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11. 10. 2009, 16:14 #1
Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Eine aktuelle Studie des Forsa-Instituts im Auftrag des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) ist zu einem eindeutigen Ergebnis gelangt.
Journalistische Inhalte im World Wide Web werden immer zahlreicher. Was problematisch wird, ist die Finanzierung selbiger. Während Mediengiganten wie Rupert Murdoch von "Inhaltsdiebstahl" sprechen und mancher Verleger in Deutschland bereits ein "Leistungsschutzrecht für Verlage" (genauer für Informationen!) fordert, zeichnet eine Studie des Forsa-Instituts ein sehr kontroverses Bild vom "Online-Medienkonsumenten".
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11. 10. 2009, 16:47 #2
Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Newsflash: Wissenschaftler haben nach intensiven Bemühungen und jahrelangen Nachforschungen herausgefunden, das ein Großteil der Frauen Männer mit Geld und großen Penisen attraktiv findet.
Weitere Neuigkeiten: Feuer ist heiß, Fruchtzwerge sind nicht gesund, und Oliver Pocher ist nicht lustig.
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11. 10. 2009, 16:57 #3
Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Hehehe... genauso so kann man die inhaltslose Studie auch anders formulieren...
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11. 10. 2009, 17:06 #4Mitglied
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Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Für mich ist die lösung einfach, Kulturflatrate auf internet anschlusse und freies saugen für freie bürger.
Von Allem, auch artikeln, sprich wen ein verlag ein teil am KFR kuchen haben möchte muss er nur seine artikel online stellen und die zugrifszahlen protokolierern.
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11. 10. 2009, 17:09 #5
Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Ich verstehe wirklich nicht warum in diesen ganzen Diskussionen fast IMMER kein Wort über die Grundlegendste Problematik verloren wird.
Anonymes Unkompliziertes Micropayment.
Ohne ein Oneclick Paymentsystem per Button kann man so gut wie alle kleinen / Pfenniggeschäfte im Netz vergessen.
Ohne eine solche Bezahl Infrastruktur wird keiner sich für einen 20 sec Lesedauer Artikel einem 2 min Anmelde und Bezahlvorgang aussetzen.
...
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11. 10. 2009, 17:09 #6Der Hausaffe
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Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Tjo, bis zu einem Euro, hm? Nur dumm, dass ein 500-Wörter TAZ-Artikel 1,50€ kostet. Das is ma überteuert. :|
@Inhaltslose Studie: Ja mei, stimmt scho, aber muss halt ma gesagt werden, oder?
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11. 10. 2009, 17:35 #7
Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Möglichkeit der Manipulation, oder?
Zitat von OwenBurnett
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11. 10. 2009, 17:43 #8
Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
es wird so sein, das es news oder andere online-medien immer irgendwo umsonst gibt, ich würde nicht für news oder anderes bezahlen, viel eher würde ich nach kostenlosen alternativen suchen
einfach ne verzweiflungsidee von Murdoch und co weils geld nimmer so stimmt
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11. 10. 2009, 17:44 #9
Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Ich sag mal solange nicht der letzte "web-Kostenlos-Info-Bunker" ausgetrocknet ist, bin ich NULL bereit für Informationen zu bezahlen.
Bei Printmedien wie Bücher und Zeitschriften sehe ich das schon anders. Da hat man was in den Fingern.
Nur bei dem ganzen abkupfern der Infodienste im Netz untereinander, wie soll man da sehen welcher zuerst den Gedanken in Worte gefasst hat?
Ergo kein Geld für Onlinetexte. ^^
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11. 10. 2009, 17:45 #10
Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Moment, bin ich irgendwie grad verwirrt oder beschweren die sich echt darüber, dass sie ihre Artikel etc. selber gratis ins Netz stellen und deswegen kein Geld dafür kriegen? Domain abmelden, Seite löschen, fertig... Sinnlos-Studie die den Verlegern Grund zum jaulen gibt oder was.. komisch.
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11. 10. 2009, 17:48 #11Mitglied
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Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
ich bin immer bereit, für unzensierte, objektive informationen zu leisten.
das angebot lässt leider zu wünschen übrig.
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11. 10. 2009, 18:03 #12Mitglied
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Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Wer im Netz kein Geld mit seiner Webseite verdient, der lässt es halt bleiben. Kein Verlag ist gezwungen, seine Artikel ins Netz zu stellen.
Wenn der Verlag es doch tut, dann sollte er sich der Konsequenzen aber auch bewusst sein. Das Netz basiert nun mal auf Verlinkung und Vernetzung, genau das was Google macht.
Wenn ein Verlag sich von Google betrogen fühlt, dann kann er ohne Weiteres Google aussperren. Gibt 1000 Tutorials wie man seine Seite konfiguriert, damit der GoogleBot sie nicht mehr besucht.
Die Frage ist, wer dann am Ende eigentlich der Dumme ist.
Google ist nicht auf eine kleine Poplige News-Seite angewiesen, diese kleine Newsseite aber schon mehr auf Google um überhaupt genug Leser zu finden.
Am Ende ist die Sache klar: Jeder Verlag kann selbst entscheiden, ob er seinen Inhalt ins Netz stellt. Wenn er das macht, muss er mit den Konsequenzen leben oder es bleiben lassen.
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11. 10. 2009, 18:03 #13Mitglied
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Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
total sinnlose studie. 1000 befragte, was ist das schon? ein witz in meinen augen. jenachdem wo diese 100 leute herkamen kann die studie doch auch ins komplette gegenteil verkehren. bei einer millionen befragten könne die die studie nochmal veröffentlichen.
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11. 10. 2009, 18:19 #14
Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Prinzipiell bin ich schon bereit für Online-Inhalte zu bezahlen, aber
1) Die Bezahlmöglichkeiten sind bisher inakzeptabel - Mr.Harmlos hat das absolut treffend zusammengefaßt. Vor allem der Aspekt der Anonymität wird oft völlig übergangen. Benutzerprofile sind schließlich auch bares Geld wert.
2) Zahle ich nicht für die Katze im Sack. In einer Zeitung kann ich im Laden auch erstmal blättern. Deshalb bin ich für ein System, bei dem man gute Artikel mit einer "Spende" belohnen kann. Dazu gehört, die Höhe selbst festlegen zu können.
3) Zahle ich nicht für 1:1 kopierte Meldungen von irgendwelchen Presse- oder gar Werbeagenturen. Schlimm genug, daß das derart grassiert. Von gutem Journalismus erwarte ich Recherche, kein C&P.
@Fazer99: Wikileaks existiert und freut sich sicher über Spenden
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11. 10. 2009, 18:22 #15Zyniker, Wachkomatiker
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Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Für Propaganda kein Cent!
Für interessante Artikel einen entsprechenden Betrag, für 1,50€ kann ich mir die Zeitung kaufen ...
Bei Magazinen die mittlerweile 5 Euro kosten, wäre ein Artikelpreis entsprechend des Aufwandes angemessen ... allerdings nicht mehr als 10-20 Cent/Artikel ... und dann auch nur wenn ich ihn als "Freie" PDF bekomme!
10-20 Cent/Artikel sind schon recht üppig, denn der Vertriebsweg des Printmediums entfällt komplett!
-> Druckerei (Material, Arbeitslohn, Verwaltung, Maschinen ...) -> Versand (Maschine, Arbeitslohn, Verwaltung)-> Vertrieb (Ladenmiete, Verwaltung, Arbeitslohn) -> Kunde
Hmmm ... fällt euch was auf?
... mir schon!
Ergänzung:
Jupp, Psyduck, eine "Prävision" wäre dann auch angebracht ...
Eine Möglichkeit der Bezahlung wäre eine Prepaidlösung ... anonymisiert versteht sich ... klar muss ich dem "Prepaidbetreiber" vertrauen bei dem ich die "Karte" (Karte als Synonym) bezahle ... aber beim Shop muss ich nur die Nummer eingeben und evtl. die Buchung bestätigen (per "Free-SMS) vom "Prepaidbetreiber" ... ind Zeiten der SMS-Flatrates sehe ich da noch keine Hürde ... ferner könnte man für solche Zwecke eine verbilligte Variante etablieren ...Geändert von Sempralon (11. 10. 2009 um 18:34 Uhr)
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11. 10. 2009, 19:11 #16
Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Also da ich sogar für zwei Haushalte GEZ Gebühren zahlen muss und ein InternetPC auch gebührenpflichtig ist, fänd ich es jetzt mal schon eine Frechheit, wenn noch jemand von mir für die 20 Uhr Nachrichten einen 1€ zusätzlich haben wollte.
Oft ist es doch auch so, dass man für einen kompletten Artikel die jeweilige Ausgabe direkt bestellen kann. Das hab ich wohl noch nicht gemacht, da es ja auch wo anders steht, aber die Möglichkeit besteht.
Wie wärs denn mal mit Kinostreifen in mäßiger Qualität aus erster Hand für 5€? Da wär ich dabei, aber nein, man Klagt und Schimpft lieber die nächsten 10 Jahre anstatt der allgemeinen Nachfrage was zu bieten. Und da kommt mir doch bitte mal keinen mit Video on Demond.
Vielleicht wärs auch ganz nett erstmal den Bürgern wieder mehr Geld im Job zu zahlen! Dann sind sie bestimmt auch bereit für Qualität zu zahlen.
Beschwert euch doch mal bei den Banken,bzw. macht doch mal eine Umfrage bei den Banken, warum Sie die Leute so ausnehmen! Ich muss 6 bis 8 € für eine Bargeldeinzahlung auf mein eigenes Konto barappen. Bei diesem MÄCHTIGEN FORGANG passiert eigentlich nichts außergewöhnliches für eine Bank und trotzdem nehmen Sie sich einfach den Preis heraus, weils alle machen.
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11. 10. 2009, 20:15 #17Mitglied
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Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Ich verstehe nicht so ganz wo das problem liegt....
Die Verlage können doch niemanden weiss machen, das sie von dem erlös ihrer verkauften zeitungen leben können...
wenn eine zeitung beim kiosk 1,50 kostet, dann bekommt doch der verlag auch nur einen bruchteil davon, denn das drucken, ausliefern und letztenendes der verkäufer kriegen auch noch ihren teil ab...
das meiste geld wird durch die anzeigen gemacht, und grade das internet bietet den perfekten raum werbung gezielt zu platzieren.....
beispielsweise indem das leseverhalten eines users erforscht wird..... man muss sich regestrieren um artikel zu lesen und wenn nun der leser besonders häufig den politikteil liest, bekommt er gezielt werbung auf ihn zugeschnitten zu sehen.....
und google beispielsweise soll nicht mal so schlecht zahlen, auch wenn man nur für jeden klick geld bekommt Oo
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11. 10. 2009, 20:16 #18Mitglied
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Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Im Rahmen sinkender Auflagezahlen versuchen inzwischen alle Verlage ihre Aktivitäten ins Netz zu verlagern.
Das reicht vom Bereitstellen der Ausgaben als PDF-Version bei Zeitungen bis hin zu einzelnen Artikeln.
Und während ich bei den Online-Ausgaben der Zeitungen noch einen Sinn sehe, man kann sie so im Ausland beziehen, halte ich von den Rest nicht allzuviel.
Die meißten werden nicht bereit sein dafür zubezahlen. Es gibt auch andere Möglichkeiten sich zu informieren und bindet sich so auch nicht so schnell.
Zumal, wie schon erwähnt, die derzeitigen Bezahlsysteme doch eher bescheiden sind.
MfG
Molot
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11. 10. 2009, 20:22 #19
Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Ob das ein weitflächig funktionierendes Modell ist? Das mit der Katze im Sack ist verständlich, da könnte man z.b. eine gekürzte Version online stellen, wie lang die dann ist, muss man sehen (nur die ersten paar Sätze sind eine Dreistigkeit, genau so wie die 1,50 € die man dann häufig zahlen soll. Das scheint mir bisher eher eine Nische zu sein, bei der die Gewinnspanne /Verkauf möglichst hoch sein sollte
Zitat von Psyduck
)
Wer will schon etwas spenden, wenn es ihm überhaupt nichts nützt. Es gibt sicher Gebiete, bei denen Spenden Sinn machen - aber bei professionellem Journalismus bin ich da sehr skeptisch. Wahrscheinlich stehen die Verleger entweder wirtschaftlich wieder eher schlecht da, oder sie müssen aggressiv betteln. Wenn man nichts verkauft, wo soll das Geld sonst herkommen.
Aber stimmt schon, es ist generell schwierig, an sich will ich auf Webseiten wirklich nichts zahlen. Selbst wenn mir dann Artikel verwehrt bleiben...
Das ist in Ordnung, was dir nicht gefällt, musst du ja nicht kaufen.3) Zahle ich nicht für 1:1 kopierte Meldungen von irgendwelchen Presse- oder gar Werbeagenturen.
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11. 10. 2009, 20:47 #20Zyniker, Wachkomatiker
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Re: Online-Medien: Die wenigsten wollen bezahlen
Der Preis ist für die Überprüfung ... die Überprüfung, ob deine Bareinzahlungen Rückschlüsse auf Schwarzarbeit oder Geldwäsche zulassen ... das ist ein Heiden Aufwand!
Zitat von WhichMan
Das mußt du doch als deutscher Staatsbürger verstehen und Akzepttieren!
Im Kampf gegen den Terrorismus ist diese Maßnahme Notwendig und du hast zu zahlen!
Pasta!


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