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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    Die Musik-Rechteklärung für Filme ist ein Basar. Teilweise mit völlig astronomischen Forderungen werden Filmemacher gezwungen, einen aufwendigen Prozess der Rechteklärung gegen die Companys und Musikverlage auszufechten, der manchmal sogar mit dem Aus für den Film endet. "Sita Sings the Blues" ist ein Beispiel für einen prämierten Film, der schwerlich eine kommerzielle Auswertung erhalten wird. Die Musikrechte sind zu teuer.

    Meldete gulli noch vor kurzem, dass nun z.B. die Rechte an Popeye frei verfügbar sind, da diese 70 Jahre nach dem Tod des Rechteinhabers frei werden, so trifft das z.B. nur für Europa zu, in den Staaten muss man noch mal 25! Jahre abwarten, wenn man sich den Helden Popeye ungestraft aufs T-Shirt drucken will.


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  2. #2
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    Angry Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    zitat: schrieb Ebert in seinem Chicago Sun-Times Blog: "Realisieren die Urheberrechtsinhaber nicht, dass sie zum Vergessen ihres Werkes beitragen?"

    in der musikindustrie geht es eben nicht um kunst und das gehört werden, sondern um GELD. ob sich im 30 jahren noch jemand an die songs erinnert, interessiert die nicht die bohne.
    kohle, flocken, asche, zaster, mäuse, penunsen, klingende münze und rollender rubel - das ist es doch, was zählt

  3. #3
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    Wieso weniger nehmen als nötig? Anscheinend gibt es noch genug Leute die da ihre dicke Kohle für lassen. So sind Egoisten nuneinmal... Mehr Mehr Mehr aber vorallem MEINS


    killer

  4. #4
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    Wie sooft: Statt ein bisschen, bekommen sie nun gar nichts und gar nichts ist bekanntlich weniger als ein bisschen. Kein Wunder, dass die Musikindustrie den Bach runtergeht. Den Onlineradios ging es vor einigen Jahrem auch nicht besser. Statt ein bisschen hat man die Preise astronomisch in die Höhe getrieben und Bedingungen gestellt, die ihresgleichen suchen. Wie sich die deutsche Onlineradioszene inzwischen entwickelt hat sieht man ja. Kleine Privatsender mit einer handvoll Hörer gibt es praktisch gar nicht mehr. Drecksladen.

  5. #5
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    schrieb Ebert in seinem Chicago Sun-Times Blog: "Realisieren die Urheberrechtsinhaber nicht, dass sie zum Vergessen ihres Werkes beitragen?"
    Na, ein Schelm wer Böses dabei denkt... Auf die Tour kann man die ollen Kamellen doch viel effizienter als "NEU" verwursten und doppelt und dreifach kassieren.

  6. #6
    Mitglied Avatar von Xiaoma
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    Welche Industrie möchte denn kein Geld verdienen?

  7. #7
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    Es geht immer nur um das eine:

    Geld, Kies, Moos, Heu, Pinke Pinke, Zaster, Kohle, Öcken, Scheinchen, Moneten, Asche, Penunzen, Obolus, Kröten, Mäuse, Mücken, Schotter, Piepen und Taler.


  8. #8
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    Im Trailer kommt es viel dynamischer rüber als im echten Film
    Ist aber mies für eine Komposition, die ein freies Stück ausschlachtet, Geld zu verlangen.

  9. #9
    E-Mail nicht bestätigt Avatar von Hatons
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    Geld regiert die Welt. Warum noch wundern ?

  10. #10
    Wer hat uns verraten? Avatar von Novgorod
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    wenn man damit geld verdienen will, muss man nach deren regeln spielen, geht ja nicht um privatgebrauch..
    also wenn man auf einmal merkt, dass der film doch anklang findet und man spontan beschließt, ihn groß zu vermarkten, dann soll man sich auch nicht wundern, wenn jemand mitverdienen will.. - oder man handelt professionell und informiert sich vorher..
    wenn mans nur für sich oder für ein paar leute auf youtube macht, kümmert das niemanden, aber wenns tatsächlich geld einbringen soll, muss man sich mit sowas nunmal auseinandersetzen..

    da macht man dann vor der eigentlichen produktion einen deal, dann kann man sich die rechteinhaber aussuchen, die mit ihren forderungen auf dem boden bleiben (angebot und nachfrage ) oder gleich lizenzfreie sachen benutzen.. ein film steht und fällt nicht nur mit einem bestimmten lied..
    und gerade wenn es ein zentraler punkt des films ist, sollte man sich schon drum kümmern..

  11. #11
    Mitglied Avatar von Mr.Harmlos
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    Tschaaa wenn der Film nun ZUFÄLLIG in die Tauschbörsen leakt können ihn doch alle sehen und die Rechteinhaber kriegen GARNIX ... würde ich unverhohlen mit drohen bei den Verhandlungen ...


    mfg

  12. #12
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    Der Film lebt doch wahrscheinlich von der Musik, die in ihm verwurstet wird. Sonst wäre der Titel nicht jener, der er ist. Da sollte man die Lorbeeren schon fair verteilen. Wer nicht teilen will, ist ein schlechter Geschäftsmann. Und doof.

    Die Lizenzgebühr hängt doch eh von der Auflage des Films ab. bei 220.000 US-Dollar dürfte das eine große Auflage sein. Wer viel vor hat, sollte viel in der Tasche haben. Das Märchen vom Bettler zum Millionär mit nur einem einzigen Projekt wird maximal einem Menschen pro Jahr verwirklicht. Wer's sich für denjenigen hält, muss echt was auf dem Kasten haben. Scheint hier nicht so zu sein.

  13. #13
    Gesperrt Avatar von Ghandy
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    Ein Grund mehr auf CC-lizensierte Musik von Indie-Bands und Künstlern umzusteigen, die nicht mit solchen juristischen Fallstricken behaftet ist!!!

  14. #14
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    Standard Re: Verwertungsrechte: 220 000 Dollar zahlen oder ein prämierter Animationsfilm wandert in die Tonne

    die lizenz teurer als der ganze film? jetzt weiß ich warum die meisten filme dazu ihre eigene musik produzieren. erinnert mich etwas an wegwerfprodukte. man kann besser was neues nehmen statt das alte nochmal zu verwenden. müllhalde musikdeponie... schade um die alten songs. vielleicht kommt ja mal jemand auf die idee und macht einen musik recycling dienst auf lizensiert möglichst kostengünstig viel alte musik und lizensiert sie dann relativ günstig weiter so das er selbst noch etwas verdient.

    ansonsten gibts irgendwann nen riesen haufen alter musik und kein schwein weiß mehr was das eigentlich ist einmal gespielt extrem hohe gebühren und dann doch lieber weggeschmissen weil was neues machen besser ist woohooo

    musik wird zur massenware/wegwerfartikel und so wie sich die qualität verändert passt das sogar recht gut zu anderen produkten die zur massenware/wegwerfartikel geworden sind....

  15.  
     
     

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