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25. 03. 2009, 19:20 #1
Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Äußerst galant führt uns die Musikindustrie abermals vor Augen, wie borniert man inzwischen denkt, abseits jedweder alternativen Aspekte. Als neues Übel hat man nun Websites auserkoren, welche Musikstreams anbieten. Darunter beispielsweise Last.fm.
Es klingt wirr und ist doch genauso ernst gemeint, wie viele andere Predigten aus dem Lager der Musikindustrie. Der neue Feind ist greifbar.
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25. 03. 2009, 19:33 #2
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
wirklich gute musik wird trotzdem gekauft. 128kbit mp3's sind halt nicht so der bringer

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25. 03. 2009, 19:37 #3
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Also bei mir gehts ab 192 los und ich bin dann auch zufrieden
Zitat von Die Firma

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25. 03. 2009, 19:56 #4
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
ISt doch lächerlich, wollen sie etwa auch das Radio verbieten...?
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25. 03. 2009, 19:58 #5Mitglied
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Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Diese Verbortheit ...argh. Anstatt die möglichkeiten des internets mal zu nutzen wird immerschön fleißig die Schuld am eigenen Verschlafen auf andere geschoben.

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25. 03. 2009, 19:58 #6Mitglied
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Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Wenn das stimmt - super!! Dann werd ich mir doch gleich mal 'nen Stream reinziehen...Musikstreams fügen uns Schaden zu
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25. 03. 2009, 20:00 #7
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Es gibt auch durchaus Webstreams mit weit höheren Bitraten.
Zitat von Die Firma
Außerdem haben sowieso die wenigsten das Gehör und die Anlage, um einen Unterschied bei 128 kbit zu bemerken (OK es gibt immer irgendwelche Spezialisten, die z.B. auch auf überzogen teure Placebo-Goldkabel schwören).
Früher, als man noch ein wenig auf die Datengrößen achten musste, war 128 kbit DER Standard und ich wette, sobald jeder VDSL hat, müssen es dann plötzlich mindestens 320 kbit sein.
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25. 03. 2009, 20:01 #8
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
dazu ein zitat aus dem chaosradio82:
"es tut uns sehr leid aber aus urheberrechtlichen gründen können wir ihnen den gewünschten titel nicht mehr wiedergeben, da sie ihn ja nur hören würden"!
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25. 03. 2009, 20:07 #9
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
also ich muss sagen ich höre sehr wohl einen unterscheid zwischen 128 und 320
mag auch daran liegen dass ich mir nette kopfhörer geleistet habe 
und das mit den 128 bezog sich auf lastfm
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25. 03. 2009, 20:08 #10DasFragezeichendeaktiviertes Benutzerkonto
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Alle sind an den Verlusten der Musikindustrie schuld nur sie selber nicht. Ich weis ja nicht wie das bei Last.fm ist, aber die Webradios die ich höre müssen GEMA und GVL bezahlen und aus eigener Erfahrung weis ich, dass die Summen für bissel Webradio astronomisch hoch sind. (Unter anderen deswegen haben wir unseren Sender auch zu gemacht, weil wir nicht bereit wahren vierstellige! Summen (Kein Witz) im Jahr alleine für die Lizenzen zu bezahlen bei durchschnittlich 40-50 Hörern gleichzeitig am Tag. Die sollen also mal schön die Fresse halten.
Geändert von DasFragezeichen (25. 03. 2009 um 20:14 Uhr)
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25. 03. 2009, 20:12 #11Mitglied
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Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
und bald sind die Straßen Musikanten schuld, die im Winter Weihachtslieder spielen.... !
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25. 03. 2009, 20:13 #12SlaverrichGast
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Sagt das doch! Jetzt stream ich den ganzen Tag. Leide Musikindustrie leide!
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25. 03. 2009, 20:21 #13eisbaerknutGast
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Das ist ein Witz, aber wo ist die Quellenangabe? Welche Labels stehen dahinter? Ich habe im Bekanntenkreis mehrere "Labelmacher", alle klein und Indie und da heult man nicht so rum. Es wird ja auch niemand gezwungen, seine Musik bei Last.fm oder Myspace zur Verfügung zu stellen. Was man hier gerne erreichen würde, wäre ein Generalverbot, denn den Rückzug aus Myspace, Lastfm und Co. wollen diese Labels natürlich nicht antreten, solange ihre Konkurrenten dort weiterhin vertreten sind.
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25. 03. 2009, 20:24 #14
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Ja, es ist natürlich einfach, die eigene fehlende Innovationsfähigkeit unter den Tisch zu kehren und alternative Portale, deren Vorteile man bisher noch nicht zu nutzen vermochte, zu diabolisieren...
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25. 03. 2009, 20:28 #15
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Aufgrund des von der Kulturindustrie ausgeübten Selektionsdrucks kommen vielleicht in wenigen hundert Jahren schon Neugeborene mit verschlossenen Ohren auf die Welt. Nach Zahlung einer Gebühr, die in einen nationalen Rechteverwerterfonds fließt, können die Ohren dann operativ freigeschaltet werden.
Spätestens mit 75, also beim Eintritt in das Rentenalter, werden die Ohren dann wieder verschlossen. Somit kann man - vom Volk unbemerkt - alle 75 Jahre immer wieder das gleiche Musikmaterial verwerten. Endlich sind Künstler überflüssig.
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25. 03. 2009, 20:48 #16Chuck Norris
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Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Das macht mir Angst. Nicht, weils so grausam klingt sondern weil ichs "DENEN" schon fast zutrauen würde.
Zitat von Hadron
Was mir in letzter Zeit auffällt is der stetige Verlust an Klangqualität in Discos. Da laufen dann youtube Rips mit ihren geschätzten 64kbit (sollen ja angeblich 128 sein, klingt das wirklich so mies?) oder irgendwelche Enkodierungsfehler erschüttern mal zwischendurch die Tanzfläche.
Im privaten Umfeld: fein, dann springt mein MP3 Player eben mal.
In der Disco: WTF? Leute, ich bezahl hier Eintritt, und das nicht zu knapp. Und dann soll ich mir die Ohren wegsprengen lassen?
Der große Unterschied zu Webradios ist bei last.fm, dass man da hören kann, was man will, wann man will. Quasi on Demand. Oder seh ich das falsch?
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25. 03. 2009, 21:00 #17
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Mein absoluter Favorit ist immer noch der "CD-Schärfer" um die Kanten der CD abzuschrägen.....soll dann wohl schärfer klingen?
Zitat von Tyl3r_Durden
Hifi-Voodoo zum nachlesen und staunen
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25. 03. 2009, 21:01 #18
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
ob 128 oder 192 kbit/s, das hört man. alles darüber eher weniger.
Zitat von Tyl3r_Durden
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25. 03. 2009, 21:03 #19
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Mein Arsch macht auch Musik .. verklagt mich doch ...
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25. 03. 2009, 21:22 #20BoMb_deaktiviertes Benutzerkonto
Re: Musikindustrie: Musikstreams fügen uns Schaden zu
Was heißt denn "nur noch hören?" Ich dachte immer, Musik wäre dazu da, gehört zu werden...Musik nur noch hören...
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