Der dritte Prozesstag der Australian Federation Against Copyright Theft (AFACT) sowie dem Provider iiNet ist zu Ende. Letztere glänzten heute mit einer besonders interessanten Verteidigungsstrategie.

Kann ein Provider für die Urheberrechtsverletzungen seiner Kunden haftbar gemacht werden, insbesondere wenn er weiß, dass bestimmte Kunden die Urheberrechte von Dritten immer wieder verletzen? Falls ja: Ist die Trennung der Internetverbindung ein akzeptables Mittel, um dagegen vorzugehen? Mit diesen Fragen muss sich ein australisches Gericht seit drei Tagen befassen. Die Situation ist kompliziert, eine Entscheidung zugunsten der Klägerseite könnte die Trennung der Internetverbindung per richterlichem Urteil legitimieren. Three-Strikes-Gesetz im Eilverfahren?

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