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12. 10. 2009, 21:36 #1
Spam: EU-Kommission will einheitlichere Gesetze
Im Kampf gegen Spammer will die EU-Kommission zukünftig einheitlichere Gesetze und ein konsequenteres Vorgehen durchsetzen.
Eine Studie im Auftrag der EU-Kommission kam zu dem Schluss, dass die Gesetze in der EU im Bezug auf Spam-Mails extrem inkonsistent sind. Dies soll sich in Zukunft ändern. Zudem sollen Spammer "strengere Sanktionen" befürchten müssen.
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12. 10. 2009, 22:49 #2
Re: Spam: EU-Kommission will einheitlichere Gesetze
Es macht einfach keinen Sinn Spam, Spyware etc. zivil- oder strafrechtlich zu verfolgen. Das ist pure Zeitverschwendung. Man könnte genauso gut Klingelstreichlern hinterherermitteln.
Can you dig it?
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12. 10. 2009, 23:00 #3
Re: Spam: EU-Kommission will einheitlichere Gesetze
Gilt es auch für Vorratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung (BKA-Trojaner) u. ähnliche Auswüchse des Staates?"Ich rufe die EU-Länder auf, ihre nationalen Bemühungen im Kampf gegen Bedrohungen der Privatsphäre im Internet, wie Spam, Spyware und Schadsoftware, zu verstärken."
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12. 10. 2009, 23:24 #4
Re: Spam: EU-Kommission will einheitlichere Gesetze
Aha, mehr Geld für Datenschutzbeauftragte ist also schlecht und man muss dagegen vorgehen?
Zitat von gullinews

Etwas wirr geschrieben... Und was sind bitte "wirksame Gesetze", die die Italiener und Holländer schon haben?
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13. 10. 2009, 01:58 #5Der Hausaffe
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Re: Spam: EU-Kommission will einheitlichere Gesetze
Das Ganze ist ziemlich sinnlos, wenn ihr mich fragt. Die beste Lösung gegen Spam sind immer noch 50 Mail-Accounts...
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13. 10. 2009, 11:33 #6
Re: Spam: EU-Kommission will einheitlichere Gesetze
Ja, vor allem noch "Fake-Accounts" mit total albernen Namen. Die Spammer wissen dann nicht mehr, wohin sie den "ganzen Kram" schicken sollen.
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13. 10. 2009, 11:33 #7Mitglied
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Re: Spam: EU-Kommission will einheitlichere Gesetze
Traurig für Deutschland und Europa.
Über normale Bürger werden Datenbanken angelegt, alle benötigten Daten verlangt oder auf Vorrat gespeichert. Als Begründung wird Terrorismusgefahr, ein handlungsfähiger Staat und das allgemeine Interesse angeführt. Hier zeigt der Staat ganz deutlich, wie schnell er bei Bedarf zu Handeln imstande ist.
Im Bereich der Bürgerrechte tun sich die Regierungen schon schwerer, denn hier kommt der wirtschaftliche Aspekt zum Tragen. Ein Großteil der Spammails werden nicht aus Bosheit oder Langeweile verschickt, sondern weil sich die Versender damit handfeste geldwerte Vorteile erhoffen und in der Regel auch realisieren. Hier mischen nicht nur die Privaten mit, sondern selbst staatliche Stellen wie die GEZ, die ganz normal Adressen von Menschen kauft. Die Politik, die eigentlich im Interesse aller Bürger handeln sollte (ich weiß - Wunschdenken), hält sich in diesen Bereichen sofort zurück, sobald auch nur eine Stimme aus der Wirtschaft mit dem Verlust von Arbeitsplätzen droht.
Wer mit gestohlener Ware dealt, schafft auch Arbeitsplätze. Hier gegen wird vorgegangen, weil es um Eigentum geht. Bei Bürgerrechten scheint es nicht so schlimm zu sein. Ein wirksamer Schutz ist möglich, wenn der Wille dazu da ist. Wer Pishing-Mails in Umlauf bringt, der kann sich zurücklehnen und beobachten, wie schnell und wie effektiv länderübergreifend zusammengearbeitet werden kann.
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