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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard 25C3: Die Wahlcomputer der Zukunft

    Nachdem Hacker wiederholt bewiesen haben, wie leicht sich Nedap-Wahlcomputer oder der "Hamburger Wahlstift" manipulieren lassen, wird die Frage nach der Zukunft des elektronischen Wählens laut. Ein Vortrag von Dr. Ulrich Wiesner auf dem 25. Chaos Communication Congress kommt dabei zu einem eindeutigen Schluss.

    "Die eVoting-Probleme sind lösbar - es muss nur ordentlich gemacht werden" - so beschreibt Wiesner eine weit verbreitete Meinung. Sein Vortrag dagegen trägt den Untertitel "Warum Kryptographie das Problem transparenter Wählen nicht lösen wird".

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  2. #2
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    Standard Re: 25C3: Die Wahlcomputer der Zukunft

    Der Artikel gefällt mir.

  3. #3
    Mitglied Avatar von flippy08
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    Standard Re: 25C3: Die Wahlcomputer der Zukunft

    Warum MUSS den in Zukunft Elektrisch gewählt werden ? Elektronische Daten sind doch IMMER Leichter zu Manipulieren als die "Analogen" auf Papier. Und bei sowas extenzielle wie der erhalt der Demokratie kann man nicht einfach aus Bequemlichkeitsgründen auf erwiesene, unsichere Verfahren setzten !

  4. #4
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    Standard Re: 25C3: Die Wahlcomputer der Zukunft

    Weil es kosten spart und schneller geht. Den Weg zu einer Wahl im Internet ebnet die die Wahlbeteiligung steigern könnte.

    Der Hamburger Wahlstifft gefällt mir, solange das Papier im Zweifel gültig ist und nicht die Daten aus dem Stifft. Als zusätzliche Abgleichhilfe für die Wahlhelfer durchaus sinnvoll und es kann gleich um 18 Uhr prognosen geben.

    Ansonsten bin ich auch gegen jede Form von EVoting.

  5. #5
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    Standard Re: 25C3: Die Wahlcomputer der Zukunft

    Habe mich genau wie ihr gefragt, warum es überhaupt elektronische Wahlen geben sollte !?

    Mal abgesehen von der fehlenden Transparenz (was ja ohnehin schon ein Killerargument ist).

    Billiger ist es wohl kaum, wenn man bedenkt, wieviel die Entwicklung von sicheren Wahlcomputern, inklusive Software, Hardware, Vernetzung etc. kostet. Im Vergleich dazu sind ein Pappkarton und 1000-10000 Stimmzettel pro Wahllokal wohl Peanuts.

    Das Argument, daß es "schneller" ist, kann ich auch nicht nachvollziehen. Die Prognosen um 18:00 sind auch heute schon relativ genau, meist geht es da nur um +-2%. Und wie viel ist es wohl wert, das Ergebnis 1-2 Stunden früher zu erfahren? Kann mir mal einer erklären was das bringt? Vielleicht ne höhere Einschaltquote für die 20:00Uhr Nachrichten? Wird dann auch die neue Regierung 2 Stunden früher gebildet? Wohl kaum.
    Für DSDS bleiben die Leute auch bis 23:30 auf, da sollte das bei ner Wahl alle 4 Jahre wohl nicht ins Gewicht fallen oder?

    Zur "Vorbereitung auf eine Internetwahl" kann ich nur sagen: Solange ich bei jeder An-/Um-/Abmeldung meiner {Wohnung, Auto, Arbeit, Familienstand, ...} zig Papierformulare auf dem Amt ausfüllen muss, kann ich auch alle 4 Jahre mal nen Sonntagsspaziergang in mein Wahllokal machen.

    Gruß Mike

  6.  
     
     

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