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14. 11. 2008, 13:12 #1
Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
Die immer wieder zur Diskussion gestellte Internetfilterung in Australien offenbart immer deutlicher, von welchen Zensurmaßnahmen man ausgehen kann, sollte diese tatsächlich in Kraft treten. Anfangs sollen rund 1.300 Seiten gefiltert werden. Binnen kürzester Zeit soll dieser Wert jedoch auf bis zu 10.000 ansteigen.
Die Pläne der australischen Regierung, Provider zur Filterung von "unangemessenen und illegalen Inhalten" zu zwingen, nehmen immer mehr Form an. Jetzt wurde bekannt, dass bereits eine "Blacklist" an zu filternden Websites existiert.
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14. 11. 2008, 15:39 #2Mitglied
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Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
a) riesige sauerei
b) ich hgätte gerne mal die liste mit den sites
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14. 11. 2008, 15:52 #3
Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
naja wie man es sieht, an sich ist eine zensierung von den Seiten mit Kinderpornographie schon mal kein schlechter Schritt.. kommt aber dann die Frage, warum sie diese nicht ganz vom WWW down nehmen ;P wäre sinnvoller als Zensurmaßnahmen..
Das Internet ist nicht mehr ein Zensurfreierraum und es wird von Jahr zur Jahr schlimmer
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14. 11. 2008, 16:02 #4
Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
Die Liste der 1.300 Sites, wo (angeblich) primär Kinderpornosites und sonstiger grenzwertiger Müll drunter sind? Muss man das verstehen?b) ich hgätte gerne mal die liste mit den sites
Was genau nützt den Kindern diese Zensur? Nichts. Was bringt der Regierung die Zensur: Ein schönes "Kontrollorgan".naja wie man es sieht, an sich ist eine zensierung von den Seiten mit Kinderpornographie schon mal kein schlechter Schritt
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14. 11. 2008, 16:14 #5
Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
Naja, dann wandern diese Seiten eben ins Freenet ab, da kriegt sie keiner mehr dran, raus oder klein.
Crass Spektakel
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14. 11. 2008, 16:32 #6Mitglied
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Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
Man könnte zum Beispiel annehmen, dass der jenige schlichtweg interessiert ist, was die australische Regierung denn als solche einstuft. Wenn da ähnliche Kriterien wie z.B. bei google gelten, sehe ich ziemlich schwarz für down under.
Zitat von Firebird77
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14. 11. 2008, 20:51 #7
Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
ein zensierter internent zugang bring in der tat ueberhaupt nichts.
bekannte seiten werden dadurch vielleicht nichtmehr so einfach aus australien erreichen zu sein, aber ich kann aus erfahrung sagen das man fuer jede gesperrte seite eine nicht gesperrte alternative findet...
was plant die regierung eigentlich bei proxies und der gleichen oder wurde so weit noch nicht gedacht?
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14. 11. 2008, 22:41 #8AO Spieler
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Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
Sperren was den sonst? Und Leute die Zugänge zum Freenet bieten wird die Verbindung gekappt. Jegliche neue Möglichkeit wird gleich gekillt usw.
Zitat von shirker
Ihr werdet sehen es wird möglich sein das Netz eben doch zu kontrollieren, es braucht nur genug denunzianten und die finden sich heutzutage wo hinz und kunz nen internetzugang hat sehr leicht.---------------------------------
NSLU2 FAN
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15. 11. 2008, 00:18 #9Mitglied
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Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
DAS will ich sehen dass das klappt. Zensur im Internet? Hat schon immer nur die mäßig motivierten Leute abgehalten.
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15. 11. 2008, 13:06 #10Mitglied
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Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
ääähhmmm...?! Vielleicht deshalb weil nicht alle Server in Australien stehen ? oO
Zitat von terminator2k2
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15. 11. 2008, 14:01 #11Chronotondeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
bei richtiger kinderpornografie ist es egal wo die server stehen, die seiten werden nicht mehr als ein paar tage überleben, weil es weltweit geächtet wird. da hilft auch keine sperrliste, weil die auch meist ein paar tage braucht, bis sie greift. davon betroffen werden seiten sein, die in vielen ländern legal sind. unterwäschemodelseiten und so ein kram. auch denke ich, dass youporn und konsorten gesperrt werden, weil sie nicht kontrollieren, ob die dargestellten akteure tatsächlich nach australischem recht handeln. der betreiber hat dann nachzuweisen, dass sich dort keine 17 jährigen darstellen.ääähhmmm...?! Vielleicht deshalb weil nicht alle Server in Australien stehen ? oO
vielleicht triffts auch amzon, weil sie die blechtrommel, oder lolita von nabokov verkaufen
damit die liste aktuell bleibt und man effektiv handeln kann, muss ohne langwierige prüfung mit einspruchsmöglichkeiten gearbeitet werden. darin liegt meiner meinung nach die grosse gefahr. zuerst sperren und dann muss der betreiber selbst nachweisen, dass sein inhalt australischen gesetzten genügt und muss sich dann dort um schadenersatz kümmern. das würde dann wohl so ziemlich alle pornodienstleister betreffen.
mfg
chronotonGeändert von Chronoton (15. 11. 2008 um 14:11 Uhr)
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15. 11. 2008, 14:07 #12Mitglied
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Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
@Chronoton:
Das stimmt soweit schon - allerdings wollte ich mit meinem Post sagen, dass man Australien nicht vorwerfen kann, dass sie die Server nicht vom Netz nehmen
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15. 11. 2008, 14:32 #13
Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
Die Blacklist umfasst nicht nur KiPo-Seiten sondern alle Seiten mit sog."unerwüschten Inhalten"...Im Rahmen eines ersten Testlaufs im Dezember, der allerdings nur eine kleine Gruppe freiwillig teilnehmender Internetnutzer betreffen wird, sollen aber bis zu 10.000 Seiten blockiert werden.
Was "unerwünschte Inhalte" sind, wird durch die Regierung festgelegt.
Netter Nebeneffekt...selbst harmlose Seiten waren nicht mehr erreichbar, Firmen klagten über Umsatz/Gewinneinbußen...etc.Hintergrund hierfür ist ein Versuch, den die ACMA im vergangenen Sommer durchgeführt hatte. Dieser hatte gezeigt, dass die Netzgeschwindigkeit je nach installiertem Filter um zwei bis 87 Prozent langsamer werden kann.
Hier lesen:Allgemeine Erklärung der Menschenrechte/Artikel 19
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
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15. 11. 2008, 14:48 #14Mitglied
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Re: Australien: Webfilterung soll bis zu 10.000 Seiten umfassen
Genau das meine ich. Sowas wie TorPedo würde nicht mal in Russland ein paar Tage überstehen. Deshalb glaube ich auch, dass damit sämtliche "Randbereich" Seiten in Gefahr geraten. Sobald es einmal die Möglichkeit gibt, Websites so zu sperren, finden sich die Gründe im nu. Irgendein post vom ´nem User wird gemeldet und zack steht die Seite auf der Liste (genau wie "http://img.4chan.org/b/" auch Blacklisted ist bei google wegen "web sites [...] that contain child pornography", obwohl das natürlich zu 99,99% völlig unbeteiligte trifft).
Zitat von Chronoton
Vor allem "gewerblich" läd das ganze ja geradezu zum Missbrauch ein. In Deutschland hatten wir ja auch mal so einen ähnlichen Fall, wo ein Pornounternehmen youporn von Arcor sperren lassen hat, weil die keine anständige Altersprüfung haben - natürlich nur zum Schutz der armen Kinder!
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