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25. 11. 2008, 21:21 #1
Abhörskandal: Amerikanischer Geheimdienst hörte den früheren britischen Ministerpräsidenten Tony Blair ab
Ein ehemaliger Angehöriger der amerikanischen National Security Agency berichtet, der für die weltweite Überwachung elektronischer Kommunikation zuständige Geheimdienst habe den früheren britischen Ministerpräsidenten Tony Blair während seiner Amtszeit abgehört.
Der frühere Abhörspezialist David Mufee Faulk erklärte gegenüber ABC News, er habe 2006 eine geschriebene Akte mit Details aus Tony Blairs Privatleben zu Gesicht bekommen. Faulk arbeite von 2003 bis 2007 in Fort Gordon / Georgia für die NSA. Dort hatte er Zugang zu einer "Anchory" genannten geheimen Datenbank des Geheimdienstes.
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25. 11. 2008, 22:24 #2Mitglied
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Re: Abhörskandal: Amerikanischer Geheimdienst hörte den früheren britischen Ministerpräsidenten Tony Blair ab
Naja die Briten werden sich bestimmt auch net daran gehalten haben.
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25. 11. 2008, 22:46 #3
Re: Abhörskandal: Amerikanischer Geheimdienst hörte den früheren britischen Ministerpräsidenten Tony Blair ab
Das ist doch wohl das beste beispiel warum man gegen den scheiss seiin solte ...Überhaupt hätten, so Faulk, regelmäßig Mitglieder des Geheimdienstes aus Spaß "Bettgespräche" und "Telefonsex" von Militärangehörigen und Helfern angehört. Er selbst habe zwar die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen gegenüber Vorgesetzten in Frage gestellt, sei aber angewiesen worden, ohne Änderungen weiter zu machen.
Und Bush sollte man vor ein Gericht stellen .
mFg
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25. 11. 2008, 23:35 #4Mitglied
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Re: Abhörskandal: Amerikanischer Geheimdienst hörte den früheren britischen Ministerpräsidenten Tony Blair ab
dito
der Löwenanteil der Abhöraktionen wird sich auf Belanglosigkeiten und Spannerei seitens der Behörden beschränken. Nicht nur dass die Ergebnisse zu vernachlässigen, fehlerhaft oder einfach nicht zu verwerten sind, weil wirklich Kriminelle durch Korruption entweder dafür sorgen dass sie nicht abgehört werden oder auf wirklich simpel zu realisierende, nicht abhörbare Kanäle ausweichen, wird der kleine Beamte sich die Zeit vertreiben, statt wirklich zu arbeiten.
So sind wir Menschen eben und genau deshalb gibt und gab es unsere Verfassung. Wie oft muss man eigentlich noch einen Überwachungsstaat realisieren bis man begreift, dass man Unschuldige damit mehr beeinträchtigt als Ergebnisse erzielt. Das Offenheit und Freiheit einen sicheren Staat garantieren, nicht Kader, Überwachung und staatliche Bürgerkontrolle.
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26. 11. 2008, 01:56 #5ArtesiaGast
Re: Abhörskandal: Amerikanischer Geheimdienst hörte den früheren britischen Ministerpräsidenten Tony Blair ab
Also wenn die Geschichte stimmen würde, ist es der Hammer.
Allerdings habe ich da ein Bischen Zweifel an den Behauptungen von David Mufee Faulk. In der Schilderung sind paar Details, die es für mich etwas unglaubwürdig machen.
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26. 11. 2008, 13:16 #6Mitglied
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Re: Abhörskandal: Amerikanischer Geheimdienst hörte den früheren britischen Ministerpräsidenten Tony Blair ab
Dann nenn doch mal welche
Zitat von Liorin
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26. 11. 2008, 15:11 #7ArtesiaGast
Re: Abhörskandal: Amerikanischer Geheimdienst hörte den früheren britischen Ministerpräsidenten Tony Blair ab
David Mufee Faulk wird als Abhörspezialist der NSA und als Expert für arabische Sprache bezeichnet. Da erscheint mir etwas unwahrscheinlich, dass er einfach so Einsicht in die Abhörprotokole von Tony Blair bekommt. NSA ist ja nicht dafür bekannt, dass dort gerne Informationen zwischen verschiedenen Abteilungen ausgetauscht werden. Auch bei anderen Geheimdiensten wird ja nicht gerne gesehen, dass Agenten von den anderen Sachen mehr erfahren, als unbedingt notwendig.
David Mufee Faulk war ja nach eigenen Angaben für Abhören von Zielpersonen in arabischsprachigen Raum zuständig. Warum sollte man ihm dann andere Sachen zeigen? Zumal er schon vorher "negativ" bei Vorgesetzten aufgefallen ist. Siehe den Zitat:
Das sind so Details, die für mich etwas unlogisch erscheinen und somit die ganze Geschichte etwas unglaubwürdig machen.Überhaupt hätten, so Faulk, regelmäßig Mitglieder des Geheimdienstes aus Spaß "Bettgespräche" und "Telefonsex" von Militärangehörigen und Helfern angehört. Er selbst habe zwar die Rechtmäßigkeit der Maßnahmen gegenüber Vorgesetzten in Frage gestellt, sei aber angewiesen worden, ohne Änderungen weiter zu machen.
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