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17. 10. 2009, 10:52 #1
Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
Der britische Provider TalkTalk hat sich nun auch offiziell zum geplanten Three-Strikes-Gesetz geäußert. Dabei bezeichnete man den Vorstoß als "naiv".
Der dritte Urheberrechtsverstoß über die Internetleitung ist entscheidend. Zumindest wenn oder sobald ein Three-Strikes-Gesetz in Großbritannien in Kraft tritt. Nach dem dritten Verstoß soll nämlich die Internetverbindung für eine bestimmte Zeitspanne gekappt werden. Der britische Provider TalkTalk hat nun in einem BBC-Videobeitrag erklärt, wie naiv das Gesetz eigentlich sei.
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17. 10. 2009, 11:22 #2Gesperrt
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Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
N.S.D.A.P.
Fuck You !
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17. 10. 2009, 11:38 #3user124deaktiviertes Benutzerkonto
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
die "vermutete schuld" ist nicht naiv sondern die bankrotterklärung eines sogenannten rechtsstaates.
aus 2 gründen:
1. offensichtlich wird in kauf genommen unschuldige zu verurteilen weil
2. die kapazitäten für eine richtige aufklärung fehlen und man sich mit indizien zufrieden gibt.
und, vielleicht als dritter grund im hinblick auf den begriff "demokratie", fehlen die kapazitäten weil gesetze nicht dem willen des volkes nach erlassen werden** sondern auf forderungen von lobbyisten und so ein grosser teil des volkes kriminalisiert wird.
** den willen des volkes leite ich einfach mal aus der anzahl der filesharer ab.
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17. 10. 2009, 12:41 #4
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
Ich hole mir jetzt eine lebenslanges Abonnement von Reclambücher, den Pizzaservice beauftrage ich mir drei mal pro Tag je eine andere Pizza, Salat oder Pasta zu bringen + 2 Getränke und sperre ich mich ohne Computer zu hause ein.
Ich gehe nie wieder raus und die ganze Welt kann mich mal und der Staat darfs bezahlen, weil ich vorher noch nen Psychologen finde, der mir Agoraphobie bescheinigt...
Und dann brauch ich mir keine Gedanken mehr über Three Strike Gesetze und Grundrechte machen... Ich werde endlich frei sein...
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17. 10. 2009, 12:58 #5
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
Lol...
Irgendwie beschwört dass das Bild des nächsten Wurms,
der allen Infizierten per Three-Strikes die Internetverbindung raus haut.
Was das wohl für Schadenszahlen wären?
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17. 10. 2009, 13:32 #6
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
YMMD
Zitat von user124
Zum Artikel:
Ich finds auch schwachsinn. Es wurde ja auch direkt gezeigt, wie schnell man in so ein Netzwerk reinkommt das ungesichert ist...
P.S.:
WIR sind das Volk,WIR sind Filesharer
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17. 10. 2009, 14:41 #7Mitglied
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Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
Man kann auch Pauschal ein Strike verteilen, für jeden, der mehr als 100GB Datendurchsatz im Monat hat.
Denn normalerweise schreibt man 50-60 Emails, besucht die Seite der CDU, von McDonalds und der Bildzeitung. Das verbraucht im Monat 50MB. Alles was dadrüber ist, ist ja eigentlich schon sehr merkwürdig und unsinnig. Daher ist die Grenze von 100GB schon sehr sehr hoch gesetzt und so wird es, bis auf wenige Ausnahmen, nur Straftäter erwischen. Diese sind ziemlich gut bedient, dass sie nicht auch noch die Prozesskosten eines fairen Prozesses zahlen müssen.
Und die Leute, die sich hier jetzt gegen auflehnen, sind sowieso alle schwer pädokriminell.
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17. 10. 2009, 14:47 #8
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
Ich wähl dich...
Zitat von DasMonzta
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17. 10. 2009, 17:31 #9Mitglied
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Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
Wenn man zB IPTV hat kommt da doch einiges zustande an download volumen
Zitat von DasMonzta
da muss man kein raubmordkopierer sein um auf 100gb zu kommen
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17. 10. 2009, 18:15 #10Mitglied
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Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
[ironie]
man könnte ja nen trojaner schreiben der illegal lieder lädt
dann hat nach eingier zeit keiner mehr internet
[/ironie]
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17. 10. 2009, 18:28 #11Viersaitig
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Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
Als Provider wäre ich auch nicht sehr angetan davon instrumentalisiert zu werden.
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17. 10. 2009, 19:39 #12Mitglied
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Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
Dann müssen die Leute, die mehr als 50MB im Monat Downloaden, dass halt vorher bewilligen lassen. Da kann eine schlanke Behörde Anträge für Downloads bearbeiten und die Daten laufen dann über ein VPN dieser Behörde.
Zitat von Asdf3337
Es kann doch nicht sein, dass in diesem Land Menschen ohne jegliche Rechtfertigung abertausende von Bits und Bytes aus dem Internet ziehen. Irgendwo muss Schluss sein.
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17. 10. 2009, 22:11 #13
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
^ dann soll der ISP prüfen, ob der Traffic durch IPTV zustande kommt
...und ihren Internetanschluss verlieren. Den Inhaber für alles verantwortlich machen und die IP entsprechend auflösen, das ist nichts neues.Gewöhnliche Familien könnten so schnell ins Raster geraten und als Kriminelle abgestempelt werden
Es stimmt schon - ist das WLAN offen, wird man beim ersten Vorfall darauf hingewiesen ohne bis dahin Konsequenzen tragen zu müssen. Bei schweren Straftaten ist man u.U. schon beim ersten mal "dran".
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18. 10. 2009, 04:12 #14
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
...bei 50 mb bist du aber ganz schön am ar..) wenn du deinen rechner neu aufsetzn musst und die meisten goundtracks (DirektX z.b) bei chip o.ä. runter laden musst,da ist die grenze schnell gesprenngt...lasst uns bitte einig sein,das ein solches gesetz die demokratie in den ar... tritt!!!überwachung ist bei solch einem gesetz pflicht,heißt also,das man überwacht,was keiner überwachung bedarf...(hab heute 10 min VIVA gesehen,erst läuft 15 min. Spong-küchengerät,dann kommtauf einmal mixery-bier werbung...sind das jetzt doch keine alko-drinks?!?)
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18. 10. 2009, 04:14 #15
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
sorry für die rechtschreibe,war lange unterwegs!!!
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18. 10. 2009, 05:21 #16
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
Stimmt.
Zitat von Asdf3337
Aber dafür könnte man dann ja ne Sondergenehmigung beim BKA beantragen, natürlich kostenpflichtig (150 Euro "Verwaltungsgebühr"/Monat) und nur mit blütenweissem Führungszeugnis und lückenlosem Nachweis über die Nutzung.
Zitat von Mansion
Na ja, nicht jeder öffnet Deine Email-Anhänge und auch nicht jeder klickt auf Deine ICQ-Links.......
MfG Andy
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18. 10. 2009, 09:45 #17
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
... allein die Begrifflichkeit "three strikes" ist 'mal wieder eine absolute Unverschämtheit. Genau wie dieser Propaganda-Scheiß a la "Raubkopierer sind Verbrecher"!
Hauptsache so was setzt sich alles schön in die zu waschenden Gehirne fest!
Wen's interessiert: Die Bezeichnung kommt nämlich eigentlich aus'm US-amerikanischen slang (three strikes -> "strikeout") und bedeutet eigentlich lebenslang innen Knast!
Vgl.: wiki: "Three strikes law"
Dieses "3 strikes"-Gesetz ist nicht nur naiv, sondern auch selten dämlich und erst recht nicht praktikabel --> Tonne!
Schönen Sonntag, Baxter
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18. 10. 2009, 18:05 #18
Re: Großbritannien: Three-Strikes-Gesetz ist "naiv"
Ja, Hauptsache, solche Gesetze werden wie wahnsinnig voran getrieben, anstatt Open Source nicht nur für Linux und Unix weiter auszubauen.
Schaut euch doch mal "Gimp" an: Es ist zwar ein sehr umfangreiches Bildbearbeitungsprogramm, aber "technisch" auf dem Stand von 2005 stehen geblieben. (2006 hat man RAW eingeführt, also 16 bit pro Farbkanal). Und wer "RAW" haben will muss entweder umständlich ein Plug-In einfügen, was es übrigens nur "simuliert", zu Linux wechseln oder Geld für Adobe-Produkte zahlen.
Und dann kommen halt die "bösen Hacker" ins Spiel, die das "für lau" anbieten. Und wer kommt mit einem "blauen Auge" davon? Die Hacker.
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