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  1. #1
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    Smile lustige Weihnachtsgedichte

    moin,

    hab vorhin von nem kumpel 2 lustige Weihnachtsgedichte bekommen:

    Christkind

    Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen,
    ich hab's überfahren, es war ein Versehn',
    ich hatte gerade die Äuglein zu,
    ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh'.
    Das Christkindl hat in dieser heiligen Nacht,
    Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.
    Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
    er feuerte gerad' seine Rentiere an,
    ich überholte den langsamen Wicht,
    doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
    Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
    ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta!
    Am Ende sah ich auch Nikolaus,
    er stürmte gerad' aus dem Freudenhaus,
    er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
    wollte am Automaten neue Präser sich kaufen,
    mein Auto und mich hatt er wohl nich' gesehn',
    jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.
    So ist die Moral von dem Gedicht,
    fahr zu schnell Dein Auto nicht!
    Denn als ich Zuhaus war, da mußte ich heulen,
    mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen
    Vom Nikolaus, vom Christkind und vom Santa Claus,
    tja, nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus!




    Der Weihnachtsmann kommt in den Knast

    Lieber guter Weihnachtsmann,
    jetzt ist`s soweit, jetzt bist du dran.
    Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt.
    Der klagt dich an, der stellt dich kalt.

    Schon seit vielen hundert Jahren,
    bist du nun durch das Land gefahren,
    ohne Nummernschild und Licht.
    Auch TÜV und ASU gab es nicht.

    Dein Schlitten eignet sich nur schwer,
    zur Teilnahme am Luftverkehr.
    Es wird vor Gericht zu klären sein:
    Besitzt du 'nen Pilotenschein?

    Durch den Kamin ins Haus zu kommen,
    ist rein rechtlich strenggenommen
    Hausfriedensbruch - Einbruch sogar.
    Das gibt Gefängnis, das ist klar.

    Und stiehlst du nicht bei den Besuchern,
    von fremden Tellern Obst und Kuchen?
    Das wird bestraft, das muß man ahnden.
    Die Polizei läßt nach dir fahnden.

    Es ist auch allgemein bekannt,
    du kommst gar nicht aus diesem Land.
    Wie man so hört, steht wohl dein Haus
    am Nordpol, also sieht es aus,
    als kämmst du nicht aus der EU.
    Das kommt zur Klageschrift dazu!

    Hier kommt das Deutsche Recht zum Tragen.
    Ein jeder Richter wird sich fragen,
    ob deine Arbeit rechtens ist,
    weil du ohne Erlaubnis bist.

    Der Engel, der dich stets begleitet,
    ist minderjährig und bereitet
    uns daher wirklich Kopfzerbrechen.
    Das Jugendamt will mit dir sprechen!

    Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen.
    Wir finden es gar nicht zum Lachen,
    daß Kindern du mit Schläge drohst.
    darüber ist mein Chef erbost.

    Nötigung heißt das Vergehen
    und wird bestraft, das wirst du sehen,
    mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren.
    Aus ist's bald mit dem Schlittenfahren.

    Das Handwerk ist dir bald gelegt,
    es sei denn dieser Brief bewegt dich,
    die Kanzlei reich zu beschenken.

    Dann wird mein Chef es überdenken.






    habt ihr noch n paar gedichte so in der art ?
    sind ganz lustig find ich

  2. #2
    Mitglied Avatar von Schatz
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    LITTLE CHRISTMAS GEDICHT

    When the last Kalendersheets
    flattern through the winterstreets
    and Dezemberwind is blowing
    then ist everybody knowing
    that it is not allzuweit
    she does come the Weihnachtszeit

    All the Menschen, Leute, people
    flippen out of ihr warm Stüble
    run to Kaufhof, Aldi, Mess
    make Konsum and business,
    kaufen this und jene things
    and the churchturmglocke rings.

    Manche holen sich a Tännchen
    when this brennt they cry "Attention".
    Rufen for the Feuerwehr
    "Please come quick to löschen her!"
    Goes the Tännchen off in Rauch
    they are standing on the Schlauch.

    In the kitchen of the house
    mother makes the Christmasschmaus.
    She is working, schufts and bakes
    the hit is now her Joghurtkeks
    and the Opa says als Tester
    "We are killed bis to Silvester".
    Then he fills the last Glas wine-
    yes this is the christmastime!

    Day by day does so vergang
    and the holy night does come
    you can think, you can remember
    this is immer in Dezember.

    Then the childrenlein are coming
    candle-Wachs is abwärts running.
    Bing of Crosby Christmas sings
    while the Towerglocke rings
    and the angels look so fine
    well this is the Weihnachtstime.

    Baby-eyes are kugelrund
    the family feels kerngesund
    when unterm Weihnachtsbaum they're hocking
    then nothing can them ever shocking.
    They are happy, are so fine
    this happens in the christmastime.

    The animals all in the house
    the Hund, the Katz, the bird, the Maus,
    are turning round the Weihnachtsstress,
    enjoy this as never nie
    well they find Kitekat and Chappi
    in the Geschenkkarton of Papi.

    The family behins to sing
    and wieder does a Glöckchen ring.
    Zum Song vom grünen Tannenbaum
    the Tränen rennen down and down.
    bis our mother plötzlich flennt
    "The christmas-Gans im Ofen brennt!"
    Her nose indeed is very fine
    ENDE OF THE WEIHNACHTSTIME

  3. #3
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    Also da sag ich ja nur wie geil *gleichausdruck*

  4. #4
    Mitglied Avatar von Fafnir
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    Drauß' im Walde
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    Wink Mal was bayrisches

    I woass net, ob dö G'schicht ihr kennt,
    sie hat sich ab'gspielt im Advent.
    I les euch vor, weils mir fallt ei,
    d'Leut sog'n, dös soll wahr g'wen sei.

    Da is a alts Muatterl gwesen,
    alloa in ihra Stub'n drinn gsessn,
    und hat sich so Gedank'n g'macht
    was s'Christkind früher ihr hat bracht.
    Ja ja, hat's gsagt, dös war'n no Zeit'n
    da kunnt ma allerhand bestreit'n
    jetzt bin i arm und alt dazua
    und hab a kaum zum Essen gnua.

    Wia's so da sitzt und überlegt,
    hat sie sich einen Plan ausgheckt.
    S'Christkind beschenkt doch alle Leit,
    jedes Jahr zur Weihnachtszeit,
    wia war's, wenn i eam schreib'n tät,
    daß i a große Bitt no hätt.

    Vielleicht macht's mir no de Freid,
    grad heuer in der Weihnachtszeit.
    Sie holt sich Bleistift und Papier
    aus der Schublad schnell herfür.
    Setzt sich an den Tisch sodann
    und fangt wia folgt zu schreiben an:

    Liebes Christkind, schreibt's mit'm Stift
    auf das Papier als Überschrift.
    Du bist allmächtig und sehr stark,
    schick mir doch bitte 100 Mark!
    Erfüll die Bitte einer Armen,
    i wünsch an Mantel mir, an warmen.
    Wann i dös Geld hätt, war dös schee,
    kannt i zum Mantel kaufa geh.
    I brauch'n wirklich schon sehr bald,
    denn drauss'n ist es bitterkalt.
    Hochachtungsvoll hat sie zuletzt
    vor ihrem Namen druntergesetzt.

    Den Briefumschlag hat's ungeniert
    an das Christkind adressiert.
    Den Absender auf d'andere Seit,
    dös war von großer Wichtigkeit.
    Sie tuat den Brieaf in Umschlag nei
    und is zum Kast'n grennt a glei.
    Nachdem dös alles war gescheh'n,
    sah man sie froh nach Hause gehn.

    Der Postler von dem Postamt acht
    hat koane schlechten Augen g'macht.
    So momentan is baff er g'wen,
    wia er den Brieaf ans Christkind g'segn.
    Des is eam ja no nia passiert,
    a Brieaf an's Christkind adressiert.
    Er hat sehr lange nachgedacht
    und dann den Umschlag aufgemacht.
    Als er den Inhalt überblickt,
    den Brieaf er an's Finanzamt schickt.

    Der Beamte von dera Stell
    Öffnet den Brieaf sehr schnell.
    Nachdem dös Schreib'n er durchgeles'n
    war der Fall ihm klar gewes'n:

    Man muaß ihr helfn, des is g'wiß,
    schon deshalb, weil bald Weihnacht' is.
    Die Kollegen von sei'm Amt,
    haben mitg'macht allesamt.
    Er braucht da gar net lang zu frag'n
    jeder hat was beigetrag'n.
    Und wias am Schluß dann festgstellt ham,
    war'n 63 Mark beisamm.
    Den Betrag nun ganz genau
    überwies'n sie der alten Frau.

    Die Freud vom Muatterl war sehr groß
    darüber Tränen sie vergoß.
    Jetzt konnte sie den Mantel kaufn
    und braucht nicht mehr ohne lauf'n,
    und aus innerer Dankespflicht
    hats's no an Brieaf an's Christkind g'richt.
    Dös hat sie sich net nemma lass'n,
    sie schrieb daher folgendermaßn:

    Für die hundert Mark dank' i' dir,
    du hast da sehr geholf'n mir.
    Doch wenn i'wieder um Geld dich bitt,
    so schick mir's doch über's Finanzamt nit,
    mit dene is des fei a Gfrett,
    solche Lump'n trau i net,
    von dene 100 Mark, s'is net derlog'n,
    hams 37ge abgezogn.

  5.  
     
     

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