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  1. #1
    Gesperrt Avatar von Houseputz
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    Standard Wie eine Kugel basteln?

    Hier mal eine ziemlich doofe Frage:

    Undzwar soll mein Bruder für die 5. Klasse eine quadr. Pyramide, eine dreieck. Pyramide, ein Zylinder, ein Kreiskegel, einen Quader, und einen Würfel basteln.

    So das hab ich alles für ihn gebastelt + Netz konstruiert. (bis jetzt!)

    Zur Erklärung: Das hier ist ein Netz eines Quadrats:

    http://s2.imgimg.de/thumbs/420pxQuad...8373c8dpng.png

    Hat jemand ne Ahnung wie ich jetzt ne Kugel am schnellsten, undaufwendigsten und einfachsten baue?

    Und bitte mit Sachen die man auch da hat. So auf Papmache hab ich eigtl. keinen Bock!

    Liebe Grüße,
    Houseputz
    Geändert von Houseputz (30. 05. 2009 um 12:05 Uhr) Grund: Auf großfressigen Hinweis hin: Quadrat --> Quader

  2. #2
    Passwort-Vergesser Avatar von VanDyk
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?

    Zitat Zitat von Houseputz
    soll mein Bruder

    ..
    So das hab ich alles für ihn gebastelt + Netz konstruiert. (bis jetzt!)

    Irgendwie habt Ihr die Aufgabe falsch verstanden.

  3. #3
    Mitglied Avatar von boggyboe
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?


  4. #4
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    Avatar von Houseputz
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?

    Hääh? Was will er?

    Meinst du meinen Bruder das er das alleine machen soll? Jo aber der is in Mathe ne Niete und mein Vadder will dass so.

    Naja der wollte wirklich ein Netz und einen Körper, gibbet aber für ne Kugel nich. Hab meinen Bruder auch schon gefragt ob er sich da nich vieleicht verhört hat, soll aber stimmen.

    Hat jemand Ahnung?

    EDIT: Die Entwicklung der deutschen Koordinatensysteme helfen mir da ungemein

    Spoiler: 



    Entwicklung der deutschen Koordinatensysteme

    Die Koordinatensysteme der Landesvermessungen sind von grundlegender Bedeutung für die Landesaufnahme mit dem Ergebnis ihrer kartographischen Darstellung. Die Überlegenheit der süddeutschen Landesvermessungen über die norddeutschen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beruhte zum größten Teil auf der planmäßigen Anlage rechtwinkliger Koordinatensysteme. In Brandenburg wurde seinerzeit für die Feldaufnahme kein einheitliches Koordinatensystem benutzt; es gab lediglich “Insellösungen”, die aneinandergeflickt wurden. Die bereits angewandten geographischen Koordinaten (Länge, Breite) lagen dem praktischen Landmesser zu fern. Er benötigte unbedingt rechtwinklige Koordinaten, und zwar solche, die den Übergang zwischen der Kleinvermessung und den höheren geodätischen Rechnungen mit geographischen Koordinaten vermittelten. Diese Funktion erfüllten die ab 1810 in den süddeutschen Staaten eingeführten Soldner-Systeme. Die rechtwinkligen geodätischen Koordinaten auf der gekrümmten Erdoberfläche waren französischen Ursprungs. Bereits 1734 schuf Cassini die Grundlagen. In Süddeutschland formten um 1800 Bohnenberger und etwas später Soldner rechtwinklige und geographische Koordinaten ineinander um. Beim Soldner-System nahm man in jedem Land einen Punkt als Nullpunkt und den Meridian dieses Punktes als Hauptachse. Während die Meridianachse (Abszisse) beliebig ausgedehnt werden konnte, durften die darauf rechtwinklig stehenden Ordinaten eine gewisse, durch die Verzerrung begrenzte Größe nicht überschreiten. In Preußen wurden gemäß Anweisung der Königlich Preußischen Landesaufnahme von 1881 vierzig Koordinatensysteme nach Soldner veröffentlicht. Hierbei ist zu bedenken, daß die Trigonometrische Abteilung der Landesaufnahme zwar ein konformes rechtwinkliges System über ganz Preußen für den Zusammenhalt der Triangulierungen I. und II. Ordnung besaß, daß die preußische Katasterverwaltung jedoch davon unabhängig die schwerfälligen Soldnerschen Koordinatensysteme verwendete.
    Die seit 1820 durch Carl Friedrich Gauß in der Hannoverschen Landesvermessung eingeführten konformen Koordinaten erfuhren nach allen Richtungen insgesamt größere - aber gleiche - Verzerrungen bei der Darstellung der gekrümmten Erdoberfläche auf ebenem Kartenbild gegenüber den “natürlichen” Soldnerschen Koordinaten, die nach verschiedenen Richtungen verschiedene große Verzerrungen erfuhren. Erstere wahrten also das Prinzip der Nachbarschaft besser bei der Kartenabbildung. Trotz evidenter Vorteile konnten sich die Gaußschen konformen Koordinaten erst Anfang des 20. Jahrhunderts in der deutschen Kartographie allgemein durchsetzen.
    Die 1881 veröffentlichte Abhandlung über die konforme Doppelprojektion der Preußischen Landesaufnahme ist mit dem Namen des damaligen Chefs der Trigonometrischen Abteilung der Königlich Preußischen Landes aufnahme, Schreiber, verbunden. Bei dieser Kartenprojektion wurde ganz Preußen zunächst vom Erd-Ellipsoid auf eine Kugel mit der sphärischen Normalbreite (42° 40') abgebildet und dann zum zweiten Mal von der Kugel auf die Ebene nach dem Mercator-Entwurf (Anschlußmeridian 31° Ferro = 13° 20' östlich von Greenwich) konform übertragen. Hierbei bildete der Meridian 13°20' östlich von Greenwich die x-Achse des preußischen Systems mit einer Ordinatenausdehnung westlich von ca. 540 km, östlich von ca. 620 km. Der Nullpunkt des ebenen Systems liegt auf dem Anschlußmeridian in der Breite 52° 42' 2,53251" nördliche Breite.
    Das in Deutschlands amtlicher Kartographie 1927 eingeführte Gauß-Krüger-Koordinatensystem mit Streifen von je 3 Längengraden beruht auf einer winkeltreuen querachsigen Zylinderabbildung (Abb. 4.3-1). Bei polständiger Lage des Zylinders ist diese Abbildung als Mercator-Entwurf bekannt. Da die Verzerrungen der Abbildung seitwärts vom Berührungsgroßkreis sehr rasch zunehmen, hat man sie auf drei Längengrade beschränkt; alle drei Längengrade ist ein neuer querachsiger Zylindermantel um das Ellipsoid gelegt zu denken. In nordsüdlicher Richtung findet keine Verzerrung statt.
    Die Überführung der in Preußen ursprünglich in anderen Projektionen, z.B. Polyederprojektion oder konforme Doppelprojektion, neu entworfenen Kartenwerke in die Gauß-Krüger-Projektion ist mathematisch unbedenklich, weil infolge der relativ kleinen Ausdehnung der Kartenblätter und wegen der verhältnismäßig geringen seitlichen Ausdehnung der Gauß-Krüger-Projektion die Projektionsunterschiede im Kartenmaßstab unwirksam sind.


    Witzbold!

  5. #5
    Mitglied Avatar von OscarTheGrouch
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?

    Schau dir das Bild unter dem Text an.

  6. #6
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?

    Und merk dir gut, wie es funktioniert.

    Dann kannst du, wenn du auch in die 5. Klasse kommst, diese Aufgabe ganz einfach lösen

    Wo steht denn da irgendwas von einer Kugel? Das "Netz" ist ganz sicher nicht von einem Quadrat.

  7. #7
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    Avatar von Houseputz
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?

    Cool.

    Nur hab ich ungefähr soviel Bock so ein Netz zu konstruieren wie der Papst Chucks zu tragen.
    Gibts das schon iwo vorgefertigt im Inet oder so? Wenn nich kann mich mein Bruder mal am Popo lecken.

    EDIT:
    Zitat Zitat von Mistvieh
    Und merk dir gut, wie es funktioniert.

    Dann kannst du, wenn du auch in die 5. Klasse kommst, diese Aufgabe ganz einfach lösen

    Wo steht denn da irgendwas von einer Kugel? Das "Netz" ist ganz sicher nicht von einem Quadrat.
    Hooh du Großfresse ich bin sogar schon über der 5.!
    Wie mir die Leude im g:board auf die Eier gehen ey. Du bist bestimmt schon 8. Klasse oder so...

  8. #8
    Gesperrt Avatar von saugwurm
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?

    Papier zusammenknüllen, haste auch ne Kugel

  9. #9
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?

    Zitat Zitat von Houseputz
    Hooh du Großfresse ich bin sogar schon über der 5.!
    Wie mir die Leude im g:board auf die Eier gehen ey. Du bist bestimmt schon 8. Klasse oder so...
    Und wie ein Quadrat aussieht lernt man sicher erst auf der Uni, deswegen kannst du das natürlich noch nicht wissen

  10. #10
    Mitglied Avatar von OscarTheGrouch
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?


  11. #11
    Gesperrt Avatar von x_Homofuerst_x
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?

    Es gibt kein Netz für eine Kugel, dementsprechend wirst du eine Kugel ohne Pappmasche (oder so) auch nciht bauen können.


    Nimm dir ein luftballon, puste ihn ein bisschen auf.
    Misch Mehl mit Wasser.... tunk die Zeitung da rein und klatsch es auf den Ballon. Dann legst du den Ballon in die sonne o.ä. und morgen früh stichst du den Ballon auf und machst die kugel irgendwie rund.

  12. #12
    Mitglied Avatar von LoL_O-Mat
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    Standard

    Zitat von x_Homofuerst_x
    Es gibt kein Netz für eine Kugel, dementsprechend wirst du eine Kugel ohne Pappmasche (oder so) auch nciht bauen können.
    Natürlich. Siehe oben.
    Und ja, ich weiß dass es dann keine perfekte Kugel ist. Aber für die 5. Klasse sollte das schon reichen.

  13. #13
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?

    Wie wäre es denn damit?
    Brauchst dafür halt viele gleichseitige Dreiecke - am besten aus etwas dickerem Papier. An den Rändern immer ein wenig Kleber und entsprechend zusammenkleben.
    Hast dann am Ende etwas, was zumindest einer Kugel recht nahe kommt.

    http://www.vb-helper.com/geodesic_results.jpg

  14. #14
    ex-Moderator Avatar von Wire
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    Standard Re: Wie eine Kugel basteln?

    Zitat Zitat von Houseputz

    Hooh du Großfresse ich bin sogar schon über der 5.!
    Wie mir die Leude im g:board auf die Eier gehen ey. Du bist bestimmt schon 8. Klasse oder so...

    So nicht!

    Wire

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