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18. 09. 2009, 23:41 #1
Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Auf dem Münchener Oktoberfest werden Journalisten Bildverbote für die Aufnahmen von Betrunkenen und Nackten ausgesprochen. Der Bayerische Journalistenverband (BJV) spricht dabei von "Vorzensur".
Das Tourismusamt und einige Festzeltbetreiber wehren sich gegen die Aufnahmen von "Nackten" und "Betrunkenen" auf dem Münchener Oktoberfest. Um akkreditiert zu werden oder eine Drehgenehmigung zu erhalten, müssen sich Bildjournalisten damit zufriedengeben, auf Motive dieser Art zu verzichten. Demnach müssen sie sich beispielsweise im Hofbräu-Festzelt dazu bereit erklären, auf "Aufnahmen von unter Alkohol stehenden Personen, einzeln oder in Gruppen" zu verzichten. Diese seien "grundsätzlich nicht gestattet" oder im Falle von "unangemessener oder unvollständiger Bekleidung" gar "verboten". Das Tourismusamt verbietet es den Journalisten darüber hinaus, auf der Festwiese Leute zu filmen, die "zum Beispiel im Zustand der Trunkenheit nicht in der Lage sind, ihre Rechte selbst zu wahren." Die Würde und persönliche Ehre der Besucher gelte es zu schützen.
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19. 09. 2009, 01:10 #2Mitglied
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Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Ist das in dem Fall überhaupt möglich ein Bild zu machen bei dem man noch erkennt das es das Septemberfest ist?auf "Aufnahmen von unter Alkohol stehenden Personen, einzeln oder in Gruppen" zu verzichten.
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19. 09. 2009, 01:33 #3
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Sollen sich mal nicht so aufregen, ich würde auch net wollen das von mir Fotos gemacht werden wo ich stockbesoffen irgendwo in die Ecke kotze oda sowas in der Art ^^ und nackt erstmal garnicht..
Ich find hier das Persönlichkeitsrecht wichtiger als ihr Presserecht, etwas überzogen das man überhaupt keine Betrunkenen fotografieren darf aber bei Nacktheit.. is doch normal, am Strand darf man doch auch keine fremden Menschen fotografieren.. zumal die sicherlich nicht Fragen darf ich ein Foto machen, am ende findet man sich in unpassender Szene in der Zeitung, Internet oder gar Fernsehen.. ^^ ich möchte bitte immer unkenntlich gemacht werden.. weiß nicht wie man das auf öffentlichen Veranstaltungen geltend machen kann, aber die werden sicherlich keinen Fragen...
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19. 09. 2009, 01:51 #4Mensch Meier
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Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Handykamera? Youtube! 100.000tausende Filmer.
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19. 09. 2009, 02:20 #5Blogger
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Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Im nächsten Jahr darf dann garnicht mehr fotografiert werden, da wird das Hofbräuhaus-Zelt dann nur einen Packen an PR-Bildern, die im Vorfeld geschossen wurden, den Journalisten geben oder wie?Demnach müssen sie sich beispielsweise im Hofbräu-Festzelt dazu bereit erklären, auf "Aufnahmen von unter Alkohol stehenden Personen, einzeln oder in Gruppen" zu verzichten. Diese seien "grundsätzlich nicht gestattet" oder im Falle von "unangemessener oder unvollständiger Bekleidung" gar "verboten".
- Gesichter pixelnDas Tourismusamt verbietet es den Journalisten darüber hinaus, auf der Festwiese Leute zu filmen, die "zum Beispiel im Zustand der Trunkenheit nicht in der Lage sind, ihre Rechte selbst zu wahren." Die Würde und persönliche Ehre der Besucher gelte es zu schützen.
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Und schon sind alle Rechte gewahrt. Was machen die für'n Aufstand? o_O
Und wie reggn schon sagt, das findet man dann halt alles auf YouTube und Flickr etc.
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19. 09. 2009, 02:30 #6Mitglied
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Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Wenn ich von der Presse wäre, so würde ich ab nun an nicht einen Artikel über das Oktoberfest verlieren. Weder im TV noch in den Zeitungen. Einfach nichts.
Ich glaube das bekommt dann auch ein Oktoberfest irgendwann zu spüren.
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19. 09. 2009, 02:58 #7
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Na was will man auch von Stop - Schilder - Aufstellern erwarten ...
Die Einsicht das die Sozialen und Kulturellen Schäden von Alkohol wesentlich "teurer" sind als von Hanf ???
mfg
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19. 09. 2009, 03:21 #8
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Wie hier die Journalisten verteidigt werden.
Geiert ihr jedes Jahr aufs neue, nackte und betrunkene Menschen in den Medien zu sehen, als gäbe es nichts sinnvolleres?
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19. 09. 2009, 03:29 #9
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
HaHa wie geil die wollen nicht die leute schützen sondern ihr image.
Und wehr besoffen ist der soll dann nicht weinen wenn er in einer zeitung steht er hat sich ja das dann selbst zu zu schreiben.Geändert von Outbreaker1 (19. 09. 2009 um 03:38 Uhr)
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19. 09. 2009, 03:43 #10Gesperrt
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Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Was natürlich Blödsinn ist. Reicht ja schon, wenn man seinen Grips versäuft. Deswegen gibt man aber nicht auch automatisch seine Persönlichkeitsrechte ab.
Andererseits - es gibt natürlich auch eine gute Methode, solche peinlichen Schnappschüsse zu vermeiden.
Einfach nicht so viel saufen!
Und um den Schutz der einzelnen Alkis wirds hier wohl nicht wirklich gehen.
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19. 09. 2009, 03:53 #11
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Suchmaschienen werden bald Bilder nach Gesichtsvorlage finden können.
Da eigentlich alle Pressebilder auch online sind, ist es wirklich im interesse der Betrunkenen keine peinlichen Bilder von sich in der Presse zu haben, und das alles noch ohne Rücksicht auf persönlichkeits Werte.
Bei StudiVZ, MyBock und wie die ganzen DInger heisen schreit doch auch jeder Datensensitive rum das man vorsichtig sein soll was man von sich veröffentlicht.
Andere sollen jetzt ein Recht haben persönliches und noch dazu peinliches zu veröffentliches weil die Presse damit Geld verdient?
Bisher beschweren sich auch die meisten das in den Medien allgemein zu viel Schund ist, macht man einen Schritt zu weniger Schund wird auch wieder rumgeheult?
Wenn ein Bildreporter von sich aus nicht auf die Quoten und Geld bringenten Bilder verzichten will kann er sich immer noch aufs Presserecht berufen und Bilder nach guter Jurnalisten Manier heimlich machen.
Nein Probleme sehe ich hier insgesamt nicht,
sogar die Hobbynörgler haben damit was zu tun.
... und alle so: Nöööö!
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19. 09. 2009, 04:17 #12
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Man kann ja ganz einfach sagen das die presse auf den bilder bei peinlichen leuten das gesicht unkenntlich machen muss wo wäre da das problem alles anderes IST Zensur und nicht mehr.
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19. 09. 2009, 05:19 #13
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Wenn wir uns hier an Umgangsformen halten wie zB keine Beleidigungen und Schimpfwörter zensieren wir uns dann auch?
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19. 09. 2009, 05:23 #14BabarogaGast
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Sehr Lobenswerter Vorschlag. Sonst könnte man den Eindruck erwecken das die Deutschen ein kleines Problem haben mit dem Alkohol. Sicher saufen Ausländer mit und es ist ein schönes Bayerisches Fest. Viel Musik und Tanz, die Gesellige Freude miteinander….ah wie schön. Die Welt beneidet uns.
-Warum ich aber Bier aus einem Liter Krug trinken muss, sagt mir keiner.
- jährlich sterben ca.40.000 Menschen an den direkten oder indirekten Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum. Nein nicht in der Welt ….in Deutschland.
- Natürlich kollabiert keiner an Drogen und Alkohol auf diesem Fest und Sex gibt es gar nicht, geschweige den Prostitution Tourismus.
Ist wie in den idyllischen Häusern, dort gibt es auch kein Kindermissbrauch und wer sich überzeugen will vom Gegenteil, STOP Schild aufstellen, keiner sieht es, außer die betroffenen selber und keiner wird darüber reden, schreiben oder gar Fotografieren/Filmen. Wo kein Kläger ist, ist auch kein Beklagter. Interessante Idee mit dem Stopschild.
Deswegen schlage ich auch vor, das jeder Mensch der nicht gefilmt werden will, ob öffentlich oder privat, eine deutlich sichtbare Kette mit dem Stopschild um den Hals trägt.
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19. 09. 2009, 06:27 #15Ökonomie- & Technik-Nerd
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Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Sorry aber die Betreiber haben mein volles Verständniss.
Persönlichkeitsrechte stehen in diesem Falle höher.
Die Veranstalter haben hier wohl über einen längeren Zeitraum die Erfahrung machen müssen, dass diese von der Journalie geflissentlich ignoriert wurden, und selbst die Paar Journalisten, die im rechtlich grünen Bereich arbeiteten, sollte es wirklich welche geben, sich auch nicht um das Fehlverhalten der lieben Kollegen geschehrt haben. Eine Krähe hakt der anderen kein Auge aus.
Nun haben die Verantwortlichen die Konsequenzen gezogen, und die Journalisten heulen rum.
Hätten halt im Vorfeld auch mal die Rechte der Personen die sie abbilden achten sollen, dann hätten se heut das Problem nicht!
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19. 09. 2009, 06:31 #16
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Dann werden Journalisten sich eben nicht als Journalisten zu erkennen geben. Andererseits wird sich natürlich jeder verdächtig machen, der dort mit einer SLR rumhampelt.
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19. 09. 2009, 07:02 #17BabarogaGast
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Zitat von Freakonomist
Welche Persönlichkeitsrechte? Wer hat mich jemals gefragt ob ich gefilmt werden möchte, wenn ich mich in der Stadt bewege.
Tatsache ist, das auf dem Oktoberfest viel Prominenz ist, zudem ist es ein Säuferpool der sich ein scheiss um deine Rechte kümmert. Machen Bluttest ohne Genehmigung usw..
Heuchler sind sie, die um ihren Image und Kohle bangen und heile Welt vorspielen. "Es ist ein schönes Bayerisches Fest blablabla"
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19. 09. 2009, 07:17 #18
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Was ist denn eigentlich die Aussage des Artikels?
Ist es die "Zensur" der Presse, also dass die Sensationspresse nicht mehr mit den alljählichen Betrunkenenfilmchen unter verschiedenen Mottos glänzen kann?
Oder die Anti-Überwachungs-Geschichte? Die Boulevardpresse an einem Ort konzentriert ist 100000 Überwachungskameras in London oder sonstwo überlegen. Dazu veröffentlichen die das Material auch noch.
Beides sind sehr gullitypische Themen, die hier aufeinandertreffen. Was von beidem ist denn nun entscheidend für Informationsfreiheit, informationelle Selbstbestimmung?
Oder ist es doch nur reine Belanglosigkeit?
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19. 09. 2009, 07:31 #19Quoten-Hesse
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Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Auf der einen Seite verständlich, da solche Bilder sowieso nur in der Boulevardpresse auftauchen, meist mit einem entsprechenden reißerischen Text.
Zitat von gullinews
Auf der anderen Seite ist es dennoch ein Form der Pressezensur...
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19. 09. 2009, 07:51 #20LionetGast
Re: Münchner Oktoberfest: Bildverbot für Journalisten
Das Oktoberfest ist halt nunmal wie es ist! Da wird nunmal gesoffen, gerülpst, gefurzt, gekotzt, geschnaxelt und in jede Ecke gepisst! Halt alles, was den gemeinen Bayer so richtig froh und glücklich macht!
Die Wiesn waren noch nie politisch korrekt und somit wird auch eine Pressezensur nix daran ändern! Zumal eh jeder weiß, wie es dort letzlich abgeht!
Geändert von Lionet (19. 09. 2009 um 07:56 Uhr)


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