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23. 03. 2009, 10:18 #1
Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Die Deutsche Telekom AG wehrt sich als einziger Provider noch immer gegen die geplanten Zensurmaßnahmen. Ohne Sicherheiten und entsprechende Rechtsgrundlagen werde es keine Zusammenarbeit geben.
In den fünf Tagungen der Arbeitsgruppe aller acht großen Internet Service Provider kam man bisher zu keinem eindeutigen Ergebnis. Seit Mitte Januar wird in diesen Sitzungen die Frage nach der Zustimmung und Umsetzung der Zensur von Seiten mit kinderpornografischem Inhalt verhandelt. Während man bisher erst von manchen ISP ein "Ja" erhielt, stellt sich allen voran die Telekom noch immer quer. Ohne eine entsprechende Rechtsgrundlage und Sicherheiten von seiten der Gesetzgebung verweigert man hier die Umsetzung dieser Sperre. Der Kölner Stadt-Anzeiger beruft sich bei diesen Informationen auf einen Vermerk des Bundesinnenministeriums. So sei bislang "nicht durchgängig die Bereitschaft zum Blockieren kinderpornografischer Seiten auf vertraglicher Basis" gegeben.
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23. 03. 2009, 10:36 #2Mitglied
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Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Pädophile werden mit Verweis auf das Fernmeldegeheimnis und das Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung gedeckt?
Kapier ich nicht.
Dann darf man demnächst keine Amokläufer mehr erschießen, weil man sie damit im Recht auf körperliche Unversehrtheit einschränkt.
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23. 03. 2009, 10:45 #3Gesperrt
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Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Wollen wir's hoffen. Wenn Menschen aufgrund einer KRankheit plötzlich die Grundrechte aberkannt werden, frage ich mich wann Gott endlich Hirn regnen lässt.Pädophile werden mit Verweis auf das Fernmeldegeheimnis und das Grundrecht auf informelle Selbstbestimmung gedeckt?
Und wenn irgendeine Behörde ohne Rechtsgrundlage Internetseiten sperren lässt (egal welchen Inhalts) und dann auch noch Beifall geklatscht wird, frage ich mich wieviel Hirn Gott wohl regnen lassen muss, damit hier ein normales Leben wieder möglich ist.
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23. 03. 2009, 10:48 #4Bedenkenträger
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Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Wie schon x-Mal geschrieben: Ist die Tür erst offen... Sieht man ja auch beim Bundestrojaner momentan wunderbar...
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23. 03. 2009, 11:18 #5Mitglied
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Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Ach so, also erzählen wir demnächst den ganzen traumatisierten Kindern, dass wir ihre Peiniger nicht bestrafen können, weil sie einfach nur krank sind, und wir sie deshalb nicht in ihren Grundrechten beschneiden dürfen.
Zitat von Chummer
Und stimmt ja, KiPo-Seiten wollen nur den armen Kranken ihr Leiden erleichtern. Dazu muss man eben ein paar Kinder vergewaltigen, denn wo gehobelt wird, da fallen Späne.
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23. 03. 2009, 11:27 #6Mitglied
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Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Die Zensur von KiPo ist der falsche Ansatz - wie im Artikel bereits gesagt steckt hinter jedem Bild ein missbrauchtes Kind - wenn ich die Bilder zensiere werden die Kinder immernoch missbraucht und diejenigen, welche sich solche Bilder anschauen werden andere Wege finden die Bilder zu tauschen etc.
Warum nicht lieber gleich die Energie und das Geld in die Verfolgung von KiPo statt in dessen Zensur stecken? Damit ist allen geholfen - allen voran den Kindern die man mit der Zensur ja schützen will
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23. 03. 2009, 11:42 #7
Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Mensch Telekom das hätte ich nicht erwartet. Sollte es einen Wandel bei denen gegeben haben, nicht jeden Mist gleich mitzumachen und erstmal Hinterfragungen anzustellen. Klasse Beitrag der Telekom. Hut ab, die Jungs lernen dazu.

Der CCC hat hierzu auch was nettes ausgegraben ... hier!
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23. 03. 2009, 11:52 #8Chronotondeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
bei solchen aussagen bin ich auch geneigt gewissen leuten ihre grundrechte zu nehmen.
Zitat von Kekstier
bei kekstier plädiere ich auf die aufhebung seines rechts auf meinunsgfreiheit.
ein weit verbeiteter irrtum. da auch fakebilder, zeichnungen, animierte darstellungen etc strafbewehrt sind ist das so nicht richtig.
Zitat von LD50
mfg
chropnoton
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23. 03. 2009, 11:54 #9
Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
YES!
Jetzt hab ich nen Grund weiter bei T-Kom zu bleiben!
Danke!
(Auch wenn ihr damit nur eure eigenen Ärsche schützt.)
Man darf ja ohnehin keinen Amokläufer erschießen...
Zitat von kekstier
Den: Nur Polizisten sind Mörder.
Gedeckt werden die nicht...
Die werden durch eine Sperre auch nicht verfolgt.
NUR ECHTE STRAFRECHTLICHE VERFOLGUNG BRINGT WAS!
@Chrono:Nanana.
Tja, manchen Leuten tut informieren weh.
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23. 03. 2009, 12:26 #10
Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Was bitte hat es für einen Zweck, wenn man paar Seiten aus dem Internet sperrt, aber die Personen, welche die Kinder IN DER REALITÄT missbraucht nicht verfolgt? Fakt ist, dass schon viele, wie der CCC, gesagt haben, dass solche Sperren überhaupt nichts nützen. Es ist auch witzig das die Konsorten von Frau von der Leyen, wie Frau Ilse Elisabeth Falk (CDU), damit argumentieren, dass in vielen Ländern überhaupt keine Gesetze gegen "Kinderpornographie" gäbe. Leider vergisst man aber, dass es Gesetze gegen "Kindesmissbrauch" gibt (was wohl einen erheblichen Unterschied darstellt).
Zitat von kekstier
Ehm, mit deinem Beispiel würdest du auf die Zuschauer des Amoklaufs ballern, nicht aber auf den Amokläufer. Denn der Amokläufer ballert in der Gegend rum, nicht aber der Zuschauer. (Nicht ein Typ, der sich die Bilder reinzieht, sondern der der diese macht muss verfolgt und bestraft werden).
Zitat von kekstier
Ehm, die Peiniger werden hier nicht zur Rechenschaft gezogen, sondern rein die Konsumenten. (das ist Fakt).
Zitat von kekstier
Zum anderen ist es keine Krankheit, sondern eine sexuelle Neigung, welche die Personen haben. Da ist nichts verwerfliches dran, erst mit der Tat wird es widerlich (aber genauso ist es, wenn es eine Volljährige trifft).
Und ja, wie auch die Opfer, haben auch Täter ihre Grundrechte, die von keinem beschnitten werden dürften (egal welche Tat er begangen haben soll).Geändert von Duckmichweg (23. 03. 2009 um 12:36 Uhr)
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23. 03. 2009, 12:46 #11Mitglied
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Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Zuerst Seiten von Pädophilen und dann? Wer garantiert das danach Schluss ist mit der Zensur?? Da bekomm ich aber
Wenn man die Argumentationen pro-Zensur liesst hört es sich oftmals so an als ob man heute Inet Seiten mit illegaler Pornographie im Netz toleriert, dem ist aber nciht so. Solche Seiten werden international strafrechtlich verfolgt und mahr als einmal kam es schon zu Zerschlagungen von solchen Netzwerken.
Zu dem gibt es zahlreiche Meldestelen für solche Seiten, nicht zuletzt nimmt auch die polizei selebr Hinweise an.
Zensur kann nie richtig sein, evtl. sollte man einfach ein paar mehr Polizisten einstellen um solche Seite strafrechtlich zu verfolgen.
Am Ende bleibt nur die Verwunderung warum ausgerechnet die TKom nun die guten sind
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23. 03. 2009, 12:53 #12
Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Wenn man solche Seiten besuchen möchte, verbindet man sich einfach mit dem TOR Netzwerk, bekommt eine ausländische IP und hat somit wieder Zugang zu den gesperrten Seiten. Das Ganze bringt garnichts, außer die Beschneidung unserer Verfassung und unseren Rechten.
Lieber Frau von der Leyen, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten. Ich hoffe, dass Deutschland nicht nur zuschaut, wenn aus unserem Land eine 2. DDR geformt wird.
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23. 03. 2009, 13:05 #13Mitglied
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Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Ja okay, ich hab zu weit gegriffen
Zitat von Chronoton
wollte damit aber halt meine Meinung unterstreichen, dass nicht die Zensur, sondern nur die Verfolgung/Verhuinderung der Tat etwas bringt. Sry, dass ich da so weit gegriffen hab - aber jetzt wo du mich über diesen Umstand informiert hast - werden auch solche Bilder wie du sie beschrieben hast (Fakes etc.) verfolgt?
Geändert von LD50 (23. 03. 2009 um 13:45 Uhr)
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23. 03. 2009, 13:17 #14
Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Du sagst das ja so als wäre unsere Polizei dazu in der Lage. Gewöhnlich werden diese Kampfveteranen in Grün doch genauso von den Amokläufern über den Haufen geschossen wie die Schüler. Robert S hat einen erwischt. Tim K zwei, oder?
Zitat von kekstier
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23. 03. 2009, 13:18 #15
Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Woher nimmst Du eigentlich die Gewissheit, dass (auch zukünftig) wirklich ausschliesslich Kinder-Pornographie-Seiten gesperrt werden sollen? Und defintiv nichts Anderes, wie etwas Glückspiel-Seiten, oder Tauschbörsen, oder kritische politische Inhalte/Foren, oder sonstwas?
Zitat von kekstier
Hat Dir Frau von der Leyen das wirklich versprochen?
MfG Andy
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23. 03. 2009, 13:56 #16
Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Bin ich der einzige, der das Gefühl hat, dass die Sache mit der Zensur Teil von einem bisher nie dagewesenen und überaus dreckigen Wahlkampf der CDU sein könnte? Mit dem Reizthema Kinderpornographie versuchen sie nämlich einen Großteil der leicht beeinflussbaren deutschen Bevölkerung auf ihre Seite zu ziehen und sich so gleich zwei Feinden zu entledigen: der SPD und dem Grundgesetz. Der Vorfall Tauss und die stetig zunehmende Kritik am Bundesverfassungsgericht könnten die Ausläufer dieser - ich nenn es mal - Katastrophe sein.
Ist doch nur ein verrückter Gedanke, oder?
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23. 03. 2009, 13:58 #17
Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Eine Regierung, die ohne Rechtsgrundlage Zensur ausübt... wie nennt man das doch gleich?
Spoiler:
DIKTATUR
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23. 03. 2009, 14:15 #18
Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
Das bringt es auf den Punkt. Ist echt verrückt, was solche Internetausdrucker dort scheinbar willkürlich beschliesen wollen ... um den Opfern zu helfen? Oder will man mit diesem kritischen Thema nur andere Meinungen unterdrücken um einen vollzugriff aufs freiste Informationsmedium zu bekommen?
Zitat von vanished
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23. 03. 2009, 14:29 #19Mitglied
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Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
nein die werden damit nicht speziell gedeckt. es hat nur jeder das gleiche recht eine internetseite zu betreten ohne das jemand anderes dir dabei über die schulter guckt. es geht um das recht anonym surfen zu können. wird aber eine liste erstellt mit verbotenen seiten und gegebenenfalls eine sperrseite angezeigt ist es extrem einfach festzustellen wer welche seite betreten hat. unabhängig davon ob aus versehn oder weil man pädophil ist. und genau darin liegt das problem.
Zitat von kekstier
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23. 03. 2009, 14:42 #20Mitglied
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Re: Kinderpornozensur: Telekom fordert Rechtsgrundlage
einerseits muss ich dir zustimmen... natürlich sollte jeder mensch die gleichen rechte haben. dennoch würde ich nicht sagen das es eine krankheit ist. der eine mann steht auf frauen die eine frau steht auch auf frauen der eine mann steht auf hunde die eine frau steht auf kinder. der einzige unterschied ist das kinder dadurch massiv schaden nehmen. es ist einfach eine weitere form der sexualität und genau deshalb funktionieren therapien auch nicht. einen pädophilen kann man nicht therapieren genauso wie man einen schwulen nicht wieder hetero machen kann und jemanden mit einem ankackfetisch auch nicht davon abbringen kann. es ist keine krankheit es ist nur eine form der sexualität die allerdings eine gefahr für kinder ist und deshalb auf keinen fall ausgelebt werden darf. nicht jeder der auf kinder steht vergewaltigt auch eins. in berlin haben pädophile zum beispiel die möglichkeit freiwillig an einem programm teilzunehmen bevor sie straffällig werden um zu lernen damit umzugehen. NEIN nicht um geheilt zu werden sondern um zu lernen so damit umzugehen das es fantasie bleibt. das problem hierdran ist das die die dort freiwillig hingehen von jedem der das erfährt sofort als kinderschänder monster oder krankes sonstwas abgestempelt wird. genau deshalb verstecken sich viele was sie wiederum psychisch labil macht und dann passiert es. ein offenerer umgang und eine nicht vorverurteilung wäre hilfreicher. es ist noch gar nicht lange her da wurden schwule und lesben auch als krank bezeichnet. man sollte endlich begreifen das diese menschen nicht heilbar sind weil es sich um keine krankheit handelt! das einzige wobei sie hilfe brauchen ist zu lernen das man diese art sexualität niemals ausleben darf und sie dabei zu unterstützen. wichtig ist das tatsächlich die kinder geschützt werden aber bisher hat das alles nichts gebracht und ich glaube das eine tabuisierung den kindern auch nicht hilft. wenn man offener damit umgehen kann kann man eventuell die kinder sehr viel besser schützen.
Zitat von Chummer
und wenn das so ein millardenmarkt ist meinen die denn nicht das wenn der bedarf so groß ist es keiner von denen schafft proxys zu nutzen? ich halte jedenfalls diesen weg für völlig falsch.


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