Die Australian Federation Against Copyright Theft (AFACT) hat Widerspruch gegen einen Antrag der Internet Industry Association (IIA) eingelegt. Diese hatten versucht, mit Hilfe eines Amicus Curiae Antrags vom Gericht gehört zu werden.

Nachdem sich der Rechtsstreit zwischen dem australischen Provider iiNet und der Australian Federation Against Copyright Theft (AFACT) nun schon unglaublich lange hinzieht, schien es jüngst so, als ob es eine neue Entwicklung gäbe. Die Internet Industry Association (IIA) hatte versucht, mit Hilfe eines Antrags als "Amicus Curiae" am Verfahren teilzunehmen. Amicus Curiae lässt sich dabei als "Freund des Gerichts" übersetzen. Diese Form der Prozessteilnahme ist dem deutschen Rechtssystem völlig fremd, so dass es keine wirklich vergleichbare Position hierfür gibt. Am ehesten darf man diese Person oder Organisation als einen "Sachverständigen" sehen, der einen elementaren Beitrag zum Verfahren leisten kann.

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