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08. 03. 2009, 17:54 #1
Deckel drauf: Die Gulli Glosse (Woche 10/09)
Die 10. Kalenderwoche brachte interessante Erkenntnisse zur Kinderporno-Debatte, die üblichen Horrormeldungen vom Überwachungsstaat, aber auch interessante Reaktionen zum Wahlcomputerverbot.
Die vergangene Woche hat besonders spannend angefangen. In der Diskussion um die umstrittene Internetzensur, die vor allem von Familienministerin von der Leyen und Innenminister Schäuble vorangeprescht wird, haben alle einmal die bereits stattfindende Zensur anderer europäischer Länder erwähnt. Die Befürworter halten das für ein Paradebeispiel - die Gegner auch. Allerdings halten Zensurkritiker die Situation der skandinavischen Länder eher für ein Paradebeispiel eines Super-GAUs. Bereits im Januar bemängelte die Kinderschutzorganisation CareChild, dass die verwendeten Zensurlisten quasi als Einkaufsführer für Kinderpornografie im Netz fungieren. Das bewiesen nicht zuletzt einige Zensurkritiker, die die dänische Zensurliste auf dem Whistleblower-Portal wikileaks veröffentlichten. Das scusiblog veröffentlichte ebenfalls solche Listen und nutzte sie gleich, um mit Hilfe eines kleinen Tools mehr über diese Seiten herauszufinden, beispielsweise wo die Server stehen. Ein anderer Blogger hatte auf die Liste bei wikileaks verlinkt. Ein weiterer Blogger hatte wiederum auf dieses Blog verlinkt. Aber wieso erzähle ich das jetzt alles?
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10. 03. 2009, 20:30 #2Chefredakteur
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Re: Deckel drauf: Die Gulli Glosse (Woche 10/09)
Ich lobe die Arbeit der Redakteure hier selten aber diese Glosse fand ich recht gelungen!
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10. 03. 2009, 20:39 #3
Re: Deckel drauf: Die Gulli Glosse (Woche 10/09)
@ Ghandy: Ich kann nur zustimmen. Beeindruckend, wie ich finde.
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