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23. 09. 2009, 10:01 #1
Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Während in Großbritannien eine heftige Diskussion über die Notwendigkeit und die Ausmaße eines möglichen Three-Strikes-Gesetzes entbrennt, steht bereits jetzt fest: Die Jagd nach den Piraten wird mehr kosten, als die Contentindustrie in einem Jahr an Verlusten bilanzieren wird.
Während sich Politik und Künstler darüber streiten, wie man ein Three-Strikes-Gesetz denn nun realisieren könne, haben die Internet Service Provider (ISP) ganz andere Sorgen. Der Geschäftsführer des britischen Internetanbieters BT, John Petter, erklärte jüngst, dass die Pläne der Regierung nicht nur scheitern würden. Zuvor würden sie den ISPs die überwältigende Summe von einer Million Britischer Pfund (ca, 1,1 Mio. Euro) kosten - täglich.
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23. 09. 2009, 11:06 #2Mitglied
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Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
ich vermute allein weil es durch das Internet diesen Longtail zu geben scheint, wird Musikproduktion nie wieder so profitabel sein wie früher.
Mehr Produktionen für kleinere Zielgruppen.
was meint ihr?
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23. 09. 2009, 11:19 #3Mitglied
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Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Die Richtung geht wohl eher in weniger Qualität und höhere Schlagzahl ... Musik wird Ramschware und wie auf den grabbeltischen dieser Welt wird man auch da erkennen das Masse und Klasse nur schwehr zusammengehen.
Zitat von asdf jklö
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23. 09. 2009, 11:40 #4
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Ich denke auch das CD verkauf bzw MP3 nie wieder die Gewinnen bringen wird wie "damals".
Aber warum auch?
Bin ich der Goldesel der Musikindustrie?
Warum sollte ich 20-30€ für eine CD bezahlen respektive 1-3€ pro Mp3 wenn die Produktionskosten nur einen Bruchteil davon sind.
Da gehe ich lieber mehrmals im Jahr auf Konzerte und höre mir die Bands live an und weiß das dass Geld auch wirklich bei der Band ankommt.
Wobei die Gema auch da ihre gierige Klaue aufhält, aber es wird wohl irgendwann einen Umbruch geben und die Gema wird dann hoffentlich zerschlagen und in alle Winde zerstreut.
Die die an Musik verdienen sollten sind die Künstler und nicht die Labels oder Umverteildungsgesellschaften.
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23. 09. 2009, 11:42 #5
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
@ zwei über mir:
Fail Troll is fail.
Die Musikindustrie wird wohl noch bis zur VR brauchen, um sich auf das Internet einzustellen, aber dann jammern sie eben über die bösen VR-Piraten.
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23. 09. 2009, 11:46 #6RevAXElfenhmrGast
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
und bekommt mit grosser wahrscheinlichkeit KRATZE
Zitat von m3adow
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23. 09. 2009, 12:02 #7..the best, f**k the rest
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Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
lol, wie geil.. was is denn das für ein vogel?
Zitat von RevAXElfenhmr
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23. 09. 2009, 12:30 #8RevAXElfenhmrGast
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
das ist vor allem mal ein Vogel, bei dem der Spass aufhört, wenn er kommentarlos von irgend einem mit viel faschistoider Hausmeistermentalität und null Humor durchs Netz trampelnden Forumsbüttel zensiert wird.
Zitat von Mainfield
Liebe Gullis, diese vdLmässige Scheissaktion hat euch soeben ein gutes Stück Rückhalt in einer international als vorbildhaft angesehen "Hackerorganisation", sämtliche Backlinks in einem mittelseriösen Blog aus der Netaudio-Szene und einen DJ, der bislang gerne öffentlich gerne eines eurer T-Shirts trug, gekostet.
Bei willkürlicher und unkommentierter Verfälschung öffentlich abgegebener Meinungsäusserungen hört -und da spreche ich ganz sicher nicht für mich allein- der Spass nämlich ganz aprupt auf.
Auf Nimmerwiedersehen, warezhamsternde Pharisäer und geistige Kleingärtner!
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23. 09. 2009, 13:48 #9
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Als wenn wir nicht schon längst da wären.....
Zitat von 859638419372324
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23. 09. 2009, 15:10 #10Mitglied
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Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Ich glaub das da noch mehr Platz nach unten ist ...
Zitat von Gurkenhobel
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23. 09. 2009, 16:04 #11
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Ich schätze das es dafür kein "unten" gibt...
Zitat von 859638419372324
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23. 09. 2009, 16:11 #12Mitglied
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Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
die isp´ler werden die kosten sicher nicht selbst tragen sondern an ihre kunden weitergeben, geld das zum kauf von neuen medien fehlen wird
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23. 09. 2009, 16:21 #13
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Nicht zu vergessen, Oma Gertrudes Kaufentscheidung betreffs Haekelnadeln, Kader Loths Hairstylisten und das Lebendfutter meines Steppenwarans Bill.Liebe Gullis, diese vdLmässige Scheissaktion hat euch soeben ein gutes Stück Rückhalt in einer international als vorbildhaft angesehen "Hackerorganisation", sämtliche Backlinks in einem mittelseriösen Blog aus der Netaudio-Szene und einen DJ, der bislang gerne öffentlich gerne eines eurer T-Shirts trug, gekostet.
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23. 09. 2009, 16:23 #14
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Als wenn es "damals" nicht auch schon genügend Schrott gegeben hätte, meingott "Musik" ist "Musik" und gibts in hunderten Varianten, es gibt genügend Volltrottel auf dem Markt aber anscheinend gibts immernoch genügend Käufer bzw. Fans dieser Artitsten.
Zitat von 859638419372324
Hab auch noch einiges an "alter" Musik auf der Platte und da gibts genauso viel Müll, sicher sind heut einige Teenie Bands und der Mist an Board die es früher nicht in diesem Ausmaß gab aber schrott gibt und gab es schon immer und wirds auch immer geben.
Mit allem was man Geld mchen kann/konnte gibts immer nen Markt, die Leute können/wollen nur nicht jedes Album kaufen also Pech Musikindustrie. Vor allem versteh ich bis heute nicht was ein Album so teuer macht im Vergleich zu Filmen?
Wenn ich mir für 12€ nen Album kauf mit 10 Songs oder 15 da ist doch in keinster Weiße wirkklich viel Material drin versteckt? Man hat nur das Aufnahmestudio die Band selbst und nimmt deren Gesang auf, es entstehen direkt gesehen eher geringe Kosten daher ist und bleibt Musik für mich eher was unbedeutendes.
Dagegen Filme wie Fluch der Karibik bei der ne riesige Kulisse oder herr der Ringe bei denen alles aufgebaut wurde teilweiße ide Schauspieler und alles dran arbeitet und zusätzlich Musik hinzukommt den sleben Preis hat kauf ich doch keind ummes Album
Wobei ich schon lange eher selten Albums sauge bzw. auch kaum daheim einfach so Musik höre, schau gleich lieber Fernsehn oder zock paar Games aber einfach so daheim rumliegen und Musik hören is für mich nicht drin,auch nich nebenbei da schau ich leiber Fernsehn nebenbei ^^
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23. 09. 2009, 17:38 #15
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Ich bin da irgentwie für eine Kontentflat. Am Anfang wird sicher mehr downgeladen als es bringt, aber mit der Zeit wird der User immer weniger interessantes finden. Da hätten dann alle was von. Die Konties verteilen nach Ratings die Gewinne an die Künstler und die User werden entkrimminalisiert. Ich meine wie lange wollen sie denn noch CD's verkaufen die man dan sowieso in mp3 umwandelt, um sie mobiel oder PC hören zu können.
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23. 09. 2009, 17:47 #16
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Die Mehrheit der Bevölkerung hat zumindest Mp3's auf dem Player oder PC . Aber wessen Interesse wird vertreten in der Politik?
Das der Industrie. Jetzt fragen wir doch mal warum.
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23. 09. 2009, 18:20 #17Mitglied
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Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
ich bin für die einführung von 3 strikes. warum?
gibt massiven zuwachs für freenet & co, und solche unglaublich genialen systeme warten nur darauf endlich ihr potential nutzen zu dürfen
fetter_oml
- uploaded gerne mehrere gigs zufallsdaten / tag
(ps: bin natürlich nicht dafür, auch daus und andere fails sollten musik herunterladen dürfen. andererseits würde mich ein technischer wettstreit zwischen freenet-projekt und irgendwelchen untalentierten regierungshanseln die filter programmieren schon interessieren.)
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23. 09. 2009, 18:29 #18
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Hat zwar absolut nix mit dem Thema zu tun, aber da die Gulli News sich anscheinend nicht dafür Interessiert:
http://piratig.de/enterdenraab/
Macht mit bei enterdenraab
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23. 09. 2009, 19:07 #19
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Irgendwo müssen ja neue Beschäftigungen entstehen, damit die Menschen sich "sinnvoll" beschäftigen können.
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23. 09. 2009, 19:09 #20
Re: Großbritannien: Piratenjagd teurer als Filesharing-Verluste
Öhm, und was is die positive Seite an der Strafverfolgung wegen Downloading usw. ?
Wie war das, in der Schweiz ist das legal ?
Warum sollte es dann hier nicht auch legalisiert werden ?
Krass


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