-
10. 09. 2009, 17:08 #1
IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Dan Brown und seine Thriller, die sich oft um Jahrtausende alte Verschwörungen drehen, sind spätestens, seitdem das Werk "The Da Vinci Code" auch in den Kinos zu sehen war, bekannt und beliebt. Eine Marketing-Kampagne für Browns neuestes Buch allerdings hatte für nichtsahnende Rätsel-Fans einige Nebenwirkungen von einer Art, die ganz und gar ins 21. Jahrhundert gehört...
Das geplante Buch "The Lost Symbol" bewegt momentan die Gemüter vieler Dan-Brown-Fans. Noch sind nur wenige Details der Geschichte bekannt. Im Rahmen einer groß angelegten Marketing-Kampagne werden nun Rätsel gestellt, deren Lösung die Fans der Story des neuen Buchs einen Schritt näher bringen soll. Das erste dieser Rätsel wurde am vergangenen Dienstag in der Today-Show auf dem US-TV-Sender NBC ausgestrahlt. Dabei ging es darum, eine in einem Video gezeigte Forschungseinrichtung zu identifizieren.
weiterlesen
-
10. 09. 2009, 18:43 #2
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Weil man im Internet auch so einfach und idiotisch ohne irgendwelche Sicherheitssoftware rumsurft am besten noch mit IE6 und dann auf alles klicken was da ist.
Mit FF und NoScript ist man doch gegen so etwas gefeit aber das wissen leider nicht alle. Eine News wärs mMn nicht wert gewesen.
-
10. 09. 2009, 18:54 #3
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
No Script hatte ich für etwa 10 Minuten Installiert. Nachdem ich dann aber auf so ziemlich jeder Seite erst mal Flash erlauben musste um da Videos oder Flashgames zu sehen war es schnell wieder weg.
Das Problem bei der Google Warnung ist, dass ich sie nicht ernst nehm weil da oftmals Seiten dabei sind, die einfach nur unliebsamen Inhalt haben.
-
10. 09. 2009, 18:57 #4
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Dich jetzt weiss ich wenigtens das bald nen neues Tolles Buch rauskommt
Zitat von Nutalion

Und das es immer noch Menschen gibt die einen internet Führerschein brauchen ;D
Bzw nen IQ vom nen kneckebrot haben um auf sonen scheiss reinzufallen ^^
mFg
-
10. 09. 2009, 19:21 #5Mitglied
- Registriert seit
- Dec 2007
- Beiträge
- 90
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Naja, wenn man erstmal die großen videoanbieter auf die white-list gesetzt hat gehts.
Zitat von darkcloud1987
Aber stimmt, vorallem auf kleineren seiten die jeden flashmist oder skripte von allen mögl. URLs nehmen kann NoScript ne qual werden.
-
10. 09. 2009, 19:25 #6
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
kleinad: Solche Seiten benutz ich halt dann nicht mehr. Wer zu blöd ist, ne ordentliche Seite zu erstellen muss mit sowas rechnen. Mich nervts wenn ne Seite erstmal 3k Plugins und was weiß ich nicht alles braucht um zu funktionieren ....
-
10. 09. 2009, 20:11 #7
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Wenn es aber ne Flashgameseite ist, dann lässt sich das ohne Flash eben nicht umsetzen und genau das wird von Noscript blockiert.
-
10. 09. 2009, 21:07 #8
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
@darkcloud1987
Dann setz wie kleinad es bereits sagte diese Seiten auf die white-list und gut ists. Ich nutze auch solche Seiten und habe Null Probleme da ich dort die Scripte zulasse. Was ich eigentlich auch meinte wäre das man wenn man sucht im Netz, damit sicherer fährt falls dort auf dir unbekannten Seiten dämliche Scripte laufen die man nicht braucht nur um sich mal eben einen Artikel durchzulesen oder sowas. Die Seiten die man täglich nutzt kommen in die white-list und alle anderen werden halt ausgebremst aber dafür läuft das System weil du weißt das dort nichts böses an Scripten lauert.
-
10. 09. 2009, 22:07 #9
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Den Menschen, die heutzutage noch auf sowas herein fallen, kann man bestimmt auf der Straße Kekse als Allheilmittel verkaufen...

Die 2 Klicks werden einen Menschen ja wohl nicht derartig außer Atem bringen
Zitat von darkcloud1987

-
11. 09. 2009, 00:10 #10
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Die größte Bedrohung für die IT-Sicherheit sitzt zwischen Stuhl und Bildschirm ...
-
11. 09. 2009, 08:01 #11
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Ich benutze seit ewigen Zeiten keine Sicherheitssoftware mehr... Personal Firewall? Im Router... Virenscanner? Wofür? Ich lad schließlich nur Sachen herunter, von denen ich weiß was drin steckt.
Zitat von Nutalion
Nein, das denke ich nicht. Nur weil diese Menschen einfach keine Ahnung vom Internet haben (und das ist ihr gutes Recht!), heißt es nicht, dass diese dumm sind.
Zitat von Der_Stein
-
11. 09. 2009, 14:06 #12
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Wer mit eine Sache, aber nciht weiß, wie man mit ihr gefahrlos umgeht... IST DUMM!
Zitat von Toronto
-
11. 09. 2009, 14:24 #13
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Und wer über die Gefahren nicht weiß?
Zitat von cthulhu1987
Ich würde behaupten, dass mein 70 Jahre alter Opa beim Wort "Virus" an eine Grippe denkt. Wenn ich ihm erkläre, dass auch sein PC einen Virus bekommen kann - versteht er das wahrscheinlich nicht.
Das Internet ist als Informationsportal für ALLE gedacht, und nicht nur für diejenigen, die damit umgehen können.
(Stell dir mal vor, der Fernseher wäre nur von denjenigen zu bedienen, die ihn auch bauen können)
Unsere Aufgabe (die der IT) ist es doch, den Menschen den Zugriff so sicher zu gestalten wie möglich - und das so einfach wie möglich.
Wie habe ich also meinen Opa gegen Viren abgesichert, aber dennoch Internetzugriff ermöglicht (entgegen der Tatsache, dass er kaum Dinge überhaupt herunterlädt)?
Es läuft ein Linux - versuch die ScareWare dort mal zu installieren...
Davon hat der Anwender allerdings keinen blassen Schimmer... der guckt sowohl bei "Windows" als auch "Linux" doof.
Hinter dieser Software steckt viel kriminelle Energie - aber nein, wir "Internetprofis" geben lieber dem Anwender die Schuld.
Kommt von euern Rössern runter und überlegt lieber, wie man so etwas in Zukunft verhindern kann.
-
11. 09. 2009, 15:07 #14
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Wikipedia ist auch sien Freund und sonst git es einen Arsch voll Anfängerportale (ich wette, auch ein paar SPEZIELL für Alte).
Zitat von Toronto
UMGEHEN, nciht BAUEN! Das letztere habe ich doch nie behauptetm verdammt!Das Internet ist als Informationsportal für ALLE gedacht, und nicht nur für diejenigen, die damit umgehen können.
(Stell dir mal vor, der Fernseher wäre nur von denjenigen zu bedienen, die ihn auch bauen können)
S.o. Es gibt 5 Ärsche voll Anfänger-Tutorials zu jedem erdenklichen Thema und auch IT-Kurse an der lokalen VHS.Unsere Aufgabe (die der IT) ist es doch, den Menschen den Zugriff so sicher zu gestalten wie möglich - und das so einfach wie möglich.
Wie habe ich also meinen Opa gegen Viren abgesichert, aber dennoch Internetzugriff ermöglicht (entgegen der Tatsache, dass er kaum Dinge überhaupt herunterlädt)?
Es läuft ein Linux - versuch die ScareWare dort mal zu installieren...Code:baruch@baruch-laptop:~$ cat /proc/version Linux version 2.6.28-15-generic (buildd@rothera) (gcc version 4.3.3 (Ubuntu 4.3.3-5ubuntu4) ) #52-Ubuntu SMP Wed Sep 9 10:49:34 UTC 2009
S.o. Es gibt auch Linux-Distros, die speziell für Anfänger und Von-Windows-Umsteiger konzipiert sind, wie z.B. Ubuntu.Davon hat der Anwender allerdings keinen blassen Schimmer... der guckt sowohl bei "Windows" als auch "Linux" doof.
Mit ein paar ÄUERST EINFACHEN Verhaltensregeln & gesundem Menshcenverstand kann man die Viren u.ä. von vornherein draußen halten.Hinter dieser Software steckt viel kriminelle Energie - aber nein, wir "Internetprofis" geben lieber dem Anwender die Schuld.
-
11. 09. 2009, 21:38 #15
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Bei der Firewall stimm ich dir zu seit ich meinen Router hab nutze ich auch keine Software-Firewall mehr.
Zitat von Toronto
Aber den Virenscanner nutz ich dennoch. Weißt du denn ob ALLE Daten die du irgendwo lädst wirklich sauber sind?
@Toronto
Du hast deinem Opa aber bestimmt auch mal irgendwann gesagt wenn so eine Meldung kommt von wegen "Ihr PC ist in Gefahr" oder was ähnliches sollte er das ignorieren weil das Unsinn ist.
Das hab ich nämlich so meinen Eltern gesagt und was soll ich sagen, den Ihr Rechner läuft fast wie am ersten Tag und wurde seit Jahren nicht neu aufgesetzt weil irgendwas nicht mehr funktionierte.
Das Beste für unerfahrene Anwender ist und bleibt allerdings eine halbwegs ordentliche Rechteverwaltung für die User, unter Windows wie unter Linux.
-
11. 09. 2009, 22:54 #16
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
So ich habs mit NoScript noch mal probiert. Nach kurzem Seiten erlauben stört das ganze kaum noch aber auf einigen Seiten hat man da erst mal ganz schön zu tun.
Mir fehlt nur ne Schaltfläche bei blockierten Elementen, mit denen ich die entsprechende Seite freigeben kann.
Alles in allem ist es jedoch für den nicht so versierten Durchschnittssurfer absolut nicht geignet, weil der dann viele Seiten einfach nicht richtig nutzen kann.
-
12. 09. 2009, 00:07 #17
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Es gibt viele alte Menschen, die das Grundprinzip hinter einem Rechner nicht verstehen. Dinge zu suchen ist für sie nicht unbedingt einfacher.
Zitat von cthulhu1987
Ich halte dich keinesfalls für unfähig, wenn du das gedacht hast[CODE]baruch@baruch-laptop:~$ cat /proc/version
Linux version 2.6.28-15-generic
Ich finde es nur schade, dass immer auf die Anwender eingehackt wird, während 'wir' in der Lage sein könnten, die entsprechenden Probleme zu beheben.
Natürlich gibt es die - aber sie sind unbedingt verständlicher für jmd. der nie einen Rechner benutzt hat.S.o. Es gibt auch Linux-Distros, die speziell für Anfänger und Von-Windows-Umsteiger konzipiert sind, wie z.B. Ubuntu.
Amen.Mit ein paar ÄUERST EINFACHEN Verhaltensregeln & gesundem Menshcenverstand kann man die Viren u.ä. von vornherein draußen halten.
Ja, das weiß ich. Nicht nur dass ich aus 100% vertrauenswürdigen Quellen lade, auch mein Netzwerkscanner sagt mir bescheid, wenn etwas nicht stimmt.
Zitat von Nutalion
Da gebe ich dir Recht. Eine kleine Einleitung habe ich ihm gegeben.@Toronto
Du hast deinem Opa aber bestimmt auch mal irgendwann gesagt wenn so eine Meldung kommt von wegen "Ihr PC ist in Gefahr" oder was ähnliches sollte er das ignorieren weil das Unsinn ist.
100% Zustimmung. Das ist auch der Grund weshalb ich Linux für Anfänger bevorzuge - die Rechteverwaltung vehindert Schlimmeres. Seit 7 ist MS zwar auf dem richtigen Weg, aber so perfekt wie unter Linux ist es einfach noch nicht. Von der Paketverwaltung über die Rechtevergabe ist Linux einfach vor Eindringligen besser geschützt.Das Beste für unerfahrene Anwender ist und bleibt allerdings eine halbwegs ordentliche Rechteverwaltung für die User, unter Windows wie unter Linux.
-
13. 09. 2009, 21:17 #18
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Wer lesen kann ist klar im Vorteil
Zitat von Toronto
Oder bin ich einfach nur blind das ich das Wort "dumm" in meinem Beitrag nicht finden kann?
PS: Menschen denen man leicht etwas andrehen kann, sind nicht dumm. Schade dass sie das in deiner Welt sind
-
13. 09. 2009, 21:35 #19
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Wer sich leicht verarschen lässt, ist dann was?
Zitat von Der_Stein
-
14. 09. 2009, 07:53 #20
Re: IT-Sicherheit: Scareware statt Thriller
Naivität und Dummheit liegen sehr eng beeinander. Ich würde soweit gehen zu behaupten, sie wären verwandt.
Zitat von Der_Stein
-


Zitieren
mehr lesen...







"Wir können nichts dazu" -...
Gestern, 21:23 in gulli:news