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28. 01. 2009, 12:54 #1
Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Ray Muzyka, der Geschäftsführer des kanadischen Spieleentwicklers BioWare Corp., sagte gestern im Verlauf eines Interviews mit dem Magazin Computer & Videogames (CVG), er glaube daran, dass es in einigen Jahren nur noch eine einzige Spielkonsole geben wird. Langfristig betrachtet würden sich die drei Hersteller nicht halten können.
Der BioWare CEO Muzyka sagte gegenüber dem Magazin CVG, er sieht alle drei Hersteller Sony, Microsoft und Nintendo auf Dauer in arger Bedrängnis, sich jeweils mit einer eigenen Konsole am Markt behaupten zu wollen. Es würde sich dabei zwar jeweils um große Marken mit einer entsprechend großen Fanbase handeln, die weiterhin treu die Produkte ihres Herstellers kaufen. Trotzdem erkennt er auf Dauer eine Entwicklung in Richtung mit nur noch einer Hardware-Plattform für Spiele. Eine seiner Zukunftsvisionen ist ein wenig leistungsfähiges Gerät, was lediglich den Empfang der Daten aus dem Internet ermöglicht. Wenn beispielsweise alle Grafiken von einem zentralen Server berechnet werden, muss die Hardware des Spielers nicht viel können. Er hat den Lesern aber keinen Hinweis gegeben, welche der Firmen diesen Wettstreit überleben könnte ...
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28. 01. 2009, 13:02 #2Mitglied
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
naja flash games sind auch nich so groß, und wen das dsl ned so schnell is wird das spiel auch laagen, man könnte zwar die ki ganz gut extern berechnen lassen aber wieviele server brauch man da bitte?, server die teurer sind als die Konsole
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28. 01. 2009, 13:05 #3
Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
der einzig sinnvolle satz von dem kerl ist, das ein gutes konzept und ne klasse idee wichtiger sind als die grafik.
aber ansonsten quatscht der nur mist.
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28. 01. 2009, 13:07 #4Mitglied
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Naja gegen den ausbau des internets hätte ich nix^^ Wenn MS oder so das zahlt xD
Aber mal im ernst: Gümmibärchen sind zum essen da
killer
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28. 01. 2009, 13:09 #5Chefredakteur
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Die Idee mit dem zentralen Server, der alle Daten auf seiner Platte hat, die hatte auch schon Microsoft vor ca. 15 oder 20 Jahren. So dumm ist das nicht. Und denkt man an Cloud Computing gehts aktuell ja genau in diese Richtung. Das würde vielen Firmen und Mitarbeitern der Geheimdienste sehr gut gefallen. In dem Fall wären ALLE DATEN zentral gespeichert und es gäb endgültig keine Privatsphäre mehr!
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28. 01. 2009, 13:11 #6
Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Ab in das Archiv für Gelabber, Kategorie "was in 10 Jahren alles möglich ist"
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28. 01. 2009, 13:22 #7Mitglied
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Die Amis mit ihren ISDN Leitungen wollen Spiele runterladen?
Der Kerl soll in 10 Jahren nochmal wiederkommen, evtl haben dann ein paar mehr Leute Breitband Anschlüsse
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28. 01. 2009, 13:27 #8kam durchs Stargate....
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
So sehe ich das auch. Der Kerl redet unrealistischen Unfug.
Zitat von StaTiC
Mal angenommen wir seien in der Zukunft und können viel Rechenleistung für wenig Geld kaufen: Dann hat es doch wenig Sinn, Server hinzustellen, die teuer sind(die müssten extrem viel rechnen), wenn jeder etwas Vernünftiges zu hause
hat.
@Ghandy:
Also ich hab das so verstanden, dass der plant, einen Server auch alles rechnen und nicht nur speichern zu lassen. Zentrale Speicherung ist da doch was anderes.
Und der Vergleich mit Flashspielen ist denkbar schlecht, wenn dieser Mensch seine Idee als sinnvoll verkaufen will.
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28. 01. 2009, 13:38 #9Chefredakteur
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Warum aber würden wir Geld für eigene Geräte ausgeben wenn wir die gleiche Rechenpower für weniger kriegen könnten? Wo das Game berechnet wird ist den Leuten doch heute schon egal. Hauptsache es sieht gut aus. Was also wäre wenn die gegen eine monatliche Gebühr den Zugang zum Spiel vermieten würden? Wer gibt dann noch viel Geld für eigene Hardware aus?
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28. 01. 2009, 13:40 #10
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Gibts doch schon, nennt sich World of Warcraft.
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28. 01. 2009, 13:40 #11
Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
was mich mal interessieren würde, nehmen wir die rechenleistung aller supercomputer und vergleichen die mit der rechenleistung aller pcs, notebooks usw. ich frag mich was besser ist. die handvoll supercomputer oder mehrere hundert millionen rechner (müssten ja weltweit soviel sein)
ich denke mal selbst in 10 jahren kann man keine serverfarmen zur verfügung stellen, die ausreichend power liefern um wirklich alles berechnen zu können und lediglich dem user liefert.
allein für WoW müsste man die komplette Sahara zu Silizium verarbeiten
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28. 01. 2009, 13:42 #12
Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
gut das sich diese voraussagen nie erfüllt haben, sonst hätte mein neuer Rechner 512MB-Ram oder weniger und wäre so groß wie ein HausZitat von SkyLiner_360
Ab in das Archiv für Gelabber, Kategorie "was in 10 Jahren alles möglich ist"
gilt auch für den direkten Vorposter
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28. 01. 2009, 14:03 #13c3pGast
Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Ich halte das auch für eher unrealistisch, schließlich reden wir von nciht unwesentlichen Trafficmengen die bei _jedem_ spiel verschickt werden müssten.
z.B. Crysis mit 1280*1024 auflösung, wenn du den kompletten bildinhalt live senden willst ohne das es zu lags kommt wird man eine verdammt dicke leitung brauchen.
Ich glaube nicht das die "rechneranschaffungskosten" die kosten für den leitungsausbau übersteigen.
Inhalte nachladen kann ich mir vorstellen (nur aktuelle map texturen werden geladen, aber komplett halte ich für unpraktikabel)
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28. 01. 2009, 14:08 #14
Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
vor GBit Anbindungenn für zu Hause kommt sowas auch nicht
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28. 01. 2009, 14:09 #15Chefredakteur
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
@C3P: Naja, mal sehen wie das in 5 oder 10 Jahren aussieht. Überleg mal wie langsam unser aller Anbindung vor 10 Jahren war! Aber gut, da hab ich einen Computer mit 4 MB Arbeitsspeicher (Amiga) benutzt und der konnte auch ins Internet.
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28. 01. 2009, 14:16 #16kam durchs Stargate....
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
@Ghandy:
Es liegt ja unter anderem auch am Geld, was ich meine.
Mal ein Beispiel: 10000 Leute spielen zugleich zB. Battlefield, dann müsste man ja die Kosten für 10k PS3s/XBOXen mit denen für einen Server, der das 10k- fache der Rechenleisstung hat, vergleichen. Mal angenommen, man mach die Kosten von der Rechenleistung abhängig, dann sollte sehr stark, evtl. beispielsweise exponentiell steigen. Daher denke ich nicht, dass sich supergute über-Server eher rechnen werden als einzelne, deutlich schwächere Konsolen.
Das die Kosten sehr stark ansteigen, wenn man ein etwas besseres System kauft war bisher immer so, und ich sehe noch kein Indiz dafür, dass sich das ändern könnte. Man könnte jetzzt zwar argumentieren, dass ein Server nicht die Rechenleistung für alle möglichen Spieler bieten muss, jedoch gibt es Hauptzeiten, in denen es zu Problemen kommen wird, weswegen es meiner ansicht nach bisher kein wirklich überzeugendes Argument für diese Idee gibt.
Edit: wenn der Internetanbindungsausbau endlich mal fortschreiten sollte (was dauern kann, denn ich zB. habe noch die gleiche Anbindung wie vor 4-5 Jahren...), wäre ja denkbar, dass die Leitungen weniger zum Problem werden. (wobei ich nicht weiß, wie da der aktuelle Wissensstand(eventuelle Beschränktheit) im Bezug auf solche Leitungen ist)Geändert von fear1984 (28. 01. 2009 um 14:24 Uhr)
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28. 01. 2009, 14:17 #17Mitglied
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Bildinformationen von 1280x1024 zu schicken ist bei ner vernünftigen Leitung doch kein Problem.
Full HD mit 1920x1080 wird doch heute schon über die 25mbit Leitung übertragen. Wobei selbst das was mit ner 16mbit Leitung erreicht werden kann auf jeden Fall schon ausreicht. Beispielsweise MKV Container können dadurch schon live übertragen werden.
Es wird doch aktuell schon HD Fernsehn über T-home übertragen. Mehr brauch man dafür dann auch nicht.
Aber ist trotzdem quatsch was der Typ redet weil zumindest momentan ist Rechnerleistung noch sehr begrenzt und wenn man sich überlegt das ne PS3 heute schon 7 Kerne hat dann die PS4 vielleicht 14 Kerne da muss man erstmal ne Serverfarm hinstellen können die 14x10 millionen Playstations die gleichzeitig betrieben werden berechnen kann. Und diese Informationen müssen dann auch erstmal live übertragen werden das beispielsweise 4 Player gleichzeitig vor einer Konsole sitzen und Informationen an den Server schickt der sie innerhalb von wenigen Millisekunden verarbeitet und die Informationen wieder zurücksendet.
Wenn man bedenkt das Forscher sowieso von einem möglichen Zusammenbruch des Netzes aufgrund von zuviel Traffic sprechen sollte man das durch so etwas nicht auch noch ausreizen
Aber das es bei einem Spiel mehr auf die Umsetzung und die Ideen ankommt als auf die Grafik dem stimme ich natürlich zu aber Spiele wie GTA 4 und Crysis wären nur halb so geil wenn sie nicht so gut aussehen würden.
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28. 01. 2009, 14:22 #18
Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Soweit kommts noch das ich meine Daten aufn Server Hochlade ...
Geht die erstens nichtmal was an wo ich was zocke fettig aus ende ..
mFg
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28. 01. 2009, 14:38 #19^^
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Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
unrealistisch? nein!
der Trend in allen großen Firmen (sei es Google, MS und alle anderen) zeigt doch klar die Richtung. MS nennt es Cloud Computing und hat schon in diversen Interviews erwähnt, dass sie so etwas anstreben. Der Endverbraucher wird nur ein Gerät haben, welches nur als 'Anzeige und Eingabe' -Gerät dienen soll und die Berechnungen, Verarbeitungen und Speicherung von Daten soll dann online auf MS Servern geschehen.
Bei Google nehme ich jetzt mal als Bsp. die Funktion 'Text & Tabellen', ist schon mal der erste Schritt in diese Richtung.
Und wenn man überlegt, gerade bei Spielen wie WoW würde so etwas Sinn machen. Die gesamte Spielwelt berechnen zu lassen und der Spieler erhält so gesehen per stream den aktuellen 'Aufenhaltsort'.
Und für diejenigen, die meinen, dass es viel zu rechenintensiv sei, sei gesagt: Einen kleinen Rückblick, was es vor 10 Jahren für Hardware gab und nun; in welchem Verhältnis steht da die Leistungssteigerung, 1000% oder sogar 10000%?
Ich kann mir gut vorstellen, dass meine Kinder in 10 Jahren eine kleine Streambox kaufen und über eine 100MBit / 1GBit Leitung von einem Server / Host ein Spiel bzw. einen UltraHD Film gestreamt bekommen. Und das alles für eine pauschale von 50€
.
So gesehen, würde man auch das Raubmordkopieren damit zerschalgen, wenn alles online abgewickelt wird.
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28. 01. 2009, 14:44 #20
Re: Künftig nur noch eine: Spielkonsole?
Wenn man 3DRealistische Grafik sehen will alá PS3 oder Xbox360, wie will man sowas über unser in D verfügbares DSL-Netz quetschen, wo im Durchschnitt wohl nichtmal 3 - 6MBit zur Verfügung stehen. Das ist selbst mit sehr guter Optimierung nicht zu erreichen. Das gleiche gilt doch auch für weniger Grafikintensive Spiele der Wii. Gut aussehen und Fremdberechnung der Daten passen bei diesen Datenraten einfach nicht zusammen.
Zitat von Ghandy
Die Technik, auf die die TCom setzt ist leider nicht flächenmäßig mit hohen Datenraten zu versorgen. es mag zwar 50 MBit/s geben, aber nur mit einer Sehr geringen reichweite, wenns weiter weggeht, fällt die Rate wieder in sich zusammen.
Jo, im Jahr 5 Spiele, für jedes Zahl ich eine Monatliche Gebühr, lass mich optimistisch sein, nur 5€/Monat, macht 25€ jeden Monat - 300€/Jahr - nur dafür, das ich das Spiel spielen kann. Was mach ich, wenn ich keine Lust mehr hab, das Spiel zu spielen? Einen Monat mal nicht zahlen?
Zitat von Ghandy
Nein Danke.
Und zum Thema nur eine Konsole: Ich dachte immer Konkurenz belebt das Geschäft, wenn es dieses Konzept vor Jahren schon gegeben hätte würde jeder jetzt mit ner PS2 spielen, es gäbe keine Wii, kein HD, eben keine neue Techniken, neue Konzepte.
@12345x: Willst du in Zehn Jahren mit Spielen spielen, die auf 10 Jahre alter Technik bestehen? Mit SNES Spielen kann man das heut bestimmt schon machen.


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