-
26. 06. 2009, 13:37 #1
Google Studie: Internet Politikmedium Nr. 1 für Jugendliche
Aus einer von Google und der University of Management and Communication Potsdam veröffentlichten Studie geht hervor, dass das Internet für Menschen unter 30 Jahren die wichtigste Informationsquelle für politische Bildung darstellt.
Laut den Analysten von Google und der UMC Potsdam hat das Internet im heutigen digitalen Zeitalter für Jugendliche einen wichtigen Stellenwert. Während sich Jugendliche in der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen noch vor einigen Jahren für die Einholung politischer Nachrichten hauptsächlich auf den Fernseher und auf die Tageszeitung zurückgriffen, habe die Entwicklung des Mediennutzungsverhalten gezeigt, dass sich das Internet nun zur primären Quelle dieser Altersgruppe entfaltet habe.
weiterlesenGeändert von Firebird77 (26. 06. 2009 um 15:36 Uhr)
-
26. 06. 2009, 14:53 #2
Re: Google-Studie: Internet für Jugendliche meistgenutzte Politik-Plattform
Willkommen in der Neuzeit. Deswegen finde ich es auch gut, das Parteien wie CDU/CSU SPD und die anderen sich in Bezug auf die jungen Wähler und zukünftigen Wähler so deutlich äußern.
So kommt man zumindest als freiheitlich denkender Mensch nicht in Versuchung, auch nur wieder im entferntesten an die Wahl der Volksverräterparteien zu denken.
Wenn unter jungen Menschen, und dazu zähle ich mich mit meinen 32 auch noch, das Internet die wichtigste, sogar politische, Informationsquelle darstellt und dann CDU und SPD Rentner Internetnutzer in die kriminielle Ecke rücken Ja dann sitze ich mit einem leichten Lächeln vorm Rechner. Und frage mich, wer diese Parteien denn wählen soll, wenn das typische Altgemüse was 90% der Wähler von CDU/SPD ausmacht, irgendwann den Weg alles irdischen geht.
Nur leider ist es bis dahin noch ein weiter Weg, und das leichte Lächeln weicht ob der Vorkommnisse und Forderungen einem wutverzerrten Gesichtsausdruck.
Was mich tröstet? Wir leben länger als ihr, und irgendwann tanzen wir auf euren Gräbern.
P.S.: Zu den Ergebnissen der Studie komme ich auch, wenn ich mich so in meinem Bekanntenkreis umhöre. Denn dort genießen Printmedien und Fernsehen keinen sonderlich hohen Stellenwert mehr, wenn es um politische Fragen geht.
-
26. 06. 2009, 14:59 #3Ein Herz für Katzen
- Registriert seit
- Mar 2007
- Ort
- NRW/OWL
- Beiträge
- 9.945
- NewsPresso
- 1 (Talent)
- Danksagungen
- 10
Re: Google-Studie: Internet für Jugendliche meistgenutzte Politik-Plattform
Da wundert mich garnichts mehr.Lediglich 14 % der Allgemeinheit greife auf das Internet zu, um sich politisch zu informieren.
Das erklärt dann ja auch die Zustimmung eines Grossteils des Dumm-Volks zu gewissen Gesetzen.
MfG Andy
-
26. 06. 2009, 15:05 #4
Re: Google-Studie: Internet für Jugendliche meistgenutzte Politik-Plattform
Das ist natürlich ziemlich nichtssagend, außer dass es einiges an Kompetenzlosigkeit über die Auftraggeber und Ausführer der Studie aussagt. Internet gegen TV, Zeitungen, etc.? Meine Güte - was ist denn das Internet in seiner Gesamtheit? Natürlich. TV, Zeitungen, etc. Eine Ansammlung jeglicher analoger Medieninhalte in nun auch digitaler Form. Wer also sagt, dass soundso viel Prozent aller Jugendlichen das Internet der Zeitung vorziehen, dann kann das auch bedeuten, dass soundsoviel Prozent + die "nur" Zeitungsleser ihre politischen Informationen aus dem Medium Zeitung holen. So ist dies nur eine weitere Studie für den A****.
@ Theojin: Etwas vorsichtiger bitte mit deinen Aussagen über ältere Leute - was immer du damit meinst (18, 30, über 100?). Du klingst mit Deinen Vorurteilen beinahe so, als wenn bereits der Kalk rieselt...
-
26. 06. 2009, 15:23 #5
Re: Google-Studie: Internet für Jugendliche meistgenutztes Politik-Medium
Ich hab nichts gegen ältere Leute, bei weitem nicht
.
-
26. 06. 2009, 15:41 #6Ein Herz für Katzen
- Registriert seit
- Mar 2007
- Ort
- NRW/OWL
- Beiträge
- 9.945
- NewsPresso
- 1 (Talent)
- Danksagungen
- 10
Re: Google-Studie: Internet für Jugendliche meistgenutztes Politik-Medium
Na ja, bin ja nun auch Ü50, aber wenn ich die (politische) Meinung von vielen in meiner Alterklasse so mitbekomme, was Überwachung, Kontrolle und Verbote betrifft, stelle ich schon fest, dass die Ängste-Schürerei gewisser Politiker in den Massenmedien gerade da auf sehr fruchtbaren Boden fällt. Was sich natürlich auch auf´s Wahlverhalten auswirkt.
Zitat von Theojin
Je weniger diese Leute sich im Netz bewegen, (viele schreiben nur mal Emails im Bekanntenkreis, machen was bei Ebay und spielen vielelicht noch irgendwelche Spiele, in politischen Foren findet man fast keinen davon!), desto grösser ist die Zustimmung zu den Verbots-Parteien.
Hab auch keine Ahnung, wie man das ändern kann, bei den Meisten redet man gegen ne Wand.
MfG Andy
-
26. 06. 2009, 16:39 #7
Re: Google Studie: Internet Politikmedium Nr. 1 für Jugendliche
vll. lesen die mal die studie und denken über Wahlsysteme die "online" möglich sind nach......
kurz online zu gehen, zu voten geht schneller als durch den verkehrsstau zu fahren und sich dann an der wahlurne noch anzustellen....
würde vll. sogar die Wahlbeteiligung erhöhen.....
-
26. 06. 2009, 17:07 #8Mitglied
- Registriert seit
- Apr 2009
- Beiträge
- 130
- Danksagungen
- 0
Re: Google Studie: Internet Politikmedium Nr. 1 für Jugendliche
@Caarcrinolas
An der Wahlurne anstellen? Durch den verkehrsstau fahren?
Entschuldige aber warst du denn in letzter Zeit wählen?
Also ich hatte erstmal nen 5 minuten Fussweg (gut das wird vom wohnort abhängig sein) und musste kein Stück warten da ja keiner wählen geht! Die leute machen sich ja nichmal die mühe es zu versuchen und sich dann darüber aufzuregen sie lassen es gleich bleiben.
In diesem sinne, mit freundlichen grüssen,
you're argument is invalid.
(;
-
26. 06. 2009, 17:22 #9Ein Herz für Katzen
- Registriert seit
- Mar 2007
- Ort
- NRW/OWL
- Beiträge
- 9.945
- NewsPresso
- 1 (Talent)
- Danksagungen
- 10
Re: Google Studie: Internet Politikmedium Nr. 1 für Jugendliche
Das war bei mir auch so, bei der EU-Wahl, ich war so zwischen 10 und 11 Uhr da und war der Einzige im ganzen Wahllokal.
Zitat von Protuberanz
(Abgesehen von den Wahlhelfern...)
Ausserdem wage ich mal zu behaupten, dass bestimmte Politiker sich nur so lange über zu geringe Wahlbeteiligung beschweren, wie sie hoffen (können), dass mehr Beteiligung an den bestehenden Machtstrukturen absolut nichts ändert.
MfG Andy
-
26. 06. 2009, 20:22 #10
Re: Google Studie: Internet Politikmedium Nr. 1 für Jugendliche
Dito. Bei mir wars genauso. Ich hab genau 3 Wähler getroffen. Gut, lange war ich natürlich nicht drin - wer weiss, wen er wählen will, braucht ja nicht lange.
Zitat von Protuberanz
Langsam sollte man sich Gedanken machen, ob eine höhere Wahlbeteiligung nicht eventuell dadurch erreichbar wäre, das Volk in Entscheidungen mehr zu berücksichtigen. Wer ständig mit seiner Meinung übergangen und verarscht wird, sagt sich irgendwann eben auch "Leckt mich doch!"
AUA!
Zitat von Protuberanz
-
26. 06. 2009, 20:31 #11
Re: Google Studie: Internet Politikmedium Nr. 1 für Jugendliche
Das passt ein Zitat von Volker Pispers ganz gut: "Wenn Wahlen etwas ändern würden wären sie verboten"
Zitat von titus_shg
@Topic:
Na klar informiert sich die Junge Generation im Internet, sie sind damit aufgewachsen. Und wenn ich mir anschaue wie sich einige Leute 40+ mit Computern etc anstellen ist es auch kein Wunder das sie sich nicht wirklich an Diskussionen etc beteiligen, aber auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel ... zum Glück.
-
28. 06. 2009, 02:52 #12
Re: Google Studie: Internet Politikmedium Nr. 1 für Jugendliche
Seht Euch hier mal die Empfehlungen bei Abgeordnentenwatch an (Bild rechte Seite):
http://www.gegenstimme.net/wp-conten...ration-c64.jpg
Normalerweise gibt es für Antworten der Abgeordneten wenn es gut läuft 50-100 Empfehlungen.
Die 94 - 144 für Tauss sind schon absolute Spitzenwerte. Das mit den 3464 Empfehlungen dürfte mit der KiPo Geschichte zusammenhängen und ist ein ansonsten unerreichter Gipfel.
Wie hier im Thread deutlich geworden, werden vor allem junge Leute bei Abgeordnetenwatch online sein. Und derjenige der ahnung vom Medium hat, wird jetzt wohl (wegen seiner (angeblich)zwielichtigen Handlungsweisen in der KiPo Sache) aus der Politik ausscheiden. Und die Vorurteile der alten Herren in der Politik gegen das Internet haben sich einerseits bestätigt und andererseits haben sie ihn deshalb rausschmeissen müssen.
Und dabei war doch gerade sein Anliegen der Nachweis, daß der KiPo Handel gar nicht übers Internet sondern über Mobiltelefon abgewickelt wird.
L.
-


Zitieren
mehr lesen...







Russland: Soziales Netzwerk...
Gestern, 18:20 in gulli:news