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08. 01. 2009, 22:15 #1
Microsoft Songsmith: Anwendung soll Hobbymusikern unter die Arme greifen
Vom 8. bis 11. Januar 2009 findet in Las Vegas mit der CES (Consumer Electronics Show) die berühmte und renommierte Messe zum Thema Unterhaltungselektronik statt. Dort ergreifen Hersteller die Möglichkeit, ihre neuen Produkte aus dem Hut zu zaubern und diese den Messebesuchern vorzustellen. Schon in den Vorjahren waren alle Augen auf die Fachmesse gelenkt, als damals innovative Technologien vorgestellt wurden, die heute kaum mehr wegzudenken sind. Im Winter 1996 wurde damals das Format DVD zur Schau gestellt und auch der entsprechende Player waren einige Jahre später auf der Messe erstmals visuell zu bestaunen. Jetzt versucht Microsoft am ersten Messetag die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, denn heute stellte der große Softwarehersteller ein Tool vor, welches den Gesang des Anwenders selbstständig mit Musikinstrumenten unterlegen soll.
Laut Microsoft soll Musik komponieren in Zukunft kinderleicht sein. Mit dem neuen Programm Songsmith müsse der Sänger lediglich deutlich ins Mikrofon singen, sodass die Anwendung im folgenden eine mit dem Gesang vereinbare Begleitmusik berechnen kann. Nachdem man sich für eine Musikrichtung entschieden hat, soll das Programm durch ein Analyse-Verfahren die gesungene Melodie ermitteln, um diese im Anschluss mit einer Liederdatenbank auszuwerten. Letztendlich soll in Kombination mit Melodie und Musikrichtung ein Stück entstehen, welches in Klang und Gesang perfekt harmoniert.
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08. 01. 2009, 22:44 #2
Re: Microsoft Songsmith: Anwendung soll Hobbymusikern unter die Arme greifen
...und in der eula dieses programmes sichert sich microsoft dann die rechte an den songs?
ach ja, kreativität ade....obwohl, vielleicht werden ja dann die ganzen casting-shows überflüssig...?
p nGedunstig war's und fahle wohnen zerschellten garsig im Gestrock.
Oh Graus! Es glummt der Jabberwock und die greislichen Gulpen nurnen.
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08. 01. 2009, 23:06 #3
Re: Microsoft Songsmith: Anwendung soll Hobbymusikern unter die Arme greifen
naja mei. was soll man sagen.
unkreativ ist diese Art tool sicher nicht. Da es aber von MS kommt. Haltet Fackeln und Mistgabeln bereit!
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09. 01. 2009, 00:20 #4
Re: Microsoft Songsmith: Anwendung soll Hobbymusikern unter die Arme greifen
In letzter Zeit versucht Micrsoft ja ein paar innovative Sachen zu starten.
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09. 01. 2009, 06:58 #5
Re: Microsoft Songsmith: Anwendung soll Hobbymusikern unter die Arme greifen
Wie schade dass ich auf Gothic Rock stehe und nicht auf Jazz....
Wie wäre es denn mal mit einer umsetzung der Jazz-ähnlichen Richtungen wie
Punk Rock
Heavy MEtal
Klassik
Trance
Dance
Schlager
und so weiter?
Wie, das Game läuft nur mit RELOADED/SKIDROW? Das ist aber schade, weil ich es mir eigentlich auf Steam kaufen wollte.
(c) by AluMiez
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09. 01. 2009, 13:16 #6HirkGast
Re: Microsoft Songsmith: Anwendung soll Hobbymusikern unter die Arme greifen
Die Firma McDonalds führt übrigens zahlreiche Produkte für Hobbyköche. Nach Angabe einer kurzen Bestellung erhält man ein fertiges Essen.
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09. 01. 2009, 23:58 #7Mitglied
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Re: Microsoft Songsmith: Anwendung soll Hobbymusikern unter die Arme greifen
Wär toll, wenn damit Grindcore produziert werden könnte

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10. 01. 2009, 00:12 #8
Re: Microsoft Songsmith: Anwendung soll Hobbymusikern unter die Arme greifen
Die Idee kommt - mal wieder - nicht wirklich nur von Microsoft. Die Technik ist schon etwas in die Jahre gekommen, man hatte damals versucht, die Denkweise großer Komponisten wie J. S. Bach zu analysieren, um den Computer basierend auf einfachen Themen komplette Sätze komponieren zu lassen. Das erste mal ist mir diese Technik bei der deutschen Firma für Musiksoftware Capella Software untergekommen. Die Software, Tonica, gibt es schon Jahre. Nachdem man eine Melodie eingegeben hat, kann man in der Software zwischen "neuronalen Netzen" wählen, um Kompositionen in Stilen verschiedener Komponisten zu bekommen. Es war im Grunde nur eine Frage der Zeit bis jemand das auch für modernere Musik realisieren würde.
Tonica kann übrigens auch, wie das von Microsoft anscheinend, satztechnisch einwandfreie Barocke/Romantische Harmonien oder "jazzige" Klänge erzeugen.
http://www.whc.de/tonica.cfm
Die Analyse des Gesungenen ist auch schon lange Zeit machbar, und nicht nur das: auch quasi verlustfreies Bearbeiten der Gesangslinie ist bereits Jahre zu bewerkstelligen. Celemony Melodyne heißt die Software, ebenfalls aus deutschem Hause, die das ermöglicht.
Wenn man das alles erstmal hat, dürfte es ein Kinderspiel sein noch virtuelle Instrumente da mit reinzubasteln.
In der Tat ist es nicht wirklich innovativ sondern nur eine "Vereinigung" bereits möglicher features, was Microsoft da macht.Geändert von user1220 (10. 01. 2009 um 00:30 Uhr)
» Liebe Grüße, USER1220 «
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