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  1. #1
    gulli:News Redaktion Avatar von gullinews
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    Standard OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Auf dem US-amerikanischen Markt ist der nächste Trittbrettfahrer des OpenOffice.org-Projekts bekannt geworden. Dort versucht man weniger gut informierten Zeitgenossen das kostenfreie Office-Paket für fast 12 Dollar zu verkaufen.

    Wer sein Geld nicht zum Fenster rauswerfen will, sollte die Webseite von officebestdeal.com vermeiden. Dort verkauft man das Softwarepaket OpalOffice für 11.99 US-Dollar als Download und für 16.90 Dollar im Versand.


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  2. #2
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    warum ändert nicht auch O.O.o seine AGB dahin, daß man sein Produkt nicht für Abofallen mißbrauchen darf?

    edit: Open Source ja - ein Bit umprogrammieren und kostenpflichtig machen? Nööö.

    editII: officebestdeal.com ist ja so schrunzig, da steckt irgendein Mittelstufler dahinter, der sich sein Taschengeld aufbessern will xD und es ist genau genommen keine Abo und keine Falle - also, ich finde das ja fast lustig xD xD
    Geändert von freiesnetz (08. 05. 2009 um 13:48 Uhr)

  3. #3
    Werbekritiker Avatar von StaTiC
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    darf man eigentlich geld mit dingen verdienen, welche der hersteller kostenlos anbietet? oder hab ich da was an sinn und zweck der freien lizenzen was missverstanden?

  4. #4
    Co-Moderator Avatar von mathmos
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Ja darf mann. Frei wie in Freiheit. Nicht wie in Freibier.

    http://www.gnu.de/documents/gpl.de.html

    cu
    mathmos

  5. #5
    Mitglied
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    Angry Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Das ist nicht nur legal. Freie Software zu verkaufen ist eines der Grundprinzipien.
    Zitat Zitat von http://www.fsf.org/licensing/licenses/gpl-faq.html#DoesTheGPLAllowMoney
    Does the GPL allow me to sell copies of the program for money?
    Yes, the GPL allows everyone to do this. The right to sell copies is part of the definition of free software. Except in one special situation, there is no limit on what price you can charge. (The one exception is the required written offer to provide source code that must accompany binary-only release.)

    Does the GPL allow me to charge a fee for downloading the program from my site?
    Yes. You can charge any fee you wish for distributing a copy of the program. If you distribute binaries by download, you must provide “equivalent access” to download the source—therefore, the fee to download source may not be greater than the fee to download the binary.
    OpenOffice steht unter LGPL also ist das völlig legal. OpalOffice erwähnt sogar im ersten Satz auf ihrer Seite, dass sie Open Source sind.
    Why pay hundreds for Microsoft Office® when you can use the open source alternative, Opal Office? Just think . . .
    Auch in der FAQ sind sie eindeutig.
    Q: Does this software come with a license key?
    A: No, it does not need a license key. It comes fully licensed under LGPL license, based on OpenOffice.org®, which is produced and maintained by free software community.
    Um die LGPL zu erfüllen müssen sie aber den Sourcecode ihren Kunden zu Verfügung stellen. Ob sie das tun, findet man nur durch einen Kauf heraus.
    Also Schluss mit dem Rummaulen hier! Sieht in Ordnung aus. Macht doch euere eigene OpenOffice Downloadseite auf und scheffelt Kohle, wenn das euch nicht passt.

  6. #6
    Ich verachte Zensoren
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Wenn google die Werbung freiwillig nicht rausnimmt muss man google wohl oder übel dazu zwingen :-)

    Was passiert wohl wenn man einen Klickbot auf die Werbung ansetzt? Die gehen nicht nur sehr schnell von Klickbetrug aus und ehe man sich versieht ist die Werbung weg...

    Zugegeben: es ist nicht die feine englische, aber immerhin eine Art um solche Abzocke einzudämmen.

  7. #7
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Ihr wollt nicht dass das Internet zensiert wird aber das google OpalOffice entfernt? Was ist denn überhaupt los...

    Ersten, wie schon erwähnt alles sogar legal wegen der Lizenz, zweitens ist der Betreiber auch noch so fair und erwähnt es auf der Homepage und drittens ist jeder selbst schuld der es kauft. Die meisten welche es nicht besser wissen werden zufrieden sein das sie diese "günstige" alternative gefunden haben und gern die paar dollar zahlen...

    Meine Meinung dazu, warum verdient sowas überhaupt ne news?

  8. #8
    Drogenberater i.e.D. Avatar von TalkToFrank
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    ich finde es auch lächerlich wegen sowas alarm zu schlagen...die leute die sich net auskennen werden hier eh net nachgucken und wir anderen wissen eh, das es freeware ist...eine andere frage stellt sich mir aber, ist openoffice unter gnu lizenz? wenn ja wäre es nicht sogar strafbar/einfach nur verboten das produkt zu vermarkten? (außerdem gibts doch mehr als genug seiten wo man freeware gegen geld downloaden kann...und die werden nicht hier angeprangert)

  9. #9
    Werbekritiker Avatar von StaTiC
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Zitat Zitat von mathmos
    Ja darf mann. Frei wie in Freiheit. Nicht wie in Freibier.
    lustig, an darf die arbeit anderer legal verkaufen

  10. #10
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    Avatar von Ghandy
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Das offizielle Statement von OOo:

    OpenOffice.org ist freie Software, die unter der so genannten LGPL-Lizenz (GNU Lesser General Public License) steht. Dieser Lizenz liegt ein Grundgedanke der freien Software zugrunde, der besagt, dass die Software beliebig weiterverteilt werden darf und soll. Dies schließt auch kommerzielle Anbieter mit ein. Zahlreiche Firmen bieten OpenOffice.org auf Datenträgern gegen ein geringes Entgelt an, teilweise mit Support oder Handbüchern. Die meisten Anbieter sind seriös, jedoch gibt es leider auch hier einige schwarze Schafe.

    Besonders unangenehm aufgefallen sind in der letzten Zeit die so genannten gebührenpflichtigen Download-Anbieter, über die mittlerweile auch in Funk und Fernsehen berichtet wird. Unter anderem führen Suchmaschinen bei dem Suchbegriff OpenOffice.org zu diesen Seiten und wir erhalten regelmäßig Beschwerden von Nutzern, die solche Angebote aus Versehen genutzt haben. Das Projekt OpenOffice.org missbilligt die unseriösen Download-Anbieter und deren Vorgehensweise zutiefst und warnt sowohl mit einem Hinweis auf der Projektseite als auch mit Pressemitteilungen davor. Aufgrund der freien Lizenz von OpenOffice.org haben wir jedoch leider wenig Möglichkeiten, diesen Firmen Einhalt zu gebieten - wir können niemandem untersagen, OpenOffice.org anzubieten.

    Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass wir mit den Anbietern kostenpflichtiger Downloads in keinerlei Verbindung stehen und nicht für Inhalte, Angebote und Verträge verantwortlich sind, die im Rahmen von Geschäftsbeziehungen zu ihnen Anwendung finden. Wir sind nicht über deren Geschäfte informiert und haben keinen Kontakt zu deren Betreibern. Wir halten jedoch ständig Kontakt mit der Presse, mit betroffenen Nutzern und auch mit der Polizei, denn wir versuchen im Rahmen des Möglichen, unsere Nutzer vor diesen Anbietern zu schützen.

    Leider ist es uns aus verständlichen Gründen nicht erlaubt, eine rechtliche Bewertung oder gar Beratung durchzuführen. Im Folgenden aber einige Hinweise: Falls Sie selbst aus Versehen die Angebote eines solchen Download-Anbieters genutzt haben, tut es uns leid, dass Sie so negative Erfahrungen machen mussten. Wir empfehlen Ihnen, sich an eine Verbraucherzentrale zu wenden. Weiterführende Informationen erhalten Sie unter anderem auf diesen Seiten:

    http://www.heise.de/ct/07/20/098/
    http://www.vzhh.de/~upload/rewrite/T...Cbersicht.aspx
    http://www.linux-magazin.de/blogs/fl...reier_software

    Für den Fall, dass Sie sich betrogen fühlen, empfehlen wir auch den Gang zur Polizei, um Anzeige gegen die betreffenden Anbieter zu erstatten. Bitte beachten Sie dabei nochmals, dass nicht alle Download-Anbieter unseriös agieren, und dass das Projekt OpenOffice.org in keinerlei Verbindung mit unseriösen Firmen steht!

    Der Download von OpenOffice.org ist kostenlos von der Seite http://de.openoffice.org möglich. Dabei werden keine persönlichen Daten abgefragt. Geben Sie beim Download von OpenOffice.org niemals Ihre persönlichen Daten preis!

    Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen konnten und wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg! Halten Sie uns gern auf dem Laufenden, wie sich Ihr Fall weiterentwickelt.

    Beste Grüße
    Florian Effenberger

  11. #11
    Flasher Avatar von Lawrence
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Die Seite sieht aus als hätte sie ein Volksschüler gecodet.
    Wer auf soewas reinfällt, verdient meiner Ansicht nach kein Mitleid.

    Warum sollten sie die OO nicht verkaufen, wenns ihnen Spaß macht sollen sie halt. Ist ja legal.

    Kommt jetzt bald ne News dass man beispielsweise bei Gamesload Spiele und bei musicload Musik downloaden kann? Wär genauso sinnvoll wie diesse.

  12. #12
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Vieleicht hätte man schon in der News erwähnen können, dass dieses Angebot legal ist im Sinne der GPL.
    Womöglich bietet dieser Anbieter ja eben auch Support für das Produkt an und bietet damit auch einen Gegenwert.

  13. #13
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Zitat Zitat von Lawrence
    Die Seite sieht aus als hätte sie ein Volksschüler gecodet.
    was ist ein volksschüler`?

  14. #14
    Flasher Avatar von Lawrence
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Zitat Zitat von csLestard
    Womöglich bietet dieser Anbieter ja eben auch Support für das Produkt an und bietet damit auch einen Gegenwert.
    Sieht nicht danach aus, habe auf der Website nachgeschaut.
    Ein SUSE, das man im Markt kauft ist ja im Prinzip das selbe, nur das dort der Support verkauft wird.

    was ist ein volksschüler`?
    Das was man in D Grundschüler nennt

  15. #15
    Mitglied Avatar von n87
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    ... ... das meinst jetzt nicht ernst, oder?

  16. #16
    8Bit Rulez Avatar von c64er
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    Angry Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Eine Frechheit sondergleichen, ein Open Source Projekt so durch den Dreck zu ziehen, mit kostenpflichtigen Abzockertricks.

    Das sollte man lieber mit den M$ Office 2007 veranstalten, anstatt mit Open Source Software.

    Denen gehört was hinter die Löffel, aber gewaltig !

  17. #17
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    früher hieß die hauptschule volksschule.

  18. #18
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    Zitat Zitat von random-guy
    früher hieß die hauptschule volksschule.
    Was wirklich? Wo österreich oder deutschland?
    HIer könnt ihr sehen wie das schulsystem in österreich aufgebaut ist. Hier in AUT heisst es nach wie vor volksschule!

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?...20060322155400

  19. #19
    Mitglied Avatar von Yagharek
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    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    steht doch selber bei opal office alles:

    Q: Does this software come with a license key?
    A: No, it does not need a license key. It comes fully licensed under LGPL license, based on OpenOffice.org®, which is produced and maintained by free software community.

  20. #20

    Standard Re: OpalOffice: der nächste OpenOffice.org-Abzocker

    wo bitte ist das problem...

    wenn ich openoffice zum download anbieten würde... - mit dem hinweis ich habe es auf viren getestet und geprüft ob es unter xp vista und w7 läuft - darf ich wohl eine aufwandsentschädigung verlangen oder!?

    nichts anderes sehe ich in den US$ 12.

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