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25. 03. 2009, 02:22 #1
Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Angesichts der jüngsten Netzzensur- und Killerspiel-Debatte äußerte sich Roland Seim, 1965 geborener Kunsthistoriker und Soziologe mit Schwerpunkt Medienfreiheit, in einem Interview zu diesem Themenkomplex.
Gegenüber der taz sagte Seim auf die Frage, ob es in Deutschland Zensur gebe: "Im Artikel 5 des Grundgesetzes steht: "Eine Zensur findet nicht statt." Für Juristen fällt nur eine Vorzensur darunter. Die gibt es zwar vor allem bei Filmen - in Gestalt der FSK (Freiwillige Selbst-Kontrolle), und auch bei Computerspielen in Form der Unterhaltungssoftware Selbst-Kontrolle (USK). Da dieses aber freiwillige und halbstaatliche Selbstkontrollgremien sind, gelten sie nicht als Zensurinstitutionen." Er gab allerdings auch zu bedenken: "Jugendschutz und Kunstfreiheit sind Grundrechte von Verfassungsrang, man sollte das nicht nur Juristen und Pädagogen überlassen." Immerhin seien die Entscheidungen der entsprechenden Gremien für Millionen von Medienkonsumenten bedeutend, so Seim.
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25. 03. 2009, 04:55 #2Mitglied
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Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
endlich bringts mal einer auf den punkt! Ich rede gar nicht von dem Streit über die Zensur von Killerspielen. Die Ausschlachtung der Boulevardpresse von Amokläufen ist mir schon seit dem Erfurt Massaker ein Dorn im Auge. Diese Menschen werden auf eine perverse Art und Weise glorifizert. Dass ihre Taten menschenverachtende Gewaltakte sind ist leider viel zu selten ein wichtiger Bestandteil der Berichterstattung. Bodycounts und Klarnamen, das sind die wichtigen Schlagwörter im derzeitgen Diskurs. Killergames werden weiter gespielt, egal, was die Zensr sagt.
Danke für diesen Artikel!
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25. 03. 2009, 09:21 #3Mitglied
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Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Wirklich ein gutes Interwiev mit einer (fundierten) Expertenmeinung der ich mich anschließen kann.
Die Bundesregierung täte sicher gut daran, solche Experten wie Herrn Seim bei der Gesetzgebung mit einzubeziehen und Gesetze mit Sinn zu verabschieden, als Zensur und sinnfreie Verbote zu beschließen die nichts bringen oder vom Bundesverfassungsgericht gleich wieder gekippt werden.
Zu den "Killerspielen" möchte ich mal eins anmerken, obwohl es die Kids hier nicht gerne hören werden.
Prinzipiell finde ich an Egoshootern nichts verwerfliches, hab schließlich selbst seit Wolfenstein 3D
welche gespielt und bin (halbwegs) normal geblieben.
Allerdings finde ich, dass Spiele die primär das Töten zum Inhalt haben nicht auf den Markt kommen sollten (Verbot, freiwillige Kontrolle o.ä).
Im Sinne der Erziehung würde ich fordern, daß auch in solchen virtuellen Welten zumindest die Genfer und die Haager Konventionen (insbesondere die Haager Landkriegsordung) eingehalten werden müssen. Damit leisten dann die Spiele sogar noch einen Beitrag zum Ethik und Geschichtsunterricht. (Wenn ich das schreibe fällt mir ein, wieso eigentlich nicht im Ethikunterricht über den Inhalt von Computerspielen diskutiert wird, wenn sie wirklich so schädlich sind wie in den Medien dargestellt !?)
Gruß Mike
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25. 03. 2009, 09:33 #4
Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
fast jedes Spiel hatt das ziel Töten als Inhalt ...
Zitat von Mike34
WoW Warcraft 3 Diablo Snake usw
Mann muss immer seinen gegner aus dem weg räumen ...
Und Gewaltverhärlichende spiel sind ja schon auf den Index ..
mFg
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25. 03. 2009, 09:55 #5
Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Crash Bandicoot, Spyro the Dragon, Lego Star Wars, Lego Indiana Jones, Lego Batman, Sonic, Kung Fu Panda, Tomb Raider, Star Wars, Street Fighter, Ratchet & Clank, Die Simpsons, Transformers, Prince of Persia, Dragon Ball, Naruto, Amored Core, Spiderman, Pirates of the Caribbean, Bladestorm, Hulk, Iron Men, Fantastic Four ... ich könnte noch mehr Spiele aufzählen. In allen Spielen, tötet man seinen Gegner bzw. seine Feinde. Somit hat die Spielindustrie keine Chance mehr in Deutschland.
Ist doch totaler Quatsch, diese ganze Debatte.
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25. 03. 2009, 10:35 #6Mitglied
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Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Hab ja auch kein Problem mit dem schiessen, kämpfen oder Krieg spielen. Aber auch dafür gibt es Regeln. Und was ich meinte sind solche Spiele wie Manhunt u.ä. bei denen es darum geht möglichst viele Menschen (insbesondere Zivilisten) möglichst brutal umzubringen.
Zitat von KidZler
Gruß Mike
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25. 03. 2009, 11:02 #7
Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Manhunt ist aber beschlagnahmt, nebenbei sind dort die "Zivilisten" Gangmitglieder, die einen töten wollen.
Zitat von Mike34
Ich möchte das Spiel nicht verteidigen, aber man sollte bei den Fakten bleiben.
Ansonsten: Herr Seim spricht mir vollstens aus der Seele, schön mal die Argumente von einem "Experten" zu lesen, die man selbst und viele andere gamer den Kritikern schon Gebetsmühlenartig vortragen müssen. Ich hoffe der Herr bekommt mehr Gehör als wir.
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25. 03. 2009, 11:18 #8Mitglied
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Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Der Seim gefällt mir!
Endlich mal jemand der mir aus der Seele spricht^^
Was Computerspiele angeht: Ich habe bis jetzt kein Spiel entdeckt in dem man nicht töten kann...
Selbst in Simulationen wie Rollercoaster oder die Sims kann man ja Menschen unmbringen ;-)
Seim hat schon recht. Gewalt existiert nicht schon seit es PC-Spiele gibt. Ich glaube mittlerweile, es liegt tatsächlich am sozialen Umfeld. Gründe gibt es genug. Zum Beispiel, wie kommen 12 jährige Kids an Spiele ab 18? Und warum merken die Eltern das nicht wenn ihre Kinder sowas zocken?
Wo kommt die derzeit höhere Gewaltbereitschaft her?
Wieso sind die Kids von heute an allem desinteressiert und hoffnungslos?
Ich könnte noch mehr Fragen zu diesem Thema stellen, die den geneigten Leser dazu bewegen möchten über die eigentlichen Probleme/Ursachen aufmerksam zu machen.
Ich denke es liegt daran, dass a) Eltern, Lehrer und andere Personen die an der Erziehung beteiligt sein sollten sich nicht mehr mit ihren Kindern beschäftigen (klar es sind nicht alle so, aber die viele). Zudem befinden wir uns b) in schwierigen Zeiten, Finanzkrise, hohe Arbeitslosigkeit, Terrorismus etc. wobei ich denke dass vieles davon von den Medien noch zusätzlich hochgepusht werden. Eigentlich geht das Leben ja immer noch weiter.
Aber wenn von allen Seiten nur Angst um die Zukunft, Desinteresse oder Gewalt einstürmt, dann ist es kein Wunder, dass Jugendliche die in ihrem Denken noch nicht gefestigt sind und keine Perspektive für ihre persönliche Zukunft haben durchdrehen. Wenn sie dann noch von gelangweilten anderen Gleichaltrigen gemobbt werden...
Manchmal kann ich gut nachvollziehen, was in den Köpfen von den Kids vorgeht (unter anderem weil ich selber noch fast eines bin^^), weshalb sie Amok laufen oder sich frewillig zum Kriegsdienst melden oder sonst wie einen Ausweg suchen.
Leider ist es dann so, dass sie gar keinen anderen Ausweg als den mit Gewalt finden, weil sie meist nichts anderes kennen oder ihnen durch das soziale Umfeld eingegeben wird, dass es mit Ehre und Ruhm verbunden ist, so zu handeln.
Ich jedenfalls werde wieter Egoshooter zocken und mich auf dem Schlachtfeld im Real Life mit anderen kloppen. Wenn auch mit Schwert und Schild und nicht diesen modernen Feuerwaffen xD
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25. 03. 2009, 11:19 #9
Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Gibt es überhaupt irgendein Computerspiel, in dem das Töten von Zivilisten, also Pixelfiguren die im Spielzusammenhang direkt als "Unbeteiligt" o.ä. gekennzeichnet sind, irgendwie belohnt wird?
Die einzigen Spiele, die ich kenne, in denen es solche "Zivilisten" überhaupt gibt, sind die GTA und Postal. Und da wird es nicht belohnt.
Oder zählt da schon die Tatsache, dass den Passanten bei GTA ein paar Geldscheine aus den Hosentaschen fliegen?
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25. 03. 2009, 11:34 #10Mitglied
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Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Absolut deiner Meinung! So einen Schrott braucht nun wirklich keiner und ist in keinster Weise eine kulturelle Bereicherung, im Gegenteil!
Zitat von Mike34
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25. 03. 2009, 11:36 #11
Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Das sind leider (ich meine natürlich: Gott sei Dank!) beides keine Argumente, die ein gesetzliches Verbot in irgendeiner Weise rechtfertigen.
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25. 03. 2009, 11:51 #12Mitglied
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Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Muss zugeben, dass ich das Spiel nicht gespielt habe und das mit Sicherheit auch nicht tun werde, aber bei allem was ich darüber weiß, kann man sicher nicht argumentieren, dass man sich dort "aus Notwehr" verteidigen muß.
Zitat von Taphiriel
In RL würden Polizisten/Soldaten Gangmitglieder/Terroristen/Taliban auch nicht einfach abknallen o.ä. Wie gesagt es gibt auch Regeln im Krieg.
Bestenfalls sind Gangmitglieder dann als "Ungesetzlicher Kombattanten" zu behandeln.
Die Spielehersteller sollten sich wirklich auf die grundlegenden humanitären Regeln - wenn man im Krieg davon sprechen kann - beschränken.
Gruß Maik
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25. 03. 2009, 11:55 #13Mitglied
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Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Es gibt doch einen Gott ^^
Super Interview, das sich auch kritisch mit der aktuellen Situation in den Medien und in der Politik auseinandersetzt
Leider wird es jedoch nichts bewirken, da die Öffentlichkeit diesem Interview keine Aufmerksamkeit schenken wird, da ja ein Urteil bereits gefallen zu sein scheint...
Gab's da nicht in den alten Teilen, also GTA I & II noch Punkte, für getötete/überfahrene Passanten?
Zitat von sicDaniel
Dazu sollte man aber auch anmerken wie unrealisitsch, das mittlerweile über 10Jahre alte Spiel, im verlgeich zum neuen GTA IV und andern Titeln ist...
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25. 03. 2009, 12:07 #14
Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Ich meinte ja, ich will solche Spiele auch nicht verteidigen, nur ich disskutiere lieber auf Faktenlage, daher mein Einwand.
Zitat von Mike34
Das Spiel bekommt man in Deutschland nicht und ist meiner Meinung nach auch kein Verlust. Ich hab es mal gespielt, aber fand bis auf den Grundplot, den man ja schon in ähnlicher Form von Running Man z. B. kennt uninteressant. Die Gewaltszenen fand ich plumb und nach einiger Zeit ist das Spiel eh zu repetiv. Schleichen, Tötungsanimation angucken, weiter schleichen etc.
Da hat man nichts verpasst, wenn man es nicht gesehen hat.
Quelle: WikipediaMit Beschluss vom 19. Juli 2004 hat das Amtsgericht München die bundesweite Beschlagnahmung des Titels Manhunt für alle Systeme angeordnet (nach §131 StGB). Damit folgt das Gericht der Forderung der BPjM, die das Spiel bereits vor einiger Zeit indiziert und eine strafrechtliche Relevanz festgestellt hatte. Mittlerweile wurde Manhunt vom Amtsgericht München eingezogen. Das Urteil hierzu ist bereits im Sommer des Jahres 2005 gefallen. In amtlichen Mitteilungen ist der Einziehungsbeschluss allerdings erst seit dem November 2005 gelistet. Die Einziehung hat eine Vernichtung der beschlagnahmten Träger zur Folge.
Aber solche Spiele kommen in der Regel in Deutschland eh nicht auf den Markt. Und viele Spiele die in anderen Ländern ab 14 oder 16 sind, gibts bei uns erst ab 18, daher sehe ich keinen Grund um die Regelung zu ändern, da ein verschärfen nur noch durch ein Komplettverbot (in meinen Augen Zensur) möglich wäre. Und es gibt auch Spiele, die erst garnicht zur Prüfung vorgelegt werden (Keine Jugendfreigabe), an die kommt man auch nur als Import (Sogar einige Wii-Titel, obwohl die älteren Version von PC und anderen Konsolen ab 16 Jahren waren, ich glaube "Der Pate" war so ein Fall.)
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25. 03. 2009, 12:19 #15§ 129aGast
Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Doch man kann von Notwehr sprechen, denn James Earl Cash hat sich nicht freiwillig dazu entschieden sondern wird entführt und dazu gezwungen entweder zu kämpfen oder zu sterben, und das nicht nur um sein Leben sondern auch um das seiner Familie.
Zitat von Mike34
Klar ist das Spiel brutal und der böse Part hat n ordentlichen Sprung in der Schüssel, aber meiner Meinung nach ist das alles nicht schlimmer als der x-te Kettensägenmörder der im Kino sein Unwesen treibt.
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25. 03. 2009, 14:39 #16
Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Herrrlich. Ich kann mich der Meinung des guten Herrn Seim nur anschließen. Besser hätte man es wohl kaum ausformulieren können. Die oben zitierten Stellen fand ich besonders passend und richtig.
Zitat von gullinews
Also wenn wir anfangen Medieninhalte, egal welcher Art (seinen es Fernseh-, Zeitungs- oder Viedeospielinhalte) nach ihrer kulturellen Bereicherung zu bewerten, dann müßten Sender wie z.B. RTL, Sat.1, Pro7 und "Zeitungen" wie die Bild sofort geschlossen werden. Ich meine wo liegt denn z.B. die kulturelle Bereicherung bei DSDS oder Popstars???
Zitat von John08
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25. 03. 2009, 14:45 #17Mitglied
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Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Fuer euch ist auch ein Wolfgang Schaeuble ein Experte, wenn er sich fuer eure Interessen einsetzt, alle anderen sind dumme, verbloedete Politiker, die keine Ahnung haben.
Wie die Meinungen waeren, wenn dieser hochgelobte Experte hier sich auf die Seite der Anti-Killerspiel Truppe stellen wuerde waere, koennte sich ja jeder ausmahlen...
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25. 03. 2009, 15:01 #18Mitglied
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Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Und du bist derjenige der Entscheidet was eine Kulturelle Bereicherung ist und was nicht?
Zitat von John08
Es gibt keine Kunst die nicht bereichert!
Irgend wer findet immer etwas da dran. Könnte dir auch bekannte Bilder aufzählen denen ich keinen Wert zuspreche.
Aber du bist nur ein dummer Idiot der seine Werte und Normen für unumstößlich und auf alle übertragbar hält. Da durch Autotest dich jedoch als Mensch denn ich ganz und einfach als dumm bezeichnen würde. Toleranz und Akzeptanz anderer Werte und Normen scheinen dir fremd zu sein da her bist du meiner Meinung nach ein Verkümmertes zurück Entwickeltes Wesen der Gattung Mensch. In deiner grenzenlosen Ignoranz bist eigentlich zu bemitleiden.
Anval
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25. 03. 2009, 15:05 #19
Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Man, man, man du Vogel, es geht hier überhaupt nicht um einen angeblichen "Expertenstatus", sondern darum, daß der Mann die ganze Debatte mal etwas differenzierter und vor allem objektiver betrachtet.
Zitat von Mule_Host
Im Gegensatz zu den Medien und vielen Politikern schreit er nicht gleich nach einfachen Pseudolösungen, sondern benennt die Probleme, die tatsächlich von Belang sind, wie soziales Umfeld etc.
Außerdem stellt er sich weder komplett gegen Zensur, noch verneint er, daß möglicherweise Spiele mit gewalttätigem Inhalt auch ein Glied in einer Kette sein könnten, welche zu Gewaltakten führt.
Siehe hier:Lies den Artikel vielleicht mal ganz, bevor du Unsinn erzählst.Das bedeute jedoch nicht, dass diese Spiele nicht im Einzelfall eine schädliche Wirkung auf ohnehin labile Menschen haben könnten: "Monokausale Auslöser sind solche Games zwar nicht, aber ein Teil einer fatalen Kette von Fehlentwicklungen können sie im Einzelfall durchaus sein. "
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25. 03. 2009, 15:13 #20
Re: Roland Seim: Interview zu Zensur und "Killerspielen"
Jepp ist doch logisch.
Zitat von Mule_Host
Würde Schäuble sowas von sich geben, würde ich mir nur Gedanken machen ob er im richtigen Amt sitzt, da ich mit seiner bisherigen Tätigkeit nicht zufrieden bin, aber ihn mir als guten Mann für eine mediennahe Tätigkeit vorstellen könnte.
Aber mal ehrlich, dass mit dem Schäuble ist doch ein wenig Zuuuu weit hergeholt.
Geändert von Taphiriel (25. 03. 2009 um 15:19 Uhr)


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