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06. 05. 2009, 15:01 #1
Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Der Bund wickelte unbemerkt einen wichtigen Deal mit dem Software-Giganten Microsoft ab. Viele Open-Source-Vertreter und Microsoft-Konkurrenten sind nun entrüstet, da es nie eine offizielle Ausschreibung zu diesem Geschäft gab.
Für knappe 42 Millionen Franken kaufte sich das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL)* in der Schweiz wichtige Lizenzen für die Nutzung des Microsoft Office-Pakets und die Verwendung des prominenten Betriebssystems Vista. Der Auftrag wurde auf Seiten der Bundesverwaltung nirgends in Aussicht gestellt und wurde am 23. Februar diesen Jahres hinter verschlossen Türen mit dem vermögenden Unternehmen Microsoft ausgehandelt. Von einer öffentlichen Bekanntgabe in der Presse habe die Bundesverwaltung in der Schweiz mit voller Absicht abgesehen, um erdenkliche Erschwernisse oder Kompliziertheiten mit der Open-Source-Gemeinde außer Kraft setzen zu können.
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06. 05. 2009, 15:24 #2
Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Die müssen ja Kohle haben damit sie einfach mal so Steuergelder verblassen können ....
Da wird doch bestimmt einer nen schönen check bekommen haben ...
mFg
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06. 05. 2009, 15:42 #3
Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Jaja, die verschwiegenen Schweizer..
Das ist schon eine Unverschämtheit. Wer zahlt bei diesem "Deal" drauf? Die Steuerzahler. Wer dabei abkassiert lässt sich nur vermuten.
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06. 05. 2009, 15:55 #4Hausmeister
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Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
und in den P.ff kann er auch umsonst
Zitat von KidZler

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06. 05. 2009, 15:56 #5Mitglied
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Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
42 Millionen Franken für Office und Vista, obwohl es auch "gratis" Office Programme und gratis Betriebssysteme gibt?
Und warum merkt niemand, dass man durch Open Source Programme diese 42 Millionen Franken hätte sparen können?
Die spinnen, die Schweizer Politiker
(Und wahrscheinlich haben sie damit auch noch Office 2007 gekauft
)
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06. 05. 2009, 16:05 #6h34d1355_h0r53Gast
Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Stimmt so auch nicht. Schließlich muss man die Beamten ja auch erstmal umschulen und Personal einkaufen/trainieren, das auch die neue Software administrieren kann.
Zitat von IO__OI
Trotzdem ne riesen Schweinerei, da ja gerade die Schweiz Open Source in den Schulen forciert.
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06. 05. 2009, 16:08 #7
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Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
30 Millionen Euro einfach in den Wind geschossen? Naja, mir kanns egal sein. *narf*
Nach was siehts denn sonst aus ^^Da wird doch bestimmt einer nen schönen check bekommen haben ...
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06. 05. 2009, 16:16 #8Mitglied
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Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Naja stimmt ja schon, aber das würde auf Dauer locker rentieren.
Zitat von h34d1355_h0r53
Ausserdem, so wie ich Office 2007 einschätze müssen die Beamten sowieso umgeschult werden
(Zumindest ich finde bei Office 2007 nichts mehr so schnell wie ich bei 2003 das gefunden hatte ~.~ )
Grafische Benutzeroberfläche -> okay
grafisch überladene Benutzeroberfläche -> pfui
Was mich stört ist das:
Ganz im Sinne von *Die böse, böse Open Source Gemeinde... verursacht immer ärger und hat ja sowieso keine Ahnung...*Von einer öffentlichen Bekanntgabe in der Presse habe die Bundesverwaltung in der Schweiz mit voller Absicht abgesehen, um erdenkliche Erschwernisse oder Kompliziertheiten mit der Open-Source-Gemeinde außer Kraft setzen zu können.
Veränderungen müssen nicht immer schlecht sein, liebe Schweiz
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06. 05. 2009, 17:03 #9Mitglied
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Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
In good old Germany (im guten alten Deutschland) gibs zum Glück Vorschriften, die bei ein so hohes Auftragsvolumen eine öffentliche Ausschreibung zwingend erforderlich machen. Da kann man sogar klagen

Die Frage wäre doch jetzt, wie macht man eine Ausschreibung bei Open-Source? Da zählt wohl wer am wenigsten für den "Support" verlangt
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06. 05. 2009, 19:12 #10Mitglied
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Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Wer hat`s erfunden ?

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06. 05. 2009, 19:35 #11Mitglied
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Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Du meinst doch nicht wirklich das denen dann nicht irgend ein kreativer Grund einfallen würde, warum es vor der Ausschreibung Publik geworden ist
Zitat von Dieselmeister
Dann wird man noch als Querulant abgestempelt...
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06. 05. 2009, 19:50 #12
Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Angeblich schon, aber warum läuft trotzdem auf den meisten Behördenrechnern noch Windows? Wenn bestimmte Anwendungen gefordert sind ist das keine Frage, aber warum muss eine Sekretärin Microsoft Produkte nutzen? Office Suiten, LaTeX Kompiler etc gibt es zu Hauf für Unix Systeme! Auch auf Outlook kann man dank Evolution und andderer Alternativen gut und gerne verzichten.
Zitat von Dieselmeister
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06. 05. 2009, 21:13 #13Mitglied
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Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Eigentlich müssen sich hier gar nicht alle so wundern.
Schlussendlich muss eine Unternehmung oder Institution auf diese Software setzen mit der die Mitarbeiter am effizientesten sind.
Leider hat es Microsoft heutzutage bereits soweit gebracht, dass ca. 90% der Büroarbeiter nur mit Microsoft Office arbeiten können und sich in einem Windows Betriebssystem am besten zurechtfinden.
Eine Umschulung der Mitarbeiter auf Open-Source Produkte wäre schlussendlich wahrscheinlich zu kompliziert und aufwändig geworden, deshalb verstehe ich diesen Entscheid.
Wer einmal in einer Informatikabteilung einer grösserne Unternehmung gearbeitet hat, weiss wie sensibel die User auf solche grossen Änderungen reagieren. Viele sind zu inkompetent oder uninteressiert um die Funktionen eines Computers ohne eine Windowsoberfläche zu kapieren...Geändert von Terrors (06. 05. 2009 um 21:19 Uhr)
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07. 05. 2009, 05:43 #14BabarogaGast
Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Und in einem Zeitalter von grosser Arbeitslosigkeit findet sich schnell ein Nachfolger der interessiert, motiviert und kompetent ist.
Zitat von Terrors
Nichts gegen Windows, benutze es jeden tag. Sicher nervt es des öffteren...mal zu oft.....hindert mich aber nicht daran mir die alternativen anzuschauen und zu benutzen.
Wer gut fettet, bekommt heutzutage auch den Auftrag...sei es die Schweiz oder ein anderes Land. Fair wird nirgends gespielt..thats business.
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07. 05. 2009, 07:20 #15
Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
ich kenne kein unternehmen was auf linux gewechselt ist, wegen ein paar dollars
warum sind in der dritten welt so viele illegale microsoft produkte vertreten ??
mfg
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07. 05. 2009, 12:17 #16the best
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Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
von "ein paar dollars" dürfte hierbei kaum die rede sein. es geht um 42 millionen franken, die die regierung beispielsweise in soziale projekte investieren könnte, wenn man auf open-source zurückgreifen würde
Zitat von AFFEEE
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07. 05. 2009, 13:25 #17
Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
Ganz zu schweigen davon, dass so den schweizer Behörden die Chance entgeht, einen vernünftigen Standard für digitale Dokumente zu nutzen. Da werden bestimmt keine PDF oder odt Dateien oder wenigstens docs versendet, das geht doch bestimmt alles über docx raus. Na prost Mahlzeit!
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07. 05. 2009, 15:40 #18
Re: Schweizer Bundesverwaltung: mit verdecktem Microsoft-Deal
sind trotzdem nur ein paar dollars
was glaubst du kostet die ganze umstellung und schulung der mitarbeiter ?? da sind doch zb 400€ für einen arbeitsplatz nix
gruss
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