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26. 03. 2009, 17:22 #1
Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
In einem Interview äußerte sich der Domain-Inhaber von Wikileaks.de zu der gegen ihn durchgeführten Hausdurchsuchung.
Am Montag abend wurden die Wohnsitze des Wikileaks-Domaininhabers Theodor Reppe in Dresden und Jena durchsucht. Als Grund für die unter der Regelung "Gefahr im Verzug" durchgeführte Durchsuchung wurden Reppe ausdrücklich seine Tätigkeit für Wikileaks und die von dem Whistleblowing-Portal verlinkten Sperrlisten angeblich kinderpornographischer Seiten genannt (gulli:news berichtete).
Gegenüber dem Blog Netzpolitik äußerte sich Reppe nun zu seiner Tätigkeit für Wikileaks und zu seinen Schwierigkeiten mit den Gesetzeshütern. Über seine Motivation, Wikileaks die Domain zu sponsern, sagte er: "Ich möchte damit wikileaks unterstützen, denn auch eine .de-Domain verursacht (wenn auch nur geringe) Kosten. Außerdem muss ja irgendjemand die Domain registrieren, wenn man möchte, dass Wikileaks auch unter wikileaks.de erreichbar ist."
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26. 03. 2009, 18:10 #2
Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
Ja, was denn für die? Wie gehts denn weiter? erzähl doch mal
Zitat von News

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26. 03. 2009, 18:17 #3Mitglied
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Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
Will auch weiterlesen...

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26. 03. 2009, 18:20 #4
Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
Sorry, unser Backend mal wieder... ist korrigiert, die News wird jetzt richtig angezeigt.
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26. 03. 2009, 18:28 #5
Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
Ziemlich Interessant was da gerade mit Wikileaks abläuft. Schade eigentlich, dass die Sache nur im Internet mediale Präsenz erfährt.
Zu dem Grund der Durchsuchung: Verbreitung Pornographischer Schriften ist in Deutschland nicht legal also können die mit dem Grund wohl ohne Probleme eine Hausdurchsuchung anordnen. Und wie wir alle Wissen enthalten diese Linklisten nur zu einem winzigen Bruchteil wirklich Kinderpornographie. Denke mal damit wären sie nicht durchgekommen vor einem Richter.
Aber ich bin sehr gespannt wie es weitergeht.
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26. 03. 2009, 19:48 #6Gefährder :p
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Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
Ich wusste garnicht, das ein Link schon eine Pornographische Schrift ist...
Warum wird Google dann nicht auch durchsucht? Ach was solls in Deutschland wird in letzter Zeit so und so fast alles nach den Wünschen der Politiker zurecht gebogen und wenn diese dann mal doch zu dreist war und einen Keil vors Rad geschoben kriegen meckern die auch noch (siehe Schäuble vs BVG)
Man sollte mal lieber die Macher der Kinderpornos wegsperren, die Kinder missbrauchen(!), als Menschen, die für ein freies Internet kämpfen, mit chaotischem Vorgehen das Leben schwer zu machen. Auf welcher Seite stehen die eigentlcih?
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26. 03. 2009, 20:38 #7Pädagogisch wertvoll!
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Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
Man hätte noch einen hübschen Link auf das Lawblog setzen können: http://www.lawblog.de/index.php/arch...auf-wikileaks/
Gut, wir hatten auch schon unsere Gedanken, um was es da ging, aber als Quelle wäre das auch nicht schlecht.
Zitat von lawblog.de
Meint er damit vielleicht Ursel v.d. L.?
Zitat von lawblog.de
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26. 03. 2009, 20:42 #8
Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
Das reicht mir völlig aus. In Zukunft, wenn unsere Generation, also die Generation, die mit neuen Medien aufgewachsen ist, den Großteil der Bevölkerung stellt, wird meiner Meinung nach das Internet die Zeitungen und die großen Nachrichtensender im TV als primäre Informationsquelle ablösen.
Zitat von -Icarus-
Dann werden Menschen wie Theodor Reppe auch eine größere Plattform, sprich, mehr Zuhörer haben.
Alles nur eine Frage der Zeit...
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27. 03. 2009, 00:07 #9Mitglied
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Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
schon merk würdig...
ich weiß ja nicht aber was ist wenn in deutschland diese liste auf eingeführt wird? dann müsste doch das bka (oder andere staatliche stelle) diese liste erstellen. und um diese sperren zu können muss diese beim provider ankommen und bearbeitet werden bzw in den filter eingefügt werden. somit ist jede person die damit zu tun hat beim provider dann verdächtig, da diese zugriff auf die liste haben. und bei der durchsuchung des bloggers und auch jetzt reicht ja schon die möglichkeit des besitzes dieser liste aus um davon auszugehen das man sie dazu nutzt um illegale inhalte runterzuladen. demnach müsste man sich als mitarbeiter eines providers also weigern diese liste anzunehmen oder damit zu arbeiten aus angst verdächtigt zu werden. ich frage mich wie dann damit umgegangen wird? ich als mitarbeiter eins providers würde zumindest nach diesen durchsuchungen eine annahme solch einer liste komplett verweigern und jedem der diese an dere weiter gibt anzeigen wegen der verbreitung von kinderpornografie mit dem verweis auf die bisher getätigten hausdurchsuchungen die genau damit begründet wurden.
und was wäre dann? die ham doch alle einen an der meise...
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27. 03. 2009, 19:44 #10Pädagogisch wertvoll!
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Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
Für die gibt es Ausnahmeregelungen. Oder die Mitarbeiter kriegen das gar nicht in die Finger, stattdessen nur die Hashwerte. Oder das BKA kriegt gleich Schreibrechte an der kipo_urls.txt
Zitat von baummuetze
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27. 03. 2009, 20:12 #11SlaverrichGast
Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
Manchmal ist es schon irre. Eine kleine .txt Datei kann über alles entscheiden.
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27. 03. 2009, 20:32 #12
Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
Dass man auch für einen Link haftet "durfte" auch HEISE "fast freiwillig lernen. und weil die das erste mal nicht lernfähig waren gleich mehrfach!. Die wollen wohl immer mit dem Kopf durch die Wand? Dabei müsste man bei deren Leiter der Rechtabteilung IMHO schon ein größeres Loch in die Wand schlagen, damit der durchpasst. Nein ICH setze keinen Link z. B. auf: "spiegel. de/ img/0,1020,341897,00.jpg" Ich nenne nur die Fundstelle im Netz.
Zitat von YeeZe

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27. 03. 2009, 20:47 #13~ since 1913 ~
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Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
ICH setze auch nie Links.
img264.imageshack. us /img264/6777/gnniinformationministercp5.jpg
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28. 03. 2009, 00:28 #14Mitglied
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Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
ausnahmen ja... aber die verlinkung auf eine seite die wiederum auf eine seite verlinkt die eine liste mit links dazu hat ist normalerweise auch absolut nicht strafbar... trotzdem führte es bei einem blogger zur hausdurchsuchung!
Zitat von Bewa
ich würde mich also auf eine ausnahmeregelung nicht verlassen und die arbeit in dem falle verweigern.
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28. 03. 2009, 00:30 #15Mitglied
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Re: Wikileaks: Interview zur Hausdurchsuchung
es ist aber ein unterschied ob man einen direkt link auf etwas setzt oder einen link auf eine seite der legal ist die einen link auf eine seite haben die ebenfalls legal ist die wiederum eine liste mit links haben die seiten enthalten die nicht legal sind. eine direktverlinkung die bewusst gemacht wird ist da schon echt was anderes und auch logisch das man dafür haftbar gemacht werden kann. man kann aber wenn man eine seite verlinkt nicht all deren links kontrollieren und dann alle seiten die diese verlinken und alle die diese wieder verlinken. das ist doch gar nicht vergleichbar...
Zitat von Gravenreuth
achja und wer im glashaus sitzt...
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