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10. 02. 2009, 22:50 #1
Jacqui Smith: Kritik an Überwachungsmaßnahmen "enttäuschend einseitig"
Großbritanniens Innenministerin Jacqui Smith fühlt sich offenbar unverstanden, wenn es um ihren Kampf für mehr Überwachungsmaßnahmen geht.
In einem Leserbrief an die Zeitung The Guardian bezeichnete Smith die Kritik an von ihr massiv befürworteten Überwachungskameras und anderen Überwachungsmaßnahmen als einseitig. Konkret nahm sie dabei auf einen Guardian vom 6. Februar bezug, der zu dem Schluss kam, die in Großbritannien mittlerweile allgegenwärtigen Überwachungskameras seien "eine Bedrohung für die Freiheit". Dieser Artikel zeichnet nach den Worten der Innenministerin "ein enttäuschend einseitiges Bild der Nutzung von Kameraüberwachung, der DNA-Datenbank und von Maßnahmen, die [Großbritanniens] Straßen sicher halten und dafür sorgen können, dass Kriminelle zur Rechenschaft gezogen werden."
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11. 02. 2009, 00:03 #2
Re: Jacqui Smith: Kritik an Überwachungsmaßnahmen "enttäuschend einseitig"
In England ist die ganze Sache wirklich entgleist ... Die sind über den Punkt der Diskussion um Recht und Verhältnismäßigkeit längst hinaus ...
Inzwischen geht es darum die Kosten zu senken und nicht wirklich überraschend, wird da nach der Privatindustrie gerufen.
Die Datenbanken sollen von privaten Anbietern zu Dumping Konditionen "gesichert" werden. Was das für Profite für Scoring Unternehmen möglich macht sollte jedem klar sein.
Das Verhältnis, der Kosten zu der Wirkung, ist gerade bei den Kamerasystemen in England extrem schlecht.
Hätten die Engländer die Milliarden in Streifen Polizisten und bessere Ausstattung der Polizei insgesamt gesteckt, wäre sehr wahrscheinlich ein Wirklicher, auch gefühlter, Sicherheitsgewinn der Bürger dabei herausgekommen.
Betrachtet man Ursache und Wirkung der ganzen Kette vom 9.11 bis Heute kann man nur den Kopf schütteln.
Es hieß es mal ...
Alle Macht geht vom Volk aus.
heute heißt es:
Allmacht gegen das Volk.
Ich mag mir nicht vorstellen was Regierungen in einer sich verschlechternden Depression und einer hochkochenden Unzufriedenheit, gegen ihre eigenen Bevölkerung, mit den weitreichenden Antiterror - Befugnissen unternehmen werden.
mfg
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11. 02. 2009, 00:52 #3Mitglied
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Re: Jacqui Smith: Kritik an Überwachungsmaßnahmen "enttäuschend einseitig"
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Zitat von Mr.Harmlos
Früher hatte man auch noch keine DNA Datenbanken oder Städte die von Kameras überwacht werden und trotzdem sind die Verbrecher durch richtige Polizei Arbeit überführt wurden.
Und soweit ich weiß schränken doch die Kameras die Kriminellen bei ihren Vorhaben gar nicht ein, aufjedenfall meine ich mal eine Studie darüber gelesen zu haben..
Wie soll man bitte die Allgemeinheit schützen, wenn es
1. die Privatsphäre des Bürgers einschränkt
2. irgendwann mal ein durchgeknallter an die Macht schafft (nicht das es noch nicht so ist..) und die Technologie offiziell ausgenutzt wird?
Ein weiterer Schritt gegen den Bürger und für die Industrie....dass man im Falle einer Aufforderung durch staatliche Behörden das Passwort für verschlüsselte Dateien und Datenträger herausgeben muss.
Soviel zu "der Privatsphäre des Einzelnen"
Frag mich, was es die "Allgemeinheit schadet", wenn ich einen Grund habe meine Dateien zu verschlüsseln und das Passwort nicht herausgeben will?
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11. 02. 2009, 03:38 #4Mitglied
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Re: Jacqui Smith: Kritik an Überwachungsmaßnahmen "enttäuschend einseitig"
Sie meint wohl eher ihren Verstand, aber gesund kann man den nicht mehr nennen.Ich werde weiterhin ein auf gesundem Menschenverstand beruhendes Gleichgewicht zwischen den beiden halten.
Aber für sie sind wohl Nordkorea und China auch eine blühende Demokratien.
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11. 02. 2009, 21:21 #5
Re: Jacqui Smith: Kritik an Überwachungsmaßnahmen "enttäuschend einseitig"
Die einzigen Straftaten die man damit filmt sind Verkehrsdelikte oder Umweltverschmutzung (Kippe wegwerfen oä)
Richtige Verbrecher lassen sich durch Kameras nicht erwischen
Wenns so weiter geht siehts in England aus wie in 1984...
Edit:Und ganz Europa wirds nachmachen -.-
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12. 02. 2009, 10:54 #6
Re: Jacqui Smith: Kritik an Überwachungsmaßnahmen "enttäuschend einseitig"
Hat mal jemand ne Statistik wie sich die Verbrechen und die Aufklärung in den letzten Jahren in UK entwickelt haben?
Schade das Politiker ihre Aussagen nicht belegen müssen.
Glaub ich schau mir nochmal V wie Vendetta na.
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12. 02. 2009, 11:20 #7
Re: Jacqui Smith: Kritik an Überwachungsmaßnahmen "enttäuschend einseitig"
Das ist doch auch schon mal was....
Zitat von DerBajuware
, wenn nicht sogar der eigentliche Sinn der Sache.
MfG AndyGeändert von titus_shg (12. 02. 2009 um 11:44 Uhr)


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