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20. 03. 2009, 09:11 #1
Musikindustrie: Staat soll geistiges Eigentum schützen
Der deutsche Bundesverband Musikindustrie / IFPI fordert von der Bundesregierung eine nachhaltige Strategie zum Schutz geistigen Eigentums in der digitalen Welt. "Wo digital ist, ist umsonst nicht weit. Auf dieser Basis lassen sich keine Geschäfte machen", so Dieter Gorny auf der gestrigen Jahrespressekonferenz dazu.
Die Regierung hat nach Meinung der Musikindustrie zwar die Bedeutung der Branche erkannt, versäume es aber gleichzeitig, die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine effiziente Durchsetzung von Urheberrechten zu schaffen.
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20. 03. 2009, 09:54 #2
Re: Musikindustrie: Staat soll geistiges Eigentum schützen
hey und wer schützt uns vor dennen ?
is ja unfassbar ... Musik braucht man nicht zum leben ... und kostenloss gibts die auch http://www.jamendo.com
Und da gibt es richtig geile musik
Achja was mir aufgefallen ist bei Jamendo
hehe ^^Während in Frankreich und weltweit ständig neue Gesetze zur Bestrafung von Raubkopierern geplant und erlassen werden, die z.B. vorsehen, Leuten, die unerlaubt Musik herunterladen, Warn-Mails zuzuschicken, schickt Jamendo dir eine Dank-Mail, oder sogar mehr, wenn du zum Wiederholungstäter wirst. Mehr Infos dazu auf unserem Blog
Die Industrie hatt die zeit verpennt ... keine richtigen angebote .. und dazu kommt noch das einige user wissen das ihr geld nicht bei den Künstlern ankommt ...
Warum dan noch bei dennen was kaufen wen man das geld doch direckt an die Künstler geben kann
in den Sinne gute nacht -.-
mFg
edit:// achja hier der Link zu dem Blog vom Zitat ...
http://blog.jamendo.com/2009/03/12/hadopi-jamendo-lance-le-remerciement-gradue/
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20. 03. 2009, 12:05 #3
Re: Musikindustrie: Staat soll geistiges Eigentum schützen
Hat jemand einen Vorschlag, was man gegen die Musikindustrie noch machen kann außer boykottieren?

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20. 03. 2009, 12:05 #4Mitglied
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Re: Musikindustrie: Staat soll geistiges Eigentum schützen
es ist halt viel einfach sich beklagen zu gehen anstellen sich anstrengen zu müssen...
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20. 03. 2009, 12:59 #5Bedenkenträger
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Re: Musikindustrie: Staat soll geistiges Eigentum schützen
Bin mal gespannt wann der erste Plattenboss finanzielle Hilfe vom Staat beantragt weil er sich seinen 4. Porsche nicht kaufen kann - ganz zu schweigen von der Garagenerweiterung, die eben nur für 3 Porsche und 4 Lamborginis ausgelegt ist

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20. 03. 2009, 13:27 #6
Re: Musikindustrie: Staat soll geistiges Eigentum schützen
Hahaha... auch finde ich ihre Argumente so gut:
"Wenn ihr nicht bezahlt, trifft es vor allem die kleinen Künstler! Denn wenn die Entscheidung steht zwischen 20 g Koks oder 5 Künstlern, werde ich jederzeit die schwachen Künstler feuern! Also bezahlt wieder eure Alben, denn mir schadet es sowieso am wenigsten."
Da will man gleich wieder eine CD kaufen. :)
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20. 03. 2009, 16:16 #7HirkGast
Re: Musikindustrie: Staat soll geistiges Eigentum schützen
Seit über zehn Jahren biete ich nun verschimmelte Brötchen für 20 Euro pro Stück an und keiner kauft welche. Ich mache nur Verlust.
Wie soll man das Problem lösen? Ganz klar. Die Leute müssen per Gesetz gezwungen werden die Scheiße zu fressen. So geht doch die gelobte, freie Marktwirtschaft, oder?
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20. 03. 2009, 17:17 #8
Re: Musikindustrie: Staat soll geistiges Eigentum schützen
Iss zwar n bissel off topic ...
Spoiler:
Aber meine letzte Erfahrung mit kommerzieller Software sprich geistigem Eigentum war ein simples Klonen einer Notebookfestplatte im Disk to Disk Modus.
Also von Interner Festplatte auf externe USB. Nort*n und A*ronis waren weder unter Dos noch unter Windos in der Lage die Festplatte 1:1 zu kopieren. Unter DOS (Bootcd) war dann natürlich noch der herausragende USB Support und der Pio Modus der Festplatte erwähnenswert.
Das Ende vom Lied ... Clonezilla über live cd gestartet ... Benötigte hardware wurde problemlos erkannt (alter HPnx6110)
USB2.0 - 40GB Disk to Disk = 30 min -> OS bootet
Ergebnis - Opensource vs ClosedSource - 2:0
Zum Thema :
Inzwischen ist die Qualität in weiten Bereichen der durch Patente monopolisierten Industrien stark zurückgegangen, da sich der Wettbewerb nicht mehr an der Qualität orientiert sondern am möglichst hohen Profit der Shareholder.
Es gibt viele Studien die Aussagen das Patente auf geistiges Eigentum im wesentlichen Kontraproduktiv sind.
Am stärksten wird das finde ich an der Pharmaindustrie deutlich.
Fiagra kostet in der Produktion cent beträge und die Phramaindustrie gibt imho 10% für forschung aus aber 40% für werbung(Bestechun*).
Aber eigentlich ist das egal da die Künstler bei einem Deal mit den Rechteverwertern inzwischenn dermaßen schlecht bei weg kommen, man könnte behaupten sie würden betrogen, werden sie wenn sie einen Wahl haben und die haben sie inzwischen, die Knebelverträge meiden wie der Teuffel das Weihwasser.
Sprich der Industrie laufen nicht nur die Kunden weg sondern auch die Künstler.
Was das bedeutet ist klar und das Leugnen dieser Realitäten bedingt eigentlich eine ernsthafte Psychologische Therapie von Entscheidungsträgern der Musikindustrie.
Egal - Wer nicht mit der Zeit geht geht mit der Zeit.
mfgGeändert von Mr.Harmlos (23. 03. 2009 um 04:08 Uhr)
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20. 03. 2009, 17:46 #9
Re: Musikindustrie: Staat soll geistiges Eigentum schützen
Na klar doch, es ist inovativ wenn die Provider ganz klar gegen nationale Gesetze verstossen und User -auf Verdacht- vom Netz trennen...Während dort beispielsweise über den Versand von Warnhinweisen innovative Wege bei der Bekämpfung von Internetpiraterie ausprobiert würden,
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23. 03. 2009, 09:30 #10
Re: Musikindustrie: Staat soll geistiges Eigentum schützen
Find ich genau so richtig. Ich meine, selbst wenn unter den verschimmelten Backprodukten mal ein oder zwei dabei sind, die man essen kann/gerne isst, kann ich mir die doch zu Hause in meiner Botbackmaschine besser backen. Ich bin zeitunabhängig, mache mir soviele wie ich will und streusel noch Krümmel drüber, wenn ich lustig bin.
Zitat von Hirk
Übersetzt heißt das nichts andres, als dass ich meine Musik doch auch gerne über das Internet beziehen möchte, wann und wo ich will. Das man für Kunst auch bezahlen, ist selbstverständlich. Nur ist die CD vielleicht einfach ein Relikt aus Zeiten, wo es keine Alternative gab.
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