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23. 06. 2009, 14:41 #1
eSport: "Wir sind nicht anders"
Schon seit Längerem kämpfen eSportler, also wettkampfmäßige Computerspieler, um mehr öffentliche Anerkennung ihrer Sportart. Mit diesem Ziel gab auch David "dav1d" Kelling, einer von Deutschlands erfolgreichsten eSportlern, kürzlich der Zeitung "Märkische Allgemeine" ein Interview.
David Kelling ist Mitglied des Clans mTw.Mindfactory, der am vorletzten Wochenende zum dritten Mal in Folge die ESL Pro Series im Spiel Counterstrike:Source gewann (gulli:news berichtete). Sein Selbstverständnis fasst er im Interview folgendermaßen zusammen: "Ob man es unbedingt Hochleistungssport nennen muss, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist es ein Denksport. Was die Trainingszeiten und das Engagement angeht, ist es sicher auch mit Leistungssport vergleichbar." Kelling verrät, dass er mit seinem Team drei- bis viermal die Woche für zwei oder drei Stunden trainiert, "vor großen Wettkämpfen kann es auch mal mehr sein".
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23. 06. 2009, 15:56 #2Mitglied
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Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Ich frage mich nur, wie Schach sich behaupten konnte. Einige dürfen mich für den Vergleich töten, aber hat Schach nicht zufälligerweise eine genauso kleine sportliche Beanspruchung?
Aber wahrscheinlich legt sich das ganze wieder, sobald die nächsten Computer Generationen altl werden, denn eSport ist neu und braucht wahrscheinlich erst seine Zeit. Kein Grund zur Eile. Zudem ist das ganze auch noch von anderen Faktoren abhängig.
eSport kann sich in kürzester Zeit ändern. Niemand weiß, wie sich die Steuerung tatsächlich entwickeln wird.
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23. 06. 2009, 15:59 #3
Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Wenn die alten CDU/CSU Säcke abgekratzt sind gehts wieder aufwärts mit diesem Land
(naja hoffen wirs mal)
Und das eSport noch nicht in der Gesellschaft angekommen ist belegt dieses Interview.
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23. 06. 2009, 16:01 #4
Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
eSPORT 4 eVeR
eSports RULEZZZzzzZZZ !
tut mir leid :-)

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23. 06. 2009, 16:20 #5
Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Mir persönlich geht der E-Sport am Allerwertesten vorbei. Ich habe früher allerdings selber mal ein paar ESL-Matches als "Aushilfe" gespielt, und kann damit viele der Spieler verstehen, denen das wichtig ist.
Was mir allerdings nicht egal ist, bei weitem nicht egal ist, ist die pauschale Vorverurteilung der ganzen Spieler, egal ob E-Sport Anhänger oder nicht.
Wer der Meinung ist, sowas sei kriminell ist nicht anderes als ein Hexenverbrenner aus dem Mittelalter. Oder er ist ein Mitglied einer Volkspartei und in Bezug auf moderne Medien tief im letzten Jahrhundert hängengeblieben.
Mir geht es da nicht einmal darum, das die CDU/CSU sich Wähler vergrätzen, sowas können eh nur überassimilierte und konditionierte Menschen wählen.
Es geht einfach darum, das hier Hobbies und die Ausüber dieser Hobbys kriminalisiert werden und für fadenscheinige populistische Aktionen verheizt werden sollen.
Hmm, ich habe früher mal Battlefield 1942 gespielt mit meinem Clan, ich war damals der Jüngste mit 27, der älteste war über 50, und der war unser Leader.
Wir hatten von Programmierern über Saturnverkäufer bis zu einem Bankdirektor alles dabei.
Wir haben allerdings nur aus Spaß unsere Wars gemacht.
Spieler sind keine kleinen fetten pickligen Kellerkinder, die man immer als Vergleich heranzieht.
Und E-Sport ist keine Pseudobeschäftigung, sondern ein ernstzunehmende Art, sein Hobby in professionellen Bahnen auszuüben.
In Fernost verdienen Esportler mehrere 100.000€ im Jahr und sind bekannter als viele Bands und Musiker.
P.s. mein bestes Mousepad kommt von mtw, das ist das allererste gewesen, was rausgekommen ist, mittlerweile bestimmt 6-7 Jahre alt, aber immer noch so gut wie am 1. Tag. Nur der Schriftzug ist mittlerweile rausgeschwitzt *gg
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23. 06. 2009, 16:46 #6Mitglied
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Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Zitat von hseryoga
(http://de.wikipedia.org/wiki/E-sport...ie_Anerkennung)Dies sei auch beim Schach so, welches aber einen Sonderstatus genießt. Dessen Organisation im DSB sei, aufgrund der Gründungsmitgliedschaft des Deutschen Schachbundes, ein „Historischer Ausnahmefall“.
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23. 06. 2009, 17:00 #7Mitglied
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Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Schach ist was komplett anderes
Zitat von hseryoga
zwar muss man bei beiden im Kopf fit sein,aber Schach ist zu 80%denken+ 20% Erfahrung
und nicht 20% denken
30% Koordination
20% Erfahrung
30% Eingespieltheit aufs Team
also von der vielseitigkeit her mehr wie eine Teamsportart
Allerdings ohne körperliche Komponente
Schach bezieht die Akzeptanz über das extreme Dauerdenken
Allerdings wird auch dieses bei einigen Schwachköpfen ,die auf ihren Hauptschulabschluss auchnoch stolz sind,nicht als sportliche Leistung angesehn...allerdings wird doch die eigene Schwäche,die des Anderen Stärke darstellt immer als schlecht dargestellt....besonders wenns neu ist und man sich leicht profilieren kann
Sesselpupser bezeichnen Fussball als 22 Mann die hinter einem Mann herlaufen
Formel 1:Im Kreis fahren
E-Sport:Sesselpupser bei der Pause vom Essen und Schlafen
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23. 06. 2009, 18:47 #8Ausgeburt des Teufels
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Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Schach ist genauso eine Sportart wie eSport....
wobei der Faktor Denksport bei Schach wohl bedeutend höher als bei eSport sein wird, dafür aber kommen bei eSport noch Sozialkompetenzen, Koordinationsfähigkeit u.Ä. zusammen.
Was die Seeselpupser Sache anbelangt ist das sicherlich nicht allgemein gültig......
Es gibt wohl ein paar Deutsche die bevorzugen Handball, Basketball aber betiteln Fußball entsprechend mit "22 Mann rennen einem Ball hinterher".....
Das einzige kriminelle ist die Politik und ihre Machenschaften zum Wohle Deutschlands tragen diese mittlerweile nicht mehr bei......
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23. 06. 2009, 20:05 #9Mitglied
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Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
doch Sie sind anders, den Sie haben gute Argumente!
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23. 06. 2009, 22:42 #10
Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Ohne GIGA eSport ist eSport kein eSport, sondern einfach nur ein alljährlicher Cebit Hype, den ich mir halt mal aus Fun ansehe
Solange ich meine Teams nicht an der heimischen Glotze anfeuern kann, solange ich einen lächerlichen Stream auf einer lächerlichen Website (auch noch in Deutschland gehostet, ihr wisst, was das heißt) ansehen muss, wird mir das alles am Arsch vorbeigehen.
Vielleicht ändert sich das ja in 20 Jahren, aber zurzeit sehe ich schwarz. Vielleicht liegts auch daran, dass ich CS 1.6 nicht mehr zocke, weil COD4 auf DSL Light besser funktioniert. Hätte Valve mal lieber mehr Zeit in Netsettingsoptimierung gesteckt, anstatt in die Behebung längst akzeptierter Engine Bugs. Und wäre Quake III nicht in diesem verfickten Drecksland indiziert, denn das läuft auch mit DSL Light. Naja, die Zeiten fangen wohl erst wieder an, wenn ich in die Stadt ziehe und ein ordentliches Gamerleben führen kann
Aber momentan kann ich ja nichtmal TS nebenbei laufen lassen, ohne dass die Rates einbrechen. Tja. Scheissland, Scheissland, Scheissland. Und bevor Merkel und ihre Christliche Dünnschiss Unmenschen Partei ihr tolles Konjunkturpäckchen umsetzen, jaja...leckt mich doch alle.
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23. 06. 2009, 22:48 #11
Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Bitte die Kraftausdrücke etwas zurückfahren, dieselben Argumente hättest du auch ohne ein derartig überflüssiges Gefluche rüberbringen können. Sowas ist einfach nur unschön zu lesen und nervt. Wir sind hier nicht im Kindergarten.
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23. 06. 2009, 23:51 #12
Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Daran merkt man mal wieder, das Gulli kein Underground ist.
Zitat von Annika_Kremer
Wenn man noch nichtmal mehr gepflegt fluchen kann (und hey, ich achte wenigstens noch teilweise auf meine Rechtschreibung), dann kann sich die Geschäftsführung bzw. Boardleitung doch gleich zur CDU setzen. Jetzt mal ganz ehrlich. Aber da ihr in der EUDSSR hostet, sehe ich euch eure Schuchtelei nach.
Achso, du bist ne Frau. Eine Frau im Internetz?
Geändert von The | Commander (24. 06. 2009 um 00:14 Uhr)
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24. 06. 2009, 14:30 #13
Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Zitat von The | Commander
Wtf? Was für nen Mist schreibst du da eigentlich?
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24. 06. 2009, 15:50 #14Castle_BravoGast
Re: eSport: "Wir sind nicht anders"
Mir persönlich ist der E-Sport auch wayne. Aber es kotzt mich an, wenn andere meinen, dies wegen popeligen Amokläufen so dermaßen niedermachen zu müssen. Amokläufe gabs schon immer und wird es auch immer geben, ob mit oder ohne Shooter. E-Sport nein, Waffenmesse ja.

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