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  1. #1
    Hasst die Telekom Avatar von Destruktoierer
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    Standard Kaufberatung Grafikkarten

    Hier im Forum wird immer wieder nach unseren Empfehlungen für Grafikkarten gefragt.
    Meistens wird dann auch noch vergessen, die Bildschirmgröße, das Budget und der Anwendugsbereich anzugeben.
    Das nervt natürlich, da wir immer nachfragen müssen, bevor wir mit der Beratung beginnen können.
    Wer also in Zukunft unsere Meinung einholen will, sollte zuerst diesen Sticky lesen.
    Hier wird alles erklärt, was man vor dem Kauf einer neuen Grafikkarte wissen sollte und es werden für jedes Budget Empfehlungen genannt.
    Sollte etwas unklar oder nicht vorhanden sein,
    bitte ich darum, dies im Arbeitsthread zu bemängeln.
    Auch sonstige Kritik oder Anregung gehört in den Arbeitsthread.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Destruktoierer.




    _____________________________________________________
    Inhaltsverzeichnis

    1: Einleitung
    1.1: Welche Grafikkarte passt auf mein Mainboard?
    1.2: Wie finde ich heraus was für einen Slot ich habe ohne meine alte Grafikkarte auszubauen, oder den PC zu öffnen?
    1.3: Nvidia oder ATI?
    1.4: Multi-GPU
    1.5: Hybrid SLI/CF

    2: Informationen zum Kauf
    2.1: Worauf muss ich beim Kauf einer neuen Grafikkarte achten?
    2.2: Kaufempfehlungen
    2.3: Silent-Grafikkartem


    3: Kühlung
    3.1: Grafikkartenkühler auswechseln
    3.2: Kaufempfehlungen

    4: Übertaktung

    4.1:Was passiert beim Übertakten und wie hoch ist die Leistungssteigerung, die ich erwarten kann?
    4.2:Was muss ich vor der Übertaktung alles wissen?
    4.3:Welche Tools werden benötigt?

    _____________________________________________________
    Geändert von Destruktoierer (14. 08. 2009 um 23:37 Uhr) Grund: Formulierung

  2. #2
    Hasst die Telekom

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    Avatar von Destruktoierer
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    Standard Re: Kaufberatung Grafikkarten

    1: Einleitung
    Die Grafikkarte ist die Kernkomponente eines Gamer- oder CAD- PC's,
    die, wie der Name schon sagt, für die Berechnung der Grafikeffekte zuständig ist.
    Die führenden Hersteller auf den Markt sind ATI, Nvidia und Matrox,
    wobei letzterer sich auf CAD spezialisiert hat und keine für Spiele-PCs relevanten Karten auf dem Markt hat.
    Auch Nvidia und ATI schicken Karten auf den Markt, die ebenfalls auf CAD ausgerichtet sind:
    Quadro(NVdidia) und FireGL/FireVL(ATI).
    Für alles, was nichts mit CAD zu tun hat, gibt es die Geforce-(Nvidia) und die Radeon(ATI)-Serie.


    1.1: Erklärung der Grundbegriffe

    Um euch die nervige Suche nach den Bedeutungen einiger Namen, Abkürzungen oder Fachbegriffen zu ersparen, die welche ich auf den folgenden Seiten verwenden werde, und euch das lesen einfacher zu machen, werde ich hier ersteinmal die Grundbegriffe erklären.


    GPU
    GPU(eng.)steht für Graphics Processing Unit, sprich den Grafikprozessor auf der Grafikkarte

    VRAM
    Als VRAM (Video-RAM) wird der Speicher auf der Grafikkarte bezeichnet.

    GPGPU
    GPGPU (General Purpose Computation on Graphics Processing Unit) bezeichnet die Zweckentfremdung der GPU für Berechnungen, die normalerweise der Prozessor vornimmt, wodurch meist extreme Geschwindigkeitsvorteile erreicht weden.
    ATIs GPGPU-Engine trägt den Namen "Stream", der Name des von Nvidia entwickelten Gegenspielers lautet CUDA.
    Später mehr dazu.

    PhysX
    Als PhysX bezeichnet man einen Prozessor, der nur zur Aufgabe hat, alle physikalischen Berechnungen, wie zum Beispiel das realistische Zersplittern von Glas, oder Explosionen.
    Alle Karten von Nvidia ab der 8000er Serie unterstützen PhysX, ATI kann dies leider nicht bieten.

    DirectX
    DirectX ist die Sammlung verschiedener Programmierschnittstellen für einem schnelleren Zugriff auf die Grafikkarte.
    Es ist, grob gesagt, das Glied, welches die Software mit Windows verbindet und ermöglicht die Darstellung der verschiedensten Effekten.

    1.2: Welche Grafikkarte passt auf mein Mainboard?

    Es gibt insgesamt 3 Slots, welche man , je nach Karte, nutzen kann.

    PCI-Express(PCIe)
    PCIe ist der heutige Grafikkartenstandard, welcher im Gegensatz zu seinen Vorgängern eine höhere Datenübertragungsrate bietet.
    Es gibt PCIe und PCIe 2.0, wobei eine Karte mit PCIe 2.0 problemlos in einem PCIe-Slot funktioniert, das heißt, abwärtskompatibel dazu ist.


    PCI
    Passen auf jedes Mainboard, jedoch hat fast jede Hauptplatine heutzutage einen PCI-Express- oder AGP-Anschluss, wobei der letztgenannte nicht mehr ganz so häufig vertreten ist.
    PCI-Karten lohnen sich nur für die Aufrüstung älterer PCs, oder PCs ohne einen der oben genannten Slots.



    AGP
    Der AGP-Slot hat schon einige Jahre auf dem Buckel und wurde inzwischen vollständig vom PCIe ersetzt, weshalb so gut wie keine Karten mehr für diesen Slot erscheinen.
    Sollte man noch ein AGP-Board besitzen, sollte man nicht mehr aufrüsten, sondern es komplett durch eines mit PCIe ersetzen.


    PCIeX1
    In seltenen Fällen stellt ein Mainboard auch keinen vollwertigen PCIe-Slot zur Verfügung.
    Der PCIeX1-Slot ist kleiner und hat weniger Kontakte,
    woraus die geringere Bandbreite resultiert, weshalb es für diesen Slot nur Low-End Karten zu kaufen gibt.



    1.2:Wie finde ich heraus, welchen Slot ich habe, ohne meine alte Grafikkarte auszubauen oder den PC zu öffnen?

    Dazu braucht ihr das kleine Tool "SIW"
    Ladet es euch herunter, installiert und startet es.
    Unter dem Punkt "System Slots", findet ihr alle Informationen zu den auf eurem Mainboard vorhandenen Slots.

    1.4: NVidia oder ATI?

    Grundsätzlich ist keiner der beiden Hersteller besser oder schlechter!
    Jedoch bieten die Karten beider Hersteller andere Vor- und Nachteile.
    Hier eine kleine Auflistung:

    ATI
    Vorteile:
    Die älteren Karten, bis zu 3000er Serie, kommen, dank ihrer DirectX10.1 Unterstützung, teilweise mit DirectX11 klar, wodurch sie bei Spielen mit DirectX10.1, beziehungsweise DirectX11 bis zu 25% schneller sind, als Nvidiakarten früherer Generationen.

    Nachteile:
    PhysX wird nicht unterstützt, weshalb die CPU die Berechnung jener Effekte übernehmen muss.
    Jedoch führt dies zu massiven Fps-Einbrüchen, weshalb man mit einer ATI-Karte besser auf diese Effekte verzichten, oder eine extra PhysX-Karte, welche dann die Berechnungen übernimmt, einbauen sollte.

    Nvidia
    Vorteile:
    Ab der 8000er Serie wird PhysX unterstützt.

    Nachteile:
    Nvidias aktuelle Karten(Geforce 4xx) werden sehr, sehr heiß, teils über 100 Grad und benötigen massiven Kühlungsaufwand, was in einer für viele unerträglichen Lautstärke resultiert.

    1.5: Was bringt mir DirectX 11?

    Vielleicht stellt man sich die Frage, warum man denn unbedingt zur neueren DirectX-Version greifen sollte.
    Es gibt mehrere Gründe:

    1: Die Tesselation
    Die Tessalation führt dazu, dass 3D Flächen in viele Dreiecke unterteilt werden (Triangulation), wodurch alles plastischer, realistischer wirkt.
    Hier der Vergleich:

    Mit Tesselation


    Ohne Tesselation

    Ein gewaltiger Unterschied, wie man sieht.
    Hier das ganze noch einmal im Detail:

    Ohne Tesselation


    Mit Tesselation


    Wie man sieht, ist das untere Bild in wesentlich mehr Dreiecke unterteilt, was den Detailgrad deutlich anhebt.

    2: Das Compute Shading
    Compute Shading vereinheitlicht allgemeine Rechenaufgaben der GPU, wodurch Programme, die davon Gebrauch machen, schneller laufen.

    3: Der Geschwindigkeitsvorteil
    Alle Karten, die DirectX 11 unterstützen, haben unter DX11 einen erheblichen Geschwindigkeitvorteil gegenüber DX10/10.1.
    Wie man hier
    gut sehen kann, arbeitet eine HD5770 unter DX11 ca. 25 Prozent schneller, als unter DX10.1.

    1.6: Multi-GPU Systeme
    NVidia's SLI oder ATI's Crossfire nennt sich die Verbindung mehrerer Grafikkarten,
    hier gibt es Vor- und Nachteile eines solchen Systems.
    Vorteile sind ganz klar die enorme Leistungssteigerung besonders für Bildschirme mit einer höheren Auflösung zB 1920*1200 oder 2560*1600 bei der eine einzelne Grafikkarte oft nicht für Very High - Spielspaß ausreicht.
    Nachteile sind der hohe Stromverbrauch, die Inkompatibilität zu vielen älteren Spielen, die zum größten Teil bei SLI Systemen bestehenden Mikroruckler und natürlich der Preis.
    Mikroruckler sind unsynchrone Bildraten, zB wird das eine Bild in 15ms und das andere in 30ms zum Monitor geschickt.
    Im Endeffekt hat man dann eine hohe Bildrate, aber es fallen Mikroruckler auf, die den Spielspaß nicht gerade steigern.
    Jedoch ist das Problem nicht mehr so schlimm wie früher und es wird weiter geforscht um diese Mikroruckler auszumerzen.

    1.7: HybridSLI/HybridCrossfire
    HybridSLI/CF, bezeichnet man eine Multi-GPU Verbindung der OnBoard-Grafikkarte einer Hauptplatine und einer normalen Grafikkarte.

    Zum Stromverbrauch ist noch zu sagen, im Idle(Desktop)-Modus wird bei der 4870X2 und beim Hybrid SLI/CF eine GPU deaktiviert, sodass nur eine GPU arbeitet und die andere keinen Strom verbraucht. Sobald ein Spiel gestartet wird, schaltet sich die 2te GPU natürlich ein und man kann ohne Verluste spielen.

    Interessante Links:
    CUDA
    PhysX
    Hybrid CF
    Multi-GPU
    Dx 10 vs. Dx10.1
    Vergleichstest von 14 aktuellen und älteren Garfikkarten
    Geändert von Destruktoierer (06. 04. 2010 um 22:27 Uhr)

  3. #3
    Hasst die Telekom

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    Standard Re: Kaufberatung Grafikkarten

    2: Informationen zum Kauf


    2.1: Worauf muss ich beim Kauf einer neuen Grafikkarte achten?

    Zu beachten ist zuerst einmal, ob das Mainboard überhaupt den Slot der Wunschkarte unterstützt.
    Erst danach guckt man, ob das Netzteil die benötigte Leistung erbringt.
    Je nach Karte wird ein mehr- oder weniger starkes Netzteil empfohlen, dazu später mehr.
    "Durch das Netzteil läuft doch nur Gleichstrom...da gibts doch keine Unterschiede!"
    Falsch!
    Die Effizienz und gewisse Schutzmaßnahmen sind zu gewährleisten! Ein Netzteil mit einer 80-Plus Zertifizierung ist empfehlenswert. Man kann allgemein sagen, dass Netzteile von Enermax, Corsair, Seasonic, Be quiet, OCZ, Tagan und Cougar zu empfehlen sind!
    Doch selbst wenn man das Alles beachtet, bringt einem die beste Grafikkarte nichts, wenn irgendein Teil des Gehäuses den Einbau verhindert.
    Messt deshalb aus, ob ihr die Grafikkarte in das Gehäuse setzen könnt, die Länge der Karten werde ich bei den Empfehlungen angeben.


    Bringt mir eine neue Grafikkarte automatisch eine Leistungssteigerung bei Spielen ?


    Ja, aber manchmal nur bedingt!
    Der Prozessor kann ein dünner Flaschenhals werden.
    Eine High-End Karte kommt nicht dazu ihre Leistung zu entfalten wenn sie mit einem Pentium 4 arbeitet.



    Ich will mir eine neue Grafikkarte kaufen, welche soll ich nehmen ?


    Man kann auf diese Frage keine allgemeine Antwort geben!
    Es kommt auf den Anwendungsbereich, die restlichen Komponenten und natürlich das Budget an.



    Ich habe ein Mainboard mit AGP-Slot, soll ich noch aufrüsten?

    Sollte man noch einen alten PC mit AGP-Slot besitzen, welchen man gerne aufrüsten möchte, so ist meistens davon abzuraten.
    Selbst schwächere aktuelle AGP-Karten werden meist von dem veralteten Rest des PCs ausgebremst.
    Bei einem AGP-System ist meist auch nicht genug RAM vorhanden, um Spiele halbwegs ordentlich zu spielen.
    Investiert also lieber in ein komplett neues System, anstatt eine AGP-Karte zu kaufen.



    Fragen die man sich selber stellen sollte


    - Brauche ich die Grafikkarte jetzt oder kann es warten, sprich: Ist es wirklich notwendig, oder bin ich mit meiner jetzigen Karte noch gut ausgerüstet?
    - Was kann ich ausgeben/werde ich ausgeben können ?
    - Auf welcher Auflösung werde ich spielen ?
    - Möchte ich alle Spiele auf Very-High spielen ?
    -Was will ich spielen?

    Rangliste und Benchmarks
    Hier kann man eine Liste von knapp 220 Grafikkarten, sortiert nach ihrer Leistung ansehen.
    Wer aber Ergebnisse sehen möchte kann sich hier ein Performancerating aller aktuellen Karten ansehen.
    Es ist auch ratsam ein paar Seiten zurück zu blättern, um sich die Bildraten in verschiedenen Spielen anzusehen oder vorzublättern um sich Lautstärke, Leistungsaufnahme(ACHTUNG: das komplette Testsystem mit übertaktetem Core2Extreme wurde hier getestet) oder Temperatur der Grafikkarten anzusehen.



    2.2: Kaufempfehlungen



    Budget: ~25 Euro.
    Die Grafikkarten in diesem Preisbereich sind um ein vielfaches schwächer als Karten, die nur 15 Euro mehr kosten und lohnen sich nur für Leute, die in keinster Weise etwas mit Spielen zu tun haben, oder denen die Grafikkarte durchgeschmort ist und übergangsweise eine neue brauchen.
    Als Empfehlung nenne ich die Sapphire Radeon HD 4350
    , welche vollkommen passiv gekühlt, also geräuschlos ist.
    Die Karte verbraucht so wenig Strom, dass sie in jedes System passt.


    Budget: ~40 Euro.

    In diesem Preisbereich ist die 4650 von ATI, meiner Meinung nach, die beste Entscheidung.
    Nvidia hat in diesem Preisbereich nur die etwas schwächere GT220, welche zudem auch noch teurer ist.
    Mit den Karten sind bei 1024x768 fast alle Spiele mit niedrigen-mittleren Details und ohne AA/AF möglich.
    Assassins Creed läuft mit der 4650 sogar auf High mit 1280x1024 mit 26fps.
    Ein Netzteil mit 300W sollte bei diesen Karten ausreichen.
    Ein Singlecore limitiert hier auch nicht wirklich.
    Die 4650 ist 17cm lang, die GT220 16cm.



    Budget~60 Euro

    In diesem Bereich bietet sich die 5570 von ATI an, welche sogar DirectX11 bietet.
    Von der Leistung ungefähr gleichwertig, jedoch ohne DX11 ist die GT240.
    Mit beiden Karten kann man jedes aktuelle Spiel bei 1024x768 bis 1280x1024 halbwegs flüssig spielen, muss aber auf AA/AF und hohe Details verzichten.
    Ältere Spiele sind auf high kein Problem für diese Karten.
    Für die 5570 sollte ein gescheites 300W Netzteil reichen, die GT240 verbraucht ein wenig mehr, weshalb ich eher 350 Watt empfehlen würde.
    Beide Karten sind etwa 17 cm lang und sollten daher in jedes gehäuse passen.
    Um nicht zu limitieren, sollte der Prozessor von der Leistung her in etwa einem 6000x2/e5400 entsprechen.

    Budget ~80 Euro

    In diesem Preisbereich wird es langsam interessant, denn hier geht es langsam aber sicher los mit den Gamerkarten.
    Für 80 Euro bekommt man die HD4850 mit 512MB, mit der man auf 1280x1024 sogar Crysis mit mittleren bis hohen Details flüssig spielen kann.
    Spiele wie Assassins Creed, Bioshock oder Farcry 2 laufen mit derselben Auflösung problemlos auf High mit AA/AF.
    Wem der Stromverbrauch am Herzen liegt, der sollte zur ATI 4770 greifen.
    Sie ist nur ein bischen schwächer als die 4850, aber verbraucht weniger Strom, besitzt jedoch n allen versionen weniger Speicher und ist deshalb nur bis zu einer Auflösung von 1280x1024 zu empfehlen.
    Achtung: Die 4770 ist nur noch sehr schlecht verfügbar!!!
    Nvidia Fanboys sollten zur GTS250greifen, welche ab ca 90 Euro zu haben ist.
    Eine Karte mit dem aktuellen DirectX11 gibt es auch in dieser Preisklasse, nämlich die Radeon HD 5670 .
    Sie ist ca. 25% schwächer als die oben genannten Karten, also nur für Leute, denen Spielen nicht ganz so wichtig ist.
    Ein Netzteil mit 400W sollte es bei diesen Karten sein, für die 4770/5670 würde es auch ein gutes 350er tun.
    Um nicht zu limitieren, sollte ein 240x2 oder ein e8200 her.
    Die 4850 und die GTS sind beide ~23cm lang, die 4770 ~21 und die 5670 um die 16,5cm, ist also auch für Gehäuse mit wenig Platz geeignet.



    Budget~100Euro
    Ab 100 gibt es die 5770von ATI, von der man aber bei einem größeren Bildschirm eher die Finger lassen sollte.
    Mit der Karte sollte man Crysis bis zur oben genannten Auflösung mit hohen Details und bei höheren Auflösungen mit mittleren Details und ohne AA/AF spielen können.
    Benötigt man CUDA oder PhysX, ist die GTS450 zu empfehlen.Sie ist ein wenig scwächer als die 5770.
    Für alle genannten Karten reichen 380-420W locker aus, da sie sehr stromsparend sind.
    Als CPU sollte es mindestens ein 550x2 oder e8400 da sein.
    Die 5770 misst eine Länge von 21cm, die 450
    etwa 22.



    Budget~120 Euro
    Für 130 Euro gibt es die GTX460 aus Nvidias neuer Generation, welche nicht mehr auf dem heißen und stromhungrigen GF100-Chip basiert, sondern auf dem neueren GF104, bei dem angeblich alle Fehler des 100ers ausgebügelt worden seien.
    Die Karte befindet sich von der Leistung her auf dem Niveau einer HD5830 von ATI, welche jedoch ca. 10 Euro mehr kostet.
    Beide karten kommen ohne viel AA und AF selbst mit Full HD ganz gut klar.
    Möchte man dies jedoch haben, muss die Auflösung runtergeschraubt werden.
    Die Kaufemfehlung in dieser Preiskategorie geht also das erste mal nach Jahren einmal wieder an eine Nvidia.
    Vom Stromverbrauch nehmen sich die Karten auch nichts, im Idle verbraucht die 460 etwas weniger, dafür ist die 5830 unter Last marginal sparsamer.
    Ein anständiges Netzteil mit 450W sollte ausreichen, um diese Karten zu betreiben.
    Die Länge der 460 dürfte bei den meisten kein Problem darstellen, mit 21,5cm ist sie relativ kurz.
    Die 5830 übertrumpft die 460 in der Länge um 6,5cm, mit 28cm Länge gehört sie zu den Längsten Karten auf dem Markt.

    Budget~160 Euro
    Ab etwa 150 Euro ist die 6850 aus ATIs aktueller Generation zu haben, welche DX11 sowie Darstellungsfähigkeit von 3D-Spielen bietet.
    Leistungsmäßig liegt sie ein wenig unter der 5850 jedoch ein Quäntchen über der 460.
    Die Länge der Karte beträgt 22 cm.

    Budget~200 Euro
    Ab 190 Euro bekommt man eine der aktuell stärksten DX11-Karten, die HD6870.
    Sie packt jedes aktuelle Spiel mit einer Auflösung von 1680x1050 mit hohen Details und hohem AA/AF.
    Sie ist zudem sehr stromsparend, weshalb es 400W bei dieser Karte schon tun.Der Prozessor sollte ein Quadcore der aktuellen Generation sein.
    Preismäßig in etwa gleich, aber von der Leistung unterlegen ist die GTX470, welche aber heißer wird, viel mehr Strom verbraucht und lauter ist.
    Zitat von Hartware.net
    Um es kurz zu machen: Zu heiß, zu laut und zuviel Stromverbrauch.
    Sie ist absolut nicht zu empfehlen und wird hier nur aufgezählt, damit die Nvidia Fanboys nicht meckern.
    Die 6870 ist ca 24 cm lang.

    Budget~250 Euro
    Für Leute mit höheren Ansprüchen, sprich Crysis bei 1920x1200 oder höher mit sehr hohen Details und hohen AA/AF ist die 5870 von ATI wie geschaffen.
    Sie bietet DX11 Unterstützung und nochmals ca. 15% mehr Leistung als die 6870.
    Komischerweise reicht ein Netzteil mit 450W für dieses Monster aus, woran man sieht, dass sie verhältnismäßig stromsparend ist.
    Als Prozessor sollte hier ein Quadcore aus AMDs Phenom oder Intels I7/5 Reihe her.
    Die Karte ist 28 cm lang.

    Budget ~400
    Auch wenn es sich für die meisten nicht lohnt, erwähne ich trotzdem die GTX580 von Nvidi, welche die aktuell stäkste Single-GPU Karte auf dem Markt ist.
    Sie übertrifft selbst die 5870 um etwa 30%, was jedoch im Vergleich zum Aufpreis, den man dafür zahlt nicht wirklich viel ist.
    Die Karte ist extrem stromhungrig, Ein Netzteil mit mindestens 600 Watt sollte es daher schon sein.
    Klein ist die Karte auch nicht, mit 27 cm passt sie nur in größere Gehäuse.


    Wer ein CF/SLI- Board besitzt und gerne Spiele in 2560x1600 spielt, der kann für den doppelten Preis zu 2 der oben genannten Karten greifen.
    Wer kein SLI/CF- Board besitzt, aber trotzdem gerne Multi-GPU betreiben möchte, der sollte zur HD5970 greifen, sprich 2 mal der 5870 auf einer Platine.
    Die Karte ist leider erst ab 600 Euro zu haben und setzt mindestens ein 550W Netzteil und eine gute CPU ala 945BE vorraus.
    Sie ist mit ihren 31cm auch die längste erhältliche Grafikkarte, passt also nur in sehr große Gehäuse.

    2.3: Silent Grafikkarten:
    Wem die Lautstärke wichtiger ist als die Leistung,
    dem lege ich folgende Ausführungen der oben genannten Karten ans Herz:

    Passive KartenAchtung: Nicht aktuell

    Sapphire Ultimate 4650 ~50 Euro
    Sapphire Ultimate Radeon HD 4670 ~60 Euro
    Sparkle GeForce 9600 GT ~70 Euro

    Aktive, aber dennoch leise Karten


    Sapphire Radeon HD 4850 Dual-Slot
    ~95 Euro
    Sapphire Vapor-X Radeon HD 4850~ 95 Euro
    Sapphire Toxic Radeon HD 4870 ~145 Euro
    Sapphire 4870 Vapor-X ~140 Euro
    Gainward BLISS GeForce GTX 260 Golden Sample ~135 Euro
    MSI R4890 Cyclone OC ~160 Euro
    Sapphire Vapor-X Radeon HD 4890 ~160 Euro
    Gainward BLISS GeForce GTX 275 ~180 Euro
    Sapphire Vapor-X Radeon HD 5750~130 Euro
    Sapphire Vapor-X Radeon HD 5770~150 Euro
    Sapphire Vapor-X Radeon HD 5870 Rev. 2 ~370 Euro


    Grafikkarten, die nicht zu empfehlen sind

    Alle Karten vor der 9000er Serie von Nvidia, sprich die 8000er, 7000er, 6000er usw.
    Alle Karten vor der 4000er Serie von ATI, also die 3000er,2000er, 1000er, usw.
    Die 9800GX2.
    Die GTX285.
    Am allerwenigsten zu empfehlen ist jedoch Nvidias aktuell stärkste Karte im Sortiment: Die GTX480!
    Die Karte kostet knapp 500 Euro und ist nur ein paar Prozent schneller als die 5870, verbraucht mehr Strom als alle aktuellen Dual-GPU Karten und wird unter Last über 100 Grad heiß.
    Geändert von Destruktoierer (28. 11. 2010 um 15:27 Uhr) Grund: Aktualisierung

  4. #4
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    Standard Re: Kaufberatung Grafikkarten

    3: Kühlung


    3.1: Grafikkartenkühler auswechseln


    Will man seine Grafikkarte leise, aber dennoch kühl halten oder übertakten,
    fürhrt um die Auswechselung des Standardkühlers meistens kein Weg vorbei.
    Hier möchte ich sagen, dass man nacher keinerlei Garantieansprüche mehr hat,
    weshalb diese Arbeiten, nur von erfahrereren Benutzern, oder Leuten welche dies werden wollen, vorgenommen werden sollte.

    Das abmontieren des Kühlers.
    Dies ist, wer hätte das gedacht, der erste Schritt zur Auswechselung des Kühlers.
    Man legt die Karte vor sich hin (am besten auf eine Unterlage wie zum Beispiel eine Zeitung) so dass man ihre Rückseite ( Die Seite ohne Kühler) sieht.
    Von dort entfernt man nun alle Schrauben.
    Dies geschieht ausschließlich mit einem, für die Schraubenköpfe perfekt (!!!) passenden Schraubenzieher, da sonst die Gefahr abzurutschen und etwas zu beschädigen, zu hoch ist.

    Sind alle Schrauben entfernt, sollte man den Kühler mit wenig Druck abziehen können.
    Ist dies nicht der Fall, sollte man sich nocheinmal vergewissern, ob alle Schrauben gezogen sind.
    Ist man sich sicher, kann man mit dem Schraubenzieher den Kühler durch die Löcher der Schrauben, mit ein wenig Kraft, herausdrücken.
    Dies sollte gleichmäßig und mit der absoluten Sicherheit, dass alle Schrauben entfernt wurden, passieren.

    Ist die Entfernung des Kühlers geglückt, entfernt man, mit einem sauberen Tuch,
    die Reste der Wärmeleitpaste vom Chip der Grafikkarte und trägt die neue auf.
    Dabei sollte man aufpassen, nur Paste auf dem Chip zu verteilen und nicht irgendwo daneben.

    Nun kann man sich den Spannungswandlern und dem Speicher widmen.
    Der Speicher sitzt oft, um den Chip verteilt, herum, die Spannungswandler im hinteren Bereich der Karte.
    Sofern vorhanden, entfernt man die Kühler mit ein wenig Rütteln, da sie nur festgeklebt sind.
    Ist dies geschehen reibt man Speicher und Wandler mit einem Radiergummi ordentlich ab und entfernt den Staub.
    Nun kann man die Schutzfolie von den Kühlern abnehmen und sie mit ein wenig Druck für ca. 20 Sekunden "anpressen".

    Jetzt kommen wir zur Installantion des Chipkühlers.
    Diese geht ,bei vielen Modellen, recht einfach von statten und bereitet nicht viel Mühe.
    Jedoch gibt es auch Kühler, bei denen es ziemlig fummelig wird.
    Allgemein läuft es in etwa so ab:
    Man legt den Kühler auf seine Unterlage, so, dass die Fläche die den Chip berührt nach oben zeigt und legt die Grafikkarte mit dem Chip darauf.
    Nun verschraubt man den Kühler durch die Löcher, an denen beim Kühler Bohrungen sind, meistens nur die 4 in der Mitte.
    Wenn eine Backplate oder Unterlegscheiben vorhanden ist, legt man sie dazwischen.
    Nun sollte der Kühler fertig installiert sein.
    Detailierte Tutorials zu den einzelnen Kühlern poste ich bei den
    Kaufempfelungen.



    3.2: Kaufempfehlungen Grafikkartenkühler


    Unterstützte Karten kann man jeweils dem Link entnehmen.



    Der
    Accelero S1 ist ein Passivkühler, der, wenn benötigt auch mit Lüftern bestückt werden kann.
    Hier ein Tutorial zur Installation.

    Der Scythe Musashi punktet durch die 2 mitgelieferten 100mm Lüfter, welche einen leisen Betrieb schon vorprogrammieren.
    Hier ein Videotutorial zur installation des Musashi.

    Der Arctic Cooling Accelero L2 Pro
    ist vorallem für die Kühlung kleinerer Karten konzipiert und punktet durch seine Lautstärke und den sehr geringen Preis.

    Der Xigmatek Battle Axe ist ein sehr starker aber dafür auch schwerer, Kühler.
    Es werden 2 92mm Lüfter miteliefert ,welche erst bei 100% störend sind.
    Leider ist kein Videotutorial verfügbar.

    Der EKL Alpenföhn mit dem Namen
    Heidi
    Erinnert sehr an einen CPU-Kühler.
    Er ist aber ein leiser uns starker VGA-Kühler, der auch starke Karten problemlos kühl hält.
    Videotutorial leider nicht vorhanden.

    Der
    T-Rad von Thermalright ist einer der stärksten, aber auch einer der teuersten Kühler auf dem Markt.
    Es ist genug Platz vorhanden, um einen 120mm oder 2 92mm Lüfter einzubauen, die Bohrungen sind schon vorgenommen.
    Videotutorial leider nicht vorhanden.
    Geändert von Destruktoierer (10. 03. 2010 um 22:21 Uhr) Grund: Aktualisierung

  5. #5
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    Standard Re: Kaufberatung Grafikkarten

    4: Übertaktung

    Ich übernehme keine Haftung für jegliche, durch Übertaktung hervorgerufenen Schäden


    4.1 Was passiert beim Übertakten genau und wie groß ist die Leistungssteigerung, die ich erwarten kann?

    Beim Übertakten werden GPU- und Speichertakt über die vom Hersteller vorgegebenen Taktraten angehoben.
    Dies zieht eine höhere Temperatur, aber dafür auch eine Steigerung der Leistung nach sich.
    Die Leistungssteigerung ist bei jeder Karte unterschiedlich und hängt davon ab, wie weit den Takt anhebt.
    Hat man einen guten Kühler und ist etwas erfahrener, kann man eine Leistungssteigerung von etwa 10-20% erwarten, bei einer Wasserkühlung oder einer extremen Kühlung per Kompressor oder Stickstoff, ist eine noch höhere Steigerung zu erwarten.


    4.2:Was muss ich vor der Übertaktung alles wissen?

    Bevor ihr eure Grafikkarte übertaktet, solltet ihr wissen, dass ihr keinerlei Ansprüche mehr auf eure Garantie habt und es bei nicht fachgemäß ausgeführter- oder zu hoher Übertaktung, zu einer Beschädigung der Karte kommen kann.
    Richtig übertakten kann man ausserdem nur, wenn man einen ausreichenden Kühler hat (Siehe Punkt 3).
    Wenn ihr lautstärkeresistent seid, reicht es bei einer guten Belüftung des Gehäuses, für ein wenig Übertaktung meist schon, den Referenzkühler der Grafikkarte mit mehr Umdrehungen laufen zu lassen, dazu später mehr.

    4.3:Welche Tools werden benötigt?



    Rivatuner ist das wichtigste Programm, da mit ihm die Übertaktung vorgenommen wird.


    HW-Monitor wird zum Auslesen der Temperaturen benötigt.
    Es sollte wärend der Belastungstests immer im Hintergrund laufen, um die Maximaltemperaturen zu speichern.

    Furmark wird verwendet, um die Grafikkarte zu 100% auszulasten und die Stabilität und Maximaltemperatur zu prüfen.

    3d Mark 06 (für Nutzer von Winows XP, Vista und WIndows 7) und 3d Mark Vantage (für Nutzer von Windows Vista und Windows 7)
    werden, wie Furmark, benutzt um die Stabilität zu prüfen.
    Zusätzlich bekommen sie nach dem Benchmark eine ungefähre ,in 3d-Marks gemessene, Leistungsangabe zu sehen.
    Hat man nach dem Übertakten keine Leistungssteigerung, oder gar eine Verminderung der Leistung, sollten sie die Karte wieder zurücktakten, oder, falls nur wenig übertaktet wurde und die Temperatur nicht zu hoch ist, weiter hochtakten.
    Da für Vantage immer ein Key per E-Mail angefordert werden muss, empfielt sich, dieses nur zu benutzen, wenn man einen Key für die Basic-Version besitzt, oder es Crackt.
    Zu letzerem werden keine Tips gegeben.
    Ich werde in diesem Tutorial ausschließlich 3d Mark 06 verwenden.


    Am besten wäre es ausserdem noch, wenn ihr die Treiber immer auf dem neuesten Stand haltet.
    Nvidia Treiber für eure Karte gibt es hier.
    ATI Treiber gibt es hier.


    Die Übertaktung

    Schritt1:

    Spoiler: 


    Zuallererst öffnen wir Rivatuner.
    Wir haben folgendes Bild vor uns:


    1: Hier sieht man die Bezeichnung seiner Grafikkarte, in meinem Fall eine HD Radeon 4850 mit 512MB, der inhalt dieses Feldes variiert bei jedem.
    2:Hier müssen wir nun draufklicken.

    Es öffnet sich eine Leiste bei der wir auf den Rot markierten Button klicken.


    Es öffnet sich nun ein Fenster:

    Wir setzen ein Häkchen in das Rot markierte Feld.
    Nun werden wir aufgefordert den PC neuzustarten,was wir befolgen.


    Schritt 2:

    Spoiler: 


    Nachdem wir den PC neugestartet haben, wiederholen wir die vorherigen Schritte.
    Nun sollten wir folgendes Bild vor uns haben:

    1: Dies ist der vom Hersteller vorgegebene Referenztakt der GPU.
    2: Der Referenztakt des Speichers.
    3&4: Die maximal einstellbaren Taktraten

    Nun starten wir HW-Monitor:

    Nur der rot markierte Teil ist für uns relevant, nämlich die aktuelle, die minimale, und die maximale Temperatur.
    HW-Monitor muss die ganze Zeit über im Hintergrund laufen.
    Zuersteinmal, lassen wir ca 15 Minuten Furmark laufen, um die maximale Temperatur herauszufinden:
    Dazu starten wir Furmark:

    Wir klicken auf "Stabilitätstest" und dann auf "Los"
    Folgendes Bild sollte sich zeigen:

    Spoiler: 


    Nachdem wir Furmark eine Viertelstunde durchlaufen lassen haben, gucken wir bei HWMonitor, wie hoch die Maximaltemperatur wärend des Tests war:

    Nun lassen wir nocheinmal 3DMark laufen.
    Dazu öffnen wir es und warten 3 Sekunden bis der "Continue"-Button erscheint.
    Dann klicken wir auf "Run Benchmark" und warten bis der Benchmark fertig durchgelaufen ist.
    Klickt auf "View Results online"
    Wir werden nach jeder Takterhöhung 3D Mark laufen lasse, um zu überprüfen, wie viel Leistungsteigerung wir in etwa erreicht haben.


    Schritt3:

    Spoiler: 


    Nun werden wir, falls die Temperaturen unter furmark unter 75 Grad waren, den Takt etwas anheben.
    Dazu einfach das Menü, wie in Schritt 1 beschrieben, öffnen und die Regler ein Bisschen nach rechts verschieben.
    wir sehen, dass sich die Werte in den beiden linken Felder ändern.
    Wir fangen an, indem wir die Regler soweit verschieben, bis wir eine Taktsteigerung von etwa 15MHZ erreichen:

    Dann klicken wir auf "Übernehmen".

    Nun lassen wir wieder Furmark laufen.
    Viele werden jetzt schon eine kleine Steigerung der Temperatur beobachten können.
    Jetzt noch einmal 3D Mark laufen lassen und gucken, wieviele Punkte wir durch die Übertaktung dazugewonnen haben.

    Jetzt wiederholen wir alle Schritte wie wir lustig sind und unser System stabil bleibt, das heißt, unter Furmark keine Grafikfehler auftreten, oder das System ganz abstürzt..
    Denkt daran, furmark immer für mindestens eine Viertelstunde laufen zu lassen, nach dem ihr den Takt erhöht habt.
    3d Mark ist nur optional, um die Steigerung der Leistung in etwa zu wissen.
    Die Temperaturen sollten unter 80 Grad bleiben, darüber würde ich wieder zurücktakten.
    Sind wir mit der Übertaktung fertig, bestätigen wir mit OK .
    Wollen wir, dass die Einstellungen automatisch mit dem Systemstart geladen werden müssen wir noch einen Haken bei "Apply overclocking at Windows Startup" setzten:

    Dann auf den Reiter "Settings" wechseln und einen Haken bei " Run at Winows startup" machen:



    Zum Schluss können wir noch einmal 3d Mark laufen lassen.
    Ich habe mit einer Taktsteigerung auf 712/1164 (Standart 625/993) ca 1000 Punkte mehr erreicht.

    Ich hoffe dieses Tutorial ist verständlich geschrieben und wird euch bei der Übertaktung eurer Grafikkarte helfen.
    Geändert von Destruktoierer (10. 03. 2010 um 22:21 Uhr) Grund: Überarbeitung

  6.  
     
     

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