Papier hält ewig, auch Steintafeln würden durch Witterung den "Speicher" verlieren.
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12. 11. 2008, 06:54 #6J. Blish Leser
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Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Das derzeit langlebigste Speichermedium ist ein Mikrofilm mit Silberbeschichtung. Der Hersteller verspricht eine Mindestlebensdauer von 10.000 Jahren, das ist schon ganz ordentlich, nur eben maschinell noch nicht in der Form zu verarbeiten.
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12. 11. 2008, 07:31 #7
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Dann müssen extrem viele HDDs her
Zitat von kilobyte

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12. 11. 2008, 07:45 #8
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
P2P - Dann haste extrem viele HDD's
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12. 11. 2008, 07:49 #9
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Silber kann oxidieren, und hat sich deshalb schon in der klassischen Malerei als wenig zukunftsträchtig erwiesen.
Zitat von rerik
Als am zukunftssichersten in der Datenspeicherung hat sich z.Zt. afaik das lasern von Kristallen "herauskristallisiert". (höhö!) Derart beschriftete Speichermedien gelten als nahezu unbegrenzt haltbar.
Die Frage ist halt nach wie vor: welches Datenformat wählt man, damit es in 100.000 Jahren noch lesbar ist. Selbst ASCII oder BMP sind dann - ohne entsprechenden Schlüssel - mehr oder weniger wertlos...
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12. 11. 2008, 07:54 #10
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Sollten nicht diese Rainbowpapers rauskommen? Papier als Speichermedium, dass komplett einscannbar ist...
sonst Raid/P2P und noch ne menge Backups an vielen Orten...
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12. 11. 2008, 08:08 #11
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Wie gesagt: das Problem sind wohl nicht so sehr die Speichermedien, sondern die Vielzahl von Daten- und Kompressionsformaten und ihre Kurzlebigkeit. Das wird uns in Zukunft noch eine Menge Kopfzerbrechen bereiten!
Wenn ich sehe, dass es heutzutage nicht mal mehr möglich ist, nichtmal 30 Jahre alte Bänder der STASI auszulesen, weil es a) an der Hardware fehlt, und es b) kein Wissen über das damals verwendete, "exotische" Ostblock-Datenformat mehr gibt, dann gibt mir das nur einen kleinen Vorgeschmack davon, was für Hieroglyphen erst unsere Nachfahren in 1.000 Jahren bei einem "simplen" Word-Dokument erwarten mögen...
Also vielleicht doch wieder zurück zum holzfreien Papyrus? Der hat zumindest die 2.000-Jahres-Hürde schon genommen!
Und kaum auszumalen(!), was uns erst mit der Höhlenmalerei für Möglichkeiten offen stünden...
(Und noch einen Euro in die Kalauer-Kasse!)
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12. 11. 2008, 08:39 #12
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Damals hat man dann aber Hieroglyphen verwendet und heute haben wir Probleme diese zu entschlüsseln, genau genommen werden sie interpretiert. Wer weiss schon welche Sprache in 2000 Jahren auf diesem Planeten gesprochen/geschrieben wird. Ich nehme ja mal an es wird nur noch gesummt, allerdings nicht von Menschen sondern von Insekten ^^
Zitat von ranXerox
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12. 11. 2008, 09:22 #13
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Ganz einfach, die Universelle Sprache wäre die Mathematik.
Aber vielleicht Beherrscht auch diese bald niemand mehr :-)
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12. 11. 2008, 11:37 #14
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Interessante Story, hört sich spannend an
Da kann man mal sehen, wie es um die Datenlagerung bestimmt ist. Habe gehört, dass man Daten für mehrere hunderte von Jahren in Kristallen speichern kann. Die Daten werden mit Lasern in den Kristall geschossen und können somit archiviert werden. Fragt mich jetzt nicht, wie diese wieder aus dem Brilli ausgelesen werden können? Mehr Infos hier: LINK
Greetz
c64er
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12. 11. 2008, 13:04 #15
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
is doch logisch, mit nem Kristalllaufwerk, wird in der Playstation 5 dann auch drin sein

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12. 11. 2008, 14:11 #16
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
aber wie willst du da dann z.b. die geschichte der heutigen zeit nieder schreiben? Mit 1+2 lässt sich wohl kaum der Irakkrieg oder auch Missionen ins All beschreiben. Oder?
Zitat von Lajiola
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12. 11. 2008, 16:22 #17
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Selbst wenn in 1000 Jahren niemand weiß was eine ASCII Tabelle ist, wird es mit der Technologie die es dan schon geben wird (wenn wird uns nicht selbst vernichtet haben) ein leichtes sein die zu "entschlüsseln". Außerdem kann man das doch einfach umgehen indem man seine Daten regelmäßig "auffrischt": sie in gängige Formate konvertieren und auf aktuellen Medien speichern.
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12. 11. 2008, 19:02 #18
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Öi, Mist, gerade bei so interessanten News (hoff' ich zumindest) geht 'weiterlesen' nicht.
Kann das mal bitte jemand reparieren?
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12. 11. 2008, 19:05 #19
Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Bitte fixen wills lesenDie Datei oder die Seite http://www.gulli.com/news/nasa-daten...er-2008-11-11/ ist nicht vorhanden!
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12. 11. 2008, 19:31 #20Chefredakteur
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Re: NASA: Datenrettung von 60er-Jahre-Tape
Sorry Leute, ist gefixt jetzt!!
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