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03. 10. 2009, 17:44 #1
Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV) hat drei Forderungen an die neue Bundesregierung gestellt. Dabei geht es unter anderem um Anpassung des Urheberrechts, aber auch um Kulturförderung.
Dagmar Sikorski, Präsidentin des Deutschen Musikverleger-Verbands, stellt erste Forderungen an die neue Bundesregierung nach der Bundestagswahl. Sie sagte: "Wir erwarten von der neuen Bundesregierung, dass sie in der nächsten Legislaturperiode die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Musikbranche deutlich verbessert." So erwartet sie eine Anpassung des Urheberrechts an die "technische Entwicklung". Was genau sie damit meint, wird aus der Aussage nicht klar.
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03. 10. 2009, 19:27 #2Der Hausaffe
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Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Was die mir scheissen würden, wenn ich ihnen drei Forderungen stellen würde. Ich hab ja gewählt, im Gegensatz zur DMV.
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03. 10. 2009, 19:29 #3Mitglied
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Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Sprich: Böse Piraten leichter hinter Schloss und Riegel bringen und Gewinne sichern.
Zitat von gullinews
Naja, bei der neuen Regierung könnten sie schon offene Ohren für solche Forderungen finden. Wobei natürlich nach einer Wahl erstmal alle ihre Forderungen stellen. Was dann übrig bleibt, ist ne andere Frage.
mfg
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03. 10. 2009, 21:06 #4Mitglied
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Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
>Kultur als Staatsziel
LOL bei der contentidustrie ist kultur das was der bauer auf dem acker macht, zumindest handeln sie so
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03. 10. 2009, 21:21 #5
Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Nach einer Studie, welche ich gemacht habe ( Hat den selben Wert wie eine aktuelle Studie in den Gulli.com News) komme ich zum Ergebniss, dass 99,99% aller 14-20 Jährigen ihre Musik sich ziehn/ über andere besorgen. Witzig ist aber auch, dass 99,99% aller 14-20 Jährigen wissen was Copyright ist und alles im Grunde illegal ist.
Aber was ich damit sagen will, egal wie Gelb-Schwarz oder Blau-Weiß sich entscheidet, egal was die Musikindustrie will, egal wieviele Internetseiten offline genommen werden, egal wieviele Leute eine Abmahnungen bekommen...die nähste Generation von den 14-20 Jährigen werden mit Möglichkeiten illegal ziehn, welche dafür sorgen, dass man zu 99,9% anonym ist.
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03. 10. 2009, 22:07 #6
Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Das Schlimmste ist, solche stossen bei schwarz-gelb garantiert genauso auf offene Ohren, wie sie es schon bei der grossen Koalition sind.
Na ja, wäre ich die Bundesregierung, würde ich das so verstehen, dass man das Urheberrecht im Netz ganz abschaffen sollte...So erwartet sie eine Anpassung des Urheberrechts an die "technische Entwicklung". Was genau sie damit meint, wird aus der Aussage nicht klar.
MfG Andy
PS: Muss mal überlegen, ob ich der Merkel nicht auch mal drei Forderungen schreiben soll, wobei die mich unterstützen können....
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03. 10. 2009, 23:44 #7Mitglied
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Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Mal wieder eine Forderung der Musikindustrie. Da wollen die tatsächlich dass die Gesetze modernisiert werden, und selbst schaffen sie es noch nicht mal CD-Text auf ihre Scheiben zu pressen.
Ist doch irgendwie komisch, dass illegal gezogene Musik mehr Komfort bietet als gekaufte. Insbesondere, da DRM immer noch nicht komplett tot ist.
Die sollten sich mal selbst an die technische Entwicklung anpassen, dann klappts vielleicht auch mit der Kundschaft.
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04. 10. 2009, 03:02 #8
Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Schwarz/Gelb sind "witschaftsgeil" und kriechen gerne mal wohin wo keine Sonne hinkommt.
Geändert von Ghandy (04. 10. 2009 um 11:52 Uhr)
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04. 10. 2009, 11:43 #9Chefredakteur
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Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Wie wäre es bei den Banken anstatt bei den Filesharern anzufangen? Die Tatsache, dass Banken nur noch ungerne (bis überhaupt keine) Kredite mehr vergeben muss als Erstes angegangen werden - DAS ist mal wirklich wirtschaftsschädigend! Dazu kommt, dass viele Banken das Dilemma der Finanzkrise selbst verschuldet haben! Dann werden einige von ihnen direkt oder indirekt vom Staat unterstützt und sie vergeben trotzdem keine Kredite. Das ist ungeheuerlich!
Ich bin sehr gespannt, ob man sich da herantrauen wird!?!??? Und klar, die Konsumenten haben halt wenig bis wenige Ausnahmen (Verbraucherzentrale etc.) keine Fürsprecher. Da ist weniger Gegenwind zu erwarten als von den Banken!Geändert von Ghandy (04. 10. 2009 um 11:51 Uhr)
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04. 10. 2009, 11:55 #10
Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Der meint sicher Three-Strike-Gesetz oder das die Provider mehr in der Verantwortung genommen werden, glaube kaum das der ne Kulturflatrate will, ich bin gespannt was da noch so auf uns zukommen wird
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04. 10. 2009, 11:58 #11
Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Was die Frau Sikorski da sagt hört sich alles sehr schwammig an, aber es wird, wenn sich die Gelegenheit bietet klar werden in welchen Bereich es geht. Höhere Strafen und Internetzensur.
@ Ghandy
Nach welchem Schema Banken Kredite vergeben ist mir nicht ganz klar. Gibt es da gesetzliche Regelungen oder können die das handhaben wie sie möchten?
Ein Bekannter von mir wohnt auf dem Land und hat damals seinen Kredit nur bekommen, da er nachweisen konnte im örtlichen Schützenverein zu sein.
Mh und wenn man nun nicht schießen möchte bekommt man keinen Kredit? Wie schauts mit Schwimmverein aus?
Das scheint alles sehr merkwürdig abzulaufen...
Aber du meintest eh größere Kredite für Firmen oder?
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04. 10. 2009, 14:32 #12Mitglied
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Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
vll weil der Filialleiter den Vorsitzenden kennt und der gesagt hat dass dein Bekannter ok ist??
Ich wär definitiv für ne Kulturflatrate,aber nur wenn auch Porn...ähm..Erotikfilme dabei sind und Spiele,denn machen wir uns nix vor,Abmahnanwälte werden auch dann abmahnen ,wenn Musik nichtmehr abmahnbar wäre.Nicht Musik sondern halt Filme usw.
Ich glaub Ich mach ne Seite
nennt sich Festplattentausch
1 TB für 4,4€ Porto ^^
Wer will da noch was gegen haben
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04. 10. 2009, 15:48 #13Chefredakteur
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Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
@CharlesBukowski: Die Regeln nach denen Kredite vergeben werden müsste zumindest theoretisch unterschiedlich sein. Tatsache aber ist, dass so gut überhaupt niemand mehr Kredite bekommt. Mit der Zuverlässigkeit oder Bonität hat das aber nichts mehr gemeinsam.
Sogar die Filmwirtschaft leidet darunter, dass für neue Kinofilme keine (oder zumindest deutlich weniger) Kredite vergeben werden. Wenn man sich kein Geld für eine Kinoproduktion leihen kann, muss man schlichtweg darauf verzichten. Kultur wird eben auch durch ganz andere Faktoren zunichte gemacht. Das sind nicht immer nur die ach so bösen RaubMordKopierer!
Geld nur für Schützen? Das nenn ich mal einen Schuss in den Ofen. ;-) Was hat ein Hobby denn mit der Kreditwürdigkeit zu tun?
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04. 10. 2009, 15:56 #14
Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
@ Ghandy
Mh das mit den Filmen leuchtet ein. Kein Geld= Kein Film. Aber das als medienwirksamer Skandal was die Zerstörung von Kultur angeht wird wohl noch lange auf sich warten lassen.
Nach der Wirtschaftskrise hätte man die entsprechenden Banken einfach verstaatlichen sollen, einfach übernehmen und ihnen nicht noch Geld zustecken um die Löcher zu stopfen, was eh nicht möglich war.
Die Sache mit dem Schützenverein hat wahrscheinlich den Hintergrund, dass wenn jemand im Schützenverein ist, er in das Dorf tiefer integriert ist und somit, im Gegensatz zu jemand neu dazu gezogenem eine "Verantwortung" für das Ansehen trägt und damit steigt anscheinend auch die Kreditwürdigkeit.
Total bescheuert, aber anders kann ichs mir nicht erklären.
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09. 10. 2009, 08:37 #15Mitglied
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Re: Musikmarkt: Musikverleger fordern Unterstützung von Schwarz-Gelb
Die DB hat alleine 3.000.000€ aufs Spendenkonto der CDU überwiesen ....... Glaubt da wirklich noch jemand ernsthaft, dass
Zitat von Ghandy
die Banken angepinkelt werden, ohne sie vorher gefragt zu haben,
wo sie denn gerne angepinkelt werden wollen????
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