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07. 08. 2009, 19:07 #1
Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Immer wieder taucht die Forderung auf, Geld für hochwertige Medieninhalte im Netz zu verlangen. Auch der Springer Verlag begrüßt dies.
Als federführend auf diesem Gebiet gilt der US-amerikanische Medienunternehmer Rupert Murdoch. Er selbst äußerte vor geraumer Zeit den Gedanken, auch im Netz für Nachrichten und hochwertige Texte eine gewisse Gebühr zu verlangen. Beim Wall Street Journal wurde dies beispielsweise schon umgesetzt. Für die weitere Zukunft sollen weitere Plattformen der News Corp. nachziehen.
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07. 08. 2009, 20:34 #2Mitglied
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Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Von mir aus kann der Springer Verlag seinen "Content" schön teuer machen. Vielleicht lesen dann endlich wenig Leute die BLÖD Zeitung.
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07. 08. 2009, 20:43 #3Mitglied
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Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Irgendwie sind alle der Meinung, das der Durschnittsbürger wohl sehr viel Geld hat. Wenn sie dann merken, dass es keiner kaufen will/kann, wird wieder ein riesen Geschrei wegen 'Raub' gemacht.
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07. 08. 2009, 21:00 #4
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Sollen sie machen.
Werden ja sehen was sie davon haben, wenn die Seiten nicht mehr besucht werden
Dann sind aber auch wieder die gaaaaaaanz bösen Raubleser dran schuld..
Dann werden Seiten von ARD und ZDF eben wieder besser besucht. Besser geschrieben und teilweise besser recherchiert sind die sowieso.
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07. 08. 2009, 21:00 #5
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Hä?
Zitat von gulli:news
Was bitte hat denn der Springer-Verlag mit hochwertigen Inhalten zu tun?
Aber wenn die die Top-News über Lukas Podolski, Olli Kahn, Lothar Matthäus usw. dann irgendwann kostenpflichtig machen, werden sich vielleicht sogar ein paar Fans finden, die dafür noch bezahlen.
Man sollte den gemeinen BILD-Leser und seine Kaufkraft nicht unterschätzen.
@ Spellcraft:
Raubleser ist gut.
Den kannte ich noch nicht. 
MfG Andy
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07. 08. 2009, 21:05 #6
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
In Fachkreisen auch "Salamitaktik" genannt und von Innenministern bereits erfolgreich erprobt
Zitat von gullinews

Nein, sollen sie ruhig machen. Ich bezweifle stark, daß es sie diesem Anlauf mehr Erfolg haben werden als beim letzten mal. Ist ja nicht so, daß die Zeitschriften schon immer kostenfreie Online-Angebote hatten bzw. alle welche haben.
Und zum Thema Qualitätsjournalismus: Als ob es den wirklich gäbe. Da werden einfach die Agenturmeldungen fröhlich kopiert und fertig ist der Artikel. Wenn sie denn online Geld verdienen wollen, dann mit einer freiwilligen Beitragsfunktion für *gute* Artikel. Da ist dann auch ein Ansporn da für Qualität.
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07. 08. 2009, 21:10 #7Mitglied
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Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Problem #1
Es hieß immer "Micropayment"!
Micro ist für mich unterhalb 0,10€ (maximal) 0,20€ pro Artikel.
Es gab aber noch nie Artikel zu wirklichen Micro Preisen!
Alle kosten hohe Summen z.B. 2€ für einen einzigen Artikel!
DAs ist reinster Wucher und ich unterstütze solche Wucherpreise nicht - basta!
Das sind ja für die Anbieter reine extra Gewinnen und müssen also nicht die Produktionskosten des Heftes einbringen!
Deshalb sind 2€ einfach nur ein Schlag ins Gesicht!
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07. 08. 2009, 21:19 #8HubrisGast
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Nur so als Hinweis: Der Springer-Verlag hat mit der BILD-Zeitung nichts zu tun. Und bevor hier jetzt rumgeflamet wird: checkt es selber auf Wikipedia. Der Springer-Verlag ist größtenteils in der Wissenschaft angesiedelt; "Verlag Axel Springer" ist für die Bildzeitung verantwortlich.
Zumindest aus der gulli:news-Meldung geht nicht hervor, welcher hier gemeint ist, solange man nicht den Namen des Chefs sucht.
Edit: Namen gecheckt. Es handelt sich in der Tat nicht um den Springer-Verlag, sondern um Axel Springer, d.h. um den selben Verlag, der die BILD auch rausbringt. Wäre vielleicht gut, das in den News zu editieren.
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07. 08. 2009, 21:25 #9
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Thema für die nächste Wahl: die Inhalte der öffentlich-rechtlichen unter CC-Lizenz stellen und dauerhaft verfügbar machen. Nicht dieses 7-Tage-verfügbar-Geschwurbel wie sie es jetzt gemacht haben.
Gegen dieses Privatfernsehen ist öffentlich-rechtlich fast schon Gold. Von mir aus sollen die Zeitungsverlage ihre Angebote für Geld anbieten. Dafür fliegen sie dann auch aus dem Google-Index raus.
Würde ja gern mal wissen, wie lange das dauert, bis bei Springer das Heulen und Zähneklappern anfängt, wenn die nicht mehr von Google gefunden werden.
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07. 08. 2009, 21:31 #10
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Tja, wenn in diesem Zusammenhang von Mathias Döpfner die Rede ist, sollte dem einigermassen belesenen User doch wohl bekannt sein, um welchen Springer-Verlag es sich handelt, oder?
Zitat von Hubris
Das "Micro" ist dann wohl eher auf den (umgerechneten) Stundensatz eines Vorstandsvorsitzenden bezogen.
Zitat von JimPanse
In Relation dazu wären 2 Euro wirklich "Micro"....
Aber mal was anderes: Sehr viele (für mich!) interessante News findet man bei den Mainstream-Fritzen überhaupt nicht. Und auf irgendwelches tendenziöses Massen-Abgeschreibsel kann ich sowieso verzichten. Erst recht, wenn es was kostet. Letztlich kommen diese Sachen auch irgendwann in den Radio/TV-News, wenn man sie denn unbedingt wissen will.
MfG AndyGeändert von titus_shg (07. 08. 2009 um 21:40 Uhr)
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07. 08. 2009, 21:55 #11Mitglied
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Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Das glaubst du doch selbst nicht, dass viele Leute den Unterschied zwischen Springer und Axel Springer kennen.
Zitat von titus_shg
Ich studier an einer technischen Uni, also da wo das den Leuten eigentlich geläufig sein sollte...und selbst dort kennen die meisten den Unterschied nicht. Was ich da schon Aufklärungsgespräche geführt habe...
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07. 08. 2009, 21:59 #12
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Wenn der Springer-Verlag will, dass ich was aus dieser Verblödungsmaschinerie lese, muss er mich aber sehr gut bezahlen... !
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07. 08. 2009, 22:11 #13
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Bei der Axel Springer AG würde ich mich ohne weitere Überlegung für die Einführung eines Bezahlcontents aussprechen. Steht uns mit den Verkaufszahlen der BLÖD Zeitung bereits ein Offline-Index zur Beurteilung der Dummheitsverteilung in diesem Land zur Verfügung, würden wir mit diesem Schritt auch einen Online-Index erhalten.
(Anm: Ich erkläre hiermit, daß ich den Begriff Zeitung in Verbindung mit der Axel Springer AG nur aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwendet habe. Tatsächlich halte ich dieses Produkt nicht für eine Zeitung, dies würde eine Herabwürdigung richtiger Journalisten darstellen. Persönlich würde ich dieses Produkt nicht einmal als Unterlage beim Kartoffelschälen benutzen.)
mfg
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07. 08. 2009, 22:14 #14
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Vom (Nicht-Axel-)Springer-Verlag wusste ich auch nichts.
Zitat von Die_Neue
Aber der Name Mathias Döpfner war mir geläufig, und zwar in Verbindung mit der Bild. Der taucht ja nun auch oft genug im Netz auf, in irgendwelchen News.
MfG Andy
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07. 08. 2009, 22:19 #15Mensch Meier
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Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Mit leisen Sohlen, Schritt für Schritt wollen Sie die gebührenpflichtigen Inhalte einführen; so so. Es gibt schon eine andere Berufsgruppe die so agiert, man nennt Sie Diebe.
Die Frage sollte eher sein brauchen wir diesen extra für uns Leser aufbereiteten Qualitätsjournalismus in Zeiten des Internets? Sollte es nicht eher so ablaufen das ungefilterte Informationen auf Plattformen von direkt betroffenen zur Verfügung gestellt werden, die durch Moderatoren gepflegt werden, die wiederum zur Diskussion anregen?
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07. 08. 2009, 22:32 #16Mitglied
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Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Also ich kann heute schon sagen das, das ganze vorallem an einem thema scheitert, das man sich dann wieder überall einzeln anmelden muss. Kein mensch wird das mit machen, vielleicht mal auf einer seite die man wirklich sehr nutz aber keiner wirds auf 2 oder drei seiten machen diese ließt man dann einfach nicht mehr.
Wenn dann sollte man halt eine bezahlbare medienflatrate anbieten, also musik filme und so um sonst wenn man 10€ im monat bezahlt, von mir auch auch steigend mit mehr bandbreite. Sowas würde gemacht werden da die internet preise halt wirklich billig sind aber wenn man einzeln bezahlen soll wirds nie klappen!
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07. 08. 2009, 22:32 #17
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Ganz genau.
Zitat von reggn
Dank Internet ist der Bürger nämlich nicht länger nur Leser, Zuschauer oder Zuhörer irgendwelcher Nachrichten.
Sondern er kann sich -fast zum Nulltarif- aktiv (und weitgehend ungefiltert!) in die Diskussion einbringen. In Foren, Blogs und Boards. Und seine Meinung zu irgendwelchen Themen erreicht bestenfalls Millionen. Jederzeit (und dauerhaft) nachzulesen.
Damit werden die Printmedien nie mithalten können.
MfG Andy
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07. 08. 2009, 23:17 #18
Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Falls man solche "hochwertigen Medieninhalte" benötigen sollte, bezieht man sie natürlich dort, wo sie noch kostenlos sind - so wie es im Netz eigentlich schon immer war; denn unsere Qualitätsmedien müssen ja ohnehin alle das Gleiche schreiben.
Ansonsten gibt es genug alternative News-Seiten und News-Seiten im englischen Sprachraum, so dass man zum Glück nicht auf die Zensur des deutschen Presserates angewiesen ist.
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08. 08. 2009, 00:16 #19Mitglied
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Re: Springer Verlag: Bezahl-Inhalte auch hierzulande gefragt
Ich würde ohne Probleme auch ohne den Springer auskommen, nur leider kommt man nicht dran vorbei (überall dieser "Bildet deine Meinung"-Slogan).
Aber zum Thema. Soll der Springer ruhig Geld für seinen Mist verlangen, wenn Otto-Idiot-Leser dafür noch Geld zahlen will soll er doch. Ich zahl bisher nichts an den Springer und werde auch nichts zahlen. Bleib ich halt bei den öffentlich rechtlichen.
@JimPanse: Mutig, dass Du 10-20 Cent pro Nachricht zahlen willst.
Du musst es ja dicke haben. Was kostet diese Papierverschwendung zur Zeit? € 1,50? Dann bekämst Du für den Preis einer ganzen Zeitung im Internet grade mal 7-15 Nachrichten. Und das, obwohl es für den Springer keinen Mehraufwand bedeutet, da die News eh in die Datenbank geschrieben werden. Mit diesem Preismodell würden die Leute vom Springer nicht aufhören können vor Freude zu rotieren.
Ich wünschte ich könnte meinen Spamfilter in die reale Welt übertragen, dann wären die Zeitungsständer etwas leerer
Volks-PC, Volks-Jeans, Volks-Aktie ... VOLKS-VERBLÖDUNG!
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08. 08. 2009, 03:30 #20Mitglied
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Eine positive Entwicklung
Das ist eine positive Entwicklung. So kommt weniger rechtskonservativer Müll der Springer Presse in Umlauf.
So long...
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