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23. 06. 2009, 18:18 #1
Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
Der Guardian hat in Großbritannien ein äußerst interessantes Experiment auf die Beine gestellt, um die Ausgaben der Volksvertreter genauer zu durchleuchten.
Wie verstecken Politiker absolut fehlplatzierte Steuerausgaben vor dem ungeschulten Auge des Bürgers? Wie werden "kritische" Gesetze durch die Legislative geboxt, so dass zumindest das einfache Volk nichts davon bemerkt?
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23. 06. 2009, 18:48 #2
Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
remember, remeber the 5th of November - sag ich da nur.
Hoffentlich gehts den Volksverrätern in GB bald an den Kragen.
Gegen die sind unsere Politker ja reine Waisenknaben!
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23. 06. 2009, 19:07 #3______
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Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
Nette Aktion
Ich frage mich gerade wer dieses monströse 457.153 Seiten Dokument zusammengestellt hat. Oder wieviele ? Und wie lange hat es gebraucht dazu ?
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23. 06. 2009, 19:17 #4Mitglied
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Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
sicher???
Zitat von zord911
gemauschelt wird bei uns auch!
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23. 06. 2009, 19:40 #5
Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
bin gespannt wie die das wieder vertuschen. vermutlich hat der initiator bald einen unfall oda der hoster ne laange downtime etc...
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23. 06. 2009, 19:54 #6
Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
wo ist jetzt der fehler? wenn es nicht online vorgelegen hätte, hätte man das dokument von der regierung anfordern, und online stellen können. sehe da jetzt nicht, was daran ein "katastrophaler Fehler" sein soll. ich würde es eher als sehr richtig und wichtig bezeichnen, dass solche dokumente verfügbar sind.
Zitat von gulli:news
aus sicht der regierung mag es ein fehler sein, dies hier aber gross als "katastrophalen fehler" zu betiteln finde ich jedoch masslos übertrieben.
2t: schöne aktion
. wünsche denen viel glück beim "ausmisten" ihrer regierung.
edit: ja, ironie scheint heute nicht mein ding zu sein.
musicjunkieGeändert von musicjunkie (23. 06. 2009 um 20:44 Uhr)
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23. 06. 2009, 19:59 #7
Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
Viel Spass beim Anpassen von über 400.000 Seiten, so dass diese online durchgewälzt werden können.wenn es nicht online vorgelegen hätte, hätte man das dokument von der regierung anfordern, und online stellen können.
Nur für dich <ironie>katastrophalen fehler</ironie>. Vielleicht merkst du es dann, wenn es dir in der Konstellation mit dem Nebensatz schon nicht aufgefallen ist.katastrophalen fehler
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23. 06. 2009, 20:43 #8
Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
verdammt

.
naja, strange...
musicjunkie
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23. 06. 2009, 22:47 #9Mitglied
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Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
Du glaubst wohl noch ans gute im deutschen Politiker? Wir wissen nur nicht alles, die haben auch alle Dreck am Stecken!
Zitat von zord911
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23. 06. 2009, 23:25 #10
Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
Da gabs doch zig Berichte drüber. Brücken die gebaut wurden und nicht ans Straßennetz angebunden wurden und jetzt irgendwo vermodern, ungenutze Stadien oder so... kp. Da geht das schöne Geld dahin ^^
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23. 06. 2009, 23:39 #11
Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
Was erwarten die Engländer denn? Ich versteh nicht was die Aktion bringen soll. Verschwendung findet überall statt. Will man dem jetzt halt bieten oder wie soll ich das verstehen? Ich denk mal nicht, das ein Politiker zurücktreten wird, weil er sich eine Handtasche gekauft hat.
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24. 06. 2009, 06:06 #12BabarogaGast
Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
Eigentlich müsste er dazu gezwungen werden. Denn wer auf dem Arbeitsplatz klaut, sei es alleine oder in einer Gruppe fliegt raus. In dem Fall kann man fast von Organisierter Kriminalität reden.
Zitat von devrim
Nicht anders passiert es Tagtäglich im Deutschen Lande...dabei habe sie 2003 das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption unterschrieben und weil es nicht unbedingt von vorteil für die Politiker ist, vergessen umzusetzen.
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24. 06. 2009, 07:43 #13
Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
Schönes Ding! Jetzt braucht man nur noch einen Namen für diese Art des "Angriffs auf ein Regierungsdokument" DDoS passt wohl weniger - aber distributed analyzing wäre doch eine nette Bezeichnung
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24. 06. 2009, 09:29 #14Mitglied
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Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
Naja die Aktion an sich finde ich gut. Was daraus resultiert bleibt abzuwarten. Allerdings ist in England ja eh schon die öffentliche Diskussion über "Veruntreuung" von öffentlichen Geldern bei Politikern im Gange. Stichwort: Spesenskandal
Zitat von devrim
Und ich finde schon, das man von Politikern erwarten kann ... nein eigentlich erwarten MUSS, dass diese mit unserem Geld auch sorgsam umgehen. Und wenn ein Politiker Spesen falsch bzw. unberechtigt gelten macht, so finde ich durchaus, das hieraus Konsequenzen für die jeweilige Person zu ziehen sind. Unabhängig von der Höhe des Betrages.
Ich denke eines der Medienwirksamsten Ereignis der letzen Monate war wohl dieses hier:
1,30 Euro Pfand angeeignet: Fristlose Kündigung
Wenn eine Kassiererin wegen 1.30 € fristlos gekündigt wird, finde ich sollte man gleiche Massstäbe auch bei Politikern anwenden dürfen. Denn unberechtigt gelten gemachte Spesen sind nunmal nichts anderes als Diebstahl.
Die Angst über genau soeine Aktion wie sie nun gerade in England im Gange ist, ist wohl der Grund warum sich unsere deutsche Politik so gegen die Open-Access Initiative (von nicht vertraulichen Regierungsdokumenten; So quasi analog zum Schwarzen Buch der Steuerverschwendung) sträubt. Denn dann würde man ja sehen können was da teils für Schindluder getrieben wird in unseren Parlamenten. Denn ich glaube nicht das unsere Politiker wirklich besser sind.
Zitat von zord911
Geändert von vao82 (24. 06. 2009 um 10:46 Uhr)
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24. 06. 2009, 11:23 #15sauf dich reich!
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Re: Guardian vs. Parlament: Internetexperiment ein voller Erfolg
Warum existieren die Doks eigentlich noch? Ich blättere die gerade mal durch und muß sagen, ne geschwärte Vodafonerechnung... ?!? Wer will was damit? Ich meine, teilweise sind die die Doks so geschwärzt das man diese nicht mehr benutzen, identifizieren oder sonst was kann...
Warum sind diese Dokumente digitalisiert und online ?!?
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