Der elektrische Reporter macht auch am Tag der Arbeit keine Pause und bringt einen Videopodcast zum Thema Netzneutralität. Alle Bits sind gleich, wirklich?
Interviewpartner dieser Ausgabe sind Jérémie Zimmermann, Lawrence Lessig, Rüdiger Zarnekow, Rainer Fischbach und Ralf Bendrath. Ob E-Mail, BitTorrent, Telnet, ftp-Transfers, Webseite oder regulärer Dateidownload - im Netz reist jedes Datenpäckchen gleich schnell. Egal, was drin steckt. Knotenpunkte und Internetprovider leiten ohne jede Kontrolle alles unbesehen weiter, von einem Ende der Welt zum anderen. Soweit zumindest die Theorie.
Gleich mal runterladen. Ich muss nächste Sozialkundestunde mal was über Internetrecht erzählen. Denke zwar ich bin schon genug informiert aber was auch immer
Und wie wäre es mit krypto-netzen? Ein lokaler Proxy der alle Packete (bis auf DNS) verschlüßelt und via ISP an einen weiteren PC mit Entschlüßelsoftware sendet. Möglicherweise wäre sogar ein DNS server mit kryptofunktion machbar.
A la SSH tunnel nur eben eine layer im OSI Modell darunter und mit variablen ports.
Dann kann auch keine Deep-packet-inspection mehr was machen. Obwohl, wenn es dazu kommt wechsle ich eh den ISP.
und wenn der Provider einfach alle verschlüsselten Ströme bremst oder blockiert?
Oder wenn der Staat Verschlüsselung verbietet?
Inzwischen ist leider alles möglich.
Spätestens wenn das halbe Internet wegzensiert ist, bildet sich ein paralleles Netzwerk aus. Freiwillige mit Knowhow wird man schnell finden, denn Leute mit Intelligenz mussten im Sozialismus und im Faschismus wegen dem gleichen Grund leiden: Die Nieder-IQ-Führungskaste hatte schiss vor ihnen und hat sie entweder unterdrückt oder erpresst.
P.S.: Der Text ist etwas weit um drei Ecken gedacht.
Der einzig mögliche Weg der Zensur zu entkommen wäre ein neues Trägermedium.
Weg von den vorhandenen Kabeln hin zu einem neuen. Da keiner ein ganzes Telekommunikationsnetz in der Erde verbuddeln kann muss was leichteres her.
Als Beispiel wäre hierbei Funk zu nennen. in Tradition an die alten Piratensender und Amateurfunker würden sich neue Netzwerke gründen. Diese würden so lang wachsen bis ihr Einfluss auf die Menschen allgegenwärtig wird. An diesem Punkt würde die Politik Interesse entwickeln und mit Regulierungen einschreiten.
Mir fallen dann Jammer und Funkfreie Zonen ein.
Die ganze Idee ist nur ein beispiel für alle Möglichkeiten.
Statt funk könnte es auch Kommunikation über Wasserleitungen geben oder Telepathie oder whatever.
Wir aus der IT-Szene sollten affin genug sein um zu wissen dass jede Aktion eine Reaktion hervorruft. Jede Entwicklung ruft neue Beschränkungen herbei. Jede Grenze schafft neue Umgehungsversuche.
Der Kampf ist eigentlich endlos.
Ein langes Leben hat viel zu erzählen. Wir haben für euch in unserem Presse-Archiv eine Auswahl diverser Presseberichte über gulli.com aus vergangenen Jahren zusammengestellt.
Angefangen bei den notwendigen Grundlagen, welche das Wirkungsprinzip beim Filesharing erklären, über die verschiedenen Möglichkeiten und Tools, bis hin zu den wichtigen rechtlichen Details für Deutschland. Erfahre mehr:
Wir schreiben das Jahr 1962. Der kalte Krieg tobt und die Legende um die Entstehung des Internet findet ihren Anfang. Das Arpanet wird geboren. Auftraggeber des ersten Vorläufers des heutigen Internet war damals die US-Luftwaffe.
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"Wir können nichts dazu" -...
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