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JtK
Röhpser
 
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Registrierungsdatum: Jul 2000
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Question Problem: Mikrowellen Zeitschalter überbrücken

Moin

Wir machen in der Schule z.Zt. 'n Projekt, indem wir Versuchen nachzuweisen das BSE durch EMF im Mikrowellenbereich entstehen könnte bzw. entsteht...
U. a. meine ehrenvolle Aufgabe ist es, die zu der Erzeugung von den Elektromagnetischen Feldern benötigte Mikrowelle so umzubauen das sie so lange läuft bis man den Stecker zieht bzw. das sie möglichst schnell nachdem man den Stecker gesteckt hat beginnt zu laufen.
Die Stoppuhr bzw. Zeitschaltuhr (Zeit wie lange die Mikrowelle läuft, z.B. also 2:00 Min und dann aus) lässt sich per Drehknopf einstellen, dreht man nach Rechts geht die Zeit auf'm Display hoch, nach Links runter (also NICHT mechanisch!)
Hört man für ca. 2 Sek. auf zu drehen fängt das Ding an zu laufen, danach kann man wieder beliebig an dem Rädchen drehen und damit die Endzeit varieren wie vorher, nur das sie dabei halt schon läuft.

Das Problem liegt nun darin, das sich die Zeitschaltung mit der ganzen Steuerung auf nur einer Platine sitzt und sich so die Zeitschaltung nicht einfach überbrücken lässt... also haben wir uns überlegt das wir einfach einen kleinen Motor anschaffen, den an diesen Drehknopf für die Zeitschaltung setzen und nach rechts, als + drehen lassen sodass die Zeit immer auf dem maximum bleibt bzw. nach einer Stromunterbrechung das ganze wieder auf Maximum dreht so dass die Mikrowelle wieder starten könnte.
Nur: wie oben schon geschrieben muss das Drehrad für ca. 2 Sek stillstehen damit die Mikrowelle anfängt zu laufen.
Steckt man also den Stecker rein (aus Sicherheitsgründen dürfen wir nicht den Knopf direkt am Gerät betätigen) fängt der Motor an zu laufen, dreht am Drehrad bis auf'm Display 60:00 Min (max.) angezeigt wird und dreht dann immer weiter, Mikrowelle läuft aber nicht an.
Also müsste der Motor ca. 10 sek. laufen, dann 5 sek. stoppen und danach unendlich weiterdrehen, damit die Zeit immer auf max bleibt.

Nun die Frage, wie bekommt man den gestoppt??


Eine andere Alternative wäre, den Drehknopf auseinanderzunehmen. Hier wird beim Drehen kurz eine Verbindung zwischen IMHO 3 Kontakte hergestellt, und die Zeit springt um eine Stufe nach oben. Dreht man schnell wird die Verbindung halt ganz schnell hergestellt und wieder unterbrochen, so dass die Zeit schön nach oben tuckert...
Hier könnte man auch beispielsweise mit einem Releais die Verbindung für kurze Zeit herstellen und wieder unterbrechen, Zeit geht immer weiter hoch bis auf maximum, mir fällt da grad mein alter experimentierkasten aus kinderjahren ein *g*.
Nur müsste dann genauso eine 2 sek. pause erfolgen wie bei dem Motor ... im endeffekt also die selbe scheiße

Da ihr bestimmt 'ne Idee habt, wie man das Problem lösen kann tut mir das doch bitte mitteilen, und wenns geht sollte es auch möglichst billig und möglichst nicht zu zeitintinsiv sein


Übrigens, die Mikrowelle is der neueste Aldi-Typ, falls den jemand zuhause rumstehen hat könnt ihrs ja gern ma ausprobieren
Alt 14. 12. 2001, 18:48 JtK is offline Mit Zitat antworten #1
TBuktu
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Das Rädchen mit den 3 Kontakten ist ein sogenannter digitaler Kontaktencoder.
2 Kontakte werden immer kurz nacheinander geschlossen. Aus der Phase erkennt man die Drehrichtung.

Das mit dem Lehrer kaufe ich Dir nicht ab. Wenn´s doch stimmt, gehört der ´rausgeschmissen.

Du scheinst die Wirkung eines Magnetrons in diesem Gerät nicht ganz mit dem nötigen Respekt einzuschätzen.

Hört sich alles wieder sehr altklug an - aber ohne Scheiss - Finger weg !!!

Gruss
Tim
Alt 16. 12. 2001, 18:51 TBuktu is offline Mit Zitat antworten #2
JtK
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Zitat:
Das Rädchen mit den 3 Kontakten ist ein sogenannter digitaler Kontaktencoder.
2 Kontakte werden immer kurz nacheinander geschlossen. Aus der Phase erkennt man die Drehrichtung.

hm jo stimmt würde ja garnicht gehen wenn einfach nur zwischen allen kontakten eine verbindung hergestellt werden würde...


was nimmst du mir mit dem lehrer nicht ab? das wir die mikrowelle für ein Projekt in der Schule brauchen? hm is aber so...

wat is'n Magnetron? dieses Teil was die Mikrowellen erzeugen tut?
Alt 16. 12. 2001, 19:15 JtK is offline Mit Zitat antworten #3
Teddy
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*räusper*
Ein Magnetron ist eine selbstschwingende Röhre. Sie arbeitet üblicherweise nur auf einer Festfrequenz und besteht aus einem Anodenblock mit einer mittig zu findenden Bohrung, in der die Katode sitzt. Weiterhin hat sie ein Resonanzsystem, die Anode liegt auf Erd-(Masse-)potential. Die Elektronen, die von der Katode emittiert werden, fliegen - beeinflusst durch die Anodenspannung - zum Anodenblock. Senkrecht zur Flugrichtung befindet sich jedoch ein Magnetfeld, so dass die Elektronen sich parallel zum Anodenblock bewegen. Die Resonatoren in den Hohlräumen werden von diesen Elektronen zum Schwingen angeregt. Durch Elektronenkonzentration bilden sich drehende Speichen. Stimmt die Umlaufgeschwindigkeit mit der Eigenfrequenz der Resonatoren überein, geben die Elektronen kontinuierlich Energie ab. Diese wird dann über die Koppelschleife ausgekoppelt. Das aber nur so nebenbei.

Wie Timi auch schon sagte - man sollte vor derartigen Geräten eine angemessene Portion Respekt besitzen. Wenn Du da ungeübt drin rumfingerst, kann das äußerst unangenehme Folgen haben. Im Übrigen wäre ich darüber hinaus bei allem vorsichtig, was mit Strahlungsenergie einhergeht; nicht nur bei Mikrowellen.
Alt 17. 12. 2001, 00:24 Teddy is offline Mit Zitat antworten #4
JtK
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lol ich glaub ich bin noch etwas zu dumm um sowas zu verstehen... *g*

Naja aber ich denke ich weiß schon welches Teilchen du da meinst. Wir lassen die Mikrowelle sowieso nicht im geöffneten Zustand laufen, ich denke da kann dann auch nicht soviel passieren.
Aber mal 'ne Frage, da wird ja relativ hohe Spannung erzeugt... is die eigentlihc noch evtl. vorhanden wenn man den Stecker zieht?

Wie dem auch sei, meine eigentliche Frage war es ja wie ich den Motor "zeitsteuern" kann.. am Fr. sollte das eigentlich fertig sein, nur hängen wir da grad fest weil wir dachten wir könnten einfach 'n Kabel zusammenstecken und so die Zeitschaltung überbrücken :argl:
Alt 17. 12. 2001, 18:40 JtK is offline Mit Zitat antworten #5
JtK
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hm wir hams nun "gelöst" das prob... nehmen einfach 'ne zeitschaltuhr, auch wenn die leider nur 15 min intervalle hat..
Alt 18. 12. 2001, 15:57 JtK is offline Mit Zitat antworten #6
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