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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Die Bundesregierung plant den Einsatz der Quellen-TKÜ nun auch in Strafverfahren. Was bisher nur BKA und Geheimdiensten erlaubt war, soll nun auch bei der normalen Strafverfolgung zur Umgehung möglicher Verschlüsselung der Kommunikation ermöglicht werden.

    Lange hat es nicht auf sich warten lassen. Begehrlichkeiten nach der Möglichkeit durch die seit Januar 2009 erlaubten Onlinedurchsuchung wurden geweckt. So entstand ein Gesetzesentwurf, der auch die Polizei in normalen Strafverfahren dazu ermächtigen soll, Teile dieses Mittel einzusetzen. Dabei gehe es aber "nur" darum, verschlüsselte Kommunikation auszuhebeln. Bosbach dazu: "Es darf nicht sein, dass Tatverdächtige sich durch moderne Verschlüsselungstechnik der Strafverfolgung entziehen können". Ähnlich formulierte es schon im November 2007 die Bundesregierung: "Die Notwendigkeit zur Quellen-TKÜ ergebe sich in der Regel nur dann, wenn die klassische Telekommunikationsüberwachung wegen der Kryptierung der Inhalte scheitere". Erlaubt sei hierbei nur die Überwachung der Telekommunikation, also Sprach-, Video- und Textmeldungen. Der Zugriff auf die gesamte Festplatte des Rechners sei dabei nicht gestattet. Wie sich solch eine Trennung umsetzen lassen soll und wer das Vorgehen kontrolliert, darüber ist nichts bekannt.

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  2. #2
    Mitglied Avatar von NocK191
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    War doch zu erwarten ...



    Gruß

  3. #3
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Richtig, war zu erwarten. Das ist genau wie mit der Kipo-Sperre, welche auch nur den Anfang einer riesigen Zensurwelle darstellen wird.

  4. #4
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Erst nur zur Terrorabwehr, dann für schwere Verbrechen, dann mittlere Verbrechen, dann leichte Verbrechen, dann Ordnungswidrigkeiten und dann ist es nur noch ein winziger Schritt weiter bis man einfach jeden nur so aus Spaß durchleuchten kann. Man könnte ja etwas finden.

    Man sollte das Bundesverfassungsgericht ordentlich aufstocken damit die für ein Gesetz nicht immer Monate brauchen.

  5. #5
    Mitglied Avatar von NocK191
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Erlaubt sei hierbei nur die Überwachung der Telekommunikation, also Sprach-, Video- und Textmeldungen. Der Zugriff auf die gesamte Festplatte des Rechners sei dabei nicht gestattet.
    Ob es dabei bleiben wird, ich bin mir da nicht sicher
    Insgesammt finde ich die Gesetze vom Jahr 2008 bis heute sehr bedenklich

    Gruß

  6. #6
    Mitglied Avatar von c64er
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    Red face Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Sooo liebe Strafverfolger, ich hoffe ihr nutzt Google und werdet auf dieses Thread stoßen ...

    Ihr wollt versuchen, eine verschlüsselte Kommunikation auszuhebeln? Ihr solltet Euch bewusst machen, dass es viele Möglickeiten und Verschlüsselungstechniken und Konfigurationen gibt. Wollt Ihr die echt alle durchtesten? Wie soll das denn bitte funktionieren. Das privatpersonen Zugriff auf legal erhältliche Verschlüsselungssoftware, sowie Tel. Verschlüsselung hat ist denen schon lange ein Dorn im Auge.

    Kann es mir nur so vorstellen, dass die Rechner gemonitort werden oder das mit Keyloggern gearbeitet wird, damit die Passwörter im Klartext erscheinen und somit die Verschlüsselung geknackt werden kann, durch einfaches Stehlen von PW's.

    Gerade bei Wegwerf-Mail Accouts können die Jungs dort oben garnichts machen. Wie schnell ist ein Skypename oder eine Mail Adresse eingerichtet und einsatzbereit. Was ist, wenn Linux genutzt wird auf einem Notebook und dieses immer sicher aufbewahrt wird? Wie soll da eine geheime Hausdurchsuchung stattfinden. Den Keylogger würde man sofort sehen. Ist die Keylogger und Orwell Software auch Linux oder Mac tauglich, oder wird angenommen, die Terroristen und sonstigen Straftäter würden nur Windows nutzen?

    Also was wollen sie konkret mit Jemanden machen, der a) ein Notebook auf Linuxbasis nutzt b) die gesamte Festplatte verschlüsselt hat und c) zb. ein Cryptophone zum telefonieren benutzt oder PrePaid Handys ??? Mit dem Notebook wird dann ein freies W-LAN gesucht (so wie es die Sauerlandgruppe auch gemacht hat) und über das freie W-LAN die Nachrichten versendet. Zur Not packt sich der Terrorist oder sonstiger Straftäter seine benötigte Software auf einen USB Stick, verschlüsselt diesen und kurz bevor irgend ne Aktion steigt, wird bei Media Markt ect. eben schnell ein Notebook gekauft, welches Clean ist und mittels portabler Software vom USB Stick kann man sofort loslesen !!!

    Es gibt so viele Möglichkeiten, Nachrichten zu verstecken und zu verschlüsseln, über alle möglichen Dienste, Protokolle und Web Services etc. Daten wie Texte und kleine Videos etc. kann man mittels der Software "Camouflage" in gewöhnliche .jpg und .bmp Files verstecken, so dass wenn diese noch zusätzlich verschlüsselt sind, die dort oben erst mal drauf kommen müssen, dass a) solch eine Software verwendet wurde um Daten in Bilder einzubetten und b) wo sich die besagte Bild mit dem Dateninhalt als solches im Haufen von Bilderordnern auf der Festplatte versteckt.

    Man kann so viele Hürden einbauen, dass die Jungs ins schwitzen kommen und am Ende doch mit leeren Händen das Haus verlassen.

    Ich brauche keine kriminelle Energie, ich kenne die verschiedenen Softwarelösungen, deren Stärken und Schwächen und jedem Anderen könnte ich das auch in 30 min. erklären, wie und womit man seine Daten Save macht !

    Das was die Strafverfolger sich wünschen ist eine eierlegende Wollmilchsau, also ein sog. Volkstrojaner, welcher alle noch so beklopptesten Wünsche erfüllt.

    Wird Zeit das der Rollstuhlfahrer abgesägt wird. Der hat eh nur Schwachsinnsideen und wir Steuerzahler müssen diesen Drecksack auch noch bezahlen.

    Deutschland ist und bleibt eine Bananenrepublik mit solchen Leuten, die bei solchen Behörden den Ton angeben.
    Geändert von c64er (21. 03. 2009 um 18:06 Uhr)

  7. #7
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Wer sagt: Hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.

    Erich Fried.

  8. #8
    Mitglied Avatar von soricsoon
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    @c64er
    Fragen über Fragen...in der Sache selber reicht aber eine Frage völlig aus und die Antwort auf diese eine Frage beantwortet auch alle Deine Fragen...nämlich: Was wollen die wirklich:
    Antwort:
    Die Unverletzlichkeit der Wohnung -im Grundgesetz festgeschrieben- soll komplett ausgehebelt, wenn möglich sogar ganz abgeschafft werden. Denn was nutzt das schönste Gesetz wenn ich auf den Rechner von Außen nicht zugreifen kann und -das muß ich nun mal wenn ich die unverschlüsselte Nachricht vor dem Verschlüsseln abfangen möchte- mir quasi durch den User Beweismaterial "vorenthalten" wird.

  9. #9
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    am liebsten wäre es den herren doch, wenn sie ein kontigent an passwörtern für jeden bürger vergeben können, so würden sie wissen max mustermann hat für pgp idKfa+iddQd*(/ für truecrypt |cH[i38E5c|-|ä|_|Bl3, damit sie sich den stress garnicht mehr machen müssen um pws zu knacken (festplatten die verschlüsselt sind sieht man wenn überhaupt nach nem jahr vom bka wieder, oder garnicht) sondern alles übern proxy abfangen können, ggf kurz vorbeikommen die platte clonen und dann noch 2 std arbeit haben bis alles ausgewertet ist, pws hat man ja, das beste und dummdreiste argument ist ja immernoch "wer nichts zu verbergen hat, braucht auch keine angst haben" da bunzelpolizisten auch nur menschen sind und ich bei meiner letzten hausdurchsuchung gesehen habe wie die mit missliebigen menschen umspringen würde es mich nicht wundern wenn irgendwelche privaten details über mich meine familie oder sonstiges die auf den datenträgern gespeichert waren von den bka/lka muftis weitererzählt werden, da die auch nur "menschen" sind und auch die machen ja "fehler" zu befürchten haben die jungs eh garnichts, und genau davor will ich mich schützen, für eine freie selbstbestimmung!

  10. #10
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Private FTPs, VPN, TLS/SSL, LINUX ....

  11. #11
    Mitglied Avatar von fideel
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Tolle Regierung, die keine Ahnung von meinen Rechten hat.

    Denen kanns echt nicht schnell genug gehen. Die wenden wohl gerade so eine Art Überrumplungstaktik an.

  12. #12
    Mitglied Avatar von massendaten
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Genug von Euch oder euren Eltern haben diese Regierung durch ihre Stimme ins Leben gerufen oder unterstützt, also gewöhnt euch an diese art der Kontrolle. Im Osten war es leichter unerkannt zu bleiben als heut zutage im westen

  13. #13
    Mitglied Avatar von paper_scratcher
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Mit der Quellen-TKÜ tut man doch nichts anderes als ein weiteres Schlachtfeld für ein technologisches Wettrüsten gegen den Verbraucher aufzuspannen, bei dem der Verlierer bereits feststeht: Die Hüter des "Rechts".
    So verhält es sich bereits mit dem technologischen Wettrüsten gegen Kopierschutz, und so wird es sich auch mit der Kryptografie verhalten. Besonders abstoßend hierbei ist jedoch, dass der Staat bei diesem Vorstoß für seine Interessen so dreißt wie ein Raubmörder Grundgesetze missachtet.
    Wie will die Regierung diesen Kampf dauerhaft gewinnen ?
    Sie tritt gegen ihre Gesellschaft an, deren Kapazitäten in diesem Kampf ein unerschöpfliches, unüberblickbares Heer von Hobby-Programmierern sein wird. Der Staat hingegen hat begrenzte personelle Kapazitäten, und je mehr Ermittler er für diesen sinnlosen Kampf abzwackt, den er nicht gewinnen kann, desto mehr Ermittler fehlen an anderen Stellen wo wirklich reale Verbrechen geschehen.
    Und das beste: Wo ist der Gegenwert ?
    Was bringt das ganze ? Was rechtfertigt den Aufwand ?
    Es ist ein Phantom-Krieg gegen etwas, wovon überhaupt kein Schaden ausgeht: Freie Kommunikation.
    Und während der Ermittler Thorsten K. 2012 vor dem Rechner sitzt und den Rechner des 16-jährigen Sebastians M. 4 Ortschaften weiter zu infiltrieren versucht, schreit eine junge Frau in einer dunklen Gasse, die gerade Opfer eines sexuellen Übergriffs wird, vergeblich um Hilfe... schöne Zukunftsaussichten...

  14. #14
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Zitat Zitat von paper_scratcher
    Mit der Quellen-TKÜ tut man doch nichts anderes als ein weiteres Schlachtfeld für ein technologisches Wettrüsten gegen den Verbraucher aufzuspannen, bei dem der Verlierer bereits feststeht: Die Hüter des "Rechts".
    So verhält es sich bereits mit dem technologischen Wettrüsten gegen Kopierschutz, und so wird es sich auch mit der Kryptografie verhalten. Besonders abstoßend hierbei ist jedoch, dass der Staat bei diesem Vorstoß für seine Interessen so dreißt wie ein Raubmörder Grundgesetze missachtet.
    Wie will die Regierung diesen Kampf dauerhaft gewinnen ?
    Sie tritt gegen ihre Gesellschaft an, deren Kapazitäten in diesem Kampf ein unerschöpfliches, unüberblickbares Heer von Hobby-Programmierern sein wird. Der Staat hingegen hat begrenzte personelle Kapazitäten, und je mehr Ermittler er für diesen sinnlosen Kampf abzwackt, den er nicht gewinnen kann, desto mehr Ermittler fehlen an anderen Stellen wo wirklich reale Verbrechen geschehen.
    Und das beste: Wo ist der Gegenwert ?
    Was bringt das ganze ? Was rechtfertigt den Aufwand ?
    Es ist ein Phantom-Krieg gegen etwas, wovon überhaupt kein Schaden ausgeht: Freie Kommunikation.
    Und während der Ermittler Thorsten K. 2012 vor dem Rechner sitzt und den Rechner des 16-jährigen Sebastians M. 4 Ortschaften weiter zu infiltrieren versucht, schreit eine junge Frau in einer dunklen Gasse, die gerade Opfer eines sexuellen Übergriffs wird, vergeblich um Hilfe... schöne Zukunftsaussichten...

    *zustimm*

  15. #15
    Mitglied Avatar von swampthing33
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    This is SCHÄUBLE ! Copy Schäule to any other Website to help him on his Way to Überwachungsstaat!!

    Ich scheiss auf Etikette und sage from und frei!

    Den Affen haben se doch auch nur noch im Bundestag um die gesetzlich festgelegte Behindertenquote ein zu halten!
    (Nicht das Ich hier unsere Körperlich benachteiligten beleidgen will!)
    Aber das Maß ist voll!!!

    Schmeisst endlich mal einer diese verdammten Rentner aus der Politik !!!!!

  16. #16
    Gesperrt Avatar von Gravenreuth
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Zitat Zitat von paper_scratcher
    Es ist ein Phantom-Krieg gegen etwas, wovon überhaupt kein Schaden ausgeht: Freie Kommunikation.
    Wobei offen ist, was man unter "freie Kommunikation" versteht? Gewisse Blogger verstehen hierunter z. B. auch die Missachtung der Persönlichkeitsrechte anderer Menschen.

  17. #17
    Mitglied Avatar von derPingu
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Zitat Zitat von Gravenreuth
    Wobei offen ist, was man unter "freie Kommunikation" versteht? Gewisse Blogger verstehen hierunter z. B. auch die Missachtung der Persönlichkeitsrechte anderer Menschen.
    Wann gehts denn los, die große Reise?

  18. #18
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Zitat Zitat von derPingu
    Zitat Zitat von Gravenreuth
    Wobei offen ist, was man unter "freie Kommunikation" versteht? Gewisse Blogger verstehen hierunter z. B. auch die Missachtung der Persönlichkeitsrechte anderer Menschen.
    Und dieser Spruch von jemandem (Ups, beinah hätte ich "Mensch" geschrieben) dem die Rechte anderer aber sowas von am Arsch vorbeigehen. Unglaublich!

    Zitat Korrupt: Geh endlich sterben!

  19. #19
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    Avatar von MSX
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Zitat Zitat von Gravenreuth
    Wobei offen ist, was man unter "freie Kommunikation" versteht? Gewisse Blogger verstehen hierunter z. B. auch die Missachtung der Persönlichkeitsrechte anderer Menschen.
    Es geht hier um private Kommunikation. Ich dachte, das sei ersichtlich gewesen.

    Soweit ich weiß, ist es ein strafrechtlicher Unterschied, ob ich mich privat oder öffentlich negativ über jemanden äußere.

    @Topic: Wie lange es noch dauert, bis man die Online-Durchsuchung auch für die Polizei erlaubt, darüber darf spekuliert werden. Wetten nehme ich gerne an.

    Mich hätte noch interessiert, wer diese Eingriffe in die Privatsphäre kontrolliert und wie man eine Trennung der Untersuchung von Kommunikation und weiteren Daten vornehmen will. Wenn man dann schonmal "vor Ort" ist, dann schaut sich der geneigte Schnüffler auch sicherlich gern an weiteren Stellen um. Gegen welche Form von Straftaten diese Maßnahmen eingesetzt werden sollen, das erscheint ebenso unklar. Im Zweifelsfall aber, so wie es sich anhört, gegen alle. Sprich, laut diesem Gesetzesentwurf, müßten nun demnächst sämtliche Strafverfolgungsbehörden aufgerüstet werden und jeder, der verschlüsselt kommuniziert, ist verdächtig, weil man weiß ja nicht, über was er da gerade redet.

  20. #20
    Mitglied Avatar von KidZler
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    Standard Re: Onlinedurchsuchung: Quellen-TKÜ für die Strafverfolgung

    Wo Recht zu Unrecht wird, wird *********** zur Pflicht

    Cool gulli fängt an zu Zensieren das lob ich mir

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