-
30. 06. 2009, 18:47 #1
Afrika: Google baut SMS-Dienst auf
Google will in Afrika die Informationsarmut bekämpfen und setzt daher auf einige neue SMS-Dienste.
Damit möglichst viele User in Afrika die Angebote des Internetgiganten in Anspruch nehmen können, plant man, auf einen Kurznachrichtendienst in Form von SMS zu setzen. Für den Anfang wird der Service nur in Uganda angeboten. Im weiteren Verlauf will man den Dienst auch anderen afrikanischen Ländern zugänglich machen, hieß es. Laut Google selbst ist es in Gegenden großer Informationsarmut von zentraler Bedeutung, die Leute mit Informationen zu versorgen, wo immer sie benötigt werden.
weiterlesen
-
30. 06. 2009, 20:21 #2
Re: Afrika: Google baut SMS-Dienst auf
das mit dem wetterbericht hätten se sich sparen können

morgen mal wieder 80° - regenwahrscheinlichkeit: 0%
mfg
-
30. 06. 2009, 20:27 #3
Re: Afrika: Google baut SMS-Dienst auf
Naja gibt wohl noch was wichtigeres als bloße Informationsarmut.
-
30. 06. 2009, 20:29 #4
Re: Afrika: Google baut SMS-Dienst auf
sehr gut
Zitat von pwnjuana

-
30. 06. 2009, 21:02 #5
Re: Afrika: Google baut SMS-Dienst auf
Stimmt, aber das ist weniger Googles Bier. Informationen sind dort trotzdem wichtig, denn so einfache Dinge wie das grobe Weltgeschehen sind in ländlichen Gebieten Afrikas nunmal schwer mitzuverfolgen. Inwieweit nun fehlendes Wissen mit der Armut und Bürgerkriegen in Afrika zusammenhängt, mögen Wissenschaftler rausfinden, aber ich schätze mal, ganz unwichtig ist das sicher nicht.
Zitat von rrrrr
Geändert von Oldholo (30. 06. 2009 um 23:20 Uhr)
-
30. 06. 2009, 21:19 #6Mitglied
- Registriert seit
- Mar 2009
- Beiträge
- 70
Re: Afrika: Google baut SMS-Dienst auf
Sicherlich ist die Bekämpfung der Armut wichtiger, nur, wie wir sie praktizieren, kann das noch jahrhunderte dauern.
Deshalb kann man wenigstens versuchen, einen Teil der Gesellschaft Afrikas besser gehen zu lassen. Wenn sie besser informiert sind, können sie vllt. auch anderen Menschen helfen, ohne diese "westliche Welt"-Aktionen. Nur muss Google auch z.B. zu afrikanischen Finanzen und der Medizin immer was melden.
-
01. 07. 2009, 14:36 #7
Re: Afrika: Google baut SMS-Dienst auf
Find ich im Grunde gut deswegen, weil es technischen Fortschritt erlaubt und besonders bei ihren zahlreichen Bürgerkriegen schon praktische ist, informiert zu sein wie weit die Rebellen/Die Armee ist...
Außerdem ist es das einzige, außer finanziellen Mitteln, das einzige was sie tun können...
Nur dumm, dass die Hälfte der Afrikaner kein Netz bekommen bzw kein Handy haben^^
-
01. 07. 2009, 14:44 #8
Re: Afrika: Google baut SMS-Dienst auf
Eine Versorgung an Information ist sicherlich eine gute sache und billige Handys gibt es auch.
Was mich persönlich stört, ist das mir Google zu mächtig wird, ich kann nicht beurteilen, wie eng die es mit dem datenschutz nehmen, aber die Informationen, die sie sammeln mit ihren hunderten von Diensten und Programmen führt theoretisch zu einer hinreichenden steckbrief über jeden Menschen, der hin und wieder seine vier wände verlässt.
Ich wünsch mir die zeit zurück, in der all dies technisch noch nicht umsetztbar war.
wuselbär
-
02. 07. 2009, 12:36 #9
Re: Afrika: Google baut SMS-Dienst auf
Ich finds super. Vielleicht arbeiten sie damit nicht sofort gegen die Armut. Aber auf lange Zeit gesehn, hilft es vielleicht sogar mehr dagegen als wenn man das Geld in Lebensmittel investiert. Die Lebensmittel isst man einmal, dann sind sie weg. Das Info-Netz bleibt. Außerdem glaube ich kaum, dass sich Google in solche Umkosten (vermute mal das wird sie auch bisschen was kosten) stürzen würde, wenn niemand was davon hätte.
greetz Inu
-
03. 07. 2009, 11:58 #10
Re: Afrika: Google baut SMS-Dienst auf
Das hilft vielleicht auch. Aber dennoch finde ich, dass die Menschen in Afrika etwas zu beißen haben sollen. Denn mit dem Internet oder mit dem Handy Essen bestellt, das dauert schon länger.
Zudem ... Ich denke auch nicht, dass sich Google in diesem Punkt großartig ohne "Gegenleistung" der jew. Regierung einbringt.
-


Zitieren
mehr lesen...







"Wir können nichts dazu" -...
Gestern, 21:23 in gulli:news