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16. 03. 2009, 11:54 #1
Neue Technik: "Fingerabdrücke" anstatt Wasserzeichen im Papier
Wasserzeichen im Papier sind von gestern. Eine neue Technik erlaubt es "Fingerabdrücke" im Papier eindeutig zu erkennen.
Professor Ed Felten, der bekannt dafür ist, die Dinge auch mal von einem anderen Blickwinkel aus zu betrachten, entwickelte zusammen mit seinem Team von Forschern eine neue Sicherungsmethode. Statt mit zusätzlichen Wasserzeichen und Farbstoffen im Papier zu experimentieren, hat Felten sich darauf konzentriert das Papier selbst eindeutig zu identifizieren. Dabei nutzt er herkömmliche Hardware.
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16. 03. 2009, 14:11 #2
Re: Neue Technik: "Fingerabdrücke" anstatt Wasserzeichen im Papier
Zitat von gullinews
Jo, das wäre doch was für Schäuble. Jeder Bürger bekommt nur noch Papier mit seinem Fingerabdruck zu kaufen. Somit können terroristische, kinderpornografische Schreiben schnell zugeordnet bzw. deren Weg nachverfolgt werden.
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16. 03. 2009, 16:36 #3Mitglied
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Re: Neue Technik: "Fingerabdrücke" anstatt Wasserzeichen im Papier
Hm, interessante Methode. Bloß, wird die Textur nicht durch Knicken oder festes Aufdrücken beim Schreiben verändert?

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16. 03. 2009, 18:12 #4
Re: Neue Technik: "Fingerabdrücke" anstatt Wasserzeichen im Papier
wie ist das genau zu verstehen?
die sicherheit besteht darin, dass man das papier untersucht, die genauen unebenheiten (und all die anderen parameter halt) aufgezeichnet werden, daraus eine art hash oder sonstige id entsteht und diese dann irgendwo gespeichert wird, damit man z.B. beim "einlösen" dieses papiers anhand der gleichen berechnungen wieder auf den selben hash kommt und das so abgleichen kann?
interessante herangehensweise.
jetzt diese ID oder whatever noch aufs papier drucken und das ganze ist noch bisschen praktischer.
jetz fehlt nur noch die papier-maschine, die schon bei der herstellung des papiers die immer gleiche oberfläche produziert
.
dies dürfte durch eine genaue erfassung der daten des ganzen blattes (im winzigen bereich (habe gerade keine masseinheiten zur verfügung ^^)) hinfällig sein. selbst wenn das blatt 1000 mal gefaltet wird, sind da immer noch bereiche vorhanden, die intakt sind. eine überprüfung der gültigkeit darf dann einfach nicht zu streng sein, sondern muss gewisse unterschiede verkraften können.
Zitat von raven05
laut text funktioniert das system ja sogar, wenn das papier nass, hohem druck und eben knittern ausgesetzt ist.
ich würde mal darauf tippen, dass wasser die struktur ändert (nur dies eben auf eine bestimmte weise und nicht zu 100% anderen werten), jedoch wird in deren berechnungs-algorithmen wohl auch dieser punkt beachtet und eine gewissen toleranz zu den original-werten (ein verziehen, was weiss ich) wird mitimplementiert sein.
auf jeden fall ein sehr interessanter ansatz.
musicjunkieGeändert von musicjunkie (16. 03. 2009 um 18:21 Uhr)
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17. 03. 2009, 17:07 #5
Re: Neue Technik: "Fingerabdrücke" anstatt Wasserzeichen im Papier
Diese ID digital signieren, Signatur aufdrucken und man hat eine billig herzustellende, quasi fälschungssichere Banknote (solange es nicht möglich ist gezielt ein Papier mit einer bestimmten ID zu erzeugen), deren Sicherheit nicht auf der Geheimhaltung des Herstellungsverfahrens beruht. Zur praktischen Verwendbarkeit muss nur noch der Scanvorgang schnell und die verwendeten Gerätschaften billig werden.
Zitat von musicjunkie
Feine Sache!
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18. 03. 2009, 15:35 #6
Re: Neue Technik: "Fingerabdrücke" anstatt Wasserzeichen im Papier
Ich finde die Idee auch sehr gut. Fingerabdrücke sind fälschungssicher- hoffe ich doch. Und so könnte vielleicht die nächste Generation Euro-Scheine aussehen. Denn die Fälschungen sollen immer besser sein. Es gibt sogar erste Hologrammfälschungen. Und das, obwohl ein Hologramm doch so gut wie gar nicht zu fälschen ist.
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