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24. 11. 2008, 23:26 #1
USA: Grenzkontrollen im Vorbeifahren durch "Vicinity RFID"
Grenzstationen der USA sollen neue Technologie bekommen, die RFID-Chips in den Ausweisen vorbeifahrender Autofahrer auf eine gewisse Distanz auslesen kann. Zwei Grenzstationen, nämlich diejenigen in Blaine an der kanadischen und in Nogales an der mexikanischen Grenze, wurden bereits letzte Woche mit den neuen Scannern ausgerüstet. Insgesamt sollen zunächst 39 Grenzstationen die sogenannte "Vicinity RFID"-Technologie erhalten.
Für diese Art der Kontrollen verwendet wird die sogenannte "US PASSport (People, Access Security Service) card", die seit einigen Jahren als Alternative zum vollwertigen Reisepass ausgegeben wird und dazu benutzt werden kann, die US-Grenzen per Schiff oder auf dem Landweg (aber nicht mit dem Flugzeug) zu überqueren. Angeblich soll das Auslesen der Pässe auf eine Distanz von 20-30 Fuß, das sind etwa 7-10 Meter, funktionieren. Sicherheitsbedenken hat das verantwortliche Department of Homeland Security (DHS) keine, da der RFID-Chip auf den Karten nur eine "Kennnummer" enthält, aber keine persönlichen Daten. Man geht beim DHS davon aus, dass Kriminelle "keine Daten zur Verfügung hätten, mit denen sie die mitgelesenen Nummern abgleichen können".
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25. 11. 2008, 01:20 #2
Re: USA: Grenzkontrollen im Vorbeifahren durch "Vicinity RFID"
...und es wird den leuten schmackhaft gemacht.
erst so, weil das ja deutlich komfortabler ist und dann dauert es nicht mehr lange und es wird pflicht.
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25. 11. 2008, 07:46 #3
Re: USA: Grenzkontrollen im Vorbeifahren durch "Vicinity RFID"
Jaja der gute RFID-Chip. Erst im Pass, dann in den Kleidern und zu guter Letzt irgendwo im eigenen Körper. Ist ja alles nur zu unserem Vorteil und zu unserem Besten.
So long.
-FTRFID-Chip-
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25. 11. 2008, 08:32 #4AO Spieler
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Re: USA: Grenzkontrollen im Vorbeifahren durch "Vicinity RFID"
Ja jetzt vielleicht noch nicht aber jemand wird sie irgendwann schon "verlieren". Dann kann Hinz und Kunz gleich mal kontrollieren wer da in seinen Laden kommt oder auch nur vorbeigeht. Mal ganz davon abgesehen was die Regierungen selbst für Bewegungsprofile erstellen können.Man geht beim DHS davon aus, dass Kriminelle "keine Daten zur Verfügung hätten, mit denen sie die mitgelesenen Nummern abgleichen können
Gut es könnte eine neue Industrie entstehen: Herstellung von RFID auslesungssicheren Ausweisschachteln.
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25. 11. 2008, 10:00 #5
Re: USA: Grenzkontrollen im Vorbeifahren durch "Vicinity RFID"
Blei Ringsrumm und basta ...
Zitat von thehed
mFg
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25. 11. 2008, 10:55 #6Mitglied
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Re: USA: Grenzkontrollen im Vorbeifahren durch "Vicinity RFID"
naja irgendwie finde ich die ganze sache ja nichtmal so schlecht !
wer drauf steht bitte !
aber wenn es irgendwann mal zur pflicht wird ist es eine reine frechtheit !
ich glaube keiner will so ein ding im eigenen körper tragen müssen.
SQU4D
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25. 11. 2008, 11:07 #7Mitglied
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Re: USA: Grenzkontrollen im Vorbeifahren durch "Vicinity RFID"
Ich bin mir ziemlich sicher das es mit der Zeit zur Pflicht wird.
Genauso wie in den neuen Personalausweisen die Möglichkeit zur speicherung der Fingerabdrücke vorgesehen ist.
Das wird auch nur ne gewisse Zeit eine Möglichkeit bleiben,zumal sich der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft jetzt schon beschwert hat das es nur als Möglichkeit geplant ist.
M.f.G
Stayirie
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25. 11. 2008, 11:14 #8Mitglied
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Re: USA: Grenzkontrollen im Vorbeifahren durch "Vicinity RFID"
Mit den deutschen ePässen geht sowas von vorneherein nicht:
Der RFID im ePass ist unter normalen Umständen nur auf 30cm auslesbar.
Der RFID im ePass gibt wenn er aktiviert wird nur Zufallszahlen von sich. Erst zusammen mit den gedruckten, maschinenlesbaren Daten im Innenteil des Ausweises kann man eine gültige Antwort berechnen, auf die hin der RFID im ePass die Kommunikation aufnimmt. (Basic Access Control)
Fährt man mit einem dt. ePass an so einer Station vorbei, könnten die höchstens Zufallszahlen auslesen.
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